Portal durchsuchen
Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'Angst vor Krankheit'".
1 Ergebnis gefunden
-
Moin erstmal. Ich hab seit ein paar Tagen ein Thema, das mich sehr beschäftigt und ich hoffe hier ein paar Tipps zu bekommen Muss erstmal dazu sagen: Sie 38 ich 30. Kennen uns seit Sept 2010. Damals 6 Monate zusammen, dann ca 3 Monate getrennt.(Auch wegen Klammern meinerseits.Sie fühlte sich eingeengt) Gelegentlicher Kontakt, FB aufgebaut und seit Oktober wieder fest zusammen. Viel Comfort und tiefes Vertrauen. Sie erzählt mir quasi alles.Kenne ihre gesamte Leidensgeschichte der früheren Jahre. (kaputte Ehe, Krankheit etc...) Nun zum eigentlichen Thema: Meine Süße ist momentan gesundheitlich arg gebeutelt. Sie hat seit mehr als 5 Monaten tägliche Rückenschmerzen und ist deshalb enorm geschlaucht, weil sie an keinem Tag ausgeruht aufsteht. Auch am WE nicht. Nun kommt auch noch hinzu, dass sie beruflich seit Januar noch mehr eingespannt ist und sie quasi gar nicht zur Ruhe kommt. 6 Tag / 44 Stunden die Woche. Dadurch schläft sie in der Woche meist schon gegen 21:30 ein und ist am WE froh sich ausruhen zu können. Weshalb wir zuletzt selten unter Leuten waren am WE. Machen meist 1-2 mal die Woche und Samstag/Sonntag was zusammen. Ihr fehlt einfach die Kraft und sie hat fast null Energie. Das stört sie auch, da sie eigentlich ein wahres Energiebündel und ein sehr lustiger Mensch ist. Aufgrund dieser Situation, dass sie auf gut deutsch gesagt am stock geht, viel zu tun hat und quasi nie zur ruhe kommt, sagte sie letztens,sie habe das gefühl sie bleibe momentan auf der strecke und brauche mal wieder zeit für sich. Selbst ihre Freunde sagten schon man höre ja gar nichts mehr von ihr. Nun kommt es aber noch dicker. Am Montag war sie beim Arzt und hat sich untersuchen lassen, weil sie auch wissen wollte ob es außer dem Rauchen (Zigaretten, damit keine Missverständnisse aufkommen) noch andere Ursachen für ihren Gewichtsverlust gäbe. Blutwerte etc. Das ist alles ok. Aber es kam heraus, dass sie Zysten in ihrem Eierstock hat. Sie hatte das schon einmal, weshalb ihr ein Eierstock bereits entfernt wurde, und nun hat sie ganz große Angst, dass das, was sie jahrelang quälte, wiederkommt. Am Dienstag hat sie dann lieber alleine schlafen wollen (war anders ausgemacht) und als wir abends bei ihrer mutter zum essen waren, merkte man, dass sie gedanklich nicht wirklich da war. War für mich kein Problem, weil ich weiß, dass sie sich jetzt total verrückt macht und ich ihr dann nicht auf den Sack gehen wollte wenn sie lieber alleine übernachten will.Ist ja kein Weltuntergang. Am Mittwoch haben wir dann lange gechattet und sie meinte sie bräuchte ein wenig Zeit für sich. D.h. sie müsse für sich alleine sein, weil ihr einfach zu viel im Kopf herumschwirre. Ich sagte, dass ich sie unterstützen werde, und wenn es für mich nur diesen Weg gibt, dann werde ich das tun, indem ich sie in Ruhe lasse, damit sie sich mit ihrem Problem auseinandersetzen kann. Ich sagte, dass das überhaupt kein Problem sei und sie jetzt tun müsse was für sie das Beste ist. Wenn sie Probleme hat, die sie enorm beschäftigen, dann zieht sie sich lieber zurück und macht das mit sich aus, anstatt mich in Ihrer Nähe haben zu wollen. Kommt wohl auch daher, dass sie lange alleine war und durch Enttäuschungen in der Vergangenheit einen Schutzschild aufgebaut hat, der sie davor schützt sich emotional zu sehr auf jemanden einzulassen, um nicht wieder verletzt zu werden. Nun hatten wir drei Tage gar keinen Kontakt. Mit dem heutigen Tag wird es dann der vierte sein. Ich weiß, dass die heutige Nacht die Hölle für sie sein wird, da sie morgen zum Gynäkologen geht und sich dann herausstellt ob die Zysten behandelt werden müssen oder nicht. Sie wird sich den Kopf zermatern und kein Auge zumachen. Sie sagte sie meldet sich die Tage wieder bei mir. Hab auch schon kurz mit ihrer besten Freundin telefoniert und die sagte mir ebenfalls es wäre besser mein Baby jetzt in Ruhe zu lassen und dass ich mir keinen Kopf machen solle, weil sie sich wieder melden werde. So sei sie halt und mache solche Sachen eben mit sich alleine aus. Das kennt sie so und das könne auch ich nicht ändern.Auch wenn ich mir schon wünschte ich könnte ihr meine Schulter anbieten statt mich bedeckt zu halten. Nun möchte ich euch fragen ob ihr Meinungen dazu habt ob ich mich richtig verhalte und ob ich in diesem Fall einfach dieses Opfer bringen muss, mich hinten anzustellen ? Denn eines ist klar. Ich werde als Kerl nie nachempfinden können was bei solch einer Vorgeschichte und den damit verbundenen Ängsten in ihr vorgehen mag. Man kann ja niemandem vorschreiben oder gar zwingen sich auf bestimmte Art und Weise in so einem Fall zu verhalten. Deswegen denke ich, dass ich mit Zurückhaltung einfach besser fahre und ihr den Freiraum gebe, den sie braucht um damit fertig zu werden. Morgen werden wir schlauer sein, wenn sie vom Arzt zurückkehrt und sich hoffentlich bei mir meldet. Ist ein doofes Gefühl als Partner machtlos dazustehen und außer Zurückhaltung nichts tun zu können, obwohl man lieber beistehen würde. Für eure Anregungen und Kommentare wäre ich euch sehr dankbar !!! Gruß an die Community Björn