Muss man sich seine Selbstachtung verdienen oder hab ich eine falsche Einstellung?

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Hey,

Ich habe bei mir festgestellt, dass ich am meisten Selbstachtung oder Selbstvertrauen spüre, wenn ich mich beim Training erfolgreich über meinen Sticking Point gepusht,

oder eine Schwierigkeit überwinden hab. Und wenn ich das beibehalte entspanne ich mich und nehme mich nicht mehr so ernst.Im Umgekehrten Fall fühl ich mich mies und minderwertig, also wenn ich kusche oder mich gehen lasse. Warum kann ich nicht solche Gefühle in jedem Fall gönnen? Ich dachte, dass ist vlt einfach nur LB in meinem Kopf, aber es fühlt sich eher wie etwas "existentielles" an, etwas dass nicht aus meiner kranken Gedankenwelt, sondern aus meinem tiefsten Kern kommt, nichts was ich wegintellektualiseren kann. Ist es eine Bedingung für Selbstbewußtsein, dass man sich erfolgreich im Leben behauptet und seine Grenzen überwindet?

Grüße,

NK

bearbeitet von Nick Knertt

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Gast

Was auch immer dein Sticking Point ist,ich glaube,du definierst dich durch deine eigenen Taten,du definierst dich durch das wie du dich verhälst und wenn du in einer Situation bleibst die dich nicht glücklich macht,dann definierst du die wie jemand der quasi masochistisch veranlagt ist,der sich etwas antut,was ihm keine Freude macht,nur um irgendetwas in der Zukunft zu kriegen,was auch immer 'das äußere Ding" ist.

Gibst du dir nun richtig mühe,um irgendetwas in der Zukunft zu erreichen,sei es 'n Mädel im Beruf oder wie auch immer,gibst du dir den Widerstand,den du überwinden musst,um dir selbst auf die Schulter klopfen zu können und zu sagen:'Ja man,Super gemacht. :)" ?

Das die Situation nicht zustandegekommen ist weil du es bist,sondern weil du dir soviel Mühe gegeben hast.

Das heißt:Es ist der Aufwand gewesen,der zu den Glücksgefühl geführt hat und nicht dein selbst.

Es geht nicht um die Sache,sondern wer ich sein möchte,möchtest du dich richtig reinhängen nur um das gewünschte Resultat zu erreichen,den Egopusch?

Die Frage ist,willst du jemand sein,der die Dinge nur annehmen wird und will,wenn du dafür gearbeitet hat,oder der die Dinge geniesst und sich selbst schätzt für sich selbst und seine Fähigkeiten?

Entscheid dich. :)

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Gibt einen Thread "Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls" in der Schatzkiste. Such den mal.

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Das ist dein innerer Antreiber, der 24h am Tag wacht und immer Gas geben will - durch Konditionierung, Erziehung etc. ausgelöst - immer 100% geben zu müssen und nicht zu rasten, der diese Gefühle auslöst.

Wenn du brav bist und dich steigerst => Glücksgefühle und Egopush

Wenn du dich gehen lasst => Miesmacher-Funktion, weil eben nicht über die eigene Grenze gegangen

Warst du früher mal in einem Sportverein?

Ich war jahrelang Eishockeyspieler in der höchsten Juniorenliga, unser Trainer hat uns bei jedem Training 100% abverlangt. Pausen oder lockeres Training nur am Ende der Saison. Das Training & mein Vater haben bei mir meinen inneren Antreiber stark aufgepusht. Der steht mir in manchen Situationen aber doch im Weg. Nicht immer, natürlich. Sollte aber nie zum Zwang werden, immer nur 100% zu geben.

Warum du dich nach Training wo du dich steigerst wohlfühlst? Ganz klar: Weil du nen inneren Widerstand (innerer Schweinehund?) überwunden hast => Glücksgefühle ausgeschüttet. Der Mensch wächst am (regelmäßigen) Widerstand. Manche nennen es auch Comfortzone. Deswegen fühlt man sich nach dem ersten Direkt meistens auf Wolke7, auch wenns ne Abfuhr gegeben hat => großen inneren Widerstand überwunden.

Augen zumachen, akzeptieren und gleichzeitig sagen: Weniger zu machen ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Ich brauche diese Phasen, um beim nächsten Mal meine Leistung zu steigern.

Ich hoff, ich verwechsel das ganze nicht.

Wenn ja, verzeih. Is schon spät.

EDIT: Zum Titel (ich glaube, dass mein Post nicht 100%ig passt, aber hoffe, dass er dir trotzdem hilft)

Nein, musst du nicht verdienen. Die hast du schon in dir. Unter 1000 unwahrer Gedanken schätz ich mal.

Der Buchtipp vom Vorposter hilft dir sicher.

bearbeitet von The Henks

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