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Hallo liebe Community, nach mittlerweile knappen drei Jahren Erfahrung mit Pickup/Persönlichkeitsentwicklung und da die große altersmäßige Drei auch nicht mehr weit entfernt ist, war es für mich mal an der Zeit über diese Zeit zu reflektieren und irgendwie fühle ich mich momentan als wäre ich nicht auf den richtigen Weg gekommen. Kurz zu meiner Vorgeschichte: Ich wurde nach dem Tod meiner Mutter während meiner ganzen Kind- und Jugendzeit von meinem Vater sehr schlecht behandelt (auf Details möchte ich verzichten) und habe mich dann in weiterer Folge immer mehr sozial isoliert und meine Ausflucht in einer Traumwelt gesucht. Meine soziale Kompetenzen sind dadurch immer stärker verkümmert und ich habe eine soziale Phobie und Depression entwickelt. Als ich meine Ohnmacht irgendwann nicht mehr ertragen konnte habe ich beschlossen mein Abitur nachzuholen und danach knapp 700 km weit entfernt zu studieren. Das Studium per se hat mir Spaß gemacht, allerdings war ich mit meinen psychischen Problemen so stark belastet, dass ich mich nie richtig auf das Studium konzentrieren konnte. Den Hörsaal alleine zu betreten war die Hölle für mich. Ich hatte starke Angst Kommilitonen grüßen zu müssen oder mich zu ihnen zu setzen. Wenn ich lernen musste habe ich mich ständig einsam gefühlt und konnte mich kaum konzentrieren. Ich habe trotzdem irgendwie Anschluss gefunden und konnte die Studienzeit somit gut überbrücken. Rückblickend betrachtet waren wir aber nie befreundet, was allerdings eindeutig an mir lag. Das Studium habe ich trotz allem durchgezogen. Im Bezug auf Frauen lief nicht viel. Ich habe mir immer eingeredet, dass irgendwann die Richtige kommt und ich auf diese warten möchte. Mit genügend Alkohol am Wochenende habe ich trotzdem einige Lays zusammenbekommen, so dass ich nicht ganz unerfahren war. Allerdings hat mir keine auch nur ansatzweise etwas bedeutet und zum Großteil nicht einmal gefallen. Wie es das Schicksal so will habe ich dann eines Abends im Club meine absolute Traumfrau gesehen, all meinen Mut zusammengenommen und sie angesprochen. Wir haben Nummern getauscht, uns getroffen, ich habe sie geküsst und sie wurde meine Freundin. Ich war im siebten Himmel und habe unsere Beziehung als Fügung des Schicksals gesehen. Allerdings hat die Euphorie nicht allzu lange gehalten, da sie dann zum studieren weggezogen ist und wir eine LDR führten. Die "Beziehung" ging immer mehr den Bach herunter, da ich needy wurde, unentspannt, klammerte und keinerlei Frame hatte. Somit wurden ihre Respektlosigkeiten immer häufiger bis es irgendwann eskalierte und wir unsere Beziehung beendeten. Danach kam der emotionale Tiefpunkt meines Lebens. Ich habe mich so einsam wie damals gefühlt. Kaum richtige Freunde, keinerlei bedeutende Erfahrung mit Frauen und weiterhin meine psychischen Probleme. Daraufhin habe ich ein Manifest eines damals sehr bekannten PUA gesehen und beschlossen das mit den Frauen endlich in den Griff zu bekommen. Ich bin jeden Tag raus und habe versucht Frauen anzusprechen die mein Typ waren. Damals habe ich schon bei der Vorstellung Todesangst bekommen und es vergingen viele Tage, an denen ich keinen einzigen Approach hinbekommen habe. Nach langer Zeit dann doch endlich mein erster Approach (direkt). Sie bedankt sich, bleibt stehen und ich weiß nicht, was ich als Nächstes sagen soll. Ängstlich frage ich nach einem Date, sie gibt mir einen Korb. Ich bin trotzdem glücklich den Approach geschafft zu haben. Danach habe ich zwar immer noch wenig angesprochen, dafür aber regelmäßig. Nach langer Zeit mein erstes längeres Gespräch und sie fragt mich sogar, wo ich wohne und ich hol mir die Nummer. Autsch, trotzdem bin ich glücklich - meine erste Nummer. Sie schreib mir sofort, nach dem ich weg war. Nach mehreren Nummern bekomme ich mein erstes Instant Date. Schaffe es zwar nicht meine Eskalationsangst zu überwinden, aber ich bin trotzdem glücklich. Nach einiger Zeit sehe ich die schönste Frau, die ich je gesehen habe, spreche sie an und sie verliebt sich in mich. Nach zwei Monaten trennen wir uns allerdings, da ich wegziehe. Es wird alles immer regelmäßiger, aber ich fühle, dass trotzdem noch mehr Potential in mir steckt. Ich buche mein erstes und einziges Bootcamp. Wieder habe ich Todesangst kurz vor Beginn, aber die Unterstützung hilft mir und ich versuche alles anzusprechen, was möglich ist. Zum allerersten Mal kommen mir aber Zweifel, über das was ich tue. Ich muss gezwungenermaßen Frauen ansprechen, die mir nicht gefallen, an denen ich keinerlei Interesse habe und fühle mich richtig schlecht. Ich ziehe das Camp trotzdem durch und bin flirttechnisch danach auf meinem bisher höchsten Level. Ich versuche nach dem Bootcamp daran anzuknüpfen und merke deutliche Verbesserungen, dann kommt der Lockdown. Die Straßen leer, schmeiße ich irgendwann das Handtuch