Hearts_and_Minds

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  1. Ich habe den Eindruck, dass Deine Frage eher unpräzise ist und missverstanden wird. Wenn Du von "Ahnung von den Dingen in unserem Leben" sprichst, dann meinst Du vielleicht nicht das Wissen, dass Intellektuelle wie Niall Fergusson, Jürgen Habermas oder Salman Rushdie haben. Sondern was? Was genau meinst Du denn? Geht es Dir darum, besser zu verstehen, was Du in den Zeitungen liest? Dann bist Du sicher gut daran, oft nach dem zu recherchieren, was Dich konkret beschäftigt. Die meisten Intellektuellen, von denen man so in der Öffentlichkeit hört, sind Wissenschaftler und Künstler, die sich zu allgemeinen gesellschaftspolitischen Fragen äußern und in diesem Sinne die Meinungsbildung anderer Menschen beeinflussen. Dazu muss man einen Wissensvorsprung vor anderen Leuten haben, der sich normalerweise erst nach mehreren Jahrzehnten intensiven Studiums (im weitesten Sinne) ergibt - es gibt in diesem Sinne keine jungen Intellektuellen. Wenn es Dir darum geht, gesellschaftliche und politische Vorgänge besser zu verstehen, dann fängst Du damit an, Dich darüber zu informieren. Schau mal in Zeitungen wie The Economist, Le Monde Diplomatique, Blätter für Politik etc. Nimm Abstand von allem, was Dich nur empören / schockieren / mitleidig machen will und fang an das zu lesen, was Fakten, Analysen und Hintergründe bietet. Die Webseite www.project-syndicate.org ist auch absolut fantastisch. Oder Bücher wie dies oder dies oder sowas. Wenn Dir das Spaß macht und Du daraus einen Gewinn ziehst, dann geht es weiter in diese Richtung. Meistens aber bringt das viel Arbeit mit sich, denn wichtige Dinge sind meistens äußerst kompliziert und wenn eine Erklärung kurz und einfach ist, dann ist sie in den allermeisten Fällen einfach falsch. Diesen ganzen Fernseh-Talkshow-Scheiß von Reube Hotzenplotz, den solltest Du Dir dringlichst sparen, ebenso die Philosophen, die bringen Dir für Dein Verständnis von Dingen in Deinem Leben erstmal gar nix.
  2. Genau das musste ich auch die ganze Zeit denken. Prey ist total super, um solchen Pfeifen mal eins auszuwischen.
  3. Vielleicht bist Du noch recht jung und hast insgesamt einfach wenig echte Erfolge gehabt, auf die Du zurückblicken kannst? Eine gewisse emotionale Aufgewühltheit ist dann ganz normal und gibt sich im Laufe des Älterwerdens von selbst. Man nimmt ja oft die Mißerfolge intensiver wahr als die Erfolge. Gönnst Du Dir denn Erfolge? So in dem Sinne, dass Du dann denkst: Mensch, Berserk, das hast Du Dir voll verdient, endlich zahlt sich die Mühe für Dich aus, das kannst Du jetzt mal ordentlich feiern!? Oder denkst Du eher so etwas: Ach, das war wieder nur Glück und Zufall, dass das jetzt geklappt hat, an mir kann's ja nicht liegen?
