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Hallo Forum, Ich: 27 Sie: 26 1 Jahr - Fernbeziehung Ich muss hier einfach schreiben weil ich nicht mehr so weiter machen kann wie bisher. Für mein Umfeld bin ich eher der coole harte dem nicht wirklich viel was anhaben kann. Aber das ist ein riesen Irrtum. Dieses Jahr ist mein Ziehvater gestorben, ich habe mein Studium versaut und verliere nun meinen Job. Mein bester Freund hat mir die Freundschaft gekündigt.. -Das war alles ziemlich Hart, aber es war klar: Weitermachen mit nem Lächeln. Solangsam merke ich aber dass diese Fassade bröckelt. Ihr müsst wissen dass ich ab meinem 16. Lebensjahr immer einer war der Frauen hatte, mal längere MONOGAME Beziehungen (2x2 Jahre) und mehrere lockere Romanzen etc... leider muss ich sagen dass Frauen nie einen wirklich hohen Stellenwert in meinem Leben hatten (höchstens an 3. oder 4. Stelle). Ich war extrem auf mich bezogen und habe mein Ding durchgezogen egal was die Meinung der Partnerin war. Mit der Zeit kam aber der Wunsch: Familie, Sicherheit, Zukunft. Dann habe ich Sie kennengelernt, wir sind bereits seit einem Jahr ein Paar. Seit einem halben führen wir eine Fernbeziehung (Ich im Norden - Sie im Süden). Ich liebe sie wirklich und verhalte mich (meistens) wie ein Hündchen der ihr alles an den Arsch trägt. Ohne Witz. Oftmals schlucke ich meinen Ärger herunter, stelle mein Ego hinten an. Nach dem Motto: Lächeln und weitermachen. Wenn ich meinen Ärger anspreche weint sie, sagt sie weiss es und versucht es zu ändern - dem ist aber irgendwie nicht so. Würde sich ein Freund so verhalten würde ich ihn bei Seite nehmen und zur Vernunft bringen. Mit ihr baue ich Luftschlösser über unsere Zukunft. Sie hat mein Leben so perfekt ergänzt und noch besser gemacht als es schon war. Eigentlich alles was ich mir gewünscht habe. Wären da nicht diese krassen Ausschläge nach unten. Sie ist verdammt undankbar und egoistisch. Gleichzeitig aber so großherzig und liebevoll. Wie eine Dusche die zwischen Warm und Kalt hin und her springt. Ich habe wirklich niemanden mit dem ich darüber sprechen kann, von meinen Jungs würde mich da keiner verstehen. Außerdem will ich nicht schlecht über sie sprechen. Aber sie versteht gar nicht wie weh sie mir oft tut. Nur sie schafft es so in mein Gefühlsleben zu schneiden wie sie. Letzte Woche musste ich weinen, das ERSTE mal in meinem Leben vor einer Frau weinen. Ich konnte einfach nicht mehr, den ganzen Tag hatte ich für sie Dinge organisiert und gearbeitet wie ein Stier. Und dann war sie Abends so ablehnend, undankbar und auf sich bezogen. Meine Kommilitonen hatten ihre Abschlussfeier und ich bin noch kurz vorbei um allen zu gratulieren - das hat mich einfach fertig gemacht und mir mein Versagen im Studium vor Augen geführt. Sie hat das ganze null gekümmert. Das Problem: Ich weiss ich sollte Schluss machen. Meiner Gefühlswelt zu liebe. Aber ich kann und will es nicht. Es wäre für mich ein aufgeben. Ich habe meine Ziele und die will ich erreichen. Und sie gehört da irgendwie untrennbar dazu. Das nennt man hier wohl Onitis. Aber es fühlt sich einfach so richtig an. Gruß Mario