bzgl. Daygame und konzentriere mich auf andere Sachen. Nachdem der erste Lockdown beendet ist, fange ich langsam wieder an und merke, wie ich eingerostet bin, aber übe trotzdem weiter. Vor Beginn des zweiten Lockdowns spreche ich ein wunderschönes Mädel an und wir daten uns nun schon seit längerer Zeit, wobei sie gerade seit einem Monat und für weitere fünf Monate im Auslandssemester ist. Als sie mich kennengelernt hat, hatte sie den Eindruck, dass ich ein Womanizer bin und ständig neue Frauengeschichten am Laufen habe (habe allerdings nie davon gesprochen, dass ich viel herumschlafe). Ich hatte zu Beginn keinerlei Intention eine LTR einzugehen, da sie doch relativ jung ist (21 Jahre alt) und ich doch fast zehn Jahre älter. Also habe ich es einfach casual weiterlaufen lassen. Mittlerweile treffen wir uns allerdings doch schon lange und ich war wirklich noch nie so glücklich wie jetzt. Mittlerweile sind wir exklusiv, eine Beziehung wurde allerdings noch nicht ausgesprochen. Vor ein paar Tagen hat sie mir von einer Freundin von ihr erzählt, die über zwei Jahre eine Fernbeziehung mit einem älteren Mann geführt hat und die jetzt zusammenleben. Für mich deuten somit viele Zeichen daraufhin, dass sie eine LTR mit mir möchte und ich merke mittlerweile, dass eine Beziehung genau das ist, was ich im PU immer gesucht habe. Nun zu meinen Problemen: 1. Ich habe wie gesagt erst durch die Erfahrung mit diesem Mädel gemerkt, dass eigentlich eine gute Beziehung genau das ist, was ich im PU immer gesucht habe, was mich erfüllt und was ich mir wünsche. Nur hat mich die PU-Theorie gelehrt, dass man alles immer möglichst casual halten sollte. Ich habe somit Angst vor einem Attraction- bzw. Frameverlust auch wegen dem Trauma mit meiner damaligen Ex-Freundin. Allerdings merke ich einfach, dass ich eine gute Beziehung und keine ONS/FB suche (ohne selbst beziehungsneedy zu sein). Wie handhabt/kommuniziert man allgemein, dass man eine LTR will, ohne als Waschlappen/Beta/Provider abgestempelt zu werden? 2. Ich möchte die Zeit, die sie im Ausland ist nutzen, um mich weiter für uns zu verbessern (auch wenn die Beziehung am Auslandssemester zerbrechen sollte). PU war seit drei Jahren fast mein einziges Tool zur Persönlichkeitsentwicklung und ich habe Angst, dass sollte ich PU einstellen ich wieder in eine soziale Phobie/Depression rutsche. Deshalb approache ich momentan weiterhin, allerdings ohne Interesse an anderen Frauen zu haben bzw. ohne es nach der Nummer weiter zu verfolgen. Habe trotzdem überlegt wieder ein Bootcamp zu machen, um sozial noch freier zu werden, da ich z.B. nicht im Club tanzen kann oder manchmal Probleme mit dem approachen im Club habe. Allerdings möchte ich nicht fremdgehen, somit stelle ich die Sinnhaftigkeit in Frage. Ich habe mir auch überlegt eine kognitive Verhaltenstherapie aufgrund der sozialen Phobie zu machen, allerdings komme ich mittlerweile im Alltag super klar und bin auch ohne Alkohol wahrscheinlich sozial freier als ein Großteil der Menschheit. Jedoch habe ich das Gefühl, dass einfach noch mehr Potential in mir steckt und ich möchte dieses noch weiter entfalten. Hat denn jemand Erfahrung mit einer kognitiven Verhaltenstherapie? Oder andere Tipps, Erfahrungen, Ideen? 3. Meine letzten Mädels sahen so aus wie ich es mir wünsche, hatten ein gutes Selbstbewusstsein, stammen aus gutem Haus und haben ein grandioses Verhältnis zu ihren Eltern. Auch meine Jetzige ist so. Ich bin einerseits super glücklich und dankbar, dass mir PU die Chance ermöglicht hat solche Frauen zu bekommen, andererseits fühle ich mich im Vergleich dann oft minderwertig und muss mich selbst davon abhalten die "Beziehung" zu sabotieren. Als Beispiel hat mich meine jetzige vor zwei Monaten mit ihrem Auto abgeholt und wir sind dann gemeinsam zum Haus ihrer Eltern gefahren. Dort sind wir schwimmen gegangen und haben abends im Garten gegessen. Klingt banal, aber um ehrlich zu sein war dies bisher einer der schönsten Tage meines Lebens. Alles war dort so friedlich, der Umgang mit einander so liebevoll und insgesamt einfach eine tolle familiäre Atmosphäre, die ich nie hatte. Es fiel mir nicht so einfach mit der Situation umzugehen und um ehrlich zu sein war ich auch ein bisschen neidisch, da ich so etwas nie hatte und mir immer gewünscht habe. Ich fühle mich jetzt zwar privilegiert, allerdings musste ich mir alles selbst erarbeiten und mir fehlt komplett der familiäre Rückhalt bzw. die familiäre Liebe auf die ich zurückgreifen kann. Somit fühlte ich mich im Vergleich minderwertig, weil mir damals niemand diese Liebe gegeben hat und frage mich, womit ich so eine harmonische Beziehung überhaupt verdient haben kann? Wie akzeptiert man, dass die Vergangenheit kein Normalzustand sondern toxisch war und dass einem genau diese Harmonie auch zusteht? Ist ein konfuser und langer Text geworden, aber ich danke jeden, der mir Input gibt! LG