Morek 0 Beitrag melden vor 16 Stunden erstellt 1. 34 2. 38 3. Art der Beziehun: monogam bereits seit paar Monaten getrennt. 4. Dauer der Beziehung: 8 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 2 Monate, vorher schon 15 Jahre gekannt 6. Qualität/Häufigkeit Sex: mit anderen Männern 7. Gemeinsame Wohnung? Ja 8. Probleme, um die es sich handelt: Wie umgehen? 9. Fragen an die Community Hallo liebes Forum, bitte entschuldigt meine wirre Schreibweise, ich bin momentan einfach nicht bei mir. Folgende Situation zusammengefasst: Probleme seit vielen Jahren, weil wir emotional nicht wirklich zueinander gefunden haben, nach der Geburt des Kindes und darauf folgenden Krankheiten Ihrerseits. Durch die ganzen Probleme in unserer LTR, haben wir uns irgendwann distanziert emotional, weil ich Sie einfach nicht verstehen konnte und selbst kalt war, da ich keinen Zugang zu mir selbst hatte. Sie musste quasi alles alleine mit sich ausmachen und fing irgendwann an, Probleme mit Ihren Freunden zu besprechen. Vom Typ her, versteht Sie sich mit Männern viel besser als mit Frauen, hat aber einen gemischten Freundeskreis. Hatte sie auch einmal vor die Wahl gestellt, Ihr Kumpel oder ich. Als wir zusammen kamen, sagte ich ihr, dass ich Probleme mit männlichen Freunden habe, da war noch alles in Ordnung, da ich es noch Wert war. Hatte einfach Angst Sie zu verlieren mit Kind. Nach den Jahren hatte Sie trotzdem heimlichen Kontakt zu alten Freunden, was mich jedoch störte und für Streit sorgte, da Sie dort Flirty unterwegs war, aufgrund von Neckereien etc. Sie ist generell ein sehr flirty Mensch. Ich war für uns einmal in Therapie wie mir hier mal im Forum empfohlen wurde, jedoch meinte der Therapeut es ist alles in Ordnung. Im Grunde war ich total dumm, wollte die Beziehung aufgrund von Unsicherheiten und sehr wenig Sex, bereits die Beziehung beenden. Der Therapeut war irgendwie auf meiner Seite und konnte meine Sichtweise damals voll verstehen. Ich damals nicht für Sie da, nicht zu Ihr gestanden vor meiner Mutte, immer nur mittig positioniert, was mir erst nach der Trennung durch die Selbstreflexion aufgefallen ist. Sie erkrankt, selten Sex, kaum Lust, mittlerweile jedoch sicher, dass einfach keine Attraction da war, da keine so strake emotionale Bindung. Theoretisch waren wir nur noch wegen dem Kind so lange zusammen. Jedoch habe ich meine Ex immer sehr geliebt, sie mich wohl bis zuletzt vor einem Jahr, wo sie dann mit mir abgeschlossen hatte, da ich eine Firma gründete und mich unter anderem abgelenkt habe um den Problemen aus dem Weg zu gehen, da keine Lösung in Sicht war. Die Firma war auch ein Ego Ding, da meine alte Firma umzog und ich somit den Job verloren habe, jedoch viel aufgebaut habe und diese vor dem Bankrott gerettet hatte. Nach der Arbeitslosigkeit dann in Vollzeit gegangen, einen 520 Minijob, Dienstleistungen als Unternehmer, und mit einem anderen mittlerweile sehr einnehmenden Projekt selbstständig. Das geht jetzt schon 1,5 Jahre so, ich habe in dieser Zeit Rückwirkend in der Zukunft gelebt, mit der Hoffnung irgendwann eine tolle Gegenwart zu haben, ohne dabei ich zu sein, nur funktionieren. Zu welchem Preis habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht gesehen obwohl sie es gesagt hatte und habe sehr sehr viel Zeit investiert. Das war der Moment wo meine Ex sich dann emotional verabschiedet hat, wenn ich dem glauben kann, wie in Ihren vorherigen LTRs auch, jedoch nie die Trennung aussprechen würde, mit der Begründung Sie sei so blöd. Aufgrund weiterer Probleme in der LTR mit einem Stiefkind hatte ich im Affekt die Beziehung beendet, aufgrund von Respektlosigkeiten und Vorwürfen, und hatte danach eigentlich erst mein Erwachen, und direkt eine Oneitis hinterher. Tat mir nur unheimlich weh, wegen unserem Kind. Tage vergingen und ich begann zu realisieren, dass ich total unglücklich bin, nur für die Familie gelebt habe um uns finanziell abzusichern, so gut es geht. Ich habe mich in die Arbeit geflüchtet weil ich keine Lösung gesehen habe die Probleme mit ihr zu lösen, Sie aber dennoch nicht verlieren wollte. Wir haben beide über die Jahre viel gelitten, Rückwirkend war ich wohl auf einem Egotrip und habe größere Entscheidungen selbst getroffen oder so lange Diskutiert bis ich meinen Willen durch hatte. Als hätte ich Sie nicht auf Augenhöhe gesehen, da ich eventuell dachte, es ist nicht für immer, und alles was mit Finanzen zu tun hat, müsse ich entscheiden, da ich evtl. mal alleine da stehe und die Kosten alleine Decken muss. Ich habe die letzten Wochen um sie gekämpft, und ihr gezeigt dass ich sie zurück haben möchte, weil es mir wie die Schuppen von den Augen gefallen ist, dafür hatte es die Trennung gebraucht, da Sie auch total dicht gemacht hatte in der Zwischenzeit und sich eigentlich schon ein Jahr vor der Trennung "getrennt" hat. Ich habe mich die letzten Tage geöffnet und meine beste Version gelebt, sie oft gestresst und genervt von meinem gerede über die Beziehung. War ihr immer wieder zu viel, selbst Smalltalk. Wollte einfach zeigen, dass ich es verstanden habe und mich öffnen kann, weil Sie es mir Wert ist und ich es gerne aufgrund unseres Kindes gerne versuchen möchte, im Grunde bin ich jetzt wieder so, wie als wir uns kennenlernten, einfach ich selbst. Wir haben ein gemeinsames Kind und leben gemeinsam in einem Haus, nun zum Problem: Mein Bauchgefühl sagte mir ständig, irgendwas stimmt nicht. Dadurch total paranoid und am stalken der Onlinezeiten etc. um Analysieren zu können, was hier eigentlich passiert. Ihre Aussage vor und nach der Trennung, keine Männer mehr, ich will kein Sex, Libido aufgrund von Krankheit eh am Sack. War ich fein mit, dann weiterhin zusammen zu wohnen, da ich dachte, ich müsse mir keine Sorgen machen. Sie hilft mir noch aktuell wegen der Firma, damit ich alles gebacken bekomme, geplant ist noch 1 Jahr zusammen zu wohnen, bis Sie eine bezahlbare Wohnung findet. Die Firma bin ich aufgrund meines "Erwachens" am Auflösen nun, einfach damit ich die Zeit für mein Kind habe und maximal für unser Kind da sein kann. Ich habe gemerkt, Geld ist nicht alles, die Zeit mit dem Kind bzw. den Menschen die man liebt, ist die wichtigste. Wenn auch etwas zu spät, aber ich habe es bemerkt. Heute extremen Druck in der Brust, total schwach, kurz vor Panikattacke wieder mal, gemerkt da stimmt doch was nicht. Nach dem Sie heim kam, auf Toilette und direkt Wäsche waschen gegangen, bin ich hinterher, wo sie merkte wie ich plötzlich erst meine Kleidung gewaschen haben wollte, Sie total genervt, was mein Gefühl nur bestätigte. Höschen versteckt, ich nicht gefunden aber dann bei der Arbeit bei mir in der Firma konfrontiert und genervt, bis Sie es endlich zugegeben hatte. Sie hat jemand auf der Arbeit kennengelernt und trifft sich wohl schon einige Zeit mit ihm im Hotel etc. Wir hatten uns gesagt, man gibt dem anderen Bescheid wenn man jemanden neues hat. Mir war das wichtig, warum weiß ich nicht. Jedoch bis vorher totale Oneitis, da ich um sie kämpfte, obwohl Sie meinte, es gibt definitiv kein zurück. Der Sex mit dem neuen, hat mir klar gemacht, das wars wirklich dann, da das für mich der Point of no return darstellt. Sie ist mir als Mensch sehr wichtig und ich bat sie vor einigen Tagen mich doch als Freund in Ihrem Leben zu lassen, da Sie eben aktuell mein einziger Kontakt ist, da ich total isoliert lebe im Homeoffice und das seit Jahren. Das hinterlässt spuren, somit war ich nur Zuhause und habe gearbeitet und mein Kind betreut bei Krankheit, während Sie außer Haus arbeitet. Meine Vision war immer Kinder und den Partner für immer, daher hatte mich das scheitern eventuell auch so sehr getroffen. Ich weiß, ich habe mich getrennt, und Sie muss keine Rechenschaft leisten und kann tun und lassen was Sie will, dennoch hat mich das hart getroffen, erst das JA ich habe jemanden, war wie ein Schock, doch ich reagierte