Freundin will umziehen, ich bleibe hier.

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Hallo geschätzte Pua's,

ich möchte mich heute mit einem Problem an euch wenden, was mich im Moment ziemlich beschäftigt. Es geht darum, dass meine Freundin aufgrund ihres Studiums umziehen will und das vermutlich zur Trennung führen wird. Daher suche ich jetzt Rat bei euch.

Lasst mich erstmal kurz unsere Beziehung, die bisher 6 Monate besteht, beschreiben. Wir sind beide 19 Jahre alt, wohnen vllt. 10km auseinander und machen momentan an der selben Fachoberschule unser Abitur. Wir sehen uns daher fast täglich und unternehmen zusätzlich oft was spannendes am Wochenende. Außerdem hat aber auch jeder sein gut ausgeglichenes Privatleben, denn ich betreibe Kampfsport und beschäftige mich auch leidenschaftlich mit Musik :) oder geh auch einfach mal gern am Wochenende feiern, wo ich auch mit anderen hübschen Mädels in Kontakt bin. Die Beziehung war aber bisher immer harmonisch und hat Spaß gemacht. Oft hat sie mir gesagt, wie sehr sie meine Hobbys begeistern und wie sie auch meine Persönlichkeit schätzt und das beruht sich auf Gegenseitigkeit, denn sie ist ebenso eine tolle Person. :)

Nun kommt aber das Problem. Nach dem Abitur muss es ja irgendwie weiter gehen. Wir wollen zwar beide studieren, aber leider völlig unterscheidliche Sachen. Sie Medizin und ich Wirtschaft. Hinzu kommt hier auch noch, dass ich in Bayern bleiben will, da es verschiedene Vorteile für mich hat, denn finanziell ist es viel besser (zuhause wohnen), ich kann weiterhin meinen Kampfsport ausüben und in meiner Band spielen und nur wegzugehen um mit ihr zusammen zu sein wär Selbstbetrug. Medizin allerdings kann sie hier nicht studieren, sie müsste weg und zwar mindestens in ein anderes Bundesland, wegen des Nc's. Hinzu kommt, dass sie sowieso nicht zuhause bleiben will, sagt sie zumindest, sicher ist sie sich hier allerdings nicht. Auch sagt sie, dass sie mich nicht verlieren will, aber das wird sie wenn sie weggeht, doch wenn sie Medizin studieren will und neue Erfahrungen machen will muss sie das tun. Ihr versteht, dass das ne riesen Zwickmühle ist? Das ganze schmerzt mich ziemlich, es ist kein Schmerz der ewig bleibt oder den ich nicht überwinden könnte, aber trotzdem es ist ganz und gar nicht schön.

Das ganze ist noch frisch, denn ich hab erst vor kurzen von ihren Plänen erfahren, sie sind nicht absolut fix, denn sie meinte ebenfalls, dass sie nach anderen Studiengängen suchen würde, die es ihr erlauben würden hier zu bleiben, aber das wäre doch nicht das richtige für sie oder? Ich will nicht dass irgendjemand die falschen Entscheidungen trifft. Ein paar Monate ist sie jedenfall noch hier, daher meine Fragen:

- Denkt ihr es würde später zu Problemen führen, wenn sie jetzt deswegen etwas anderes studiert, als Medizin?

- Wie kann ich mich denn verhalten in der Zeit solange sie noch da ist, jeder Kontakt führt doch dann zu Problemen?

- Was würde mir helfen damit besser umzugehen?

Ich danke euch für eure Hilfe ;)

mfg

Matt

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Gast KommodoreB

Das einfachste wäre, wenn Sie jetzt im Abi Vollgas gibt und vielleicht den NC noch knackt. Oder wie siehts mit Studienplatztausch aus? Geht das nicht? Dann könnt Ihr beide dauerhaft in München oder wo auch immer ihr wohnt bleiben.

Wenn sie trotzdem unbedingt weg will, hat sie eben Pech gehabt.

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Mach dir zunächst mal keine sorgen...alles wie bisher handhaben und sie weiter konstant verführen. Schlicht und einfach spaß miteinander haben und sich keine Gedanken machen. Ist ja auch noch was hin bis Oktober.

PS: Falls ihr abi schlechter als 1,5 ist, wird das sowieso nichts mit medizin in deutschland.

Aber jeder sollte seine Träume verwirklichen und sich in dieser Hinsicht nicht nach seinem Partner richten...damit wird keiner glücklich.

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Auch sagt sie, dass sie mich nicht verlieren will, aber das wird sie wenn sie weggeht, doch wenn sie Medizin studieren will und neue Erfahrungen machen will muss sie das tun. Ihr versteht, dass das ne riesen Zwickmühle ist?

Ich verstehs nicht, erklär mal?

Das ganze ist noch frisch, denn ich hab erst vor kurzen von ihren Plänen erfahren, sie sind nicht absolut fix, denn sie meinte ebenfalls, dass sie nach anderen Studiengängen suchen würde, die es ihr erlauben würden hier zu bleiben, aber das wäre doch nicht das richtige für sie oder?

