Geheimnis LTR

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Habt ihr euch auch schon oft gefragt, warum Frauen jahrelang nichts Besseres zu tun haben, als sich den perfekten Mann auszumalen und am Ende nehmen sie doch den letzten Hans-Dietrich. Zu Beginn suchen sie nach Mister Right, Mister Perfect, Mister Spiderman mit Öko-Antrieb.

Und dann wenn wir mit Ihnen zusammen sind, unternehmen wir die größten Anstrengungen, nach ihrem erlesenen Geschmack zu sein (Betasierung). Weil wir den Eindruck nicht loswerden, dass Frauen in Sachen Liebe die schlimmeren Scharfrichter, die ungeduldigeren Sucher, die akribischeren Hingucker sind (Shit Tests), versuchen wir uns aus Liebe zu ändern. So glücklich die Beziehung auch sein mag, schläft dieses Wesen neben uns dennoch einmal die Woche mit einem Gesichtsausdruck ein, der uns sagt: Ein bisschen was fehlt diesem Kerl da neben mir aber noch, ändere dich, ändere dich. Wir fangen an uns fallen zu lassen und machen uns irgendwann darüber keine Gedanken mehr, weil wir uns in Sicherheit wiegen. Läuft doch alles einwandfrei. Aber die Frau macht sich Gedanken, für sie ist das Projekt Mann schon sehr ernst. Sie denkt daran, dass wir uns hier und da verbessern müssen. Sie wollen uns nichts Böses und alles nur besser machen – für uns beide, für die Partnerschaft. Wenn wir doch nur, ein wenig mehr Ordnung halten könnten, ihr besser zuhören würden... Doch sobald wir einen Mangel abgestellt haben, fällt ihr auf, dass es da noch etwas zu ändern gibt. Dann fängt die Beziehung so langsam an ein bisschen doof zu werden. Wir fragen uns: Was will sie eigentlich noch? Und genau dasselbe fragt sie sich auch!

Und dann wenn es nix mehr zu erziehen gibt passiert das Unfassbare: Nach Jahren der Anpassung, dann Trennung wegen irgendeiner Sache die wir überhaupt nicht verstehen. Diese Sache hätte wir doch auch noch ohne Probleme ändern können. Und das wo wir doch versucht haben, eurer Mister Pefect zu sein und so an uns gearbeitet haben euch zu gefallen. Und dann tut ihr uns auch meist noch das schlimmste an, denn ihr begebt euch nicht ausgiebig auf die Suche nach Mister Sautoll. Wir bilden uns ein genau zu wissen wie Mister Sautoll eigentlich sein müsste, genau so wir ihr uns erzogen habt :-o. Wir haben uns nämlich seit Jahren damit beschäftigt eure Wünsche zu ergründen. Stattdessen hüpft ihr dem erstbesten Trottel in den Arm, einem hageren Maschinenbauer, einem genarbten Losbudenbesitzer, einem geschleimten Banker. Den heiratet ihr, der schenkt euch Kinder.

Und man kommt sich wieder einmal vom Leben verarscht vor. Aber der Fehler liegt bei uns, wir müssen lernen dass für die Frau die Suche nach Mister Right eine Lebensaufgabe ist, obwohl sie ihn nie finden wird. Was schließen wir daraus, wir sollten so unvollkommen bleiben wie wir sind. Ich möchte dazu eine Metapher aus einem Taoistischen Buch verwenden. Es bezog sich zwar eigentlich auf Sex, lässt sich aber auch auf Beziehungen allgemein wunderbar anwenden. Diese Metapher sieht den Mann als Krieger nur mit einem Speer bewaffnet, die Frau hingegen trägt ein Schild und einen Dolch. Ein Mann, der nicht gelernt hat, seinen Körper und seinen Geist zu kontrollieren (PU Wissen), der wird seinen Speer einfach mit voller Wucht in den Schild rammen, mit dem die Frau gekonnt pariert, womöglich ist der Mann gar so unvorsichtig, dass er den Speer bereits aus einer Distanz wirft. Die Frau hat nun leichtes Spiel den entwaffneten Mann mit dem Dolch zu erstechen.

Wie kann der Mann gewinnen? Gar nicht! Aber wenn er lernt seinen Speer geschickt zu führen, kann er die Frau dennoch beeindrucken und es kommt zu einem Unentschieden - und das ist letztendlich das Geheimnis einer funktionierenden Beziehung. Und wenn es gut läuft geht das Spiel ein Leben lang, aber gewinnen können wir es nicht.

naal

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naal

Weißt du, was ich toll finden würde?

Wenn Männer (und Frauen) aufhören würden, gewinnen zu wollen (denn dann muss es auch einen Verlierer geben) und anfangen würden, das Spiel um des Spielens willen zu lieben.

Hexe

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naal

Weißt du, was ich toll finden würde?

Wenn Männer (und Frauen) aufhören würden, gewinnen zu wollen (denn dann muss es auch einen Verlierer geben) und anfangen würden, das Spiel um des Spielens willen zu lieben.

Hexe

Aber man will normal immer das Spiel gewinnen. Und nur das Unentschieden kennt keine Verlierer! Aber gut, wenn es so ausgeht, dann haben meist Beide verloren. Aber man muss erstmal in seinen Gehirn reinbekommen, dass das streben nach Perfektion, ab einem bestimmten Punkt immer in das Gegenteil umschlägt. -> absolutes Chaos!

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naal

Weißt du, was ich toll finden würde?

Wenn Männer (und Frauen) aufhören würden, gewinnen zu wollen (denn dann muss es auch einen Verlierer geben) und anfangen würden, das Spiel um des Spielens willen zu lieben.

Hexe

Agreed.

Leider bringt den meisten Leuten das niemand bei. Wenige sind geborene Spieler. Andere finden irgendwann Communities wie diese hier und lernen es (oder hoffen das zumindest). Der Rest sucht bis ans Ende seines Lebens nach DER WAHREN LIEBE, so wie man es von Mama, Oma, der Erzieherin, Lehrerin usw. beigebracht bekommen hat. (Und sicher auch von ein paar betaisierten Männern :-o ). Und bleibt unglücklich.

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naal

Weißt du, was ich toll finden würde?

Wenn Männer (und Frauen) aufhören würden, gewinnen zu wollen (denn dann muss es auch einen Verlierer geben) und anfangen würden, das Spiel um des Spielens willen zu lieben.

Hexe

Agreed.

Leider bringt den meisten Leuten das niemand bei. Wenige sind geborene Spieler. Andere finden irgendwann Communities wie diese hier und lernen es (oder hoffen das zumindest). Der Rest sucht bis ans Ende seines Lebens nach DER WAHREN LIEBE, so wie man es von Mama, Oma, der Erzieherin, Lehrerin usw. beigebracht bekommen hat. (Und sicher auch von ein paar betaisierten Männern <_< ). Und bleibt unglücklich.

Ja aber es stellt sich doch die Frage, ob es die wahre Liebe vielleicht doch gibt und PU der Schlüssel dazu ist? Aber gut das wurde an anderer Stelle schon sehr ausführlich diskuttiert!

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Gast
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