Bisheriges Lotterleben, katastrophaler CV. Wie jetzt noch durchstarten?

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Hallo an alle Experten,

hätte eine allgemeine Frage, die ich jetzt nicht spezifisch auf mich bezogen ausformulieren möchte, da ich denke dass doch einige in diesem Forum das Problem haben könnten und es darum ne große Resonanz nach sich ziehen könnte.

Die meisten, die Fragen zu Beruf und Karriere haben, haben meist schon ein geglücktes berufliches Leben zu bieten (auch wenns sozial und bei Frauen bei vielen nicht klappt, was der Grund ist wieso sie den Weg hierher finden).

Bei mir siehts leider düster aus. Bin mittlerweile fast 30 und habe meine berufliche Laufbahn sowas von hängen lassen, dass mein CV mit Lücken nur so gespickt ist und auch sonst wenig zu bieten hat. Ich habe immerhin einen Realschulabschluß und auch eine geglückte Ausbildung, die ich auch gut abgeschlossen habe. Durch Faulheit und ein regelrechtes Lotterleben bin ich jetzt seit Jahren in einer Zeitarbeitsfirma. Es ist zwar ne richtig unqualifizierte Arbeit, aber ich komm durchs Leben und war bisher eigentlich recht zufrieden, da nicht anspruchsvoll. Seit ich mich jedoch mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftige, ärgere ich mich mehr und mehr über die ganze vertane Zeit.

Ich will neu durchstarten. Ich will diese ganzen Altlasten nicht. Ich würde am Liebsten mein Leben von Grund auf neu gestalten. Meine bisherigen Erfahrungen waren nun, dass ich aufgrund meines Alters kaum noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe, wirklich mit etwas Neuem zu beginnen. Aufgrund des CV wurde ich auch bisher trotz intensiver Bewerbungen auf kein Vorstellungsgespräch eingeladen. Selbst wenn ich in kleinen Firmen persönlich aufgekreuzt bin.

Kurz und gut, dies soll eine Ideensammlung werden, nicht nur für mich, für alle in folgender Situation:

Leben beruflich total versaut, jetzt durchstarten. Egal in welchem Bereich. Es geht nur drum, neu anzufangen, konsequent neu.

Schießt los, was euch einfällt. Da wäre ich sehr dankbar :-)

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Aufgrund des CV wurde ich auch bisher trotz intensiver Bewerbungen auf kein Vorstellungsgespräch eingeladen. Selbst wenn ich in kleinen Firmen persönlich aufgekreuzt bin.

1) Lücken mit erfundenen Notlösungen stopfen oder ehrenamtliche Aktivitäten aufblasen usw. - auf Nachfragen dazu detailliert vorbereiten - Grundstory: Du warst dir bisher nicht sicher dass X und wolltest daher in die Bereiche A, B, C auch mal reinschauen, jetzt weisst Du aber definitiv, dass G Deine Erfüllung ist. Da Du Deine Vergangenheit nicht ändern kannst bleibt Dir nur fälschen - kannst natürlich weiter als der ehrliche Dumme durch die Landschaft tigern.

2) CV-kompatible Schwuchtel-/Spiesserhobbys zulegen, sowas wie Ehrenamt, Tierschutz oder (viel besser) beliebige Fortbildungen, die verwand zu Deinem Beruf sind.

Ist natürlich alles mit viel Recherchearbeit bzw. Zeiteinsatz verbunden auf den in der Freizeit normalerweise keiner Bock hat...aber das ist eben der Preis dafür das vorher nicht geplant zu haben.

Aber alles (selbst angebliches Kröten retten) ist (bescheuerterweise) besser im CV als die Botschaft "habe mein Leben genossen, was denkst Du denn Du Spinner". ;-)

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Gast QmA

Es wäre für den Arbeitgeber wichtig eine Tendenz ablesen zu können. Als High Performer gehst du sicher vorerst nicht durch (kann ja noch kommen), aber aus deiner Situation heraus Bewerbungen zu starten ist uneffektiv. Auch persönlich in Unternehmen aufkreuzen wirkt eher unkalibriert als zielstrebig.

