4 Beiträge in diesem Thema

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Zeit meines Lebens befasse ich mich intensiv mit Affirmationen und positive selftalk. Gestern bin ich dann auf der uralten Internetseite mymonk.de auf die Lösung all meiner Probleme gestoßen:
Affirmationen sollten nicht als Aussage formuliert werden. Viel effektiver ist: 
Sie als Fragen formulieren. Sich dann selbst Antworten geben. Daraus entstehen neue Fragen und schlißelich Lösungsstrategien. Dabei befasst man sich automatisch mit sich selbst, mit seinen Möglichkeiten und den Hindernissen, die sich bei der Verwirklichung seiner Ziele, Träume und Wünsche ergeben. '
Beispiel: 
Wie werde ich der größte Unternehmer ever? Werde ich es schaffen, mein Umsatzziel von x Pesos zu errreichen? 
Bin ich ein heißer Player? Bin ich der geilste Mann auf diesem Planeten? Was kann ich tun, um diese Person zu werden? Welche Eigenschaften benötige ich? Worauf muss ich verzichten, um dieses Ziel zu erreichen? Ist es das überhaupt wert? Ist es wirrklcih das, was ich will? Was kann ich anstatt dessen wollen? Usw. 

Fazit: Mit der Fragen-Technik beginnt eine Aufwärtsspirale. Dabei ist es egal, an welchem Punkt wir beginnen. es ist möglich, massgefertigte Fragen-Affirmationen zu erstellen. Und sofort geht es um das Wie. Nicht um das ob. Es geht um das Erreichen, nicht um Entschuldigungen, warum Dinge nicht geschafft werden können, warum wir nicht in der Lage sind, Dinge zu tun. 

 

Denn bei klassischen Affirmnationen ... ergeben sich halt oft/immer Dissonanzen. Wer sich schon mit dem Thema befasst hat, weiß, wovon ich spreche. Alles Mist. Mehr oder weniger. Aber darauf will ich nicht mehr eingehen. Hat sich ja jetzt erübrigt. 

  • IM ERNST? 1

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Es geht bei Affirmationen doch nicht darum eine konkrete Strategie zum Erreichen seiner Ziele zu finden, sondern darum, diese Ziele realistisch erscheinen zu lassen.

Einige Männer hier im Forum lassen sich ja zum Beispiel ganz gerne mal von irgendwelchen Dating-Apps komplett das Hirn vergiften und denken dann nach drei Wochen Tinder sie wären abgrundtief hässlich und jede Frau würde sie scheiße finden. Und sobald dieser Gedanke sich einmal festgesetzt hat, können die auch im echten Leben keine Frau mehr ansprechen, weil das Unterbewusstsein sie halt immer wieder daran erinnert, dass sie einer dieser Männer sind, die als Jungfrau sterben werden.

Hier bringt dich eine "was kann ich tun um weniger hässlich zu sein" Fragenkette bloß in die ewige Prokrastination, wo du dann für immer Looksmaxxing betreibst und trotzdem nie eine ansprichst, denn das ist ja gar nicht das eigentliche Problem. Das eigentlich Problem ist dein Zero-Matches-Trauma, wegen dem du jetzt überzeugt bist, dass du mit deiner komischen Fresse keinen Erfolg bei Frauen haben kannst. Und sowas bekommst du mit ner klassischen Affirmation wie "Mir geht vor Freude einer ab wenn ich daran denke wie gut ich bei Frauen ankomme" halt wieder in den Griff, weil das irgendwann zu deiner neuen inneren Überzeugung wird, wenn du es dir lange genug einredest. Genauso wie vorher der negative Kram zu deiner subjektiven Realität geworden ist, weil du das immer wieder im Kopf abgespult hast.

Sich zu fragen wie man seine Ziele bestmöglich erreicht, ist unabhängig davon natürlich ne gute Sache. Aber das hat halt nicht so viel mit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Affirmationen zu tun.

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@Surferboy93

Affirmationen scheitern halt häufig daran dass die von dir beschriebene Dissonanz zwischen "wunsch" und wirklichkeit auftritt. Hast Du ja auch schon bemerkt.

Das mit den Fragen finde ich etwas zu kurz gedacht, damit lässt Du sehr viele Möglichkeiten offen und vorallem auch das Ergebnis irgendwie offen. Du betrachtest damit immernoch aus der Perspektive "Was kann ich heute tun, damit morgen XY Eintritt". Das hält in gewisserweise den Verstand als Schutzmechanismus vor dem Scheitern aktiv. 

Ich arbeite da aktuell an einem Ansatz der eher in die Richtung geht die Ziele die man verfolgt aus der zukünftigen Perspektive zu begreifen und quasi seine Autobiografie zu diesem Punkt hin zu leben. 

Das ist gar nicht so unähnlich, lässt es aber zu dass Du selbst in einer Geschichte lebst die zu zwangsläufig zu deinem Ziel führt. Hier können auch Fehlentscheidungen als spannende Wendung in deiner eigenen Heldenreise verstanden werden. Sprich auch der Weg der scheitert, kann als wichtige Lehre verstanden werden, anstatt so zu wirken, als sei damit der Traum geplatzt. 