emotionslos und überspielte den Schmerz und hatte dann noch weitere Fragen gestellt, was ihr sehr unangenehm war. Ich sagte ihr, ich finde gut, dass Sie es mir zugegeben hat und ich nicht Paranoid war in dem Sinne und mein Gefühl mich nicht getäuscht hatte. Was mich verletzt hat, war die Wahrheit, dass es jetzt wirklich vorbei ist und da jemand neues im Spiel ist, was Ihre abweisende Art erklärt. Irgendwie weiß ich gerade nicht so wirklich weiter und habe keinen klaren Kopf, wie man dem Text sicher entnehmen kann. Ich glaube nicht, dass ich noch 1 Jahr mit ihr zusammen leben kann und würde am liebsten direkt ausziehen und eine KS fahren. Die letzten Tage waren sehr anstrengend immer diesen blöden Status zu kontrollieren und überlegen was Sie tut. Irgendwie hat es mich auch erleichtert, dass Sie es zugegeben hatte. Ich habe recht cool reagiert und Sie normal behandelt, auch wenn es schmerzhaft war. Sie hatte wohl damit gerechnet, das es im Chaos und Krieg ausarten wird. Heute sollte Sie mir helfen bei der Arbeit aber war bei Carlos im Hotel, was mich störte, da wir ausgemacht hatten, ich könne auf Sie zählen. Irgendwie komme ich mir total blöd vor, weil ich die letzten Tage immer wieder versucht habe Emotional auf Sie zuzugehen und auch Nähe gesucht habe, indem wir nebeneinander im Bett schliefen. Eigentlich liegt das Kind zwischen uns momentan, heute schläft Sie auf der Couch, ich hatte Sie gebeten, doch wenigstens duschen zu gehen, wenn Sie schon außerhalb was am laufen hat. Unser Kind hätte ich am liebsten bei mir, aktuell war Wechselmodell geplant, jedoch bin ich der warme Part in der Familie und sie der kalte. Die Schwiegermutter mag unser Kind nicht, und andersrum genau so, wobei es viel Zeit bei ihr verbringen müsste, wenn meine Ex arbeiten geht. Sie hängt aktuell nur am Handy, ich entlaste Sie und schmeiße noch den Haushalt neben meiner Arbeit und bringe und hole das Kind aus der Kita, sodass Sie nur heim kommt und entspannen kann, da Sie die letzten Jahre mit der Krankheit die Doppelbelastung hatte, jetzt mit Carlos weiß ich nicht, wie ich damit weitermachen soll? Immerhin hat Sie mehr Zeit um bei Carlos zu sein, der Mann macht zuhause ja alles alleine, weil er mich zurück will. Wie gehe ich nun am besten weiter vor? Ich würde gerne getrennt ziehen, jedoch mein Kind bei mir haben. Für Sie ist es aktuell erst ok, wenn das Kind älter ist. Nächstes Problem, beim Umzug würde ich gerne weiter weg ziehen, sodass die Kita gewechselt werden müsste. Ich bin die letzten Tage sehr am leiden, da ich die letzten Jahre bereue, mein Verhalten bereue etc. Mittlerweile ca. 10 KG abgenommen und nochmal alles für Sie gegeben. Verletzt dass ich mich geöffnet habe, geredet wie ein Idiot und sie schon längt jemand neues hat, die Libido funktioniert wohl wieder top trotz Krankheiten. Jetzt mit der neuen Erkenntnis weiß ich einfach nicht wie weiter machen. Bis die Firma soweit ist, und ich schließen kann, dauert es noch ein paar Monate, weiß jedoch, dass ich mich schnell in Griff kriegen muss emotional oder daran zerbreche, da ich beruflich kaum einen klaren Gedanken fassen kann seit Wochen. Der VZ-Job und der Minijob leiden aktuell bereits, sodass hier eine Kündigung drohen könnte. Eigentlich will ich nur raus aus diesem Leben und wieder ich sein. Habt ihr Tipps was ich tun kann, wie die nächsten Schritte geplant werden sollen? Ich würde Sie am liebsten aus meinem Leben streichen, bis ich selber klar komme in Ihrer Gegenwart. Kann ich klar kommen, obwohl wir noch zusammen leben? Danke schonmal fürs lesen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Prometh_eus 219 Beitrag melden vor 11 Stunden geantwortet vor 4 Stunden, Morek schrieb: Habt ihr Tipps was ich tun kann, wie die nächsten Schritte geplant werden sollen? Ich würde Sie am liebsten aus meinem Leben streichen, bis ich selber klar komme in Ihrer Gegenwart. Kann ich klar kommen, obwohl wir noch zusammen leben? Das ist sehr, sehr schwer, wenn Du da emotional noch so tief drinsteckst. Ist jetzt vielleicht nicht das, was Du hören möchtest, aber das sag ich Dir als jemand, der sich aktuell in einer fast identischen Lage befindet. (drei Kinder, mit der Mutter, die mich über ein Jahr aufs brutalste beschissen hat, weiterhin in einem Haus, you name it) Ich würde in Deinem Fall fast raten: ihr braucht definitiv ne räumliche Trennung, wenn Du emotional noch so hart dran zu beißen hast. Aber: bei allen Entscheidungen, die Du jetzt triffst: denk immer an das Kind. Mir kommt das in Deinem Text nämlich irgendwo zu kurz. Du und die Frau, ihr seid zwar kein Paar mehr, aber ihr werdet immer(!) Eltern sein. Du willst keiner dieser Väter sein, die später irgendwann im Auto vor der Bude der Ex steht und "schickst bitte das Kind runter, ich steh vor der Tür" textet, weil zwischen Euch alles vergiftet ist. Das braucht Arbeit und ist ein Scheißgefühl, weiß ich. Aber es muß jetzt deine Prio 1 sein, mit der Frau eine Beziehung auf einem Level hinzubekommen, wo ihr klarkommt und keiner Leidensdruck verspürt. Ich schreib jetzt mal auf, was ich gemacht habe, nicht: "Du solltest jetzt a und b tun, dann machste x." Jeder Mensch tickt anders, aber vielleicht kannst Du ja was draus mitnehmen. Das das Kind bzw. die Elternschaft Prio 1 haben muß und die weiteren Schritte leiten sollte, hatte ich ja bereits geschrieben. Mir war also immer klar: Es wird hier keine Trennung nach dem Schema geben, wie man sie mit Mitte 20 durchgezogen hätte. (Ich bin 43 btw.) Ich hab mich zu dem Zeitpunkt, als hier die Wahrheit ans Licht kam (Details hier unerheblich) und ich merkte, der Punkt des emotional erträglichen ist für mich erreicht, paar Tage aus dem Rennen genommen, bin also weggefahren und hab mich paar Tage sehr weit weg in nem Hotel eingenistet, liebe Freunde besucht, die ich (zu lange) nicht gesehen hatte. Positive Erfahrungen gesammelt. Was ich genauso gemacht habe wie Du ist: kein Drama, cool geblieben. Wirklich nach dem Motto: "Du, ich muß jetzt mal für mich klarkommen, bin die Woche raus". DA hat sie übrigens erst so richtig realisiert, was sie da angerichtet hat und wirklich gute Gespräche waren möglich. Das ist übrigens wichtig. Auch wenn sie gefühlsmäßig abgeschlossen hat und ihr beide wisst, dass es in der Beziehung kein weiter so geben wird. Mir war klar: ich muß die geistige Flughöhe ändern. Wieder selbstbewusst werden, das Spiel weiterhin führen, auch, wenn es jetzt ein anderes ist und nicht mehr darauf abzielt, sie zu "halten" oder "umzustimmen". Das Ziel ist, die Sache, die mal gut angefangen hat, in der es auch viele, viele schöne Dinge und Zeiten gegeben hat, jetzt auch anständig und ohne große Kollateralschäden zu Ende zu bringen. Hab also viel mit ihr geredet - ihr aber dabei das Gefühl gegeben: "Hier, hör mal, das ist jetzt kein "ich will Dich in die Beziehung zurücklabern" oder ein Streitgespräch, sondern eher wie mit ner guten Freundin oder gar einer Frau, die man gerade erst kennengelernt hat. Nur so kann auch sie sich öffnen, weil sie sich nicht (mehr) bedrängt oder beschuldigt fühlt und mit Dir auf dem Level "der Mann ist der Vater meines Kindes, wir sind kein Paar mehr, aber wir sind cool miteinander" interagieren. Besprecht die Rahmenbedingungen Eurer "Beziehungs-WG" und haltet Euch daran. Es spielt keine Rolle, ob Du den Haushalt machst oder nicht. Würdest Du ja, wenn Du da alleine wohnen würdest, auch machen. Löse Dich von dem "für sie" Gedanken. Ihr habt ein gemeinsames Projekt, das da heißt: "Als Eltern funktionieren und als Individuen getrennte Wege gehen, ohne sich kaputt zu machen." Ich unterstütze sie bspw. bei Bedarf in diversen Belangen, so wie ich es für einen guten Freund auch tun würde. Aber ohne den "damit liebt sie mich wieder" Hintergedanken. Ob sie gerade wen anders fickt oder nicht - im Prinzip ist das egal. Das willst Du jetzt zwar nicht hören, aber Bruder, das hat die, Deiner