Freundin und der Alkohol

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Hallo Leute,

jetzt wirds ein bischen ernster. Ich habe jetzt knapp ein Jahr eine feste Beziehung mit einem MĂ€dchen gehabt. So lief alles mehr oder weniger gut.

Doch Sie hatte öfter extreme Ausraster gerade in der Anfangszeit, wo ich mir schon so meine Gedanken gemacht habe. Aber durch GesprÀche stellte

sich halt heraus, dass sie nicht so die tolle Vergangenheit hatte (Heim, frĂŒh schwanger, Mutter frĂŒh gestorben usw.) Also habe ich mir gedacht, als

liebender Freund, muss man seinem Partner auch zur Seite stehen...PU hatte ich das letzte Jahr komplett ausgeblendet.

So kam es, dass ich mit der Kommunikation fester Regeln (keine Ausraster mehr, sonst geh ich sofort) die Beziehung relativ gut gestalten konnte.

Vor ca. 2 Monaten kam dann wieder ein extremer Ausraster, weil sie viel getrunken hatte (es war eine kleine Party, ich selbst trinke nicht, so dass

ich immer einen Überblick ĂŒber die Situationen behalte). Da fielen auch heftige Worte Ihrerseits, so dass ich auch sofort gegangen bin...

...aber wie es dann immer so ist mit den Frauen: Sie kam mir hinterhergerannt und kniete vor mir und heulte wie ein Schoßhund, dass es ihr Leid tĂ€te

und ich solle Sie nicht verlassen, sie liebt mich so sehr etc. Da hatte ich schon ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, die Beziehung zu beenden, habe

mich dann aber letztendlich belĂ€mmern lassen und gab ihr noch eine Chance, weil ich ja auch GefĂŒhle fĂŒr Sie habe.

Nun hat sich aber vor 2 Tagen aufgrund von "zufÀlligen" Verstrickungen ergeben, dass Sie schon seit ca. 2 Jahren alkoholabhÀngig ist. Ich habe zwar gemerkt,

dass sie oft was trinkt, aber da ich sie nur 2 bis maximal 3 mal die Woche gesehen habe fĂŒr ein paar Stunden, ist mir der Schweregrad der AbhĂ€ngigkeit nicht

aufgefallen (zum besseren VerstÀndniss: Sie trank jeden Tag, aber nie so dass sie voll ist. So fÀllt das einem auch nicht auf) Ich habe es zwar auch oft gerochen, aber Sie hat das immer abgeblockt ("nee du riechts die zahnpasta" --- und die hat wirklich auch nach Alk gerochen, da Alk drin war!)

Ok, auf jeden Fall war dann vor 2 Tagen ein großer Knall und es wurde (von ihren Freunden und von mir) verlangt, dass Sie eine Therapie macht. Sie hatte alles

gebeichtet, und dass war schon ein relativ großer Schock fĂŒr mich, da Sie mich ĂŒber das knappe Jahr in sehr vielen Situationen belogen hat. Ich bin halt sehr loyal und erwarte das auch von meiner Partnerin. Sie hat wiederum viel geheult und gesagt wie sehr Sie sich schĂ€me und das jetzt alles besser werde, da Sie auch jetzt merkt, dass Sie echte Freunde hat, die hinter ihr stehen und sich um Sie kĂŒmmern. Doch der Schein trĂŒgte...

...denn gestern war unser offizieller letzter Tag, bevor Sie in die Therapie gehen sollte (d.h. ungefĂ€hr 3 Monate weg). Ich hatte neuen Mut gefasst und wollte mit Ihr noch einen letzten schönen Abend machen, bevor wir uns nicht mehr sehen. Der Vertrauensbruch schĂŒrte zwar tief, doch ich sah nach vorne. Ich habe ihr geglaubt, dass Sie es ernst meint und wollte Sie als Ihr Freund so gut es geht untertĂŒtzen, auch wenn Sie mich belogen hatte. Ich hatte Ihr verziehen und habe es ihr auch gesagt. Wir kochten also zusammen wass, redeten ĂŒber ihr neues Leben und hatten noch eine gute Zeit. Ich war dann irgendwann allerdings mĂŒde und ging ins Bett, sie hatte gemeint, sie komme gleich....nach einer halben Stunde wurde ich jedoch stutzig und ging noch einmal nach ihr schauen...ich fragt was los sei, warum sie nicht komme und dann antwortete Sie mir...und ich riechte eine deutliche Alkoholfahne! Schlagartig wurde mir ganz anders und ich habe direkt gesagt, dass Sie was getrunken hat, dann hat Sie gemeint ich spinne doch und ging in ein anderes Zimmer. Und ich ging dann nach Hause, obwohl Sie mich wieder angefleht hat, aber diesmal war nix zu machen...ich war wĂŒtend und traurig und erschĂŒttert zu gleich und wollte nur noch raus aus dieser Situation...das alles war gestern.

Ich muss erwÀhnen, dass ihr wirklich GEBLAUBT habe, dass sie sich Àndert, auch wenn Sie mich davor schon belogen hatte. Und was bekam ich als Quittung...

Mein Problem ist jetzt folgendes: Eigentlich spricht alles dafĂŒr, dass ich die Beziehung beende, auf der anderen Seite habe ich auch Gewissensbisse von wegen Sie hĂ€ngenlassen.