Wichtig ist es halt den Verstand mit einer überzeugenden und schlüssigen Geschichte aus der Handlungsohnmacht zu ziehen. Anstatt vor 10 Wegen zu stehen, die alle unklar scheinen, wird daraus eher eine Perspektive aus der Du dir selbst erzählst wie Du dorthin gelangt bist. Das macht es aus meiner Sicht einfacher das Bremsmoment des Verstandes auszuhebeln. 

Ein anderer Ansatz zum Thema Affirmationen selbst, kann es auch sein das ganze etwas zu würzen damit es der Verstand besser schlucken kann, ohne die Dissonanz zu erfahren.

Klassisch wäre z.B.: "Ich bin erfolgreich und das Geld fließt mir in Strömen zu". Das klappt vermutlich mit genügend Wiederholungen auch irgendwann, weil Erinnerung nunmal davon leben immer wieder erinnert zu werden. So festigt sich mit der Zeit eben auch die Erinnerung Erfolgreich zu sein und dass einem das Geld so zufließt und ändert aktiv die Wahrnehmung, egal ob es überhaupt schon so ist. Ein kritischer Verstand wird aber wirklich lange brauchen sich darauf einzulassen, weil die Ergebnisse ausbleibe.

Etwas abgewandelt: "Ich bin eine Ausnahme, Erfolg und Reichtum sind für mich unausweichlich". Du hebelst damit die Hürde auf dass es evtl gerade noch nicht soweit ist und sorgst mithilfe des positiv self Bias der gerne hört dass er etwas besonderes ist, die Hürde im Kopf die sagt "Wieso solltest gerade Du das erreichen".

Sich selbst in eine überlegene Rolle zu denken und aus dieser heraus zu handeln ist deutlich einfacher als bewusst einen Misstand aushebeln zu wollen.

Interessant an dem Thema ist z.B. der Placebo-Effekt. Viele Zuckerpillen wirken bei tatsächlich vorhandenen Krankheiten auf bisher nicht wirklich geklärte Weise. Evtl einfach aus dem Grund dass der Verstand 100% überzeugt ist dass die Wirkung eintreten wird, weil die Geschichte die dazu erzählt wird einfach glaubhaft ist und nicht in Frage gestellt wird. Ebenso funktionieren Negative Affirmationen wie Sie im Grunde jeder nutz unglaublich gut, weil der Glaube an das Scheitern einfach viel viel besser mit dem Mindset der Menschen einhergeht. Derjenige der an sein eigenes Scheitern fest glaubt, wird halt auch in den meisten Fällen eben scheitern. Eben weil er die Welt so als funktional ansieht und es eine schlüssige geschichte ist, die auch von niemandem wirklich auf den Prüfstand gestellt wird.

 

bearbeitet von A_guy_named_Who

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Am 10.3.2025 um 11:11 , Surferboy93 schrieb:

Denn bei klassischen Affirmnationen ... ergeben sich halt oft/immer Dissonanzen.

Warum und welche Dissonanzen?

Am 10.3.2025 um 11:11 , Surferboy93 schrieb:

Wie werde ich der größte Unternehmer ever? Werde ich es schaffen, mein Umsatzziel von x Pesos zu errreichen? 
Bin ich ein heißer Player? Bin ich der geilste Mann auf diesem Planeten? Was kann ich tun, um diese Person zu werden?

Techniken müssen greifen. Deshalb frage ich dich: Warum willst du der größte Unternehmer werden? Warum willst du x Pesos erreichen? Warum willst du ein heißer Player sein? Warum willst du der geilste Mann auf dem Planeten sein? Warum willst du diese Person werden?

Diese Fragen stellt sich dein Unterbewusstsein.

Deine Frage-Strategie sind keine Affirmationen sondern Afformationen. Sie sollen deinem Geist die Möglichkeit der Interpretation ermöglichen und auf die Suche gehen um Antworten zu finden. Hierzu bedarf es schon bereits vorgefasste gute Glaubenssätze von sich selber, damit es klappt. Hast du keine, wird dein Geist auf die vorliegenden negativen Glaubenssätze zurückgreifen, darin aber keine zufriedenstellende Antwort finden und somit nicht das gewünschte Ergebnis zeitigen.

Affirmation sind dagegen präzise, klar und emotional formuliert. Aus diesem Grunde sind z.B. Formulierung mit "Ich bin" am Anfang leichter und fassbarer für das Unterbewusstsein. Natürlich setzt man sie dazu in einen positiven Kontext, damit es in eine positive Richtung gehen kann. Gibt leider genug die sich tagtäglich sagen "Ich bin uncool, ich schaff das nie usw., Auch das sind Affirmationen, die auf Glaubenssätzen beruhen, die man im Leben irgendwann mal untergeschoben bekommen hat.

Beide haben aber ihre Berechtigung. Afformationen haben zu Affirmationen allerdings einen Vorteil. Sie wirken fokussierend und das kann helfen, seinen Weg, seine Handlungsweise, seinen Wunsch eher zielbewusster zu erreichen, als jemand, der zwar gern dies oder das möchte, sein Gehirn/Bewusstsein aber nicht auf den Weg bringt. 

Finde ich gut, dass du dich mit solchen Dingen auseinandersetzt. Würde anderen hier auch gut zu Gesichte stehen!

 

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