Shao

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Alle erstellten Inhalte von Shao

  1. Wie sieht es inzwischen bei dir aus? Das kann richtig nervig sein.
  2. Die Kurzfassung aus meinem noch bestehenden Wissen: Der Arbeitgeber darf regelmässig KEINE Drogentests verlangen, sofern es dabei nur um die Kontrolle des Einflusses geht. Der Arbeitgeber darf ein solches Screening dann verlangen, wenn es regelmässig zur Sicherheit und Verhütung von Unfällen notwendig ist (§21 SGB VII). Somit müsste man erstmal sehen, ob das bei dir so der Fall ist. Das behaupte ich ist beim Rechnungswesen eh schon nicht so, da für deine Berufsgruppe keine besondere Rechtslage besteht, wie für Busfahrer, Piloten, Arbeiter an schweren Maschinen mit Gefährdungspotenzial usw. Daher dürfte der Test alleine bereits hinfällig sein, weswegen sie dich zum unterschrieben genötigt haben. Tatsächlich musst du aber auch nicht zum Betriebsarzt. Der Arbeitgeber MUSS die entsprechende Bestätigung eines Arztes, aber nicht des Arztes ihrer Wahl, akzeptieren. Es MUSS einen Bezug zu deiner Arbeit geben, die Rechtsgrundlage dafür kann eine Betriebsvereinbarung sein, aber wenn du nur im Controlling sitzt, ist eigentlich die Forderung schon illegal. Eine Frage nach jeglichen Krankheiten ist Tabu. Eine medizinische Untersuchung, bei der nach dieser für den AG gefragt wird, ist in den meisten Fällen, im Rechnungswesen aber nahezu auf jeden Fall, unzulässig. Sollte es also Ärger geben, kannst du am Ende darauf hinweisen und gehst definitiv egal was passiert mit ordentlich Munition in der Hand los. Ansonsten hat der Betriebsarzt über jegliche Behandlungen deinerseits die Klappe zu halten. Er darf deinem Arbeitgeber nur mitteilen, ob du fähig bist, den Job auszuführen. Sollte er dies wegen einer Depression nicht tun, dürftest du bei dem darauffolgenden Prozess den sechser im Lotto haben, denn das wäre eine enorme Einschätzung, insbesondere wenn derjenige kein Facharzt ist. Du brauchst es ihm aber auch tatsächlich eigentlich nicht mitteilen. Tatsächlich sind Vorerkrankungen Dinge, die der Betriebsarzt NICHT wissen braucht, daher würde ich ihm dazu exakt gar nichts sagen oder darauf hinweisen, dass die Frage unzulässig ist. Du hast allerdings sowieso das Recht zu lügen, da die Frage nach Vorerkrankungen gemeinhin unzulässig ist. Daher: No worries.
  3. Mein momentanes Training besteht eher aus Minimalismus, 2-3 x die Woche geh ich in den Keller, nutze das Flywheel für nen Gk, 1-2 Sätze für jede Gruppe, paar Liegestütze dazu, dann aufs Spinning Bike, ne Serie für 40 MIn an und mindestens bei 85% Herzfrequenz durchscheppern. Das wars.
  4. Da sind wir eben bei sinnvollen vs. nicht sinnvollen Rep/Set Schemes für Anfänger und Fortgeschrittene und ihren Begründungen. Es ist ja nicht "sinnvoll forever" sondern mehr die Frage, wie man jemanden von Anfang hin zum Fortgeschrittenen progressiert. Ein Faktor, der gerade von der Wissenschaft was "optimal" ist, etwas vernachlässigt wird leider.
  5. Moin! Ich arbeite im Moment gerade an drei Sachen, ein bisher noch nicht öffentliches Startup, meine high Performance Coaching Tätigkeit und die Ausbildung von neuen Trainern. So richtig viel Neues gibt es nicht, es gibt viel alten Wein in neuen Schläuchen, ein paar "duh" Momente aus der Wissenschaft von Sachen, die einem irgendwie eh schon klar waren und jetzt auch nicht sooo viel ändern. Nix, wofür man aus meiner Sicht ein neues Buch für Praktiker schreiben müsste. Und auch keines, wo ich jetzt sage "Muss ich gelesen und empfohlen haben." Die einzigen "interessanten" Sachen tun sich meist im Bereich der Grundlagenforschung, aber sind wir ehrlich: Für die meisten Leute ist es ziemlich egal ob Myonuclear Domain Theory nun wirklich korrekt ist oder widerlegt, es ändert am Training überhaupt nichts. In der Ernährung bestätigt sich wunderbar in den meisten Studien, dass am Ende eine Ernährung, die man lange durchhält, die beste für einen ist, solange sie Mindestkriterien erfüllt und das oh Wunder, man ein Kaloriendefizit braucht. Der einzige wirklich interessante Bereich wäre vielleicht Chrononutrition/Circadian Rythms oder der Bereich Mikrobiom, aber das ist alles immer noch in den Anfangsstadien lange vor einem wirklich belastbaren nutzbaren Ergebnis, daher auch eher aller nerdiger Kram. Daher: Eher nicht.
