Dieter Otten - Männer versgen

9 Beiträge in diesem Thema

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Hallo PUA´s,

ich lese seit etwa 2 Jahren Bücher und Beiträge, angefangen mit Techniken der Verführung bis hin zur Psychologie der Wirtschaft und nach allem stelle ich mir nun die Frage: was ist jetzt ein "wahrer Mann".

In diesem Beitrag steht meine ganze Verwirrung ausführlich geschrieben - denn abgesehen davon was ein Mann ist, heißt es in vielen Büchern das Männer zu feminin sind oder im Gegenteil: nicht genug auf ihre "Weibliche Seite" hören.

Auch hier im Forum habe ich wohl jeden Beitrag dazu gelesen, einige sogar mehrfach -> aber entweder wird es falsch geschrieben (denn ich schätze aus logischer Sicht kann der "wahre Mann" nicht feminin und gleichzeitig maskulin sein) oder es wird nicht komplett erklärt.

Wenn es stimmt was ich in den folgenden Links gesehen, gehört und lesen habe - was sollte man(n) dann schlussendlich tun?

http://www.blogigo.de/Sexismuskritik/Ausweg-Gynarchie-Dieter-Ottens-MaennerVersagen-./44/

Und die Videos:

https://www.youtube.com/watch?v=PNmumMFx8l4

https://www.youtube.com/watch?v=itDOYMiJ-aw

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

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Da kann man sich zu tode drüber diskutieren. Letztlich ist es auch immer subjektiv. PU vermittelt einen Weg, um sich nicht vor seinen eigenen Entscheidungen zu fürchten, sondern im Gegenteil das Zepter in die Hand zu nehmen und zu agieren. Darüber hinaus sollte ein Mann zu seiner eigenen Sexualität stehen und sich auch trauen dies auszustrahlen. Es ist also ein Anti-Weichspül-Programm von dem Mann der über Dekaden hinweg als Ideal in diversen Medien gepredigt wurde. Letztlich finden die meisten Frauen dies auch als natürliche Weise attraktiv und wenn man(n) ehrlich ist, ist es auch ein Weg der sich gut anfühlt.

Ich kann als Literatur David Deida "Der Weg des wahren Mannes" empfehlen. Gibt auch ein paar Eso-Passagen aber über die kann man dann hinweg lesen.

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Angelo, Gentlemen,

Ich kann LeNuage nur bestätigen, gutes Buch.

Ein Klassiker eben, den zu lesen für Männer lohnt.

Meine Meinung:

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass Du Dich selbst drum kümmerst.

Dass Du Deine Entscheidung triffst, was für Dich wichtig ist und genau danach lebst.

Such Dir ein Ziel, etwas das Du wirklich willst. Nicht was Mama, nicht was Papa, nicht was Deine Kinder, was Deine Frau, Deine Freunde wollen.

Das was Du wirklich willst. Etwas wofür Du voll motiviert bist.

Und dann geh los und sorge dafür dass Du genau das in Dein Leben holst.

Das ist schon mal die halbe Miete.

Und vergiss bitte erstmal Deine feminine Seite.

Zitate zum Nachdenken:

"Öffne Dein Herz, aber vergiss Deine Eier nicht."

"Überlege erst wohin Du gehen wirst, dann erst mit wem."

"Dies über alles: Dir selber bleib treu."

Freundliche Grüße,

Prokrastes

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Eine eigene, stimmige Definition von Männlichkeit zu finden ist ein etwas größeres Projekt... :-) Schau dir Männer im Alltag an und achte darauf was dich beeindruckt/ abstößt bzw. dir ein gutes oder schlechtes Gefühl gibt. Lies lieber nicht zu viel, das endet meißtens genau da wo du dich jetzt schon befindest...in der totalen Verwirrung. Wenns dir nur darum geht die Bestätigung von ein paar Ischen abzugreifen, reicht es idR sich mit ein paar sexuellen Stereotypen zu beschäftigen und das ein stück weit zu übernehmen. Die springen eh auf alles an.

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Wenn man vor lauter Literatur und Filmen die reale Welt vergisst. Es gibt nicht dem Mann und auch nicht das, was ein Mann tun muss/sollte. Ein Mann ist ein männlicher Mensch, der einen Charakter entwickelt hat und dieses auch verkörpert. Seine Handlungen entsprechem seinem Sein und ist sich seiner selbst bewusst.

Was ein Mann aber nie sein wird, ist ein Mensch, der sich mit Literatur eine Fassade schafft und nur hinter dieser selbstbewusst agieren kann.

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1.) Zunächst das Buch habe ich gelesen und finde es gut, aber ob es reicht die Dinge ohne Techniken umzusetzen bezweifle ich langsam wieder - da ich trotz Umsetzung in letzter Zeit keine Dates mehr hatte.

ABER Frauen machen das mittlerweile auch, auch sie fürchten ihre Sexualität kaum - also stellt sich mir auch die Frage was denn nun ein Mann ist. Frauen sind weit härter als Männer, und Männer unterwerfen sich.

2.) Ich habe bereits zu viel gelesen auf meiner Suche, ich hatte gehofft die Lösung zu finden bevor sowas passiert. Ansonsten wäre die Frage : welche Männer eignen sich dafür? Denn ich möchte etwas komplett eigenes machen, etwas das mir gefällt und nicht kopieren.

3.) Ein wahrer Mann würde doch als Feedback die Anziehung von Frauen spüren die ihn begehren? Denn ich denke, ein wahrer Mann würde, egal was er tut, Frauen bekommen. Oder gibt es große Männer die keine Frauen kriegen? Und wenn das der Maßstab ist, sollte man sich ändern um welche zu bekommen ergo ist man nichtman selbbst - wenn man sich verstellt. Denn Entwicklung dauert.

Genau darauf will ich hinaus - ich will niemanden kopieren, glaube aber kaum auch in Zukunft erfolgreich zu werden mit Frauen wenn ich tue was mir gefällt. Rückblickend hat es auch nicht funktioniert.

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Gast Mystikk

Die meisten Männer sind froh, daß sie überhaupt eine abgekriegt haben. An der kleben sie dann, lassen sich erniedrigen, haben Angst vor dem Alleinsein & der Unbequemlichkeit sowie der Neupositionierung auf dem Partnermarkt.

PU ist: Komfortzone verlassen und Ängste loswerden, selbstbestimmt leben und Alternativen zu haben.

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Mag für die meisten zutreffen, aber in so einer Beziehung ist man immer zu dritt -> die Verlustangst ist auch immer an der Seite eines solchen Mannes und Frauen werden dann in Form von Drama immer sehr eifersüchtig bevor sie den Mann dann verlassen also....

...ist das untere eher für mich.

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Aus soziologischer Perspektive ist Geschlecht bzw. Männlichkeit sozial konstruiert und ergibt sich aus sozialen Normen und Traditionen und das Handeln beider Geschlechter untereinander und miteinander. So wird die soziale Wirklichkeit gelebt und reproduziert.

In der Gegenwart gibt es keine eindeutige, einzige Männlichkeit -> im Zusammen-/Wechselspiel mit anderen Formen des Habitus (Ethnie, Sexuelle Orientierung, Klasse, Milieu) entstehen plurale Männlichkeiten

Meuser: Geschlecht und Männlichkeit. Soziologische Theorie und kulturelle Deutungsmuster.

Basis: Pierre Bourdieu (geschlechtlicher Habitus) & R. Connell (Hegemoniale Männlichkeit)

bearbeitet von missy

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