Was ist eure Meinung dazu???

Vielleicht erkennt sich ja der ein oder andere wieder oder kennt Àhnliche FÀlle...

Gruss!

bearbeitet von DiamondD

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...denn gestern war unser offizieller letzter Tag, bevor Sie in die Therapie gehen sollte (d.h. ungefĂ€hr 3 Monate weg). Ich hatte neuen Mut gefasst und wollte mit Ihr noch einen letzten schönen Abend machen, bevor wir uns nicht mehr sehen. Der Vertrauensbruch schĂŒrte zwar tief, doch ich sah nach vorne. Ich habe ihr geglaubt, dass Sie es ernst meint und wollte Sie als Ihr Freund so gut es geht untertĂŒtzen, auch wenn Sie mich belogen hatte. Ich hatte Ihr verziehen und habe es ihr auch gesagt. Wir kochten also zusammen wass, redeten ĂŒber ihr neues Leben und hatten noch eine gute Zeit. Ich war dann irgendwann allerdings mĂŒde und ging ins Bett, sie hatte gemeint, sie komme gleich....nach einer halben Stunde wurde ich jedoch stutzig und ging noch einmal nach ihr schauen...ich fragt was los sei, warum sie nicht komme und dann antwortete Sie mir...und ich riechte eine deutliche Alkoholfahne! Schlagartig wurde mir ganz anders und ich habe direkt gesagt, dass Sie was getrunken hat, dann hat Sie gemeint ich spinne doch und ging in ein anderes Zimmer. Und ich ging dann nach Hause, obwohl Sie mich wieder angefleht hat, aber diesmal war nix zu machen...ich war wĂŒtend und traurig und erschĂŒttert zu gleich und wollte nur noch raus aus dieser Situation...das alles war gestern.

Ich muss erwÀhnen, dass ihr wirklich GEBLAUBT habe, dass sie sich Àndert, auch wenn Sie mich davor schon belogen hatte. Und was bekam ich als Quittung...

Mein Problem ist jetzt folgendes: Eigentlich spricht alles dafĂŒr, dass ich die Beziehung beende, auf der anderen Seite habe ich auch Gewissensbisse von wegen Sie hĂ€ngenlassen.

Was ist eure Meinung dazu???

Vielleicht erkennt sich ja der ein oder andere wieder oder kennt Àhnliche FÀlle...

Gruss!

Das sie am Abend vor Beginn ihrer Therapie nicht anders kann als zur Flasche zu greifen, war mir beim lesen deines Textes bereits klar.

Deine Freundin ist krank! Zwar hat diese Krankheit den Ruf, "Selbstverschuldet" zu sein, und im Grunde stimmt das auch, aber Fakt ist:

Jetzt IST sie daran erkrankt.

Und eine typische Begleiterscheinung ist leider auch das anlĂŒgen der Umwelt (und sich selbst auch!) bezĂŒglich dieser Sucht.

Also:

Mit einem Alkoholkranken Partner zusammen zu sein ist immer eine Herrausforderung.

Sie ist nun an dem Punkt, an dem sie ihre Sucht zugegeben hat (ob nun unter Druck oder ohne) Es wurde ausgesprochen!

Ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung.

Du musst selbst entscheiden ob du sie weiterhin unterstĂŒtzen möchtest. Sei aber auf RĂŒckschlĂ€ge vorbereitet.

Mein persönlicher Tip:

Wenn sie dir etwas bedeutet stĂ€rk ihr den RĂŒcken so gut du kannst. (Vor, wĂ€hrend und nach der Therapie!)

Evtl. kannst auch du dir bei der Therapie-Stelle weitere Tips im Umgang mit ihr holen, bzw. zusammen mit denen Regeln aufstellen usw.

Sei nicht verĂ€rgert ĂŒber die LĂŒgen - es ist teil der Krankheit.

Euch beiden viel Erfolg, und alles gute!

Edit:

Eine Sache noch: Niemand ist endlos geduldig! Du musst dir immer im klaren sein, wie weit du ihre Krankheit / das damit verbundene Verhalten akzeptieren kannst, und ab wann es dich selbst (zu weit) herunterzieht! Das ist ganz wichtig!!!

bearbeitet von pred_ator
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Eine Sache noch: Niemand ist endlos geduldig! Du musst dir immer im klaren sein, wie weit du ihre Krankheit / das damit verbundene Verhalten akzeptieren kannst, und ab wann es dich selbst (zu weit) herunterzieht! Das ist ganz wichtig!!!

Und genau das ist der Punkt. Es zieht mich erheblich nach unten. Du hast recht, dass es eine Krankheit ist. Aber ich zweifele sehr an den Erfolgschancen, bzw. der Zeit danach. Denn ich kenne Sie: Sie ist LSE (extrem) und total verstreut. Ich wollte mir ihr mal eine kurze EntspannungsĂŒbung machen, sie konnte noch nicht mal 2 Minuten die Stille ertragen. Sie hat keine Ziele im Leben. Keine Hobbys. Von ca. 10 Freunden und weiteren Bekannten (mich ausgeschlossen) sind 8 sĂŒchtig (die meisten sind Kiffer). Das grĂ¶ĂŸte Problem: Sie nimmt keine Lehre an.