Beschreibung nach, auch vorher schon gemacht, vielleicht sogar mit dem gleichen Typen, vielleicht auch nicht. Darauf kommt es gar nicht mehr an. Der Gedanke ist scheiße, kenn ich selbst, aber das wirst Du nicht mehr ändern. Dein Ansatz: "wir erzählen es uns, wenn wir wen neues haben" in Ehren - das ist aber meiner Ansicht nach was für "später", wenn man getrennt wohnt, was neues, festes hat, der / die dann vielleicht auch das Kind kennenlernen soll. Die hat Dir das vielleicht auch "white lies" mäßig nicht erzählt. Lass es gut sein, rühr da nicht drin rum. Ich habe hier auch Grund zur Annahme, dass ihre Ex-Affäre gerade wieder aktuell wird... drauf geschissen. Ich hab es geschafft, mich wieder in den State von vor 15 Jahren zu vesetzen: "Sie ist eine von vielen aus der Rotation, was die mit wem treibt, wenn ich nicht da bin, ist mir egal." Einschub: kümmere Dich mehr um DICH, als um SIE. Tritt beruflich kürzer, wenn Du kannst oder gib mehr Gas, wenn Du liebst, was Du machst. Geh zum Sport, nimm Eisen in die Hand. Mach irgendwas, was Dir guttut, geh in die Therme, Soli, Kaninchenzüchterverin, scheißegal - DU bist jetzt wichtig. Mach viel auch mal alleine, Du musst lernen, Dich selbst auszuhalten. Sprich mal wieder mit Gott / Allah / Buddha / der Zahnfee. Kann heilsam sein (Ist bei mir so und es ist mir scheißegal, ob sich das Forum jetzt beömmelt). Fang an, andere Frauen zu treffen bzw. kennenzulernen. Ich habe das sehr schnell wieder angefangen. Geht dabei primär nicht um Sex - es geht darum, dass Du wieder ins Rennen kommst, Dich als Mann fühlen kannst, den andere -bessere Frauen als sie- begehrenswert finden. Ich mein damit jetzt nicht, Dir ne Ersatzbeziehung zu suchen. Es geht um die positive Energie. Deine Situation eröffnet Dir nämlich gerade auch neue Möglichkeiten. Werd Dir wieder Deiner selbst bewusst - was für ein Mann willst Du sein? Imaginiere diesen Mann und mach das, was erforderlich ist, um so zu werden. Mich hat das, Stand heute, in die Lage versetzt, mit breitem Rücken über den Dingen hier zu stehen. Ich hege weder Groll gegen Sie, noch gegen den Affären-Schwanz; was interessiert mich der Lellek? Wichtig sind meine Kinder und ne coole Beziehung zu ihrer Mutter. Wir leben momentan in einer ganz harmonischen WG - Ich bin wieder Schiedsrichter meines Lebens, nicht mehr der Torwart in Elfmetersituation in ner Nachspielzeit, die kein Ende nimmt. Das kannst Du auch. Schreib gern PN wenn Du magst. Weitermachen ! 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
holywater 4719 Beitrag melden vor 9 Stunden geantwortet Du musst JETZT aufhören, dich wie ein emotional abhängiges Wrack zu verhalten. Du hast dich komplett verloren – in deiner Ex, in deinem Kind, in deiner Arbeit. Kein Wunder, dass sie dich nicht mehr respektiert. Frauen spüren, wenn du keine Kontrolle über dein eigenes Leben hast, und sie suchen sich dann einen Kerl, der das hat – in diesem Fall Carlos aus dem Hotel. Hier sind deine nächsten Schritte, und die befolgst du JETZT, nicht morgen: Sofortige Kontaktsperre (so weit es mit Kind geht) Kein überflüssiges Gerede, keine Gespräche über Gefühle, keine gemeinsamen Nächte im Bett, KEINE Hoffnungen. Sie hat sich emotional vor einem Jahr verabschiedet, aber du checkst es erst jetzt. Keine Nachrichten, keine Diskussionen, nur das absolut Nötige wegen dem Kind. Zieh aus oder setz sie vor die Tür Du kannst mit dieser Situation nicht klarkommen, also sorg dafür, dass du sie nicht jeden Tag siehst. Such dir eine eigene Wohnung oder überzeuge sie zum Ausziehen. Sie hat einen neuen Typen? Cool, dann soll sie doch zu dem. Hör auf, ihr hinterherzulaufen Diese ganze Nummer mit „Ich hab mich geöffnet, sie ist mir als Mensch wichtig“ ist kompletter Unsinn. Sie hat sich für einen anderen entschieden. Also behandel sie entsprechend – als jemanden, der nicht mehr Teil deines Lebens ist. Emotionale Schwäche zieht keine Frau zurück, sie stößt sie nur weiter weg. Fokus auf dich und dein Kind Dein Kind braucht einen stabilen Vater, keinen heulenden Kerl, der sich emotional zerstört, weil seine Ex mit Carlos ins Hotel geht. Mach dir einen Plan: Fit werden, Umfeld aufbauen, Karriere neu strukturieren. Dein Kind wird nicht profitieren, wenn du in Selbstmitleid versinkst. Kein Drama, nur klare Ansagen Sie wird jetzt versuchen, dich warmzuhalten. Sie genießt es, dass du leidest, weil das ihr Ego füttert. Hör auf, ihr dieses Futter zu geben. Sei eiskalt, distanziert, professionell. Sobald sie merkt, dass du dich entziehst, wird sie nervös – aber da bist du schon weitergezogen. Du bist gerade am emotionalen Tiefpunkt, aber das ist eine Chance. Entweder nutzt du sie, um ein neues, geiles Leben aufzubauen, oder du bleibst der jammernde Ex, der sich vorstellt, wie seine Ex mit Carlos fickt. Deine Wahl. 2 2 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Morek 0 Beitrag melden vor 9 Stunden geantwortet (bearbeitet) vor 1 Stunde, Prometh_eus schrieb: Das ist sehr, sehr schwer, wenn Du da emotional noch so tief drinsteckst. Ist jetzt vielleicht nicht das, was Du hören möchtest, aber das sag ich Dir als jemand, der sich aktuell in einer fast identischen Lage befindet. (drei Kinder, mit der Mutter, die mich über ein Jahr aufs brutalste beschissen hat, weiterhin in einem Haus, you name it) - Ja, emotional definitiv tief drin, jedoch aktuell nicht die Möglichkeit mich rauszunehmen für paar Tage, da ich wegen der Firma nicht weg kann. Einzige Möglichkeit jetzt am Wochenende, da fahre ich mal raus und treffe eine Frau die ich ewig kenne, aber bisher noch nichts lief, weil ich bisher immer blockiert hatte. Ich würde in Deinem Fall fast raten: ihr braucht definitiv ne räumliche Trennung, wenn Du emotional noch so hart dran zu beißen hast. Aber: bei allen Entscheidungen, die Du jetzt triffst: denk immer an das Kind. Mir kommt das in Deinem Text nämlich irgendwo zu kurz. Du und die Frau, ihr seid zwar kein Paar mehr, aber ihr werdet immer(!) Eltern sein. Du willst keiner dieser Väter sein, die später irgendwann im Auto vor der Bude der Ex steht und "schickst bitte das Kind runter, ich steh vor der Tür" textet, weil zwischen Euch alles vergiftet ist. Das braucht Arbeit und ist ein Scheißgefühl, weiß ich. Aber es muß jetzt deine Prio 1 sein, mit der Frau eine Beziehung auf einem Level hinzubekommen, wo ihr klarkommt und keiner Leidensdruck verspürt. - Ich habe Sie gestern gebeten doch bitte duschen zu gehen, sie schlief dann im Wohnzimmer. Heute kam eine Info, wie jeden Tag, dass Sie auf der Arbeit angekommen ist, weil ich mir immer Sorgen machte. Sie redet lange davon frei sein zu wollen etc. keine Rechtfertigungen, kein wann kommst du, wo bist du, jetzt ist mir auch klar warum. Ich schrieb ihr dann, dass sie morgens nicht mehr bescheid geben muss, da sie jetzt frei ist und sie doch bitte im Gästezimmer schlafen soll ab sofort. Die Bettwäsche ist gerade in der Waschmaschine. Was ich genauso gemacht habe wie Du ist: kein Drama, cool geblieben. Wirklich nach dem Motto: "Du, ich muß jetzt mal für mich klarkommen, bin die Woche raus". DA hat sie übrigens erst so richtig realisiert, was sie da angerichtet hat und wirklich gute Gespräche waren möglich. Das ist übrigens wichtig. Auch wenn sie gefühlsmäßig abgeschlossen hat und ihr beide wisst, dass es in der Beziehung kein weiter so geben wird. Mir war klar: ich muß die geistige Flughöhe ändern. - ich hatte ja versucht die letzten Wochen zu connection und war sehr motiviert, da ich mich wieder lebendig gefühlt hatte (altes ich, in das sie sich verliebt hatte), habe mich emotional gezeigt und maximal unterstützt, während sie nur noch nach Ihren Treffen nach Hause kam um auf dem Sofa zu liegen und mit Carlos zu schreiben. Reden war immer nur schwer möglich, weil es ihr direkt wieder zu viel war. Sie meinte sie ist da für mich, daher hatte sie auch die Nähe zugelassen etc. Jedoch komme ich mir genau deswegen total