Überleg dir mal das Abi nachzuholen oder in deinem Ausbildungsberuf wieder einzusteigen und dich rasch fortzubilden. Die Tendenz sollt eindeutig nach oben zeigen. Ganz wichtig auch dein Auftreten in Richtung Glaubwürdigkeit zu verändern; das bringt dir viel. In unqualifizierten Berufen herrscht häufig ein Umgang, der dich für viele andere Berufe disqualifiziert. Das nur als Hinweis!

Also:

1. Beruflich was auf die Beine stellen.

2. Allgemeines Auftreten optimieren.

Vom künstlichen Frisieren deines Lebenslaufes würde ich abraten. Das merkt man sehr schnell. Selbst wenn du damit einen Job bekommst; willst du den sicher nicht haben.

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hätte eine allgemeine Frage, die ich jetzt nicht spezifisch auf mich bezogen ausformulieren möchte, da ich denke dass doch einige in diesem Forum das Problem haben könnten und es darum ne große Resonanz nach sich ziehen könnte.

Leben beruflich total versaut, jetzt durchstarten. Egal in welchem Bereich. Es geht nur drum, neu anzufangen, konsequent neu.

Hi,

allgemeine Antworten sind hier m.E. fast unmöglich. Die Welt ist dafür zu komplex. Ich kann Dir schreiben: Mach nen guten Eindruck bei Deinem Chef, bei den Firmen, zu denen Du ausgeliehen wirst - aber damit gehe ich schon auf Deine konkrete Situation ein. Oder: Bau auf Deiner Ausbildung auf.

Das Einzige was mir an allgemeinen Tips einfällt, wäre: Gib Vollgas. Mach Deine Arbeit so gut Du kannst, auch wenn's keiner sieht. Rede mit vielen Leuten, um Trittleitern für einen Aufstieg zu finden. Sei sozial, hab Connections, damit man an Dich denkt, wenn irgendwo ne Stelle frei wird. Lass Dich beraten, z.B. beim Arbeitsamt. Meistens bringt es wenig, aber manchmal eben doch. Mach ggf. eine Ausbildung, aber nur etwas, was Dich WIRKLICH weiterbringt, also z.B. keine Pipifax-Studiengänge, mit denen man nachher die gleiche Arbeit macht wie ohne Studiengang.

SF

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Ich habe mal eine Dame kennengelernt welche jahrelang auf Drogen war und nur von Party zu Party gehüpft ist. Mit anfang 30 hat sie ihr Leben komplett umgekrempelt, ihr Abitur per Abendgynamsium nachgeholt und jetzt studiert sie. Es ist möglich, du musst nur echt hart boxen.

Aber deinem Post ist nicht zu entnehmen was dein Ziel ist. Willst du wieder in deinen gelernten Beruf einsteigen, dich eigenständig machen, studieren, etc.? "Beruflich durchstarten" ist zu unkonkret. Du musst dir bewusst machen was genau dein Ziel ist und es klar definieren, und dann überlegen mit welchen Schritten du dort hinkommst.

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Vom künstlichen Frisieren deines Lebenslaufes würde ich abraten. Das merkt man sehr schnell. Selbst wenn du damit einen Job bekommst; willst du den sicher nicht haben.

Ehrlich, alles ist besser als das Gegenteil davon.

Ich würde einfach zu beidem raten: Frisieren UND richtig reinhauen, fortbilden usw. usw.

Von Freizeit bleibt da natürlich nicht so viel, aber wie gesagt...es lohnt sich halt, gerade aufs Alter gesehen.

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Reality is now. It´s the only one you will get. Deal with it. Work it.

Was nicht getan worden ist, ist irrelevant und bringt dich nicht weiter. Wichtig ist, was du jetzt tun kannst, tun willst und tun wirst.

Und ich würde anfangen mit Qualifikation. Zeit nutzen, Fernstudium bzw. Fortbildung, IHK-Topping zu deinem Ausbildungsberuf, Mut zum Wahnsinn - gibt es Möglichkeiten im Ausland? 2-3 Jahre in die USA o.ä. können Gold wert sein. Dein Englisch ist zu schlecht? Noch ein Grund in´s Ausland zu gehn.