Ich weiß nicht ob du auch LdS gelesen hast, aber die LSE Merkmale treffen bei Ihr, ausser der Manipulation, genau zu. Das schlimmste ist, dass man mit ihr wirklich keine Romantik oder tiefgrĂŒndige Liebe erleben kann, weil Sie sich selbst nicht liebt. Ach scheiße, ich merke gerade beim schreiben, dass es glaube ich wirklich keine Zukunft hat. Sie ist ja Gott sei dank nicht ganz alleine, hat ja noch eine Tochter, Freunde und Familie. Denn genau wie du gesagt hast: Mit RĂŒckschlĂ€gen muss man rechnen...und das kann ich glaube ich nicht <_<

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Sehe das grundsÀtzlich genauso wie der Predator.

Plus:

Die Welt dreht sich nicht nur um Dich, mein Freund. Sie ist krank und wird eine Therapie machen, also hör mal bitte auf, alles nur auf Dich und Dein Vertrauen, Deine Geduld oder sonstwas zu beziehen. Dreh mal nen Bißchen an der Empathie-Schraube.

Und Deine dramatischen AbgĂ€nge mit Heulen und Schreien und Überreden-lassen bringen es irgendwie auch nicht. Entweder Du gehst, oder nicht, aber diese Drama-Arien können's auf Dauer nicht sein...

Viel GlĂŒck!

PP

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Eine Sache noch: Niemand ist endlos geduldig! Du musst dir immer im klaren sein, wie weit du ihre Krankheit / das damit verbundene Verhalten akzeptieren kannst, und ab wann es dich selbst (zu weit) herunterzieht! Das ist ganz wichtig!!!

Und genau das ist der Punkt. Es zieht mich erheblich nach unten. Du hast recht, dass es eine Krankheit ist. Aber ich zweifele sehr an den Erfolgschancen, bzw. der Zeit danach. Denn ich kenne Sie: Sie ist LSE (extrem) und total verstreut. Ich wollte mir ihr mal eine kurze EntspannungsĂŒbung machen, sie konnte noch nicht mal 2 Minuten die Stille ertragen. Sie hat keine Ziele im Leben. Keine Hobbys. Von ca. 10 Freunden und weiteren Bekannten (mich ausgeschlossen) sind 8 sĂŒchtig (die meisten sind Kiffer). Das grĂ¶ĂŸte Problem: Sie nimmt keine Lehre an.

Ich weiß nicht ob du auch LdS gelesen hast, aber die LSE Merkmale treffen bei Ihr, ausser der Manipulation, genau zu. Das schlimmste ist, dass man mit ihr wirklich keine Romantik oder tiefgrĂŒndige Liebe erleben kann, weil Sie sich selbst nicht liebt. Ach scheiße, ich merke gerade beim schreiben, dass es glaube ich wirklich keine Zukunft hat. Sie ist ja Gott sei dank nicht ganz alleine, hat ja noch eine Tochter, Freunde und Familie. Denn genau wie du gesagt hast: Mit RĂŒckschlĂ€gen muss man rechnen...und das kann ich glaube ich nicht <_<

Dann frage ich mich, wieso du seid einem knappen Jahr eine feste Beziehung zu der Dame hast?

Wenn das alles sooooo schlimm ist.

Fehlende Alternativen?

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Ich schĂ€tze mal die Gewohnheit und das GefĂŒhl der Geborgenheit, dass aber jetzt so langsam den Bach runter geht.

@PP:

NatĂŒrlich dreht sich die Welt nicht nur um mich und ich denke dass ich Empathie habe, sonst wĂ€re mir alles egal. Aber irgendwann ist man leer.

Aber is klar, man kann sich ja nicht von den paar Zeilen von mir ein komplettes Bild machen. Und die dramatischen AbgÀnge sind ja ganz bestimmt

nicht von mir inszeniert worden, Sie hat halt immer so reagiert. Und wenn ich keine Empathie empfinden wĂŒrde, hĂ€tte es bestimmt auch nur einen

Abgang gegeben.

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Wenn sie in Theraphie geht, ist doch alles gut?

Ehrlich gesagt, versteh ich dein Problem jetzt nicht, sie geht jetzt morgen in Theraphie und hat an dem Vorabend nochmal einen gekippt... Ja das ist nicht schön, das kann ich schon verstehen, aber sie ist KRANK, sie kann wohl nicht anders. Und anstatt das genauso zusehen und dich auf die trockene Zeit, danach zu freuen, prĂŒgelst du auf Sie ein.

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TE, mir scheint Du hast Dich bisher kein bisschen mit der Thematik "Alkoholismus" auseinandergesetzt. Kann das sein?

Im Internet und in allen Suchtberatungsstellen findest Du genug Informationen zu dem Thema und auch darĂŒber wie man sich als Angehöriger/Partner verhalten sollte. Mir scheint es eher so,dass Du den Weg des geringsten Widerstands gehen willst, immerhin weißt Du erst seit kurzem,dass sie abhĂ€ngig ist, aber auf einmal ist und war doch alles die ganze Zeit schlecht? Sehr unglaubwĂŒrdig.

Mit dieser Einstellung wirst Du Deiner Freundin keine Hilfe sein, also entweder unterstĂŒtzt Du sie und liest Dich mal ein bisschen zu dem Thema ein, oder Du lĂ€sst sie fallen. Entweder oder. Aber egal welchen Schritt Du gehst, Du musst ihn auch konsequent umsetzten, Dir und vor allem Deiner Freundin zu liebe.