  4. Laila, dass der Thread missverstanden wird, das liegt einzig und allein an Dir und der Tatsache, dass Du hier nur mit faulem Habitus Ein- und Zweizeiler hinrotzt, ohne Dir Mühe zu machen, zu erläutern, was überhaupt Dein Problem und Deine Frage ist. Erst mit diesem 2€-Beispiel wird das ein bisschen klarer, aber auch nicht viel. Das, was Du als Geiz bezeichnest, wird andernorts als Sparsamkeit bezeichnet und als Tugend verstanden. Das könnte man selbst gegenüber Deinem 2€-Beispiel einwenden: Wer an dem einen Tag so sorglos sein Kleingeld verschwendet, der macht das auch am nächsten Tag. Etwas übertrieben, aber nicht unberechtigt ausgedrückt: Unternehmerisches Denken und verantwortungsvoller Umgang mit Geld sieht anders aus. Wo liegt der Unterschied zwischen (bösem) Geiz und (guter) Sparsamkeit? "Geiz" ist immer der Ausdruck, den man verwendet, wenn man selbst vom Geld einer anderen Person nichts abbekommt, aber eigentlich gerne etwas hätte. So kann etwa die Kellnerin den Gast geizig finden, der nur ein minimales Trinkgeld rausrückt; dessen Ehefrau aber nennt das "Sparsamkeit" und findet's super, denn dann bleibt mehr für sie übrig. Wir Männer kennen genug Frauen, die gerne vom Geld des Mannes profitieren und das auch ausdrücklich einfordern. Es gibt genug Mädels, die sich von diversen Männern immer nur einladen lassen und das aus Faulheit, Bequemlichkeit und Geiz ihrerseits heraus, schließlich sind sie es ja, die nichts (für ihre eigenen Sachen) bezahlen wollen. Das sind dann die Mädels, die vom Mann einfordern, dass er spendabel sein soll und ihnen etwas ausgibt - und dabei fällt dann gewöhnlich auch der Vorwurf der Geizigkeit. Deswegen gehört das auch zur Emanzipation, dass Frauen diese Ansprüche einstellen und Männer sich dagegen wehren. Und weil viele von uns die Schnauze voll haben von diesen sinnlosen Ansprüchen (Du lädst mich gefälligst ein, sonst date ich Dich nicht!), reagieren hier viele auch so pissig auf dieses Reizwort, wenn man nicht erklärt, was man eigentlich wissen will.
  5. Sehe ich genauso. Es ist halt ein Unterschied, ob man denkt: "Das Mädchen hat aber geile x, das ist ja super sexy" oder "Das Mädchen hat aber fürchterliche y, meine Güte, schnell weg." Für mich sind es oft nur einige Körperteile, die ein Mädchen für mich sexy machen können. Schöne Augen, schöne Lippen, dann ist mir die Brustgröße schon fast wieder egal, auch wenn ein schönes Gesamtpaket natürlich irgendwie noch schöner wäre. Guten Sex kann man ebenso mit einem Mädel mit Hängetitten und Bauch haben. Guter Sex hat mE nach etwas mit Erfahrung, Libido und versautem Mindset zu tun. Kurz: Angelina Jolie hat jetzt keine Brüste mehr. Ich würde die trotzdem nicht von der Bettkante stoßen. Im Gegenteil.
  6. Schau Dich auch mal in den USA, Australien oder Kanada um, da werden gerade Leute aus der IT Branche mindestens so sehr gesucht wie in Dt und mit Menschen, die nicht fließend Englisch können, hat man da viel Erfahrung (und Du als Deutscher bist wahrscheinlich immer noch in den oberen 20% der internationalen Bewerber ohne Dir Mühe geben zu müssen). Im Lebenslauf macht sich das auf jeden Fall gut, aus dem englischsprachigen Ausland nach Dt zurückzukommen. Erfahrung wirst Du aber auf jeden Fall MEHR machen, wenn Du NICHT zu Oma & Verwandten gehst, sondern alleine und von Null auf anfängst. DAS ist dann eine Erfahrung, die Dich persönlich immens weiterbringen wird.