dumm vor. Ich rede, rede, rede, beschenke noch großzügig zu Valentinstag etc. einfach weil sie mir auch viel half. Sie trägt noch den ganzen Schmuck von mir etc., wo ich einfach dachte, das ist noch irgendwo die connection und ein hauch Hoffnung, sodass ich am Ende sagen kann, ich habe alles versucht, nur jetzt leider zu spät. Ich zeige meine Liebe unter anderem durch Materialismus und Nähe, Nähe gab es nicht, somit blieb mir nur das. Sie ist da auch ein anderer Typ, somit ist es ihr nicht wichtig. Ich bin ihr gegenüber kalt, jedoch trotzdem freundlich und ganz normal. Sie kann nicht alleine sein, ich denke das war ohnehin vorprogrammiert, eine Frau die sich mit Männern besser versteht als mit Frauen, wenn es dann mal schlecht läuft in der Beziehung, kann sich da schnell was entwickeln. Sie hatte auch Momente mit Menschen wo es gekribbelt hatte oder ähnliches, da wohl aber wegen dem Beziehungsstatus geblockt hatte. Den Typ den sie aktuell trifft, meinte sie, sie verstehen sich gut und es hat einfach gepasst, nach ein paar treffen dann Sex im Hotel etc. Das Ding ist, irgendwo kratzt es mich, da wir nie diese sexuelle Phase des auslebens hatte, keine Dessous order ähnliches, das was sie gerade alles lebt. Und es stört mich, dass sie aufgrund Ihrer Gesundheit kein Sex haben wollte, weil die Libido so im Keller war, aufgrund von einer Schilddrüsenerkrankung etc. Jetzt aber Sex hat, als wäre nie was gewesen. Wieder selbstbewusst werden, das Spiel weiterhin führen, auch, wenn es jetzt ein anderes ist und nicht mehr darauf abzielt, sie zu "halten" oder "umzustimmen". Das Ziel ist, die Sache, die mal gut angefangen hat, in der es auch viele, viele schöne Dinge und Zeiten gegeben hat, jetzt auch anständig und ohne große Kollateralschäden zu Ende zu bringen. Hab also viel mit ihr geredet - ihr aber dabei das Gefühl gegeben: "Hier, hör mal, das ist jetzt kein "ich will Dich in die Beziehung zurücklabern" oder ein Streitgespräch, sondern eher wie mit ner guten Freundin oder gar einer Frau, die man gerade erst kennengelernt hat. Nur so kann auch sie sich öffnen, weil sie sich nicht (mehr) bedrängt oder beschuldigt fühlt und mit Dir auf dem Level "der Mann ist der Vater meines Kindes, wir sind kein Paar mehr, aber wir sind cool miteinander" interagieren. Besprecht die Rahmenbedingungen Eurer "Beziehungs-WG" und haltet Euch daran. Es spielt keine Rolle, ob Du den Haushalt machst oder nicht. Würdest Du ja, wenn Du da alleine wohnen würdest, auch machen. Löse Dich von dem "für sie" Gedanken. Ihr habt ein gemeinsames Projekt, das da heißt: "Als Eltern funktionieren und als Individuen getrennte Wege gehen, ohne sich kaputt zu machen." Ich unterstütze sie bspw. bei Bedarf in diversen Belangen, so wie ich es für einen guten Freund auch tun würde. Aber ohne den "damit liebt sie mich wieder" Hintergedanken. - Das habe ich die letzten Tage, sie hat viel zugehört, ich hab viel analysiert, mich noch mehrmals entschuldigt und joa, was soll ich sagen. Mir tut es schon leid irgendwo, aber ich denke, es war einfach die Dynamik. Ob sie gerade wen anders fickt oder nicht - im Prinzip ist das egal. Das willst Du jetzt zwar nicht hören, aber Bruder, das hat die, Deiner Beschreibung nach, auch vorher schon gemacht, vielleicht sogar mit dem gleichen Typen, vielleicht auch nicht. Darauf kommt es gar nicht mehr an. Der Gedanke ist scheiße, kenn ich selbst, aber das wirst Du nicht mehr ändern. Dein Ansatz: "wir erzählen es uns, wenn wir wen neues haben" in Ehren - das ist aber meiner Ansicht nach was für "später", wenn man getrennt wohnt, was neues, festes hat, der / die dann vielleicht auch das Kind kennenlernen soll. Die hat Dir das vielleicht auch "white lies" mäßig nicht erzählt. Lass es gut sein, rühr da nicht drin rum. Ich habe hier auch Grund zur Annahme, dass ihre Ex-Affäre gerade wieder aktuell wird... drauf geschissen. Ich hab es geschafft, mich wieder in den State von vor 15 Jahren zu vesetzen: "Sie ist eine von vielen aus der Rotation, was die mit wem treibt, wenn ich nicht da bin, ist mir egal." Einschub: kümmere Dich mehr um DICH, als um SIE. - Ja das werde ich jetzt versuchen, jedoch krieg ich halt immer mit, wenn sie bei Carlos ist. Weiß noch nicht, wie es mir damit gehen wird. Zumal ich mich hauptsächlich um unser Kind kümmere, sodass Sie einfach nur arbeiten geht und sich mit Carlos trifft. Soll ich mich hier mehr raus nehmen? Zitat vor 9 Stunden bearbeitet von Morek Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Morek 0 Beitrag melden vor 9 Stunden geantwortet vor 2 Minuten, holywater schrieb: Du musst JETZT aufhören, dich wie ein emotional abhängiges Wrack zu verhalten. Du hast dich komplett verloren – in deiner Ex, in deinem Kind, in deiner Arbeit. Kein Wunder, dass sie dich nicht mehr respektiert. Frauen spüren, wenn du keine Kontrolle über dein eigenes Leben hast, und sie suchen sich dann einen Kerl, der das hat – in diesem Fall Carlos aus dem Hotel. Hier sind deine nächsten Schritte, und die befolgst du JETZT, nicht morgen: Sofortige Kontaktsperre (so weit es mit Kind geht) Kein überflüssiges Gerede, keine Gespräche über Gefühle, keine gemeinsamen Nächte im Bett, KEINE Hoffnungen. Sie hat sich emotional vor einem Jahr verabschiedet, aber du checkst es erst jetzt. Keine Nachrichten, keine Diskussionen, nur das absolut Nötige wegen dem Kind. Zieh aus oder setz sie vor die Tür Du kannst mit dieser Situation nicht klarkommen, also sorg dafür, dass du sie nicht jeden Tag siehst. Such dir eine eigene Wohnung oder überzeuge sie zum Ausziehen. Sie hat einen neuen Typen? Cool, dann soll sie doch zu dem. Hör auf, ihr hinterherzulaufen Diese ganze Nummer mit „Ich hab mich geöffnet, sie ist mir als Mensch wichtig“ ist kompletter Unsinn. Sie hat sich für einen anderen entschieden. Also behandel sie entsprechend – als jemanden, der nicht mehr Teil deines Lebens ist. Emotionale Schwäche zieht keine Frau zurück, sie stößt sie nur weiter weg. Fokus auf dich und dein Kind Dein Kind braucht einen stabilen Vater, keinen heulenden Kerl, der sich emotional zerstört, weil seine Ex mit Carlos ins Hotel geht. Mach dir einen Plan: Fit werden, Umfeld aufbauen, Karriere neu strukturieren. Dein Kind wird nicht profitieren, wenn du in Selbstmitleid versinkst. Kein Drama, nur klare Ansagen Sie wird jetzt versuchen, dich warmzuhalten. Sie genießt es, dass du leidest, weil das ihr Ego füttert. Hör auf, ihr dieses Futter zu geben. Sei eiskalt, distanziert, professionell. Sobald sie merkt, dass du dich entziehst, wird sie nervös – aber da bist du schon weitergezogen. Du bist gerade am emotionalen Tiefpunkt, aber das ist eine Chance. Entweder nutzt du sie, um ein neues, geiles Leben aufzubauen, oder du bleibst der jammernde Ex, der sich vorstellt, wie seine Ex mit Carlos fickt. Deine Wahl. Danke für deine Antwort. Ich verhalte mich seit ich über Carlos bescheid weiß, nur noch professionell. In mir sieht es natürlich anders aus, total am Sack. Ich habe mich selbst für die Familie aufgegeben das stimmt, auch für sie. Geflüchtet in die Arbeit, weil keine Lösung in Sicht war, ja das stimmt. Wenn ich jetzt so "professionell" bin, wird sie sich nur denken, der ist halt verletzt und tut mir leid. Hab die letzten Tage echt viel gejammert und ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich nur noch funktioniert habe und gar nicht mehr investiert hatte in die Beziehung, war mir Ihrer wohl auch einfach sicher, obwohl ich wusste es läuft einiges schief. Natürlich ist in meinem Kopf, ohne Sie ist mein Leben grau. Sozial habe ich nur Sie, als beste Freundin, daher war es mir immer so wichtig, dass wir ehrlich zueinander sind, da ich es auch immer war. Sie wohl nicht, naja. Ich habe durch das langjährige Homeoffice Probleme neue Leute kennenzulernen, bin bereits auf Bumble etc. aber irgendwie tut sich da nur schwer was. Hoffnungen habe ich keine, seit ich über Carlos bescheid weiß, das