Viel Erfolg.

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Wenn sie in Theraphie geht, ist doch alles gut?

Noch lange nicht.....ich kannte mal einen Alki der hatte mehrere Therapien und ist immer wieder rĂŒckfĂ€llig geworden. Keine Ahnung ob er ĂŒberhaupt noch lebt. Damals hatte man ihm noch eine Lebenserwartung von 2 Jahren gegeben, wenn er nicht aufhört.

Dann kannte ich mal ein MÀdel mit Beziehungsstörung....auch da konnte ich keine wirkliche Besserung nach der Therapie erkennen.

Ich will das nicht schlecht reden. Allein dass sie es versucht ist schonmal gut. Man muss sich nur bewußt sein, daß es danach nicht besser sein muss und wenn dann noch lange nicht fĂŒr immer. Ob man das durchhĂ€lt muss jeder selber wissen. Ich persönlich wĂŒrde vieleicht die Therapie noch zu ihr stehen und danach beobachten was sich tut.

Aber wenn sie nicht aus diesen Freundeskreis rauskommt wo fast alle abhÀngig sind, dann wird das nie was.

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Wenn sie in Theraphie geht, ist doch alles gut?

Noch lange nicht.....ich kannte mal einen Alki der hatte mehrere Therapien und ist immer wieder rĂŒckfĂ€llig geworden. Keine Ahnung ob er ĂŒberhaupt noch lebt. Damals hatte man ihm noch eine Lebenserwartung von 2 Jahren gegeben, wenn er nicht aufhört.

Dann kannte ich mal ein MÀdel mit Beziehungsstörung....auch da konnte ich keine wirkliche Besserung nach der Therapie erkennen.

Ich will das nicht schlecht reden. Allein dass sie es versucht ist schonmal gut. Man muss sich nur bewußt sein, daß es danach nicht besser sein muss und wenn dann noch lange nicht fĂŒr immer. Ob man das durchhĂ€lt muss jeder selber wissen. Ich persönlich wĂŒrde vieleicht die Therapie noch zu ihr stehen und danach beobachten was sich tut.

Aber wenn sie nicht aus diesen Freundeskreis rauskommt wo fast alle abhÀngig sind, dann wird das nie was.

Klar muss dann nicht alles gut werden, da geb ich Dir recht, aber sie davor zur Schnecke machen, ist dem bestimmt nicht förderlich. Erstmal abwarten, vielleicht hat sie ja den Mut und den Willen, mit der Scheisse wiederaufzuhören.

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Wenn sie in Theraphie geht, ist doch alles gut?

Weil eine Theraphie ja immer hilft. :lol:

@ TE: Meine Meinung dazu: Mach Schluß! Du meinst LoyalitĂ€t und Ehrlichkeit sind dir wichtig so was kannst

du in der Regel von einem Alkoholkranken nicht erwarten.

Gerade wenn deine Freudin sowieso im Leben nur vor sich hin döst und keine wirklichen

Ziele hat wird es schwerig von Alkohol weg zu kommen.

Kann aus dem engsten Familienkreis sagen das es Jahrzehnte dauern kann bis man vom Alkohol los kommt.

Und gerade mit deinen Drama "Ich geh und bleib dann doch" Abtritten machst du es dem MĂ€dchen und dir nicht leichter, wie PP schon sagte.

WĂŒrdest du dich selber an deine Spielregeln halten wĂ€re die Sache doch schon lĂ€ngst erleidigt.

gruß teamow

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Wenn sie in Theraphie geht, ist doch alles gut?

Weil eine Theraphie ja immer hilft. :-D

@ TE: Meine Meinung dazu: Mach Schluß! Du meinst LoyalitĂ€t und Ehrlichkeit sind dir wichtig so was kannst

du in der Regel von einem Alkoholkranken nicht erwarten.

Gerade wenn deine Freudin sowieso im Leben nur vor sich hin döst und keine wirklichen

Ziele hat wird es schwerig von Alkohol weg zu kommen.

Kann aus dem engsten Familienkreis sagen das es Jahrzehnte dauern kann bis man vom Alkohol los kommt.

Und gerade mit deinen Drama "Ich geh und bleib dann doch" Abtritten machst du es dem MĂ€dchen und dir nicht leichter, wie PP schon sagte.

WĂŒrdest du dich selber an deine Spielregeln halten wĂ€re die Sache doch schon lĂ€ngst erleidigt.

gruß teamow

Dieser Post trifft es haargenau! Ja, ich habe mich nicht an die Spielregeln gehalten. Es ist Zeit dies zu tun...bin genau deiner Meinung,

ich befĂŒrchte auch, das Sie spĂ€testens 2 Monate nach Therapieende wieder drauf ist...und gut lĂŒgen kann Sie sowieso...nein, es ist Zeit die

Sache zu beenden!

Danke auch an die anderen Posts, habe mir Inspiration fĂŒr die Zukunft geholt!

