bestofall schrieb mal in einem anderen Fred: Und damit kommen wir zur Kehrseite von Pickup. Auf der einen Seite hatte ich sehr viel Sex mit sehr vielen unterschiedlichen Frauen, nur für mich waren Frauen damals nur noch irgendwelche Objekte. Ich wusste genau, was ich zu tun hatte, um Frauen ins Bett zu bekommen. Der Preis dafür war, emotionale Abgestumpftheit und Kälte. Ich war nicht mehr dazu in der Lage, mich zu verlieben. Für mich war alles nur noch Berechnung und Manipulation mit dem Ziel Frauen ins Bett zu bekommen. Tiefe emotionale Bindungen mit einer Frau einzugehen, dazu war ich nicht mehr fähig. Das war mit ein Grund, weshalb ich irgendwann in eine Depression gerutscht bin. Wem erging es schon ähnlich? Bei mir ist es so: Ich bin verblüfft, von den Fortschritten, die ich mache. Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass mich (48) sogar auch junge, attraktive Frauen unterhaltsam, attraktiv und sexy finden und sogar mit mir ins Bett gehen. Allerdings stelle ich auch fest, wie abhängig ich inzwischen von dieser Droge "Frau fährt auf mich ab" bin. Ich freu mich innerlich wie ein Schneekönig, wenn eine auf mich abfährt, aber bin total "down", wenn sie dann zB 1 Tag nicht mehr auf Nachrichten antwortet oder sonst irgendwie kühl wird. Von Depressionen bin ich noch weit entfernt, aber ich habe Angst, dass ich hier die Büchse der Pandora geöffnet habe und in Wahrheit nicht "tough" genug bin, dieses Spiel mit den Frauen zu spielen. Wie geht Ihr echten PUAs damit um? Seid Ihr völlig abgebrüht - ist es Euch egal, wenn sich eine Frau nicht mehr meldet? Könnt Ihr Euch noch verlieben? Dann gehört der Liebeskummer ja wohl auch unweigerlich dazu, oder? Wie geht Ihr damit um? (Bitte keine Blöd-Kommentare, wie "Lies dich mal ein" oder "Dir fehlt Frame")