war der Moment wo ich mir sagte, hier geht es definitiv nicht zurück. Auch durch das wissen, was sie miteinander anstellen, was wir nie hatten in den ganzen Jahren. Sie hat sich emotional verabschiedet, und es mir noch gesagt, ich habe es aber nicht verstanden, wahrgenommen, da ich ja nur funktionierte. Auch laufe ich ihr seit der Info mit Carlos nicht mehr hinterher, vorher war es so. Fülle mich nur total dumm so gewesen zu sein, während sie wahrscheinlich mit Carlos über mich lachte, weil ich so gekämpft habe wie ein kleiner Junge. Das Haus in dem wir leben, kann keiner von uns alleine halten. Der Wohnungsmarkt gibt aktuell nur sehr überteuerte Wohnungen her, die somit teurer sind als in dieser Konstellation, finanziell geht es nur, wenn wir uns die Kosten teilen. Verstehe nicht, wie man einem so dreckig ins Gesicht lügen kann, das tut weh. Immerhin war man lange zusammen, und menschlich habe ich viel von ihr gehalten gehabt, was sich damit geändert hatte. Vor meinem Kind bin ich stabil und lasse mir mein inneres nichts anmerken, weiß aber nicht in wie weit er das merkt? Heute wird er fragen warum wir getrennt schlafen, was sagt man da zu einem Kind? Unser Kind schläft noch im Schlafzimmer in seinem Bett. Ich habe definitiv die Stärkere Bindung zu unserem Kind, weshalb ich unser Kind ungern bei ihr lassen möchte, geschweige denn bei Ihrer Mutter, da unser Kind seine Oma nicht mag. Sie hat ein weiteres Kind in die Beziehung mitgebracht (17), welches Probleme hat die Schule zu besuchen, das hatte bei uns auch immer viel Stress ausgelöst. Ihre Mutter lebt aktuell so gut wie bei uns, und kümmert sich um den großen, damit er in die Schule geht. Wie soll ich mit ihr umgehen, wenn wir im Wohnzimmer sind? Soll ich mich fernhalten von ihrer Mutter und ihr, oder soll ich einfach kalt sein und dennoch präsent wegen unserem Kind? Erwachsen sein, tun als wäre nichts. Jedoch ist hier Smalltalk notwendig. Schwer einzuschätzen für mich momentan. Ich hoffe ich kann schnell wieder was essen, heute ist der zweite Tage komplett ohne Essen, die letzten Tage gab es immer nur ein kleines Frühstück und das wars. Werde jetzt jedenfalls meinen Motorrad Führerschein machen, wo sie immer dagegen war aber jetzt selbst machen möchte. Tattoos sind seit vielen Jahren geplant und nicht umgesetzt worden. Und wenn die Firma geschlossen ist, wieder fitness anfangen, direkt im Garten bei uns. Warm halten versucht sie mich nicht, sie ist eher so, am liebsten würde ich schon getrennt wohnen, Kontakt von sich aus auch nur wegen unserem Kind. Es pusht nicht nur ihr Ego, sondern sie hat noch Mitleid mit mir, schöne Schei*se. Was mich wundert, dass keiner Ihrer "besten" Freunde von Carlos bescheid wissen. Sie ist auch bereits lange weitergezogen, sieht die Beziehung als 80% unglücklich an, und meint, ich bin bei einer anderen Frau besser aufgehoben, weil sie mir nicht geben kann was ich brauche. Ja wird wohl so sein. Momentan geht es mir darum, aus dem Loch raus zu kommen, sie vergessen, und wieder stabil werden und lernen mich wieder als Fokus zu sehen. Bin aber gefühlt irgendwie "eingesperrt" jeden Tag zuhause, kann quasi nur in der Zeit raus, wo ich Zeit mit meinem kleinen verbringe oder halt jedes zweite Wochenende, da sie fortan wohl jedes zweite Wochenende bei Carlos sein wird und nun nichts mehr verheimlichen muss. Wäre ich nicht da, müsste Sie ihre ganze Arbeit umplanen zeitlich etc. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
holywater 4719 Beitrag melden vor 9 Stunden geantwortet vor 1 Minute, Morek schrieb: Vor meinem Kind bin ich stabil und lasse mir mein inneres nichts anmerken, weiß aber nicht in wie weit er das merkt? Heute wird er fragen warum wir getrennt schlafen, was sagt man da zu einem Kind? Einfach sagen, dass man Ruhe benötigt und das geht am besten mit getrennten Schlafzimmern. Ich kenne viele Paare mit Kindern die getrennte Schlafzimmer haben, damit der Vater nicht dauernd von den Kindern in der Nacht geweckt wird. Würde da gar nicht so ne Sache drum machen. vor 3 Minuten, Morek schrieb: Wie soll ich mit ihr umgehen, wenn wir im Wohnzimmer sind? Soll ich mich fernhalten von ihrer Mutter und ihr, oder soll ich einfach kalt sein und dennoch präsent wegen unserem Kind? Erwachsen sein, tun als wäre nichts. Jedoch ist hier Smalltalk notwendig. Schwer einzuschätzen für mich momentan. Coach Micha hat dafür ein richtig einprägsames Motto: "höflich freundlich ungerührt" Zitat Handlungsanweisung: Präsenz bewahren (ungerührt) – Sei ruhig, entspannt und gelassen. – Verhalte dich so, als wäre die Situation für dich kein Problem. – Setze dich mit einer selbstbewussten, offenen Haltung hin, ohne dich zurückzuziehen oder auffällig distanziert zu wirken. Höflich und respektvoll bleiben – Begrüße sie und ihre Mutter freundlich, aber ohne übertriebene Herzlichkeit. – Falls ein Gespräch zustande kommt, halte Blickkontakt und sprich in einem ruhigen, klaren Ton. – Vermeide spitze Bemerkungen oder passiv-aggressives Verhalten. Smalltalk führen, aber nicht suchen (freundlich, aber ungerührt) – Falls sie Smalltalk beginnt, antworte locker, aber kurz. – Stelle gelegentlich eine neutrale Frage, z. B. über das Kind oder allgemeine Themen (Wetter, Alltagsorganisatorisches). – Falls das Gespräch unangenehm wird, lenke es höflich um oder beende es mit einer sachlichen Bemerkung. Fokus auf das Kind legen – Zeige ehrliches Interesse an deinem Kind, spiele mit ihm, rede mit ihm. – Lass deine Ex merken, dass du für euer Kind da bist, aber nicht auf ihre Reaktionen fixiert bist. Körpersprache kontrollieren – Kein abweisendes oder herausforderndes Verhalten zeigen (Arme nicht verschränken, nicht demonstrativ auf Abstand gehen). – Nicht zu nah, aber auch nicht zu distanziert – bewege dich frei im Raum, als wäre es dein gewohntes Umfeld. Ziel: Souveränität ausstrahlen, Konflikten aus dem Weg gehen und die Kontrolle über deine Emotionen behalten. 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Morek 0 Beitrag melden vor 8 Stunden geantwortet (bearbeitet) vor 11 Minuten, holywater schrieb: Einfach sagen, dass man Ruhe benötigt und das geht am besten mit getrennten Schlafzimmern. Ich kenne viele Paare mit Kindern die getrennte Schlafzimmer haben, damit der Vater nicht dauernd von den Kindern in der Nacht geweckt wird. Würde da gar nicht so ne Sache drum machen. Coach Micha hat dafür ein richtig einprägsames Motto: "höflich freundlich ungerührt" Vielen Dank, das mache ich seit gestern. Sie war sehr erleichtert, dass ich kein Drama gemacht habe, obwohl wir ewig diskutierten, bis sie es endlich zugab. Ich hatte es im Bauchgefühl ich sags euch, klar wir waren getrennt, aber dennoch von meiner Seite aus Gefühle im Spiel. Als Sie es zugegeben hatte, viel mir auch irgendwie ein Stein vom Herzen, heute habe ich kaum Probleme Ihren Onlinestatus zu stalken, wie die Tage vor dieser Information, da war ich fast wie besessen. Muss dazu sagen, dass ich bisher zwei Beziehungen hatte, jede jeweils 7 Jahre, aber diese ist die erste, die so wirklich reinknallt. vor 8 Stunden bearbeitet von Morek Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