Auch wenn ich jetzt als Sack dastehe, der seine Freundin "hÀngen" lÀsst. Ich nehme die Schuld auf mich, dass es nicht mehr funktioniert

wegen fehlendem Vertrauen. Ich kann Sie auch so noch unterstĂŒtzen und das werde ich auch machen, nur nicht mehr als Partner :lol:

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Ich war 13 Jahre in einer LTR. Davon 5 Jahre mit Depressionen meiner Partnerin. Ich hĂ€tte eher gehen sollen. Du kannst die Welt nicht retten, im Nachhinein hat mir keiner VorwĂŒrfe gemacht, dass ich gegangen bin sondern meistens habe ich gehört: ENDLICH hast du es gemacht.

Auch wenn es weh tut, dein Leben wird sich dadurch verbessern!

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Wenn sie in Theraphie geht, ist doch alles gut?

Weil eine Theraphie ja immer hilft. :-D

@ TE: Meine Meinung dazu: Mach Schluß! Du meinst LoyalitĂ€t und Ehrlichkeit sind dir wichtig so was kannst

du in der Regel von einem Alkoholkranken nicht erwarten.

Gerade wenn deine Freudin sowieso im Leben nur vor sich hin döst und keine wirklichen

Ziele hat wird es schwerig von Alkohol weg zu kommen.

Kann aus dem engsten Familienkreis sagen das es Jahrzehnte dauern kann bis man vom Alkohol los kommt.

Und gerade mit deinen Drama "Ich geh und bleib dann doch" Abtritten machst du es dem MĂ€dchen und dir nicht leichter, wie PP schon sagte.

WĂŒrdest du dich selber an deine Spielregeln halten wĂ€re die Sache doch schon lĂ€ngst erleidigt.

gruß teamow

Dieser Post trifft es haargenau! Ja, ich habe mich nicht an die Spielregeln gehalten. Es ist Zeit dies zu tun...bin genau deiner Meinung,

ich befĂŒrchte auch, das Sie spĂ€testens 2 Monate nach Therapieende wieder drauf ist...und gut lĂŒgen kann Sie sowieso...nein, es ist Zeit die

Sache zu beenden!

Danke auch an die anderen Posts, habe mir Inspiration fĂŒr die Zukunft geholt!

Auch wenn ich jetzt als Sack dastehe, der seine Freundin "hÀngen" lÀsst. Ich nehme die Schuld auf mich, dass es nicht mehr funktioniert

wegen fehlendem Vertrauen. Ich kann Sie auch so noch unterstĂŒtzen und das werde ich auch machen, nur nicht mehr als Partner :-)

Man konnte ja ahnen,dass Du hier nur nach einer 'Erlaubnis' dafĂŒr suchst, sie abzuschießen ^_^ Weil Du eben nicht die Eier hast selbst Entscheidungen zu treffen. Ziemlich erbĂ€rmlich.

Mal abgesehen davon wĂŒrde mich interessieren wieviel Deine Freundin denn tatsĂ€chlich immer so getrunken hat? Wie alt seid ihr, wie lange trinkt sie schon? StationĂ€re Behandlung ist eigentlich immer erst der Weisheit letzter Schluss wenn anders tatsĂ€chlich nichts mehr geht und meist auch erst nach mehrmaligem RĂŒckfall nötig.

Ein gesundes Umfeld und UnterstĂŒtzung können da wunder bewirken, und anstatt Dich darĂŒber aufzuregen,dass sie angeblich nur Junkiefreunde hat und keine Perspektiven könntest gerade Du als Freund ja daran arbeiten das zu Ă€ndern.

Aber seien wir mal ehrlich, fĂŒr Dich lief die Beziehung schön lĂ€nger nicht mehr gut, aber Du hattest nie die Eier schlusszumachen. Nun tust Du es mit dem Vorwand "verletztes Vertrauen". Das ich nicht lache.

Sorry,wenn ich es zu deutlich sage, aber:

Du bist ein Hanswurst, tÀttoowier's Dir auf die Stirn. Ziehst den Schwanz ein sobald es Ernst wird.

Deine Freundin kann froh sein,dass sie dich los ist. Ich wĂŒnsche ihr alles Gute.

bearbeitet von Morituri

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Sag mal, Moritori, geht's eigentlich noch?

den meisten MĂ€nnern ist es eigebleut worden, dass man Frauen nicht weh tun darf. Daher wundert es mich nicht, dass der TS verunsichert ist und erst einmal zögert, ob er sich von der Schnapsdrossel trennt, oder nicht. Er hat einfach nur Angst ihr Weh zu tun und gegen ein Tabu zu verstoßen. DarĂŒberhinaus kultiviert er LoyalitĂ€t zu seiner Partnerin, und LoyalitĂ€t zu einem Menschen zu haben, den man liebt, finde ich per se auch etwas Gutes. Ich denke du schießt da weit ĂŒber das Ziel hinaus, wenn du ihn als "Hanswurst" betitelst.

Da finde ich es schon interessanter, sich Gedanken zu machen, warum es eigentlich kommt, dass MÀnner sich hÀufig extrem schwer tun, von Frauen zu trennen. Dazu gehört auch, zu benennen, welche sozialen Programmierungen dazu beitragen, dass MÀnner Zicken, Bitches und Psychos so lange ertragen.

Ein Grund, warum sich Frauen in Beziehungen zicken und erbarmungslos Shittests fahren, liegt in ihrem Wissen, dass sie von dem Typen eh nicht gedumpt werden. Und in der Praxis zeigt es sich ja, dass das mÀchtigste Instrument zum managen einer Beziehung Freezeout und Next sind.