Generell der fundierteste und beste Bewerbungsratgeber den ich kenne: http://www.amazon.de/Die-Perfekte-Bewerbung-pers%C3%B6nliche-Erfolgskonzept/dp/3800637928/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1342042352&sr=8-1

Einige der Autoren und Mitautoren kenne ich persönlich. Gute Leute die wissen, was sie tun.

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Reality is now. It´s the only one you will get. Deal with it. Work it.

Was nicht getan worden ist, ist irrelevant und bringt dich nicht weiter. Wichtig ist, was du jetzt tun kannst, tun willst und tun wirst.

Und ich würde anfangen mit Qualifikation. Zeit nutzen, Fernstudium bzw. Fortbildung, IHK-Topping zu deinem Ausbildungsberuf, Mut zum Wahnsinn - gibt es Möglichkeiten im Ausland? 2-3 Jahre in die USA o.ä. können Gold wert sein. Dein Englisch ist zu schlecht? Noch ein Grund in´s Ausland zu gehn.

Generell der fundierteste und beste Bewerbungsratgeber den ich kenne: http://www.amazon.de...42042352&sr=8-1

Einige der Autoren und Mitautoren kenne ich persönlich. Gute Leute die wissen, was sie tun.

So sehe ich das auch.

Egal, was du nicht getan hast, das interessiert nicht. Fang jetzt an, etwas zu tun.

Du hast mEn noch 40 Jahre Arbeit vor dir, d. h. bist noch jung genug, um sehr vieles neu zu gestalten.

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Ich habe mal eine Dame kennengelernt welche jahrelang auf Drogen war und nur von Party zu Party gehüpft ist. Mit anfang 30 hat sie ihr Leben komplett umgekrempelt, ihr Abitur per Abendgynamsium nachgeholt und jetzt studiert sie. Es ist möglich, du musst nur echt hart boxen.

Aber deinem Post ist nicht zu entnehmen was dein Ziel ist. Willst du wieder in deinen gelernten Beruf einsteigen, dich eigenständig machen, studieren, etc.? "Beruflich durchstarten" ist zu unkonkret. Du musst dir bewusst machen was genau dein Ziel ist und es klar definieren, und dann überlegen mit welchen Schritten du dort hinkommst.

Abitur nachholen und dann ein Studium machen ist immer noch außerhalb des "realen" Lebens. Die Dame hat grade mit so einem Lebenslauf noch genügend Potential richtig auf die Schnauze zu fallen. Nicht, dass das schlecht wäre, aber man sollte doch den Realitäten ins Auge blicken.

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Kann mich den bisherigen Aussagen nur anschließen! Zu spät ist definitiv nichts, du musst nur jetzt in die richtige Richtung gehen. Heute gibt es so viele Weiterbildungsmöglichkeiten, ob Meister, Techniker oder Fachabitur und dann an eine Hochschule. Finde deinen Bereich in dem du gut bist und was dir Spaß macht. "Brenne" für dein Thema und deinen Bereich. Sowas möchte man sehen!

Da ich selbst ab und an in solchen Gesprächen sitze, merke ich einfach, dass es so wahnsinnig wichtig ist. Ich bin bei Gesprächen für ein duales Studium mit dabei. Ich habe mich schon öfters für jemanden mit relativ schlechten Noten, einem "Rückschlag" im CV oder ähnlichem#ausgesprochen, weil ich einfach dieses "Feuer" in ihm gespürt habe.

Wissen und Fähigkeiten kann man jemanden noch beibringen, Leidenschaft eher nicht.

Nächster Punkt ist Sozialompetenz! Baue in deine Bewerbung Punkte ein welche dich interessant machen und natürlich auch stimmen! Du interessierst dich für NLP? Schreibe es zu deinen Freizeitaktivitäten! Zeig einfach du bist vielfältig!

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Du interessierst dich für NLP? Schreibe es zu deinen Freizeitaktivitäten!