  6. Du meinst allgemein ein Hohlkreuz? Der generelle Ansatz ist natürlich Training im engen Sinne, also Krafttraining, Ausdauertraining und dann eben sowas rein für die Haltung gibt es viele Sachen wie Yoga oder sonstiges. Die Frage ist eher, wieso das Hohlkreuz da ist und welche Beschwerden du aktiv loswerden willst.Hohlkreuz ist meist nur Gewöhnung, Haltung und Beweglichkeit eine Ursache von Unterforderung der Muskulatur.
  7. Wenn man nicht an die letzten 10-15% ran will, ist meine Vermutung auch, dass es nichtmal soviel bringt. Sehr kurze Cut Zyklen und langsames, langfristiges Training sind am Ende für die meisten Leute der beste Ansatz. Ich hatte auch lange Zeit empfohlen "Mach erstmal X" wenn jemand anfängt, mein momentaner Ansatz ist eher "Mach was dir grad Bock macht, aufbauen oder abnehmen, und fang auf jeden Fall erstmal mit regelmäßigem Training und fit werden an." Wenn jemand bereits stabil im Spiel ist, ist es oft einfacher eine langfristige Ernährung anzusetzen, als wenn man ständig wechselt und erstmal mit wenig Muskulatur in die schwierige Diät gehen soll.
  8. Ich hab ganz offen keine Ahnung von BWE Büchern, da ich die wenigsten nutze, was damals empfunden wurde war "Building the Gymnastic Body" von Coach Sommer, Steven Low sagt mir leider nix, daher kann ich dir keine Antwort geben, die irgendwie das Buch bewertet.
  9. Shao

    Explosivkrafttraining

    Es wurde öfter gefragt, welcher Bereich Explosivkraft sei und wie man damit etwas anstellen könnte bzw ihn trainieren.+ Erst einmal sollte gesagt werden, dass Explosivkraft davon abhängt, wieviel Maximalkraft zu Verfügung steht. Beispielsweise kann es sein, dass wir eine Kniebeuge mit 100 oder 120kg ausführen. Führen diese jeweils in 1,5 Sekunden aus, ist die Explosivkraft bei 120kg grösser, da wir um die gleiche Zeit zur Durchführung zu erreichen eine grössere Kraft gegen das Gewicht aufbringen müssen. Dies ist das Resultat einer schnelleren Hochregulierung unseres Nervensystems, welches dann schneller mehr Fasern gleichzeitig rekrutiert und zusammen zieht. Wozu brauchen wir soetwas? In den meisten Fällen wird jemand sagen, ist mir doch egal ob ich jetzt 0,2 Sekunden schneller hebe. Das ist doch nur noch was für Olympia Leute, die schneller laufen wollen. Oder : Und was bringt mir das? De facto sollte der folgende Artikel hier eine Menge dieser Fragen beantworten : http://www.t-nation.com/readArticle.do?id=3021180
  10. EMS ist wie alle anderen Sachen auch keine Magie, es ist einfach Training mit Muskelspannung, nur eben hier ohne die Mechanozeptor Reize von der Last, mit reiner Spannungserzeugung über Strom. Der Effekt ist dass der Reiz an sich deutlich schwächer, wenn auch vorhanden ist. Training sollte da bis zur Grenze ausgeführt werden, was mit EMS da man kaum versagt einfach super schwer zu machen und super unangenehm ist. Man kann es nutzen, ja, der Effekt ist auch bei ausreichender Last durch Ermüdung da, aber die meisten gehen da nicht soweit, dass man einen großen Effekt spürt. Regeneration davon brauchst du allerdings so stark auch nur, wenn du dich vollkommen frittierst, was kein Studio macht, weil die alle Angst haben verklagt zu werden. Daher kannst du es theoretisch 7x die Woche ohne jegliche Probleme machen, ist nur zu teuer und keiner hat wirklich Bock drauf. Zu USC: Such dir die Angebote aus, die du nutzen würdest und wenn das für dich passt, go for it. Wenn nicht, lass es. So simpel ist das Ding am Ende aus meiner Sicht.