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Da finde ich es schon interessanter, sich Gedanken zu machen, warum es eigentlich kommt, dass MÀnner sich hÀufig extrem schwer tun, von Frauen zu trennen. Dazu gehört auch, zu benennen, welche sozialen Programmierungen dazu beitragen, dass MÀnner Zicken, Bitches und Psychos so lange ertragen.

Ein Grund, warum sich Frauen in Beziehungen zicken und erbarmungslos Shittests fahren, liegt in ihrem Wissen, dass sie von dem Typen eh nicht gedumpt werden. Und in der Praxis zeigt es sich ja, dass das mÀchtigste Instrument zum managen einer Beziehung Freezeout und Next sind.

Mein Freund,

klannst Du mir mal bitte den Zusammenhang erklÀren? Ich seh' ihn einfach nicht.

Hier geht es darum,dass seine Freundin ein Alkoholproblem hat, sie es ihm und dem restlichen Umfeld, und vor allem sich selbst, soweit eingestanden hat,dass sie jetzt eine Therapie beginnen möchte. Und just in diesem Moment fĂ€llt ihm dann auf,dass die Beziehung nicht mehr vernĂŒnftig lĂ€uft und er sie lieber fallen lĂ€sst, anstatt zu unterstĂŒtzen.

Er hat nur nach einem Vorwand gesucht sie abzuschießen, weil er vorher anscheinend nicht die Eier dazu hatte. Aber jetzt ist die gute Dame ja erstmal 3 Monate weg, das macht es

1) einfacher fĂŒr ihn und

2) kann er den angeblichen Vertrauensverlust als Grund vorschieben. Btw. argumentiert er ernsthaft mit Vertrauensverlust, weil seine Freundin sich einen Tag vor einer 3 monatigen Therapie ein Glas Alkohol genehmigt! Got it?

Ich geh' im ĂŒbrigen jede Wette ein,dass er das ganze per SMS oder Telefon erledigt hat :-)

Ich schieße dabei auch keineswegs ĂŒbers Ziel hinaus, im Gegenteil, ich reiße mich wirklich zusammen ^_^

Völlig anders wĂŒrde sich die Sache natĂŒrlich darstellen, wenn sie (mehrmals) erfolglos eine Therapie gemacht hat und sich nichts Ă€ndert. Dann muss man auch aus Selbstschutz ganz klar schlussmachen, und das kann dann auch jeder nachvollziehen. Aber so ist es einfach feige und menschlich,fĂŒr mich, das allerletzte.

viele GrĂŒĂŸe

bearbeitet von Morituri

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Der Vertrauensverlust ist wesentlich gravierender. Dem TS ist es nicht sofort aufgefallen, wie fortgeschritten der Alkoholismus seiner Freundin ist. Die Trinkaktion vor der Therapie hat ihm halt deutlich gemachtt, was Alkoholismus bedeutet. Den meisten, die noch nie mit Suchterkrankungen zu tun hatten, wissen gar nicht, wie sich das im Leben auswirkt. Ich habe das selbst bei einem Freund erlebt, dassen Ehefrau heimliche Trinkerin war. Die Frau hatte ihre ganze Lebensenergie eingesetzt, um ihr Trinken zu verheimlichen. Einzusehen, dass diese Erkrankung eine Nummer zu groß ist, finde ich durchaus respektabel. Mag ja sein, dass sich der TS in der Sache recht windet, aber das erklĂ€rt sich auch aus dem Tabu, Frauen nicht weh tun zu dĂŒrfen.

Die Einsicht in das Suchtverhalten der Freundin ist fĂŒr mich durchaus ein Grund, ĂŒber das weiterbestehen der Beziehung nachzudenken. Wenn der TS die Beziehung beeindet, weil ihm das eine Nummer zu groß ist, mag das fĂŒrs erste fĂŒr die Freundin ein Schlag sein. Auf der anderen Seit wird es ihr deutlich machen, dass Trinken massive Folgen hinter sich herzieht. Die frĂŒh zu erfahren mag durchaus heilsam fĂŒr ihre Suchterkrankung sein.

Bei Sucherkrankungen diese "volle UnterstĂŒzung" zu geben ist meines erachtens auch nicht ganz ohne und fĂŒhrt eher in die Richtung "geteiltes Leid wird doppeltes Leid".

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Auf der anderen Seit wird es ihr deutlich machen, dass Trinken massive Folgen hinter sich herzieht. Die frĂŒh zu erfahren mag durchaus heilsam fĂŒr ihre Suchterkrankung sein.

Bei Sucherkrankungen diese "volle UnterstĂŒzung" zu geben ist meines erachtens auch nicht ganz ohne und fĂŒhrt eher in die Richtung "geteiltes Leid wird doppeltes Leid".

ad 1) Interessante These. Das kann man nÀmlich auf jedes Fehlverhalten anwenden. Also beim kleinsten Fehler, macht man Schluss, damit derjenige sieht welche massiven Folgen dieser Fehler haben kann? Ist das Deine Logik?