  7. Erst einmal hat ja jeder von uns einen schlechten Tag und sicher hast Du auch schon mal überreagiert, wenn Du gerade ein derbes Arschloch-Erlebnis hattest und Dich dann noch jemand zusätzlich blöd anlabert. Dann muss man sich bewusst machen, warum Frauen vor allem im Club oft so derbe reagieren: Weil sie Gefahr laufen, einen nervenden und unkalbrierten Typen an der Backe zu haben, der den ganzen Abend versucht, sie anzuflirten und den sie einfach nicht loswerden. Viele Frauen haben aber bereits ihre Targets und da kann ein AFC einfach hinderlich sein, der sie zulabert. Der Punkt ist, dass viele Männer die subtilen Zeichen der Abneigung nicht verstehen, ihre Grenzen nicht kennen und insgesamt einfach nervig sind. Schau Dir doch mal die meisten Jungs in Discos an und stell Dir vor, die würden DICH den ganzen Abend zulabern wollen, Dich antatschen und unlustige Kommentare machen und zwanghaft versuchen, das Gespräch am Laufen zu halten. Und dann auch nach dem dritten Hinweis, dass man kein Interesse habe, nicht aufgeben. DESWEGEN sind viele Mädels geradezu gezwungen, extrem harte Abfuhren zu verteilen, wenn sie ihre Ruhe haben wollen. Weil viele Jungs das sonst einfach nicht raffen, gerade wenn sie auch noch was getrunken haben. Ich kann mir das gerade sehr gut vorstellen: "Hast Du da ein Sofa..." "Du, nee, das ist eine doofe Frage, da ist kein Sofa drin, siehste doch. Lass mich mal kurz in Ruhe bitte." "Hihi, das ist doch keine doofe Frage, ich meine ja nur, schau mal, sag mal, bist Du eigentlich öfter hier? Wie heißt Du denn?" ...etc. Wenn Du dagegen in Clubs gehst, in denen nicht viel gebaggert wird, in denen das Publikum vielleicht etwas älter & erwachsener (oder langweiliger) ist und damit die Zahl dieser nervigen, klammernden AFCs geringer ist, dann wirst Du auch weniger drastische Antworten bekommen, weil die Mädels dann entspannter sind.
  8. Kannst da ja auch einfach mal anrufen und Dich nach den Quoten Bewerber pro Stipendium erkundigen... Solche Stiftungen geben da meistens Auskunft. Dann schaust Du Dir an, wer solche Stipendien bekommt, mach Dir klar, dass da genug Leute dabei sind, die Preise bei Jugend forscht gewonnen haben, mit 15 Abi gemacht haben, die in der Studienstiftung sind etc. Englisch B2 ist je nach Studiengang auch eher die untere Grenze des Möglichen. Außerdem solltest Du Dich erkundigen, ob die den Wechsel FH - Uni einfach so akzeptieren und Dir eine gute Erklärung ausdenken, warum Du von einer FH an eine Uni wechseln möchtest und nicht gleich an einer Uni studiert hast. Im Internet findest Du einen Test, mit dem Dir der Bewerbungsprozess bei der Studienstiftung simuliert wird. Mit dem kannst Du auch Deine eigenen Fähigkeiten neu einschätzen.
  9. Dude, umgib Dich nicht mit Menschen, die Dich runterziehen / Dir Selbstzweifel einflößen / Dich irgendwie schlecht machen oder Dir das Gefühl geben, dass Du nicht genug wärst. Das ist wichtiger als Sex.
  10. Der Grund & Anstoß für die Debatte ist doch im Prinzip ein ganz anderer. Wir habe halt, was die höhere Bildung angeht, 150 Jahre am Humboldtschen Bildungsideal festgehalten, das besagt, dass an der Universität 1.) Ausbildung und Forschung zusammengehen sollen und 2.) die Menschen durch humanistische Bildung erst zu echten Menschen werden. Beides ist natürlich Quatsch, weil 1.) der normale Gymnasialabgänger in 99% der Fälle mit aktueller Forschung absolut gar nix anfangen kann und erst einmal die Basics lernen muss und 2.) man ja wohl auch ohne humanistische Bildung ebenso Mensch ist wie mit. Jetzt stellt sich aber die Frage, was denn dann an die Stelle dieses Ideals gesetzt werden sollte und alle neueren Antworten darauf nicht minder paradox und problematisch sind. Wir wollen Menschen für die Wirtschaft ausbilden, haben aber absolut keine Ahnung, worauf die Wirtschaft in 10 Jahren aufbauen wird, welche Skills & Wissensbereiche man braucht. Wir wollen der Elite unseres Landes gewisse Werte und einen kulturellen Code einimpfen, wissen aber nicht, was das sein soll und wie das funktionieren soll. Wir wollen die Menschen so ausbilden, dass die Gesellschaft nicht zentrifugal auseinanderfliegt - kein Plan, wie das gehen soll. Wie man es auch dreht und wendet, macht man es falsch. Das Einzige, was Universitäten (!!! - nicht: "Business Schools") heutzutage wirklich immer noch & uneingeschränkt & konkurrenzlos gut machen, ist, zukünftige Wissenschaftler auszubilden. Alle anderen werden immer irgendwie mit Struktur & Inhalt von Studium & Ausbildung unzufrieden sein, weil die Universität eben so konzipiert ist.