  11. Leider kenne ich zurzeit niemanden aus der Region, leider. Ich kann dir in Düsseldorf Leute empfehlen, einige Richtung Mainz, ansonsten ist der Trick am Ende mal in die ADHS Foren zu gehen und im ADHS Kompetenznetzwerk zu suchen, ob du Psychiater und/oder Neuropsychologen findest, die sich auf ADHS im Erwachsenenalter spezialisieren.
  12. BPM 1.0 ist die 1:1 Kopie einer Studie in ein Trainingsformat. Und ist deswegen so nahezu 1:1 in meinem ersten Buch beschrieben worden. Bei BPM 2.0 handelt es sich um die Variante, bei der das Programm mehrfach durchlaufen wurde von Kunden, wir solche Programme an den Alltag angepasst haben und damit eine generell immer und langfristig wiederholbare, sinnvolle Routine haben. Also quasi BPM mit ein wenig mehr Hirnschmalz als einfach nur scheppern.
  13. Bei manchen vorhanden, bei machen nicht. Auch ne Frage der Darmbesiedlung, vermute ich.
  14. Vergleicht man den erwarteten Durchschnittsverbrauch mit diesem Wert, dann ja, ist das schon ordentlich. Der Durchschnitt in Deutschland liegt so bei ~104g pro Tag. Für im Schnitt 83kg Gewicht, also weit drunter. Aus Erfahrung tun gerade die, die nachfragen, sich oft damit schwer. Ich hatte schon viele Klienten, die nen totalen Struggle hatten, ohne gezielt nur drauf zu achten auf ihre 1.6-1.8 zu kommen. Andere hauen halt easy ihre 300g pro Tag weg und sagen sich "Häh, wo Problem."
  15. 2g/kg ist nen guter Anfang, 3g/kg definitiv zu viel für Aufbau.
  16. 1 Je nach Trainingszustand sollte da nix passieren, aber direkt nach dem Training ist man halt manchmal müde und etwas erschöpft. Sollte eigentlich nix passieren. 2 Habs nicht mehr im Kopf, aber im Schnitt ist es eh egal, weil die "Signifikanz" hier nur statistischer Natur wäre, nicht aber bedeutsam. Nahrungsüberschuss minimieren und sehr knapp über Maintenance halten, enorme Menge Protein scheppern.
  17. Motivation erscheint oftmals positiv konnotiert. Da liegt aus meiner Sicht die Problematik. Motivation beschreibt aber am Ende nur die zielgerichtete Energie und Verhalten in eine Richtung, aus psychologischer Sicht. Sie ist eher neutral. Disziplin ist somit motiviert, zeigt dann mehr oder weniger Einsatz von Überwindung und Willenskraft. Eiserne Disziplin ist dort, wo keinerlei Willenskraft mehr nötig ist, wo egal ob die Laune da ist, schlicht gemacht wird.
  18. Aus meiner Erfahrung absolut nicht. Je nach Ziel. Gerade wenn man nicht wie ein Idiot trainiert hat man sogar im Schnitt deutlich weniger Schmerzen und Beschwerden. Es sind die 5% an der Spitze der Kraftpyramide, bei denen es dann umschlägt. Die tun sich weh wie Fussballer. Aber gerade so Normalos, die jetzt eher 200kg Kreuzheben als 300 wollen... da gehts ohne viele Schmerzen sehr gut. 🙂
  19. Geht halt eher um so die Vorzeigesternchen auf Social Media, nicht die Gymgänger selbst! Und da ist man überrascht, wieviele Morgens mit ner weißen Nase aufstehen gehen. Bestimmt so nen Fünftel bis Drittel würde ich schätzen, ist dann sone allgemeine auch miteinander verbandelte Subszene. Der allgemein Gymgänger heutzutage ist etwas motivierter als vor einigen Jahren und lebt es meist wieder als einen Lebensstil wo es "dazugehört." Ich behaupte, die Szene wird immer extremer, der Großteil aber auch deutlich gesünder. Es sind die Fringes, die jetzt in anderen Extreme gehen. Selbsterfahrung und Entwicklung durch Training und extreme Erfahrungen ist aber ein Riesenthema. Das ist nen Riesending gerade bei den Männern, die ich in der Szene kenne, die im Training oft Antworten und mentale Gesundheit und Stärke suchen. Ich tu es nicht, aber hinter euren beiden Ansichten stecken am Ende nur zwei Puzzleteile der Motivationstheorie, über die man sich zu Tode diskutieren könnte. Disziplin ist gut, solange sie dazu dient, Willenskrafteinsatz zu senken. Drüberbügeln ist auch nicht schlecht, solange man damit seinem langfristigen Ziel zollt, aber gleichzeitig auch sich nicht völlig für immer aus der kurzfristigen Gratifikation nimmt. Alles in Ordnung, denke ich. Die Hauptsache ist immer, sich nicht selbst zu schaden, was Motivation angeht, gehen die meisten aus meiner Erfahrung schon viel zu weit. Die Fragen sind meist gar nicht der eigene große Zweck im Leben, die Bestimmung, die eigenen Werte, sondern können auf "Wovon möchtest du mehr machen im Leben? Wovon weniger? Womit möchtest du im Leben aufhören? Womit möchtest du im Leben beginnen?" runtergebrochen werden. Und dann tut man mehr davon 🙂
