Top LTR mit Traumfrau, trotzdem ist es mir emotional egal ob sie da ist oder nicht. Kann auch genauso gut ohne sie. Gut oder schlecht?

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Dein Alter 32

Ihr/Sein Alter 21

Dauer der Beziehung 2 jahre

Art der Beziehung LTR

Probleme, um die es sich handelt

Meine Freundin ist der Hammer. Wir kennen uns 2 Jahre, uns obwohl sie erst 21 ist, ist sie absolut ein traum und hat alle Eigenschaften, die mir an einer Frau wichtig sind.

Sie ist einerseits für eine LTR super, d.h sehr zuverlässig, familiär, ehrlich, treu, reflektierend, extrem liebevoll, zielstrebig. Andererseits ist sie unheimlich hübsch und sexy, im Bett kann ein Mann sich nicht mehr wünschen.

Wir sind seit kurzem zusammen gezogen, und alles ist super. Das komische ist aber, dass ich problemlos auch ohne sie leben könnte. Sie ist eine tolle Frau, ich fühle mich sehr wohl bei ihr. Ich bin ihr gerne sehr nah, streichle sie stundenlang, Schaue ihr tief in die Augen. Oft haben wir uns gesagt dass wir uns lieben.

Ich könnte mir keine andere "bessere" Frau als sie vorstellen. Keine Frau, die ich noch beeindruckender finden würde als sie, die ich noch faszinierender finde. Sie oder keine andere.

Aber warum ist mir ihre Anwesenheit / Gesellschaft so gleichgültig? Ich habe keine Schmetterlinge im Bauch, wenn ich sie sehe, aber Freude. Ich vermisse sie nicht, wenn wir mal Stunden oder Tage uns nicht gesehen haben, das ist bei ihr ganz anders. Sie will bald für 3 Wochen ins Ausland, und das ist mir gleichgültig. Wünsche ihr viel Spaß, und freue mich drauf wenn sie wieder da ist. Aber ich bin nicht emotional, empfinde keine Trauer.

Bin ich mit meinen 32 Jahren und sehr viel Erfahrungen mit HBs in den vergangenen 10 Jahren einfach kühl und emotionslos? Oder bin ich einfach innerlich seelisch so ausgeglichen, dass ich keine HB brauche, um mich glücklich zu fühlen? Eher sehe ich das pragmatisch, dass ich die perfekte Freundin für ne Familiengründung gefunden habe, die ich dazu noch sehr gern hab. Ist mein grundzufriedener Zustand das, was jeder Mann anstreben sollte, und zwar die emotionale Unabhängigkeit des eigenen Glückempfindens von Frauen, oder ist es eher traurig, dass ich nicht echte Liebe empfinde? Oder ist das bereits echte Liebe? Was Liebe und Gefühle angeht, vertrete ich ohnehin die Ansicht, dass Gefühle schwanken, und kein sicherer Gradmesser für die Qualität einer Beziehung oder zumindest deren Zufriedenheit sind. Ich bin eher der Meinung, dass ein gemeinsamer Lebensentwurf, Plan, ähnliche Vorstellungen, Freundschaft zueinander, wichtiger sind als Liebe. Bin da sehr pragmatisch, das kann aber auch damit zu tun haben, dass ich aus einem Kulturkreis komme, in welchem nicht aus liebe geheiratet wird, und ich trotzdem sehr zufriedene Ehen sehe, in denen absolute Sicherheit, Zuverlässigkeit und Zufriedenheit herrscht.

Ich wollte gerne meine Gedanken teilen, und fragen ob ihr den Eindruck habt, dass das okay ist, wie ich zu meiner Freundin fühle, dass ich ohne sie genauso gut kann und mich fühle wie mit ihr. Gut, die Frage ist natürlich, was habe ich dann von ihr? Darauf würde ich wohl antworten , eine liebevolle Frau, Zärtlichkeiten, tollen Sex, jemand der einen im Leben begleitet, eine treue Gefährtin, eine Frau fürs Familie gründen, eine intelligente Frau für tolle Gespräche.

Danke für eure Meinung... :)

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Doppelthread, bitte im anderen posten...

bearbeitet von Helmut_AUT

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