Pick-Up, NLP-Kram, World-of-Warcraft-Rekorde oder generell alles, was nicht in die übliche Varianz von "brav, sozialangepasst, Leistungsfreude (Sport), "Teamkompetenz" (Sport, Umweltkram, Tierschutz, Ehrenamt)" sollte man sich meiner Meinung nach tunlichst ersparen - und zwar gerade wenn das CV schon eh nicht pralle ist.

Gefragt ist (von löblichen Ausnahmen abgesehen) die werbewirksame Darstellung aus fleißiges Bienchen, dass sich dabei auch noch wohlfühlt und lächelt.

Künstlerische Berufe oder andere, spezielle Felder (z.B. mit hoher Eigenverantwortung, mit viel nötiger Kreativität, eigenen Entscheidungen) mögen da eine Ausnahme sein, kann ich nicht beurteilen. (Arbeite zwar selbst in sowas, aber gerade dann kriege ich natürlich nicht die ungeschminkte Wahrheit mit wie da ausgesucht wird...) Aber sowas ist für den TE eh erstmal in weiter Ferne, für sowas braucht man nämlich i.d.R. erstmal Papierstückchen, die besagen dass man toll ist.

Sprich: Lücken stopfen so gut es geht, sich auf eventuelle Tests vorbereiten (soweit bekannt dass welche kommen), Papierstücke sammeln wo es geht (Fortbildungen & Co., halt alles was sich bescheinigen lässt), sehr gutes Bewerbungsfoto beim Fotographen machen lassen (beste Investition die man machen kann für eine Bewerbung m.M.n., gibts auch genug Studien zu) usw.

Bevor man "Experimente" im Lebenslauf macht sollten erstmal die Grundlagen stimmen, bzw. entsprechend hingebogen werden.

"peacocking" mit ungewöhnlichen bzw. sozial ambivalenten "Sahnehäubchen" sollte man erstmal meiden, wenn noch nichtmal das Fundament sicher steht...

In einem klassischen Beschäftigungsverhältnis als ganz normaler Angestellter ist man halt abhängig, der AG ist mehr oder weniger die Hürde/der Feind dafür endlich ein (möglichst vernünftiges/hohes) Gehalt zu kriegen und der AG will halt ganz schlicht das Maximum rausholen.

Der Rest ist Sozialromantik / geplaye. Wenn man dann "mehr" hat, kann man auch mehr fordern und durchaus offensiver vorgehen - falsche Scham oder übertriebene Höflichkit ist da unangebracht, "entscheider" wissen eh worum es geht. Das was netto unten rauskommt für beide Seiten.

Wenn das dann passt kann man weitersehen - aber diese "Ehrlichkeitsmasche" und "bring Dich da auch persönlich ein blabla" halte ich echt für totalen Unsinn - wer dem AG natürlich die Aussortierung blöderweise leichter machen will (und das wird mit schlechtem CV, schlechten "Noten" = schlechter "Aktenlage" das allererste Problem sein!) kann natürlich auf die üblichen Tipps hören...

...es ist wie mit AFC-Flirttipps: sich "authentisch" und "ehrlich" einzubringen/darzustellen nützt eh nur denen, die sowieso schon gut aufgestellt sind. Wenn das so ist sollte man das auch tun, keine Frage!

Und natürlich dem AG,denn der hat (selbstverständlich) ein vitales Interesse an solchem Vorgehen. (Was ok ist, der will auch zufrieden am Monatesende auf die Bilanz schauen - da sind AG und AN schlicht Konkurrenten am Markt, so einfach ist das)

bearbeitet von Vierviersieben
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Gast 11223344

Teilweise nicht nachprüfbar lügen, teilweise selbstkritik erkennen lassen und mit den beiden sachen die lücken füllen. weiterbilden am besten mit bezug zu dem was du schon hast, dann auf der basis sich langsam wieder „reinarbeiten“, das wird am anfang recht weit unten sein und sich dann hoffentlich langsam steigern, durch positive resultate auf die du dann langsam aufbauen kannst.