  20. Aus welcher Region kommst du? Möglicherweise ist jemand als Spezialist verfügbar, der bekannt ist, der das klären kann. ADHS braucht nicht zwingend Hyperaktivität, sie ist eher ein Nebensymptom der Dysregulation und manche haben das mehr als andere. DEr entscheidende Faktor ist aber das A für Aufmerksamkeit. Ob es ADHS oder ein ADT ist, ist immer schwer zu sagen, generell ist aber die Frage, wie sich sonst so andere Sachen in deinem Leben einordnen lassen. Smartphone Nutzung, Video Games, Prokrastrination, hast du bereits Coping Mechanismen aufgebaut mit denen du dafür sorgst, dass andere nicht so mitkriegen wie verpeilt du bist? Solche Sachen sind immer spannend. Die ADHS Diagnostik ist... je nach Anwender eine andere. In der Neuropsychologie geht man oft mit tausenden Tests ins Detail, viele Psychiater gehen hingegen soweit, im adulten Status bereits mit einer Selbstbeschreibung zufrieden zu sein. Die Frage ist immer, wie der Arzt drauf ist und wie er sich eben auskennt. Kann das gut nachvollziehen, hatte das im Abitur und Bachelor auch. War trotz einer IQ-Messung, die die Skala eines für Normalgruppen normierten Tests ins sinnfreie ankratzt, immer im Mittelfeld unterwegs. Mir wurde dann Faulheit untergeschoben, ich wolle mich nur nicht mit anderen messen usw. Ist relativ normal, das sowas passiert. Ist halt nicht schlecht. Wenn du nen Ferrari kriegst und damit nur in der 30er Zone fahren darfst, ist es aber halt auch doof 😉 Jo, wobei die Leitlinien und Ansätze sich massiv unterscheiden je nachdem wo du bist. Die generelle Leitlinie und DSM sind ja eher dürftig, in der Neuropsychologie gehst du durch Interviews, machst mit Überweisung nochmal nen CT, MRT, EEG, dann nen Haufen Tests, Fragebögen und so weiter und so fort. Bei anderen Ärzten kriegst du einen Fragebogen und diskutierst ein wenig über deine Kindheit, das wars.
  21. Die entscheidende Frage dazu: Was bedeutet explosiv und schnell? Mit wie viel % 1RM? Wie hoch ist die Kadenz ca.? Ab 75% 1RM ist schnell halt ohnehin nicht schnell, daher geht es meistens klar. Aber in vielen Fällen leidet auch die Ausführung, obwohl sie das kraftbedingt noch nicht müsste. Das ist dann halt kacke.
  22. Schön wäre es. Aber das, was du beschreibst, ist genau der spannende Teil. Der Allgemeinmediziner ist extrem breit aufgestellt, muss für einen hohen Durchsatz an Patienten da sein, diese managen. Es ist leider außergewöhnlich, dass sie über lange Sicht bei allem kompetent sind. Es ist bereits bei Ärzten selbst nach 8 Jahren Studium schwierig, da vieles gar nicht angeschnitten wird. Habe ausreichend in meiner Bubble und es ist eben so, dass Spezialisierungen Gold wert sind, besonders Spezialisierungen innerhalb eines Gebiets. Wenn ich dann aber wieder nen Nerd Deep Dive mache zu irgendeinem Thema, fragen die auch entweder erst mich oder sie rufen direkt die Koryphäe an, deren Leben aus dem Nerd Deep Dive in dem Gebiet besteht, der ich auch bereits drei Mails geschrieben habe. Die Tage kommt ein Artikel über Cannabis von mir bei einem Magazin, der mich auch schon wieder in die Inbox von vier Ivy League Profs gespült hat, weil ich deren Paper brauchte. Das KANN ein Allgemeinmediziner, selbst wenn er wollte, nur sehr, sehr schwer leisten. Aber selbst dann ist man noch in einem System, übernimmt die Werte dieses Systems. Das ist für die breite Masse eben auch gut. Denn nicht jeder braucht sofort Testo und vermutlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einfach weniger Leuten Testo gibt, statistisch die richtige Entscheidung. Oftmals ist es auch Vorsicht, dann die vielen Probleme, die der Allgemeine von den Kassenstellen bekommen kann. Leider ist U40 auch nicht unbedingt ein Indikator für Qualität. Begeisterung, Offenheit und die Zeit mit dem Patienten mit einer gewissen Bereitschaft, mehr dem Patienten als einem System zu dienen in Kombination mit einem hoffentlich nicht verlorenen Idealismus in die Wissenschaft. So würde ich mir das im Schnitt wünschen. Kriege ich aber auch meist nicht immer.
