Monaco Franze

Member
  • Inhalte

    230
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     0

Alle erstellten Inhalte von Monaco Franze

  1. Monaco Franze

    Locations in Wien

    War irgendjemand in den letzten zehn Jahren mal im Roxy? Oder im Celeste?!?
  2. Die "Verachtung", die Du zurecht unter Anführungszeichen setzt, ist in Wahrheit vermutlich Neid. Das ist neben der weiter oben beschriebenen Angst der Anderen der zweite triftige Grund, es gegenüber den meisten gegenüber besser für sich zu behalten. Als dritter Grund fiele mir noch ein, dass bestimmte Dinge eben nicht gerne gehört werden. Der Gedanke, dass es so etwas wie systematisches Aufreißen überhaupt geben kann, wiederspricht den romantisierenden Vorstellungen vieler. Wozu Illusionen zerstören?
  3. Ich empfehle grundsätzlich Vorsicht und würde nur mit Leuten darüber reden, von denen ein Feedback zu erwarten ist, das ehrlich und daher womöglich auch kritisch ist. Warum sonst niemandem? Weil es die Leute einschüchtern kann. Niemand erfährt gerne, dass der andere über bestimmte Dinge der Psyche Bescheid weiß, weil er fürchtet, selbst durchschaubarer zu werden. Für einen Außenstehenden kann es stark nach Manipulation riechen, was hier betrieben wird, und so abwegig ist der Gedanke tatsächlich nicht. Der Effekt wäre, dass man nun in Verdacht steht, zu manipulieren - selbst wenn das gar nicht der Fall ist, oder man es zumindest anders sieht. Denkt daran: Veränderungen bei sich selbst schüchtern andere immer ein.
  4. 1. Weil das Trinken ein Ritual ist und das Belächeln eine Form von ritualisiertem Druck, die v.a. die Jungen dazu bringt, sich der Gesellschaft anzupassen. 2. In letzter Zeit eher wenig. 3. Wenig bis kaum. Zu Punkt 1: Alkohol ist eine Droge, die man bewusst einsetzen kann, um verschiedene Ziele zu erreichen: Entspannung, Lockerheit, Genuss bis hin zum Wegdröhnen. Ich denke, dass man die wichtige Rolle, die Alkohol in unserer Gesellschaft spielt, besser begreifen kann, wenn man sich vor Augen hält, dass es immer und überall Drogen gab, gibt und geben wird. Noch jedes Regime ist daran gescheitert, alle Drogen verbieten zu wollen. Die Volksdroge wird immer bleiben, und die ist in Mitteleuropa nun einmal der Alkohol. Fazit: Macht das Beste draus. Jede Droge kann nützlich sein, und jede Droge ist immer latent (lebens-)gefährlich. Auch Alkohol ist nicht nur schlecht, aber Abstinenz ist eine Option.
  5. Ich meine, dass sich der individuelle Stil eher langfristig entwickelt, und keinesfalls von heute auf morgen geändert werden kann - sonst wirkt es nur künstlich. Warum? Weil der Stil die Wahrnehmung der Leute beeinflusst, und diese wiederum auf das eigene Verhalten wirkt. Insofern ist der Stil eben mehr als bloße Hülle, indem er das Innere repräsentiert. Anders formuliert: Wer von Natur aus schlampig ist, kann gar kein Dandy werden. Deshalb meine ich: Radikale Stilveränderung unbedingt vermeiden. Gegensätze ziehen sich bekanntlich auch an.