Ich stelle mir seit langer Zeit die Frage: warum fühle ich mich vor anderen Menschen/Freunden unwohl, wenn ich erfolgreich bin? Sei es Job, Hobby, im Privaten oder mit Frauen - bei einigen habe ich stets einen neidischen Beigeschmack, der nie tatsächlich ausgesprochen wird; aber durch charakteristische Dinge wie Antriebslosigkeit, Minimales Leistungsprinzip, Schadenfreude und ständige "Ich"-Bezogenheit suggeriert: "hm, wieso eigentlich du und nicht ich?" Blöd ist ,dass es um Freunde geht die einem ja eigentlich nichts Böses wollen -> aber einen sehr gut kennen. Ich ertappe mich doch sehr oft dabei, wie ich coole Dinge aus meinem Leben "neueren" Bekanntschaften erzähle; einfach weil die mit sowas "richtig" umgehen können, weil sie alle selber "Macher" sind. Auch wenn man aus seiner Rolle bricht (zb. bei manchen neu kennengelernten Kommilitonen), sich "neu" orientiert und halt nicht mehr jeden Tag saufen gehen will - immer wieder funkelt dieses "Oh yesses, jetzt denkt er er wärs" durch. Kennt ihr diese Situation? Wie geht ihr damit um? Ist das die Angst vor Neid? Oder gebe ich zu viel darauf, was irgendwer denkt? Würde das gerne komplett auf 0 runter fahren, da es einige Energie kostet. EDIT: Vielleicht auch interessant und bekannt: wenn man so eine Person (nicht zielstrebig, schadenfroh, etc.) in sein Leben gelassen hat, als Freund, dem man viel erzählt und so weiter: wie distanziert man sich, wenn man einfach keinen Nutzen mehr darin sieht ?