anotherthing 290 Beitrag melden vor 8 Stunden geantwortet @Morek, erstmal tut mir leid, dass du nun in einer solchen Situation bist. Es ist eine harte Phase, aber es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass es nicht für den Rest deines Lebens so bleiben muss. Du bist jung und auch wenn es jetzt schwer zu glauben ist, das Beste kommt noch. That been said, deine Schreibweise macht es einem wirklich nicht einfach. Essenzielle Infos kommen auf ein Mal mitten im Wall of Text in einem Nebensatz auf, über völlig Triviales werden aber Seiten und Seiten verfasst. Das spiegelt mit Sicherheit deinen Zustand wieder, welcher nachvollziehbar ist. Aber du musst aus diesem emotionalen Chaos wieder rauskommen, indem du dich erstmal sortierst und harte Fakten aufschreibst. Du musst es ja nicht hier veröffentlichen, es reicht, wenn du es für dich ordnest und sortierst: 1. Betreuungssituation des Kindes: wer ist wann dafür zuständig, wird sich in Zukunft etwas durch Einschulung, Umzug etc. ändern, wenn ja, wann und wie. Ggf. Anwälte bzgl. Sorgerecht konsultieren. 2. Finanzielle Situation: Deine, die von deiner (Ex-)Partnerin, die von eurem Kind inkl. Zukunftsperspektive. 3. Wohnsituation: Wer soll bis wann wo wohnen bleiben 4. Deine mentale (und physische) Gesundheit: Hier brauchst du ein Paket von Sofort-Maßnahmen, die du in dein Leben einfach einbauen kannst. Jede einzelne davon wird für sich betrachtet dein Leben nicht revolutionieren, aber alle zusammen und über ein paar Monate hinweg werden sie dir deutlich besser als Getippe im Internet helfen. Solche Sofort-Maßnahmen können sein: - fang an, überhaupt wieder zu essen. Du hast keinen Grund, deinen Körper für die Trennung zu bestrafen, im Gegenteil, jetzt brauchst du wieder Energie. Nachdem der Schritt erfolgt ist, iss clean. Konsum von hochverarbeiteten Produkten korreliert mit Angstzuständen und Depressionen, die du nicht gebrauchen kannst. Informiere dich zusätzlich über D3, B12 etc., wenn nicht schon bekannt - all das hat Einfluss auf den emotionalen Zustand. - beweg dich regelmäßig. Nein, du brauchst kein Fitnessstudio dafür. Fahr 3x die Woche 20 min Fahrrad oder geh spazieren oder mach täglich ein 10 min YouTube-Workout zu Hause. Das Ziel ist aktuell nicht „abnehmen“, „Muckies“ etc., sondern Einstieg in Alltagsbewegung. Alles andere kannst du nachher noch optimieren. Wenn du jetzt sagst, dass du keine Zeit dafür hast, ist es Bullshit. In der Zeit, in der du deine Walls of Text getippt hast, hättest du zig solche Workouts abgeschlossen. Keine Ausreden mehr, Disziplin bringt dir mehr als Motivation. - du schreibst, dass du im sozialen Sinne nur deine (Ex-)Partnerin hast. Das stimmt schon mal nicht, du hast dich. Deine Stärke soll immer von Innen kommen, nicht von deiner Familie, deinen Freunden, deinem Job. Sei dir dessen bewusst. Das bedeutet gleichzeitig nicht, dass du vereinsamen sollst. Im Gegenteil: Aktiviere deine alten Kontakte, ggf. deine Herkunftsfamilie, deine Kollegen, die Eltern von Freunden deines Kindes etc. Die Erfahrung, sozial wieder irgendwo anzudocken und akzeptiert zu sein, wird dich weiterbringen, ohne gigantische emotionale Abhängigkeit wie die von deiner (Ex-)Partnerin zu schaffen. - Dankbarkeitstagebuch, Atemübungen etc. - such für dich das aus, was funktioniert, es gibt Infos ohne Ende dazu. Aber bleib diszipliniert dabei. - wenn du merkst, dass es dir nicht besser geht, such dir unbedingt psychotherapeutische Begleitung (als Selbstzahler), es ist keine Schande. Wenn du die harten Fakten sortiert vor Augen hast, fällt es dir leichter, eine Vorgehensweise festzulegen und dich aufs Handeln zu fokussieren, statt in der Rolle des hilflosen Opfers zu verweilen. Viel Erfolg! 1 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Analerritter 22 Beitrag melden vor 7 Stunden geantwortet (bearbeitet) vor einer Stunde, Morek schrieb: Wie soll ich mit ihr umgehen, wenn wir im Wohnzimmer sind? Soll ich mich fernhalten von ihrer Mutter und ihr, oder soll ich einfach kalt sein und dennoch präsent wegen unserem Kind? Erwachsen sein, tun als wäre nichts. Jedoch ist hier Smalltalk notwendig. Schwer einzuschätzen für mich momentan. Ich hoffe ich kann schnell wieder was essen, heute ist der zweite Tage komplett ohne Essen, die letzten Tage gab es immer nur ein kleines Frühstück und das wars. Werde jetzt jedenfalls meinen Motorrad Führerschein machen, wo sie immer dagegen war aber jetzt selbst machen möchte. Tattoos sind seit vielen Jahren geplant und nicht umgesetzt worden. Und wenn die Firma geschlossen ist, wieder fitness anfangen, direkt im Garten bei uns. Momentan geht es mir darum, aus dem Loch raus zu kommen, sie vergessen, und wieder stabil werden und lernen mich wieder als Fokus zu sehen. Bin aber gefühlt irgendwie "eingesperrt" jeden Tag zuhause, kann quasi nur in der Zeit raus, wo ich Zeit mit meinem kleinen verbringe oder halt jedes zweite Wochenende, da sie fortan wohl jedes zweite Wochenende bei Carlos sein wird und nun nichts mehr verheimlichen muss. Wäre ich nicht da, müsste Sie ihre ganze Arbeit umplanen zeitlich etc. Moin Morek, ich war wie du genau in der selben Situation vor 3 Monaten, als ich noch 1 Monat mit der ex zusammen gewohnt habe, genau diese Fragen habe ich in meinem Thread auch gestellt. Was nicht geholfen hat in meinem Fall war, mit ihr Smalltalk zu betreiben als wenn nichts gewesen wäre. Das Problem bei mir war dann, ich merkte wie "gut" man sich eigentlich versteht und als Menschen klar kommt, das hat mich im nachhinein umso mehr gefickt. Also würde ich raten, ihr so gut es geht komplett aus dem Weg zu gehen, alles andere hat mir auch nicht geholfen. Jedes mal wenn sie wieder die Tür reingekommen und raus gegangen ist, drehte sich bei mir wieder alles von vorne. Was aber geholfen hat: FITNESS. Es klingt so einfach und doch so effektiv. Stürz dich in das Gym, Ernährung, Supps. Nach jeder Gym Session habe ich mich sowas von erleichtert gefühlt, mein Kopf war einfach für eine Stunde leer von den Gedanken an die Ex. Lustigerweise strebe ich wie Du auch ein Tattoo an, man war das ein geiles Gefühl sich endlich zum Tätowierer zu trauen! Das ist für mich Ablenkung pur, etwas worauf man sich wieder richtig freuen kann! Zum Thema Essen: Hatte ich auch, hab 5kg abgenommen. Jedes mal wenn die Ex wieder in der Wohnung war, verging mir wieder der Appetit. Diese Phase hat langsam aber stetig abgenommen. Mir geht es erst besser nachdem ich ausgezogen bin, länger als diesen einen Monat hätte ich nicht ausgehalten, sie ständig rein und raus gehen zu sehen. Frauen juckt das scheinbar in dem moment überhaupt nicht, sie reiben es dem Mann noch schön unter die Nase, vor allem in deinem Fall. Viel Erfolg! vor 7 Stunden bearbeitet von Analerritter 2 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
tobias99 2537 Beitrag melden vor 7 Stunden geantwortet Unabhängig von der finanziellen Situation bzw. dem allgemeinen Wohnungsmarkt ist eine unverzügliche, räumliche Trennung einzuleiten. Dann auf den Job konzentrieren um finanziell handlungsfähig zu bleiben. Versuchen sich auf Umgangsrecht mit Kind gemeinsam zu einigen. Eventuell professionelle Hilfe holen, wenn mentaler Zustand sich nicht bessert. Mehr gibt es erstmal (!) nicht zu tun. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Morek 0 Beitrag melden vor 7 Stunden geantwortet vor 24 Minuten, tobias99 schrieb: Unabhängig von der finanziellen Situation bzw. dem allgemeinen Wohnungsmarkt ist eine unverzügliche, räumliche Trennung einzuleiten. Dann auf den Job konzentrieren um finanziell handlungsfähig zu bleiben. Versuchen sich auf Umgangsrecht mit Kind gemeinsam zu einigen. Eventuell professionelle Hilfe holen, wenn mentaler Zustand sich nicht bessert. Mehr gibt es erstmal (!) nicht zu tun. Soll ich hier nicht Rücksicht nehmen auf unser Kind, wenn ich eine Wohnung nehme, was ist mir Ihr und unserem Kind? Sollte mir nicht egal sein oder? Im Job gebe ich gleich bescheid was los ist, da meine Leistungen seit 4 Monaten bereits schwanken. Wir sind uns eigentlich einig auf das Wechselmodell, würde mein Kind aber gerne auch ganz nehmen Mo-Fr. Jetzt ab Point of no return fange ich neu an mit der Verarbeitung, mal schauen was die nächsten Tage bringen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