  11. Was ist denn jetzt hier los? Wo wurde denn hier respektlos & fanatisch gegen Religion gehetzt? Kommt mal runter von Eurer mimosenhaften Opferschiene. Shao hat sich spöttisch gegen ein allzu naiv-anthropomorphes Gottesbild gewandt und ich habe einen ironischen Post zu ein paar problematischen Bibelstellen gemacht und jetzt sind wir hier alle im Forum atheistische Hassprediger? Diese Opferhaltung der Gläubigen geht mir zunehmends auf den Sack. Christen sind keine Minderheit, werden nicht diskriminiert und sollten sich nicht ständig so weinerlich benehmen und sich in ihrer selbstgewählten Opferhaltung suhlen, nur weil mal jemand milde Ironie bemüht. Mir als Atheisten werden in der deutschen Gesellschaft ständig christliche Werte aufgedrückt: Die größte deutsche Partei hat sich das Christentum in den Namen geschrieben und zahlreiche christliche Politiker verhindern, dass Menschen glücklich & gleichberechtigt leben können (Homoehe usw.); im Namen des Christentums darf ich Sonntags nicht einkaufen und nicht arbeiten gehen; mir werden ständig irgendwelche christlichen Feiertage aufgedrückt, die manchmal auch eher bizarr als wirklich christlich sind; zahlreiche Arbeitgeber (Schulen, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen) diskriminieren (nicht einstellen / kündigen) Menschen, die nicht in der richtigen Kirche Mitglied sind und werden darin vom Staat gedeckt; schon die Kinder werden in Kindergarten & Schule mit christlichen Parolen bombardiert; der Staat (!!!!) kassiert Kirchensteuer und bezahlt Unsummen an Einrichtungen, auf die er sonst keinen Einfluss hat (absolute Sonderstellung der Kirche im Vergleich zu anderen Institutionen); die Kirche darf christliche Parolen in der öffentlichen Werbung bringen, Atheisten aber nicht zu Atheismus aufrufen; an zahlreichen Unis gibt es noch Konkordatslehrstühle, die nur an Katholiken vergeben werden dürfen u. v. m. Aber neuerdings sind ja die wenigen verbliebenen, tapferen, vereinsamten Christen alle Opfer einer Gesellschaft fanatisch hetzender Atheisten geworden. Mir kommen die Tränen.
  12. Zugegeben, da habe ich verbal übertrieben. Aber das ist halt eines der Klischees, das Frauen gesamtgesellschaftlich das Leben schwer macht.
  13. Sorry, aber Du hast weder Ahnung von Rationalität, noch von Emotionen, noch von Frauen. Beide Beispiele sind wunderbar rational, weil die Frau ja guten Grund dafür hat, den Schleimer auch als solchen zu bezeichnen und den Beta-Bubi auch unattraktiv zu finden. Sie bezeichnet ja nur Männer als Schleimer, die einen niedrigen Value haben und sich selbst mit Komplimenten aufwerten wollen, würde aber ein Kompliment von bspw. Brad Pitt sicher nicht als Schleimerei empfinden. Die Frau "versucht" auch nicht, Männer zu betaisieren, sondern das Problem liegt einfach darin, dass viele Männer sexuelle Treue mit alltäglicher Unterwürfigkeit verwechseln und Unterwürfigkeit nur für bestimmte sexuelle Ausrichtungen attraktiv ist. Davon mal abgesehen sind Emotionen und Rationalität keineswegs Gegenteile - Emotionen sind normalerweise selbst wunderbar rational. Wenn Du bspw. vor einem wilden Löwen Angst empfindest, Dich vor einem giftigen Schimmelpilz ekelst oder Dich in ein schönes Mädchen verleibst, dann ist das das Rationalste der Welt. Emotionen dienen Dir ja nur dazu, Dir den Weg durch Dein Leben zu zeigen und sind selbst rational strukturiert. Wenn Du Gefühle als irrational abqualifizierst, dann wirst Du grandiose Probleme im Leben bekommen - und DAS ist dann irrational. Mit Deiner Hetze gegen Frauen versuchst Du nur, Deinen eigenen Frust aufzuarbeiten, indem Du Frauen ab- und Dich selbst mit absurdem Rationalitäts-Absolutismus selbst aufwertest. Und dann tust Du noch so, als wärest DU selbst nicht emotional gesteuert.