  23. Spannend, wobei ich seinen Take am Ende zu 300 nicht so ganz nachvollziehen kann. Es gibt ja genug Interviews mit den Trainern, Blevins und Twight, die die Crew vorbereitet haben. Dass die da nicht in Shape waren, ist schlicht nicht wahr, die haben die ganze Crew völlig malträtiert. Was natürlich stimmt, ist das entsprechendes Lighting gezielt offscreen eingesetzt wurde um die Schatten zu betonen, aber extra aufgemalt sind sie nicht gewesen. Das wird immer wieder behauptet, wird aber nicht wahrer. Die Wahrheit ist eher, dass man zum einen entsprechendes Lighting eingesetzt hat, die Crew so hingestellt hat, dass die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort standen und sich bewegt haben, sodass man bei vielen eben die besten Shots nehmen konnte. Das "aufmalen" ist vor allem ein Nebeneffekt des Looks gewesen, der einfach nachzubauen ist. Dann zieht man in dem Look schlicht die Schatten ein wenig nach unten und "Tadaaa" es sieht total dramatisch aus. Dazu muss man aber niemandem Abs malen. Wenn man zwischen den Zeilen bei Twight hört, dürfte das Thema "naschen" aber nen riesen Ding gewesen sein beim ersten 300 Teil, besonders bei den Schauspielern die mehr brauchten, dürfte da einiges gelaufen sein. Selbst jemand wie Vincent war für den Film innerhalb 12 Wochen einigermaßen stabil:
  24. Kommt aus meiner Sicht sehr stark darauf an, wie drauf trainiert wurde. Wenn du in Richtung Bodybuilding gehst, definitiv. Eine Sprinterin, die gerade eine Kur hinter sich hat, auch da siehst du was Sache ist (Siehe Marion Jones zu Top Zeiten und später, sie selbst sagte "Das war einfach nicht mehr mein Körper). Aber bei den meisten Athleten, die nicht gezielt bestimmte Muskeln ansprechen... ganz schwierig. Hier mal die Beispiele, Jones auf einem Ball lange nach dem absetzen: Und Jones in vollem Saft: Ein junger Liu Xiao Jun: Lu Xiaojun in voller Blüte:
  25. Satellitenzellenmenge ändert sich und nimmt auch nicht unbedingt ab. D.h. die Menge an Zellkernen in Muskelfaser ändert sich. Die Bedeutung, darüber lässt sich streiten, aber ein paar Hypothesen sagen eben, dass die Menge an Zellkernen teilweise auch das Wachstumspotenzial der Faser verändert. Dass das nötig ist, die sog. Myonuclear Domain Theory, ist soweit ich weiß aber inzwischen widerlegt. Muss zugegen, das Thema Muskelwachstum hat sich für mich in den letzten Jahren nicht mehr als sooo super interessant rausgestellt, da die meisten Mechanismen ausreichend bekannt sind und wie Muskeln wachsen, weiss am Ende auch jeder. Yes, ist eben unangenehm. Diese Elite Sportler Programme sind halt in China sowieso noch etwas speziell, auf nen Gramm die Woche wird da nie einer kommen, die werden auf 1-2 Jahre 20-30% über Normwert gehen und zusätzlich ein paar schnell wieder ausgeschiedene Orals einsetzen, die zwischendurch noch das Wachstum bedingen. Da kommt so ein junger Gewichtheber dann mit 5-6kg mehr Masse nach 1-2 Jahren raus und dann diätet der wieder, hat weniger Speck und sieht aus, als hättest du nen Sportler als Stockfoto bestellt. Musst mal schauen wieviele von denen sonen "Knick" in der Karriere haben und dann "später" wieder angetreten sind, zwischen dem Jugendalter und dann Olympia Teilnahme.