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Danke euch allen schonmal, sind viele interessante Sachen dabei, teilweise auch widersprüchlich, aber so soll es ja sein, eine Ideen-Sammlung.

Habe demnächst Urlaub genommen und dann gehts in die ganz intensive Phase der Neufindung.

Werde auch ein wenig berichen was sich so tut. Gerne könnt ihr noch weitere Vorschläge reinstellen, vielleicht melden sich ja noch Leute die ähnliche Probleme haben und man tauscht sich immer weiter aus. Danke :-)

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Also mit anderen Worten kann man sagen: Egal wie katastrophal der Lebenslauf bis jetzt war und egal wie faul man bis jetzt war, wenn man ab jetzt richtig reinhaut und sich reinhängt, 120 % gibt und wirklich brennt für etwas, dann kann man es immer noch zu etwas bringen, hab ich das richtig verstanden?

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Also mit anderen Worten kann man sagen: Egal wie katastrophal der Lebenslauf bis jetzt war und egal wie faul man bis jetzt war, wenn man ab jetzt richtig reinhaut und sich reinhängt, 120 % gibt und wirklich brennt für etwas, dann kann man es immer noch zu etwas bringen, hab ich das richtig verstanden?

Absolut korrekt.

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Mir ist dazu noch eine Frage eingefallen: Also richtig reinhauen und Vollgas geben ist ja gut und schön und das kann man dann bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen auch so rüberbringen aber kann das den Nachteil dass man bis jetzt im Leben sehr faul war, wirklich ausgleichen?

Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Student, beginnt erst mit 25 zu studieren (da wo viele andere schon längst fertig sind mit dem Studium), braucht für das Studium auch ewig lange (Stichwort Langzeitstudent), hat während seines Studiums keine Praktika gemacht und auch keine Auslandsaufenthalte. So, angenommen er gibt dann mit 30 wirklich Vollgas, schließt dann zügig sein Studium ab und bewirbt sich bei Firmen. Auch wenn er jetzt noch so motiviert ist, voller Elan und Vollgas gibt - seine Vergangenheit hängt ihm nach und man kann sicher auch nicht alles kaschieren im Lebenslauf. Das heißt, seine Vergangenheit ist und bleibt dann ja doch stets ein Nachteil in seinem Lebenslauf, egal wie fleißig und ehrgeizig man heute nun ist und auch die Personalchefs von den Unternehmen werden das als gravierenden Nachteil sehen und sich vielleicht denken "Nee, den nehmen wir mal lieber nicht, denn das scheint einer von der faulen Sorte zu sein und er macht nur jetzt auf fleißig, damit er nen Job kriegt, und wenn er ihn dann hat, wird er wieder genauso faul wie früher. Können wir nicht gebrauchen". Meint ihr nicht, dass sich die Personalchefs genau das denken werden?

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Was sind denn "die Personalchefs"?

Vorstandsvorsitzender in einem Dax-Unternehmen wirst du damit in den nächsten 2 Jahren sehr wahrscheinlich nicht.

Wovon sprichst du?

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Mir ist dazu noch eine Frage eingefallen: Also richtig reinhauen und Vollgas geben ist ja gut und schön und das kann man dann bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen auch so rüberbringen aber kann das den Nachteil dass man bis jetzt im Leben sehr faul war, wirklich ausgleichen?

Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Student, beginnt erst mit 25 zu studieren (da wo viele andere schon längst fertig sind mit dem Studium), braucht für das Studium auch ewig lange (Stichwort Langzeitstudent), hat während seines Studiums keine Praktika gemacht und auch keine Auslandsaufenthalte. So, angenommen er gibt dann mit 30 wirklich Vollgas, schließt dann zügig sein Studium ab und bewirbt sich bei Firmen. Auch wenn er jetzt noch so motiviert ist, voller Elan und Vollgas gibt - seine Vergangenheit hängt ihm nach und man kann sicher auch nicht alles kaschieren im Lebenslauf. Das heißt, seine Vergangenheit ist und bleibt dann ja doch stets ein Nachteil in seinem Lebenslauf, egal wie fleißig und ehrgeizig man heute nun ist und auch die Personalchefs von den Unternehmen werden das als gravierenden Nachteil sehen und sich vielleicht denken "Nee, den nehmen wir mal lieber nicht, denn das scheint einer von der faulen Sorte zu sein und er macht nur jetzt auf fleißig, damit er nen Job kriegt, und wenn er ihn dann hat, wird er wieder genauso faul wie früher. Können wir nicht gebrauchen". Meint ihr nicht, dass sich die Personalchefs genau das denken werden?