  14. Weil "polygame Schlampen" einfach vom eifersüchtigen Nachbarn eins mit der Keule über den Schädel bekommen haben und dann niocht mehr dafür sorgen konnten, dass ihre Kinder auch überleben können. Die unehelichen Söhne von Königen waren halt Bastarde und hatten selbst wiederum eher eine geringere Chance, viele & gesunde Kinder großzuziehen, weil sie ggf. gesellschaftlich geächtet wurden - die wurden halt bspw. zur Night's Watch geschickt um dort das Reich zu verteidigen, you know.
  15. Und Du beschwerst Dich hier über "religionsfeindliche Hetze"? LOL
  16. Was sind denn Deine Ideen, wo liegen denn Deine Probleme und warum bist Du durchgefallen? Was bereitet Dir denn an Deinem Studium Schwierigkeiten?
  17. Wenn einer Alpha und AMOG in der Bibel ist, dann ist das Gott. Da wird nicht lange geredet, nachgedacht oder verhandelt, sondern einfach gleich zugeschlagen. 2 Könige 2, 23-24 Ps. 137, 8f Matthäus 5,22 1. Mose 15, 32-36Was lernen wir daraus? 1. Klare Regeln, 2. Konsequente Strafen, so dass danach kein Gras mehr wächst, 3. Man muss geliebt, aber auch gefürchtet werden, 4. keine Gnade gegen Kinder: Wehret den Anfängen! 5. immer ein paar Bären dabei haben, die dann die Drecksarbeit erledigen.
  18. Anschaulich: http://www.badassoftheweek.com/ Favoriten: http://www.badassoftheweek.com/index.cgi?id=483759730182 http://www.badassoftheweek.com/index.cgi?id=560894217724 http://www.badassoftheweek.com/index.cgi?id=848205111672 http://www.badassoftheweek.com/index.cgi?id=648589523132 http://www.badassoftheweek.com/index.cgi?id=679579615967 http://www.badassoftheweek.com/index.cgi?id=458687821272
  19. http://www.amazon.com/o/ASIN/B0047E0EII/Product-Display-20/ Die Rezensionen.
  20. Setzt Euch doch einfach nach Deiner Rückkehr mal zusammen und redet über alles. Dann schaut Ihr mal, was Ihr noch für Gefühle füreinander habt. Wenn da bei Euch beiden noch starke & schöne Gefühle vorhanden sind, dann ist das doch schon mal ein guter Hinweis. Diese Prinzipienreiterei ("ich verlange... und dafür bin ich auch selbst 100%...) doof. Man verlangt nichts von seinem Partner, auch wenn man erst 6 Monate zusammen ist.
  21. Nachtrag: Wenn Du mit dem Gedanken spielst, ein Studium anzufangen, dann hol Dir doch einfach mal ein entsprechendes Lehrbuch, nimm Dir mal drei Stunden Zeit und schau Dir das mal gründlich an. Könntest Du Dir vorstellen, Dich mit solchen Themen und Aufgaben mehr als acht Stunden am Tag zu beschäftigen? Du kannst Dich ja auch mal in eine Vorlesung reinsetzen, in der Anfängerthemen besprochen werden, am Besten zu Semesterbeginn. Dann fragst Du Dich, ob Du das gerne mehr als acht Stunden am Tag machen würdest. Bei solchen Entscheidungen sollte das Interesse am Thema ausschlaggebend sein, nicht der "Lifestyle". Wenn Du konkrete Fragen zu bestimmten Fächern hast, kannst Du die ja hier auch posten.