tobias99 2537 Beitrag melden vor 6 Stunden geantwortet vor 5 Minuten, Morek schrieb: Soll ich hier nicht Rücksicht nehmen auf unser Kind, wenn ich eine Wohnung nehme, was ist mir Ihr und unserem Kind? Sollte mir nicht egal sein oder? Nein, das soll dir nicht egal sein. Trotzdem bist du nicht in der Lage diese häusliche Situation dauerhaft weiter zu führen. vor 7 Minuten, Morek schrieb: Im Job gebe ich gleich bescheid was los ist, da meine Leistungen seit 4 Monaten bereits schwanken. ..weil du nicht in der Lage bist, diese häusliche Situation weiter zu führen. Mach das, impliziere das als eine vorübergehende Situation, die du zeitnah in den Griff kriegst. vor 9 Minuten, Morek schrieb: Wir sind uns eigentlich einig auf das Wechselmodell, würde mein Kind aber gerne auch ganz nehmen Mo-Fr. Da hat Sie sicherlich ein Mitspracherecht. Lass das vorerst so wie Ihr euch geeinigt habt und mach keine weitere Baustelle auf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Morek 0 Beitrag melden vor 6 Stunden geantwortet vor 4 Minuten, tobias99 schrieb: Nein, das soll dir nicht egal sein. Trotzdem bist du nicht in der Lage diese häusliche Situation dauerhaft weiter zu führen. ..weil du nicht in der Lage bist, diese häusliche Situation weiter zu führen. Mach das, impliziere das als eine vorübergehende Situation, die du zeitnah in den Griff kriegst. Da hat Sie sicherlich ein Mitspracherecht. Lass das vorerst so wie Ihr euch geeinigt habt und mach keine weitere Baustelle auf. Das Problem ist, sie hilft mir noch bei meiner Firma, alleine rocke ich das nicht. Bin im Handel tätig und verkaufe aktuell das Lager ab, danach ist tutti. Mit 1x Vollzeit 1x 520 Job 1x Selbstständigkeit 1x weitere Selbstständigkeit packe ich das alles nicht, außer ich arbeite wieder von 4 Uhr morgens bis in die Nacht rein. Wäre es nicht sinnvoll die Firma erst aufzulösen, welche für die Familie gedacht war und dann auszuziehen? Will dann wieder zu mir finden und für mein Kind da sein. Gibt es Menschen die in der Lage sind, so eine Situation weiterzuführen oder rät man generell von ab? Ich denke ihr geht es hauptsächlich um den Unterhalt, den könnte Sie nicht bezahlen, wenn er voll bei mir wäre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
JayMuc 1599 Beitrag melden vor 6 Stunden geantwortet Die Nummer 1 Prio sollte sein, dass ihr auf der Elternebene eine gute Beziehung hinbekommt und Eure Entscheidungen im Sinne von Eurem Kind trefft. Fürs Kind am wichtigsten ist es, dass es merkt das Mama und Papa zwar nicht mehr zusammen sind, aber trotzdem noch vernünftig miteinander umgehen und sich beide um sein Wohl kümmern. Für dich gibt es aber auch ein paar Punkte die du zumindest im Hinterkopf haben solltest und eventuell auch mal anwaltlich abklären lassen solltest: Verheiratet? Falls ja, hat sie eventuell auch Unterhaltsansprüche an dich. Sorgerecht? Falls nicht verheiratet, habt ihr das gemeinsame Sorgerecht? Umzug - da kannst Du auch nicht einfach so ohne Ihre Zustimmung weiter wegziehen, wenn du das Kind dabei haben willst. Da sie als Mutter, egal ob sie das Sorgerecht alleine oder Ihr beide zusammen habt, eine Mitsprache beim Aufenthalt des Kinds hat Unterhalt - Wenn ihr nicht ziemlich genau das Wechselmodell fahrt und das Kind zu jeweils 50% bei Euch beiden ist, muss laut Gesetz, derjenige den vollen Unterhalt zahlen, der das Kind weniger Zeit hat. Kann man natürlich auch anders regeln, wenn man trotzdem noch ein gutes Verhältnis auf der Elternebene zur Ex hat. Wenn sich das aber ändert und sie das Kind etwas mehr hat, kann sie das vor Gericht durchsetzen. Wohnung? Wem gehört die Wohnung bzw. wer steht im Mietvertrag? Auch hier solltest du nicht einfach überstürzt ausziehen, kann sich nachteilig auf dich auswirken, wenn du "freiwillig" aus der Wohnung ausziehst Job - wenn du deine Firma verkauft hast, schaffst du das dann finanziell mit dem Kind noch? Wie soll das Kind betreut werden, in den Zeiten wo es bei dir ist und du arbeiten muss? Das sind auf jeden Fall Punkte, die du beachten solltest und die du auch schnellst möglich klären solltest. Klar ist schwierig in einer emotionalen Situation, aber um so wichtiger ist es, dass du einen kühlen Kopf behältst und das ganze mit deiner Ex vernünftig und im Sinne des Kindes klärst 2 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
DoItAgain 834 Beitrag melden vor 6 Stunden geantwortet 2 Fragen... 1. Geht es bei der "Krankheit" um eine psychische Erkrankung? 2. Macht es diese Krankheit deiner Frau unmöglich das Kind allein zu betreuen? Falls beides mit "Nein" beantwortet wird: EZ! Ist zwar trotzdem noch doof, aber zwei erwachsene Menschen werden das schon hinbekommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Morek 0 Beitrag melden vor 6 Stunden geantwortet vor 20 Minuten, DoItAgain schrieb: 2 Fragen... 1. Geht es bei der "Krankheit" um eine psychische Erkrankung? 2. Macht es diese Krankheit deiner Frau unmöglich das Kind allein zu betreuen? Falls beides mit "Nein" beantwortet wird: EZ! Ist zwar trotzdem noch doof, aber zwei erwachsene Menschen werden das schon hinbekommen. Nein, Krankheiten nur körperlich. Sie muss dann wohl Ihre Arbeitszeit anpassen, will nur nicht, dass Sie die Oma hernimmt, weil unser Kind die Oma nicht mag. Was ist EZ? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Morek 0 Beitrag melden vor 5 Stunden geantwortet vor 41 Minuten, JayMuc schrieb: Die Nummer 1 Prio sollte sein, dass ihr auf der Elternebene eine gute Beziehung hinbekommt und Eure Entscheidungen im Sinne von Eurem Kind trefft. Fürs Kind am wichtigsten ist es, dass es merkt das Mama und Papa zwar nicht mehr zusammen sind, aber trotzdem noch vernünftig miteinander umgehen und sich beide um sein Wohl kümmern. Für dich gibt es aber auch ein paar Punkte die du zumindest im Hinterkopf haben solltest und eventuell auch mal anwaltlich abklären lassen solltest: Verheiratet? Falls ja, hat sie eventuell auch Unterhaltsansprüche an dich. Sorgerecht? Falls nicht verheiratet, habt ihr das gemeinsame Sorgerecht? Umzug - da kannst Du auch nicht einfach so ohne Ihre Zustimmung weiter wegziehen, wenn du das Kind dabei haben willst. Da sie als Mutter, egal ob sie das Sorgerecht alleine oder Ihr beide zusammen habt, eine Mitsprache beim Aufenthalt des Kinds hat Unterhalt - Wenn ihr nicht ziemlich genau das Wechselmodell fahrt und das Kind zu jeweils 50% bei Euch beiden ist, muss laut Gesetz, derjenige den vollen Unterhalt zahlen, der das Kind weniger Zeit hat. Kann man natürlich auch anders regeln, wenn man trotzdem noch ein gutes Verhältnis auf der Elternebene zur Ex hat. Wenn sich das aber ändert und sie das Kind etwas mehr hat, kann sie das vor Gericht durchsetzen. Wohnung? Wem gehört die Wohnung bzw. wer steht im Mietvertrag? Auch hier solltest du nicht einfach überstürzt ausziehen, kann sich nachteilig auf dich auswirken, wenn du "freiwillig" aus der Wohnung ausziehst Job - wenn du deine Firma verkauft hast, schaffst du das dann finanziell mit dem Kind noch? Wie soll das Kind betreut werden, in den Zeiten wo es bei dir ist und du arbeiten muss? Das sind auf jeden Fall Punkte, die du beachten solltest und die du auch schnellst möglich klären solltest. Klar ist schwierig in einer emotionalen Situation, aber um so wichtiger ist es, dass du einen kühlen Kopf behältst und das ganze mit deiner Ex vernünftig und im Sinne des Kindes klärst Ja, theoretisch merkt das unser Kind schon seit Jahren. Wir gehen vernünftig miteinander um, jetzt sowieso, da alles sehr kalt ist. Verheiratet, bewusst nein. Sorgerecht, geteilt. Umzug, Sie will im selben Ort bleiben, ich eigentlich weniger, denke das würde mich trotzdem ggf. verrückt machen. Unterhalt: 50:50 Kinderkosten allgemein durch zwei geteilt. Im Mietvertrag stehen beide drinnen. Aber wenn Sie eine Wohnung findet, muss ich ja theoretisch im selben Moment auch eine finden zwecks Kündigungsfrist. Wenn ich dem Vermieter aber sage, ich habe keinen Job mehr, dann können wir das sicherlich umgehen, da er kein Minus machen will. Wenn die Firma weg ist, bleibt noch eine Vollzeit HO Stelle, 1x 520 € Job. Kommt man definitiv über die Runden. Betreuung, ich würde flexibel arbeiten im HO, wenn das Kind in der Kita ist. Sie wird später bestimmt reden wollen, wie soll ich reagieren? Nicht drauf eingehen oder? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