Und scheinbar kennst Du Dich mit Sucht'erkrankungen' nicht wirklich aus, sonst wĂŒrdest Du wissen,dass ein Verlust von Vertrauenspersonen gerade in solchen Situationen die RĂŒckfallgefahr immens erhöht und sich evtl. eine verschĂ€rfte Perspektivlosigkeit einstellt. Wenn,dann könnte man ein klar formuliertes Ultimatum setzen, wenn sie dann trotz Therapie merhmals rĂŒckfĂ€llig wird und sich das tatsĂ€chlich auf die Beziehung auswirkt,dann MUSS man die Sache beenden. Aus Selbstschutz, Stichwort Co-AbhĂ€ngigkeit.

ad 2) Eigentlich wiederhole ich mich, und ich gebe Dir im Kern ja auch Recht, ABER der TE gibt seiner Freundin doch nicht mal die Chance die Sache in den Griff zu bekommen, deswegen lĂ€uft Deine Argumentation ins Leere. NatĂŒrlich ist solch eine Erkrankung eine riesige Zerreisprobe fĂŒr eine Beziehung, aber in meiner Welt sollte man fĂŒr seinen Partner doch gerade auch in den schwierigsten Momenten da sein,oder nicht? Er macht sich aber lieber direkt unter einem Vorwand aus dem Staub, das ist menschlich einfach das Letzte.

Und bitte rede nicht von "Vertrauensverlust", weil sie ihm nicht eher von ihere Alkoholkrankheit erzÀhlt hat, bzw. es vor ihm verheimlicht hat. Das sind eben die Symptome dieser Suchterkrenkungen. Im Grunde spiegelt das ja nur die falsche Annahme wieder, dass es sich hierbei nur um eine CharakterschwÀche handelt, und man diese heimlichtuerei deswegen verurteilen könnte. Und genau das ist es eben nicht.

HĂ€tte der TE sich auch nur einmal mit dem Thema befasst, dann wĂŒsste er das auch.

bearbeitet von Morituri

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Auf der anderen Seit wird es ihr deutlich machen, dass Trinken massive Folgen hinter sich herzieht. Die frĂŒh zu erfahren mag durchaus heilsam fĂŒr ihre Suchterkrankung sein.

Bei Sucherkrankungen diese "volle UnterstĂŒzung" zu geben ist meines erachtens auch nicht ganz ohne und fĂŒhrt eher in die Richtung "geteiltes Leid wird doppeltes Leid".

Und scheinbar kennst Du Dich mit Sucht'erkrankungen' nicht wirklich aus, sonst wĂŒrdest Du wissen,dass ein Verlust von Vertrauenspersonen gerade in solchen Situationen die RĂŒckfallgefahr immens erhöht und sich evtl. eine verschĂ€rfte Perspektivlosigkeit einstellt.

Der TE ist kein Therapeut. Ich verstehe jeden der sich ein Zusammenleben mit einer solchen Person nicht zutraut. HĂ€tte sie ihm von Anfang an von ihrer Sucht erzĂ€hlt, wĂ€re es garnicht soweit gekommen. Bei dem Alki den ich mal kannte, haben letztendlich sogar die Eltern den Kontakt abgebrochen, weil sie einfach nervlich am Ende waren. Ich finde man kann hier keinem Partner VorwĂŒrfe machen, wenn er sich sowas nicht zutraut.

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Hmm ich seh das so, daß sie krank ist. FĂŒr mich stellt sich die Frage wieso ist die Tatsache, daß sie was getrunken hat eskaliert ?

Das ist ne Sucht. Wenn sie physisch und psychisch von dem Zeug abhÀngig ist kann sie vielleicht nicht anders. Ich kann deinen Schock schon verstehen

aber sie hat Dich vermutlich aus Angst vor Deiner Reaktion oder aus Scham belogen, ich glaube da wĂ€re unter dem Hintergrund, daß sie in Therapie geht

und ihre Sucht bekĂ€mpfen will ein großzĂŒgiges drĂŒberhinwegsehen besser gewesen, auch wenn ich verstehe, daß das in deiner Situation nicht einfach ist.

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Der TE ist kein Therapeut. Ich verstehe jeden der sich ein Zusammenleben mit einer solchen Person nicht zutraut. HĂ€tte sie ihm von Anfang an von ihrer Sucht erzĂ€hlt, wĂ€re es garnicht soweit gekommen. Bei dem Alki den ich mal kannte, haben letztendlich sogar die Eltern den Kontakt abgebrochen, weil sie einfach nervlich am Ende waren. Ich finde man kann hier keinem Partner VorwĂŒrfe machen, wenn er sich sowas nicht zutraut.

Danke,dass Du nochmal beweisen musstest,dass Du entweder nicht lesen kannst oder einfach nicht in der Lage bist zu verstehen worum es hier geht. Oder beides. :huh:

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Gast KommodoreB

Ich stimme Morituri zu. Ich wĂŒrde meine Freundin auch nicht in der höchsten Not verlassen.

Ich kanns nicht nachvollziehen. Er liebt sie, und merkt dann: oh weh, sie hat SchwÀchen. Weg mit der! Aber gut, jeder siehts anders.

Andererseits: Wenn der TE seine Freundin wegen ihrer Sucht verachtet und damit nicht klar kommt, ist er ihr keine Hilfe. Dann ist Schluss machen fĂŒr beide besser.