  22. Hängt doch ganz stark von Dir, den Fächern, dem Ort und der Hochschule ab. Wer aus Leidenschaft an der Sache in Berlin eine Ausbildung zum Photographen macht, der hat mit Sicherheit einen ganz anderen Spaß dabei als jemand, die auf Druck ihrer Eltern in Gießen oder Bottrop Medizin studiert. Wenn das Studium zu Dir passt, dann kann es ein grandioser Spaß sein. Wenn nicht, dann oft nur Quälerei. In jedem Fall kann man viele Leute kennenlernen, obwohl es auch da genug Menschen gibt, die immer nur in der gleichen Clique rumhängen. Geregelte Zeiten von 8-17.00 können auch ein Vorteil sein, gibt genug Studenten, die auch am Wochenende noch bis spät abends in der Bibliothek arbeiten müssen oder sich neben dem Studium noch den Arsch abjobben müssen und für die eine 40 Stunden Woche quasi der reinste Urlaub ist. Ob Du etwas verpasst? Das hängt ganz stark von Deiner Persönlichkeit ab und den Gründen, warum Du Dich für eine Ausbildung entschieden hast. Meiner Erfahrung nach haben diejenigen Menschen im Studium am meisten Spaß, die schon mit 16, 17 sagen konnten: Chemie! Das ist ja sowas von geil, damit kann ich voll was anfangen. Ich freue mich jede Woche auf den Chemieunterricht, schreibe eh nur Einsen und wenn es nach mir ginge, dann würde ich gleich morgen am liebsten in einem Labor anfangen. Wer sich aber nicht entscheiden kann, was er später mal machen möchte; wer leidet, wenn er unter Druck arbeiten muss; wer keine Leidenschaft für alltagsfremde Themen und Aufgaben hat; wer gerne schnell Resultate sehen möchte; wer gerne früh Feierabend haben möchte und nicht gerne noch Arbeit mit nach Hause nimmt - der ist in den meisten Fällen in einem Ausbildungsberuf besser aufgehoben als im Studium. Wer nur studiert, weil das Studentenleben ja angeblich so schön ist, der wird mit dem Studium nichts anfangen können.
  23. Also mich schockierst Du damit! Ich habe keine Ahnung von BOs Noten, aber eine kurze Google-Suche bestätigt mir, dass Bush ohne den Legacy-Bonus wohl weder in Yale noch in Harvard angenommen worden wäre: http://www.cnn.com/2...firm.action.tm/
  24. Es gibt an den Elite-Unis natürlich ganz klar einen Bonus für Beziehungen, das wird auch offen zugegeben. Nimm etwa den Fall, dass Dein Vater in Harvard war, dann wird man Dir einen Legacy-Bonus gewähren bei der Aufnahmeprüfung. Ähnliches gilt auch für Kinder von Promis, auch wenn das stark nachgelassen hat. George W. Bush war ja auch in Yale und Harvard und das sicher nicht wegen seiner herausragenden Intelligenz. Das heißt aber nicht, dass man als Normalsterblicher da nicht trotzdem reinkommen kann. Wenn ein solches soziales Kriterium als tie breaker benutzt wird um zwischen zwei Kandidaten mit quasi gleichen Qualifikationen auszuwählen und die Uni sich dann gegen dich entscheidet, dann sind Deine Qualifikationen schon so gut, dass Du halt an einer anderen Eliteuni angenommen wirst. Ansonsten würde ich nur bedingt etwas auf diesen "Elite" Status geben. Bei vielen Themen und Forschungsfeldern sind ganz unterschiedliche Unis gut, die man gar nicht auf dem Radar hat, weil eben auch an den Eliteunis nicht alle Themen im gleichen Maße repräsentiert sind. Was die Wissenschaft & Fachspezialisierungen angeht, da findet man dann manchmal international extrem stark aufgestellte Institute an Orten, wo man Forschung mit Weltspitzenniveau nicht gleich erwarten würde.