JayMuc 1599 Beitrag melden vor 4 Stunden geantwortet vor 57 Minuten, Morek schrieb: Umzug, Sie will im selben Ort bleiben, ich eigentlich weniger, denke das würde mich trotzdem ggf. verrückt machen. Gibt es halt trotzdem ein paar Dinge bei zu beachten: Ihr teilt euch beide ja das Sorgerecht, also habt ihr beide auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind. Wenn ihr zu weit auseinander wohnt, kann sie theoretisch was dagegen haben, zumindest was das Kind angeht. Das wird sich dann darauf auswirken, wie oft du dein Kind sehen kannst, wenn es hart auf hart kommt Selbst so Sachen wie Kindergarten und Schule spielen da auch mit rein. Je nach dem wo das Kind in den Kindergarten geht, muss einer von beiden das Kind dann immer relativ weit fahren und abholen. Später in der Schule muss das Kind dann halt auch eine längere Anfahrt in Kauf nehmen und ist dann vielleicht davon genervt und will deshalb weniger zum entsprechenden Elternteil. Auch für den Freundeskreis des Kindes wird es problematisch, wenn ein Elternteil weiter weg wohnt Und dann gibt es da noch organisatorische Dinge zu beachten. Weiß jetzt nicht wie das bei Euch ist, aber bei mir ist es so, dass das Kind da ein Anrecht auf einen Kindergartenplatz hat, wo es seinen 1. Wohnsitz hat. Das wird auch beim 50/50 Model ein Elternteil sein müssen. Wenn dein Kind also jetzt bei Euch einen Kindergartenplatz im Ort hat, weil es da ein Anrecht drauf hat, du aber in eine andere Gemeinde ziehst und das Kind den 1. Wohnsitz bei dir hat, kann es sein, dass es den Kindergarten wechseln muss. War bei einer Freundin von meiner Tochter der Fall. Die Eltern sind wirklich nur 1 Straße weitergezogen, aber da das schon eine andere Gemeinde war, mussten die Eltern ihr Kind aus dem Kindergarten nehmen und in einem neuen in der Gemeinde anmelden, da es sonst einem anderen Kind aus der Gemeinde, dass ein Anrecht auf den Platz hat den Platz weggenommen hätte vor einer Stunde, Morek schrieb: Nein, Krankheiten nur körperlich. Sie muss dann wohl Ihre Arbeitszeit anpassen, will nur nicht, dass Sie die Oma hernimmt, weil unser Kind die Oma nicht mag. Was ist EZ? Auch die Großeltern haben ein Umgangsrecht mit ihren Enkelkindern. Man kann also nicht so einfach den Umgang mit der Oma verhindern. vor einer Stunde, Morek schrieb: Im Mietvertrag stehen beide drinnen. Aber wenn Sie eine Wohnung findet, muss ich ja theoretisch im selben Moment auch eine finden zwecks Kündigungsfrist. Wenn ich dem Vermieter aber sage, ich habe keinen Job mehr, dann können wir das sicherlich umgehen, da er kein Minus machen will. Theoretisch kannst du auch immer mit dem Vermieter reden, dass nur einer auszieht und der andere die Wohnung behält 2 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
willian_07 6528 Beitrag melden vor 4 Stunden geantwortet DU machst dir immer noch viel zu viele Gedanken darüber, wie bestimmte Entscheidungen die du jetzt treffen wirst, bei IHR rüberkommen. Das sollte für dich aber nur noch in Bezug auf euer Kind eine Rolle spielen. Warum hast du 4 verschiedene Jobs? Ist dein Vollzeitjob so dermaßen schlecht bezahlt, dass du auf die anderen angewiesen bist? vor 12 Stunden, Morek schrieb: Sie ist mir als Mensch sehr wichtig und ich bat sie vor einigen Tagen mich doch als Freund in Ihrem Leben zu lassen, da Sie eben aktuell mein einziger Kontakt ist, da ich total isoliert lebe im Homeoffice und das seit Jahren. Sorry, dass ich dir das so unverblümt sage, aber erbärmlicher geht es wirklich nicht mehr. Hast du wirklich deinen kompletten Freundes- und Bekanntenkreis so vernachlässigt, dass er nicht mehr existiert? Du musst jetzt den Prozess ans Laufen kriegen, das du realisierst, dass sie weg ist. Du willst die Frau nicht mehr in deinem Leben, bzw. nur noch als Mutter deines Kindes. Ihr müsst die Wohnsituation als allererstes klar kriegen. DU suchst das Gespräch mit ihr. DU sagst ihr klipp und klar, dass ihr nicht mehr unter einem Dach leben werdet in Zukunft. DU kümmerst dich um eine neue Bude für dich. Das sollten jetzt - neben Gesprächen mit einem guten Anwalt für Familienrecht, deine ersten Schritte sein. Danach kümmerst du dich um deine Jobsituation. Und um dein Sozialleben. Nimmst du Drogen? 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
willian_07 6528 Beitrag melden vor 4 Stunden geantwortet (bearbeitet) doppelpost. vor 4 Stunden bearbeitet von willian_07 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Morek 0 Beitrag melden vor 3 Stunden geantwortet vor 28 Minuten, willian_07 schrieb: DU machst dir immer noch viel zu viele Gedanken darüber, wie bestimmte Entscheidungen die du jetzt treffen wirst, bei IHR rüberkommen. Das sollte für dich aber nur noch in Bezug auf euer Kind eine Rolle spielen. Warum hast du 4 verschiedene Jobs? Ist dein Vollzeitjob so dermaßen schlecht bezahlt, dass du auf die anderen angewiesen bist? Sorry, dass ich dir das so unverblümt sage, aber erbärmlicher geht es wirklich nicht mehr. Hast du wirklich deinen kompletten Freundes- und Bekanntenkreis so vernachlässigt, dass er nicht mehr existiert? Du musst jetzt den Prozess ans Laufen kriegen, das du realisierst, dass sie weg ist. Du willst die Frau nicht mehr in deinem Leben, bzw. nur noch als Mutter deines Kindes. Ihr müsst die Wohnsituation als allererstes klar kriegen. DU suchst das Gespräch mit ihr. DU sagst ihr klipp und klar, dass ihr nicht mehr unter einem Dach leben werdet in Zukunft. DU kümmerst dich um eine neue Bude für dich. Das sollten jetzt - neben Gesprächen mit einem guten Anwalt für Familienrecht, deine ersten Schritte sein. Danach kümmerst du dich um deine Jobsituation. Und um dein Sozialleben. Nimmst du Drogen? Nein ich nehme keine Drogen. Sie ist jetzt zuhause, haben geredet. Ich bin jetzt das WE erst mal weg, hat ihr gar nicht gepasst. Bis Sonntag, raus hier und mit Freunden was machen. Jetzt hat sie trotzig reagiert und gesagt alles klar, dann trennen wir unsere Wochenenden jetzt, jeder für sich. Weil ich Sie ins Gästezimmer degradiert habe, ist sie sauer. Sie meinte, du hast gesagt, wir wollen gut miteinander auskommen, du brauchst mich. Ja das war vor der Beichte die ich aus ihr nach langem hin und her, rausbekommen habe. Scheint eine Trotzreaktion zu sein ala du wirst schon sehen, dann bin ich nur noch bei Carlos. Ich habe 4 Jobs weil meine Unkosten hoch sind mit Haus, Auto, Kind etc. will alles bezahlt werden. Das Gespräch für den Auszug hatten wir schon, sobald Sie was findet ist Sie raus. Wir stehen beide im Mietvertrag und müssen das irgendwie entspannter gelöst bekommen. Jetzt kommt erst mal mein Sozialleben diese WE um Abstand zu gewinnen. Habe die letzten Jahre nur für die Familie gelebt und mich dabei komplett vergessen. Das gilt es jetzt zu ändern. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
DoItAgain 834 Beitrag melden vor 3 Stunden geantwortet vor 2 Stunden, Morek schrieb: Nein, Krankheiten nur körperlich. Sie muss dann wohl Ihre Arbeitszeit anpassen, will nur nicht, dass Sie die Oma hernimmt, weil unser Kind die Oma nicht mag. Was ist EZ? EZ = Easy Ich würde die Beziehung zwischen Kind und Oma versuchen zu fördern. Aber losgelöst von der Frage, ob sie mitbetreut. Das Kind braucht klar beide Elternteile. Am besten kein "entweder oder". Deshalb hab ich nach der Erkrankung gefragt. Meine Expertise liegt bei den wirklich schlimmen Trennungen. Seh ich hier bisher nicht. In sofern: Glück gehabt! @holywater und @JayMuc haben echt gute Ratschläge gegeben und dabei sollte man es imho belassen. Du bist verletzt - das verstehe ich - aber das liegt, so weit ich das sehe daran, dass du dich hast verarschen lassen. Ob das jetzt cool war oder nicht, ist egal. Es ist jetzt ein erwachsener Umgang gefragt. Ich wünsch euch alles Gute! 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen