Hey Leute, Vorweg, es kommt Geschwafel, muss mir was von der Seele schreiben. Ich leide an schweren psychischen Problemen (Depression und mangelnde Selbstversorgung regelmäßig essen und trinken ud Hygiene) weswegen ich arbeitsunfähig geschrieben und nur extrem eingeschränkt am normalen Leben, also Socializing, Job, Hobbys pflegen, feiern, sich mit konkreten Inhalten statt mit sich selbst beschäftigen usw usw teilnehmen kann. Alle 2 Wochen mache ich bei einem Improtheater mit. Manchmal gehe ich in die Bibliothek und höre Musik. Alle paar Wochen kann ich mich für einen Outdoorbweworkout motivieren. Ich mache Therapie und wohne in einer therapeutischen Wohngemeinschaft wo ich unterstützt werde. Eigentlich war es schon von Geburt an so, immer kränkelndes Kind, dann Behindertengrundschule, dann Waldorfschule wo ich leistungsmäßig nicht mithalten konnte und darüber mich in meine Gedanken zurück gezogen habe, wo ich ab dann keine Freunde, keine Hobbys, halt normale Kindheit erleben konnte. Dann habe ich eine berufsvorbereitende Maßnahme besucht und bei den Praktika psychisch abgestürzt bis man mich für Erwerbsunfäig schrieb.Lange Rede kurzer Sinn war immer ein abgefucktes Sorgenkind. Jetzt wird mir immer wieder die Vergänglichkeit des Lebens bewusst und das versetzt mich in Panik. Ich bin 25 nicht mal 5-10 Jahre und ich gehöre zur Jugend von Gestern. Und es ist mir beim besten Willen unmöglich die Zeit zu nutzen. Unzählige Vorhaben wie Nebenjob, regelmäßiges Trimm dich Pfad training kann ich nur ein paaar Wochen durchziehen und dann kommt ne 2.3 Wochenphase in dem ich das Bett nicht verlasse und mich nicht zum Koch motivieren kann und deswegen hungere. Ich kann einfach die Zeit nicht nutzen und gleichzeitig verrinnt sie unaufhaltsam. Wie komme ich aus diesem verfickten Drecksscheiß Dilemma raus? Akzeptieren kann ich das auch nicht, habe ich versucht. Ich rechne mir aus, wenn ich weiterhin an mir arbeite, bin ich eventuell mit 30,35 in der LAge eine Ausbildung zu machen und nebenbei eventuell ein Leben auftzubauen. Sagt Leute, sind das nur Klischeeerwartungen der Gesellschaft oder sind dass normale Lebenszyklen die für jeden gelten? 20er: Sturm und Drangphase: Viel Hedonisumus, Party, Sex ohne Ende, verreisen, Work and Travel usw? 30er: Man ist gesetzt und im Leben angekommen, Haus, Frau, Kind,Bausparkassenvertrag.. Man will auch nicht mehr so viel Sex wie in den 20er, die Synapsen sind weniger formbar wie in den 20ern. Mir ist es unmöglich diese Phasen so zu durchlaufen und wenn ich ready fürs Leben bin, dann schlafft der Körper schon ab. Was tun? Und bitte kommt mir nicht, mit akzeptieren und das beste draus machen, das tue ich bereits im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten. Nein akzeptieren tue ich nicht sonst würde ich nicht fragen. Was könnte eine annehmbare Lösung für dieses unlösbare Problem sein mit der ich leben kann? Lg, SC