Wenn "Student" richtig rein gehauen hat, zieht er neben dem Studium ein unbezahltes Praktikum in einem möglichst angesehenem Unternehmen durch, beweist sich da und kriegt darüber eine Werksstudentenstelle, welche ihm seinen ersten Job vermittelt (z.B.). Bedeutet sicherlich locker 70-80 Stunden Wochen (inkl Studium, in Klausurphasen teils mehr), aber das verstehe ich unter "richtig rein hauen um noch was zu drehen". Natürlich muss man sich da erst mal beweisen.

Wenn Studium bereits vorbei wäre eine Alternative z.B. Zeitarbeit und im Job in einem "target Unternehmen" wirklich alles geben was man leisten kann und sich so beweisen.

Man muss natürlich mehr leisten, als wenn man einen "normalen Werdegang" hat, aber das sollte klar sein.

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Überlege was Du für Talente hast, beschäftige Dich intensiv mal mit einem Thema. Und entwickele eine Leidenschaft dafür. Und dann schau was es in diesem Bereich zu tun gibt mit dem Du Geld verdienen kannst. Notfalls selbständig, denn an der Spitze ist immer Platz!

Führe ein selbstbestimmtes Leben und versuche Dich nicht an irgendetwas anzupassen "was gerade gesucht wird". Meiner Erfahrung nach ist es sehr viel einfacher alleine durch eine Hintertür zu gehen als mit der breiten Masse durch den Haupteingang.

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Dazu hätte ich auch mal ne Frage. Suche momentan auch nen Praktikumsplatz/Ausbildung. Habe mein theoretisches Fachabi abgeschlossen und brauch ebenfalls nen Praktikum. Evtl kriege ich dieses Jahr noch einen Praktikumsplatz,aber das steht in den Sternen.

Nun habe ich mir aber überlegt,wenn ich nächstes Jahr evtl MArketing studieren möchte,falls es mit der Ausbildung zum Immobilienkaufmann nichts wird, mir ein Praktikum zu fälschen.

Wie gehe ich das am besten an? Hat da jemand mit Erfahrung?

Ich denke nicht,dass sich gerade Fachhochschulen darum kümmern werden,ob das Praktikum wirklich gemacht wurde,wenn es professionell. aussieht.

Das gleiche mit meinen Schulnoten. Ich war nie ein guter Schüler und viele Lehrer haben mich aufgrund meiner Art gehasst,weil ich mir nicht alles fallen gelassen habe.

Will die Noten auch dort ein bisschen beschönigen ;)

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Dazu hätte ich auch mal ne Frage. Suche momentan auch nen Praktikumsplatz/Ausbildung. Habe mein theoretisches Fachabi abgeschlossen und brauch ebenfalls nen Praktikum. Evtl kriege ich dieses Jahr noch einen Praktikumsplatz,aber das steht in den Sternen.

Nun habe ich mir aber überlegt,wenn ich nächstes Jahr evtl MArketing studieren möchte,falls es mit der Ausbildung zum Immobilienkaufmann nichts wird, mir ein Praktikum zu fälschen.

Wie gehe ich das am besten an? Hat da jemand mit Erfahrung?

Ich denke nicht,dass sich gerade Fachhochschulen darum kümmern werden,ob das Praktikum wirklich gemacht wurde,wenn es professionell. aussieht.

Das gleiche mit meinen Schulnoten. Ich war nie ein guter Schüler und viele Lehrer haben mich aufgrund meiner Art gehasst,weil ich mir nicht alles fallen gelassen habe.