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Lieber TE,

eins solltest Du im Hinterkopf haben:

Wenn sie die Therapie nicht vollstÀndig aus eigenem Willen macht,ist sie zum scheitern verurteilt.

Man sagt,gerade bei Alkoholismus,das die betreffende Person erst extrem tief fallen muß um davon loszukommen (Klassiker:Obdachlosigkeit)

Bei Euch schaut es so aus,das sie sehr viel RĂŒckendeckung aus Ihrem sozialen Umfeld erhĂ€lt,was Paradoxerweise,ihr nicht hilft......

true story

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Hallo Leute,

da hat sich ja noch einiges getan in der Diskussion, sind auch harte Worte gefallen, aber es ist o.k.

Ich wollte euch nur mal auf den neuesten Stand bringen:

Ich hatte extreme Gewissensbisse und habe hin und herĂŒberlegt, schlaflose NĂ€chte und dann hab ich mich wieder an eine alte

Weisheit von Buddha erinnert: Leben ist Leiden.

Wie auch schon erwÀhnt wurde, war ich sehr Egobezogen und habe den Vertrauensbruch in den Vordergrund geschoben. Aber das

sowas hart ist, mĂŒsst ihr doch auch verstehen können oder?

Ich war bei Ihr im Krankenhaus und wir haben ĂŒber alles gesprochen (Ihre Zukunft, unser Beziehung, Gestaltung der Freizeit etc.). Halt

alles was mich so gestört hat. Sie sagte dass Sie nach der Entgiftung noch in eine Langzeittherapie gehe. Ich sagte Ihr, dass ich sehr

enttĂ€uscht war von dem Vertrauensbruch, Ihr aber verzeihe, da es ein "normales" Verhalten einer SĂŒchtigen darstellt.

Diese Erfahrung werde ich jetzt durchmachen und ich bin mir im klaren, dass es alle möglichen Wege nehmen kann.

Entweder Sie ĂŒbersteht alles und packt ihr Leben so richtig an, oder Sie verfĂ€llt wieder der Sucht. Ich habe es nicht in der Hand,

aber ich werde Sie unterstĂŒtzen, bis zu dem Punkt an dem Sie (hoffentlich nicht) rĂŒckfĂ€llig wird. Das haben wir so abgemacht.

Auf jeden Fall wird mir diese Beziehung noch einiges beibringen habe ich das GefĂŒhl...

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Hey Leute, habe aus Zufall wieder das alte Passwort gefunden und stöbere gerade so in den alten Tweets...hach, da war was los 😁

Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen wie es weiterging, also schildere ich mal die Sache (Spoiler: es ging nicht gut aus!)

Also sie hatte dann die Therapie gemacht und ich habe sie unterstĂŒtzt, nach 3 Monaten kam sie raus und ich freute mich auf "das neue Leben" mit ihr.

TatsÀchlich ging es schon am Tag 2 nach der Entlassung mit Kiffen los, aber hey, ist ja kein Alkohol. 2 Monate spÀter hatte sie Geburtstag und als ich

dann auch kam, da hatte sie schon Sekt getrunken, und ich so "WTF du darfst doch nichts trinken???" - angeblich hĂ€tte ihr Therapeut das "erlaubt fĂŒr Geburtstag und Silvester" (Ă€h ja klar).

So zog sich das dann noch knapp 2 Jahre hin, ich zog um und wir sahen uns nur alle 2 Wochen (daher hielt das auch noch so lange). Als ich dann auf Montage war und bei ihr in der NĂ€he,

pennte ich dann auch bei ihr, saß am Computer, sie ging pennen, kam Nachricht ĂŒber Facebook, sie war eingeloggt, ich schaute nach (ja ich weiß...) und so kam eins aufs andere und ich

sah dann, dass sie mit 5 verschiedenen Typen gleichzeitig schrieb und da auch was gelaufen war. Ich sprach sie aber erst darauf an, als ich wieder zu Hause war und da hat sie gemeint,

dass das gar nicht stimmen wĂŒrde, hab dann gemeint, sie solle mir sofort ihr Passwort geben fĂŒr den Account und wir gehen alle Nachrichten durch, sie gab mir dann das Passwort,

ich loggte mich ein und natĂŒrlich war keine einzige Nachricht mehr da gewesen (weil sie sie gerade alle gelöscht hatte). So sagte ich dann sie solle ihre Sachen abholen, wir wĂ€ren fertig...

und das war es auch dann.

 

Was konnte ich daraus lernen:

 

Redflags sollte man Ernst nehmen. Hat deine Freundin oder potentielle Freundin Suchtprobleme oder redet darĂŒber...lass es am besten sein. Ich verstehe auch jetzt die anderen hier,

die mir immer gesagt haben, dass sie KRANK sei...ich hab das damals nicht gerafft, aber das sind echt Menschen, die können nicht anders...ihr ganzes Leben wird zu einer LĂŒge und du

bist halt auch nur einer neben anderen, den sie permanent anlĂŒgt.

 

Meine Regel war dann klar: Gehe keine Beziehung mehr ein mit Drogenusern (darunter zÀhle ich auch Alkohol eben) - seit dem hatte ich keine einzige Beziehung mehr, da alle anscheinend

heute trinken, Pillen nehmen, kiffen, ziehen usw. Da bleib ich lieber alleine als nochmal diese ganzen Sachen zu erleben.

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