Es wäre für mich nicht das richtige, weil ich in niemandes Schuld stehen möchte der sein Leben für mich wegwirft oder meint seines nach mir richten zu müssen. Diese Verantwort würde ich schlichtweg nicht tragen wollen.

Wenn ich schon die Möglichkeit habe zu studieren, dann wenigsten das was ich mir wünsche.

Ich will nicht dass irgendjemand die falschen Entscheidungen trifft. Ein paar Monate ist sie jedenfall noch hier, daher meine Fragen:

- Denkt ihr es würde später zu Problemen führen, wenn sie jetzt deswegen etwas anderes studiert, als Medizin?

Warum sollte sie was anderes studieren? Warum unterstütze ich sie nicht in ihrem bestreben ihre Ziele verwirklichen zu wollen?

Was hat ihr Studium mit mir zu tun? Ich will es doch nicht studieren.

- Wie kann ich mich denn verhalten in der Zeit solange sie noch da ist, jeder Kontakt führt doch dann zu Problemen?

Sagt wer? Schaut so meine Sicht von Welt aus, das wenn ich Kontakt zu einem Menschen pflege, sich dann Probleme ergeben müssen?

Warum erschaffe ich mir noch immer 99% meiner Probleme selber?

- Was würde mir helfen damit besser umzugehen?

Hier einlesen, am IG arbeiten, mir überlegen was ich selber für mich will, mir überlegen was ich wollte, wenn ich an ihrer Stelle wäre?

Von der Wahnsinnsidee wegkommen, sie müsse etwas anderes studieren ausser Medizin.

Zudem denke ich das Du TE ein Problem mit Veränderungen hast. Zum einen die Eröffnung dieses Threads und zum anderen die LBs, Mamis Hotel, Kampfsport und Band nicht verlassen zu wollen.

Das Heim meiner Eltern muss ich spätestens nach meinem Studium verlassen, ebenso wie mein Umfeld mit Kampfsportdojo und Band.

Für mich ist das ganze nur ein hinausgezögere und ich denke das es für Dich um einiges einfacher sein wird, ein Wirtschaftsstudium in einer anderen Stadt anzunehmen, als für sie mit dem Medizinstudium.

Als Tipp noch, vielleicht wird es für mich endlich an der Zeit meine Ziele größer zu definieren. Das wohin ich selber will, für mich selbst. Nicht heute, nicht morgen. Sondern --> da will ich hin.

bearbeitet von EndlessPerdition
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Danke für deine Antwort, harte, unabhängige Kritik tut gut ;)

Ich hab mir einige wichtige Fragen gestellt zu denen du mir den Anstoß gegeben hast.

Zunächst einmal steht es nicht zur Debatte, dass sie wegen mir etwas anderes studieren soll, ich will dafür wirklich nicht die Verantwortung übernehmen, dass ich sie auf ihren Weg aber nicht vollständig unterstützen konnte liegt daran, dass ich schlichtweg einfach Angst habe, sie würde wegziehen und ich somit eine geliebte Person verlieren. Hier anzusetzen und mich weiterzuentwicklen wird wohl einiges an Arbeit in Anspruch nehmen...

Ein großen Problem mit Veränderungen denke ich habe ich jedoch nicht, was ich aber gebraucht habe war dieser Wachrüttler. Früher oder später ist dieser Schritt sowieso notwendigt, das Heim zu verlassen, warum eigentlich nicht jetzt? Das wird sogar höchstwarscheinlich eine Bereicherung für mich sein. Ich überlege jetzt ernsthaft eine Stadt für uns beide zu suchen. Das müsste eigentlich machbar sein, sodass es uns beiden passt. Das wäre ein mutiger und verantwortungsvoller Schritt. :)

Ein paar Probleme habe ich mir anscheinend wirklich selber gemacht, aber das ist ok, umso mehr freut es mich, dass man sie lösen kann. Morgen treffen wir uns jedenfalls, wobei wir auch darüber reden werden. Ich halt euch dann auf dem Laufenden, wie es weitergeht und bedanke mich nochmals.

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Während der Studienzeit ist man noch so jung und es ändert sich noch so vieles, sodass man da keine faulen Kompromisse eingehen sollte. Wenn ihr jetzt also eine Sudienstadt findet, in der Medizin und WiWi angeboten wird, euch der Studienplan aber nicht sonderlich gefällt, dann zieht nicht in eine Stadt nur des Zusammenbleibens wegen. An einem Ort bleibt man grob 3 - 6 Jahre, also da sollte echt vieles passen.

Mit 19 Jahren ist ein guter Zeitpunkt um auszuziehen. Aber zieht nicht zusammen, sondern in getrennte Wohnungen, vielleicht in eine WG oder ein Wohnheim, um zu lernen, wie es ist, für sich alleine zu sorgen, einzukaufen, zu putzen und sich nicht darauf zu verlassen, dass der andere den Haushalt ja schon schmeißt.

Unis bieten viele Hochschulsportkurse an und du wirst sicher auf viele musikbegeisterte Erstis treffen, die mehr als gewillt wären, eine Band zu gründen.

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