Will die Noten auch dort ein bisschen beschönigen ;)

Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahre, in schweren Fällen bis zu 10 Jahre bei Urkundenfälschung. Auch der Versuch ist Strafbar.

Wenn die Lehrer dich aufgrund deiner Art gehasst haben und du daher schlechte Noten hast, juristisch gegen die Noten aus den Klausuren vorgehen. Die müssten dann objektiv betrachtet ja trotzdem gut gewesen sein, wenn du nur aufgrund deines Charakters und ungerechtfertigt schlecht benotet wurdest.

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Gast 11223344
Auch wenn er jetzt noch so motiviert ist, voller Elan und Vollgas gibt - seine Vergangenheit hängt ihm nach und man kann sicher auch nicht alles kaschieren im Lebenslauf.

Er hat ja auch nix vorzuweisen, er war bis 30 ne faule Socke die nur auf Kosten anderer gelebt hat. Nur weil einer sich entscheidet jetzt 120% zu geben nachdem er Wall Street geschaut hat heißt das NIX weil jeder weiß es ist nicht so leicht seine Gewohnheiten zu ändern. Von Studentenlutscher zu 8 Stunden Arbeit am Tag ist n harter Übergang. Man motiviert sich nicht von einem Tag auf den anderen und haut dann über lange Zeit richtig was raus wenn man vorher 15 Jahre Lahmarsch war. Das ist was aus dem Märchen.

Meint ihr nicht, dass sich die Personalchefs genau das denken werden?

Jo. Aber soll er halt dann den Arsch hochkriegen und was leisten. Gibt genug Qualis und Zertifikate die man machen kann. Und dann hat man ja was vorzuweisen. Er braucht eben Referenzen aus der jüngsten Vergangenheit. Hier ist Quali x plus Zertifikat x + y + z, alles aus dem letzten Jahr, nebenebei hab ich bei x gearbeitet. Ich bin mit meinem Lebenslauf nicht zufrieden, hatte einen Todesfall in der Familie und hab danach schlechte Gewohnheiten entwickelt aber habe mich nun wieder gefangen und weiß was ich will (bei Nachfrage bodenständiges Zeug erzählen) und ich hab über Zeitraum x kontinuierlich Leistung gebracht und ich habe daran viel Spaß gefunden und würde die gute Entwicklung gerne bei ihnen weiterführen.

Und dann wächst sich die Vergangenheit langsam raus. Irgendwann zählt das Abi nicht mehr und später zählt die Note im Studium fast nichts mehr usw.

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Gast 11223344

Dazu hätte ich auch mal ne Frage. Suche momentan auch nen Praktikumsplatz/Ausbildung. Habe mein theoretisches Fachabi abgeschlossen und brauch ebenfalls nen Praktikum. Evtl kriege ich dieses Jahr noch einen Praktikumsplatz,aber das steht in den Sternen.

Nun habe ich mir aber überlegt,wenn ich nächstes Jahr evtl MArketing studieren möchte,falls es mit der Ausbildung zum Immobilienkaufmann nichts wird, mir ein Praktikum zu fälschen.

Wie gehe ich das am besten an? Hat da jemand mit Erfahrung?

Ich denke nicht,dass sich gerade Fachhochschulen darum kümmern werden,ob das Praktikum wirklich gemacht wurde,wenn es professionell. aussieht.

Das gleiche mit meinen Schulnoten. Ich war nie ein guter Schüler und viele Lehrer haben mich aufgrund meiner Art gehasst,weil ich mir nicht alles fallen gelassen habe.

Will die Noten auch dort ein bisschen beschönigen ;)

Zu kriminellen Handlungen gibt es hier keine Ratschläge.

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Ok ,verständlich,dass mir hier nicht beim fälschen meines Praktikums geholfen wird ;).

Wie kann ich jetzt am besten die Übergangszeit bis zur möglichen Ausbildung nächstes Jahr oder dem Studiumanfang (Holland kein Praktikum notwendig,nur theoretischer Teil) überbrücken.

Mit Nebenjobs? Oder gibt es irgendwelche Qualifikationen,die man so nebenbei machen kann?

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