americo.maison

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  1. americo.maison

    Mutter dreht hohl

    Hallo Leute, erst einmal vielen, vielen Dank für den unglaublich hilfreichen Input, den mir dieses Forum bisher gegeben hat. In gewisser Weise hat mich dieses Forum zu einem besseren Menschen gemacht. Für sehr lange Zeit war ich stiller Mitleser, aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen an dem ich euren Rat benötige. Das Problem ist meine Mutter. Ich bin mittlerweile 35 Jahre alt und mehr als zufrieden mit meinem Leben. Allerdings behandelt mich meine Mutter seit neuestem wie absoluten Müll. Allerdings erst seit mein Bruder (28 Jahre) Nachwuchs erwartet. Seit dem ist meine Mutter wie ausgewechselt. Gestern war ich zum ersten mal mit meiner neuen LTR bei meinen Eltern zum Grillen. Ich bin seit ca. 3 Monaten mit ihr zusammen und aus meiner Sicht ist das ein Zeitpunkt an dem man die Dame an seiner Seite auch ohne Probleme seinen Eltern vorstellen kann. Allerdings entwickelte sich der Grillabend in eine Art Tribunal für sie, so dass sie mir nur noch Leid tat. Dementsprechend bin ich eingeschritten und habe meine Mutter zur Rede gestellt. Als ich meine Mutter unter vier Augen zur Rede stellte, meinte sie nur, dass sie es Leid ist, dass auf unseren Weihnachtsfotos, die sie jedes Jahr an alle Familienmitgliedern verschickt, eine andere Dame an meiner Seite zu sehen ist und dass sie sich dafür abgrundtief schämt, dass sie anscheinend bei der Erziehung versagt hätte und mir nicht vermitteln konnte, was sie meinem Bruder mitgeben konnte. Auf meine Antwort, dass jede Person anders ist und am Ende lediglich zählt, dass man glücklich ist, wollte sie nicht eingehen. Der langen Rede kurzer Sinn: Meine LTR erreiche ich seit gestern Abend nicht mehr und ich kann es ihr nicht einmal verübeln. Wobei ich hier der Meinung bin, dass ich das noch einrenken kann. Meine Mutter ist allerdings absolut uneinsichtig. Mein Vater versteht mich und vertritt die Meinung, dass er glücklich ist, wenn ich glücklich bin. Allerdings möchte er keinen Streit vom Zaun brechen und hofft das Gras über die Sache wächst. Grundsätzlich hätte ich mich jetzt erst einmal zurückgezogen, allerdings scheint meine Mutter es absolut Ernst zu meinen. Heute hat mich mein Bruder, mit dem ich zwar kein inniges aber zumindest gutes Verhältnis habe, angerufen, dass meine Eltern ihm die zweite Wohnung im Elternhaus schenken wollen, da er jetzt Nachwuchs erwartet. Er wollte wissen, ob ich überhaupt d'accord damit bin, da unsere Eltern ihm nicht wirklich eine Antwort darauf gegeben haben. Ich wusste von alledem gar nichts. Natürlich habe ich versucht meine Eltern zur Rede zu stellen. Meine Mutter wollte nicht mit mir reden und mein Vater meinte, dass ihm die Hände gebunden sind, aber ich natürlich den Pflichtteil ausgezahlt bekomme. Irgendwie fühle ich mich wie im falschen Film. Vor einer Woche war noch alles in Ordnung und ich hätte meine Familie über den Klee gelobt und plötzlich entwickelt sich alles zu einem absoluten Armageddon. Bei meinem Anwalt werde ich mich morgen bzgl. der Schenkung um rechtlichen Beistand bemühen, aber wie bekomme ich das mit meiner Familie wieder eingerenkt. Habt ihr Tipps? Ich bin mit meinem Latein am Ende und das war ich noch nie...
  2. Das krasse Gegenteil ist der Fall. Im bin nach dem Abitur zur Bundeswehr und anschließend in zwei hunderte Kilometer entfernte Städte zum Studieren inkl. zweier Auslandssemester. Ich habe mich, den Umständen entsprechend, schon sehr früh von meinem Elternhaus abgenabelt und bin selbstständig geworden. Meine Eltern hatten nach meiner Volljährigkeit nie einen großen Einfluss auf mein Leben gehabt. Und ich glaube mittlerweile auch, dass genau das das Problem meiner Mutter ist. Möglicherweise projiziert sie ihre eigene Unzufriedenheit auf mich. Ich war schon immer ein Freigeist, der gemacht hat, wonach ihm der Sinn stand. Aber immer mit einem großen Ziel vor Augen, ein selbstbestimmtes Leben zu leben. Wie oft habe ich gehört, dass meine Eltern dies und das machen möchten, wenn ihre Kinder aus dem Haus sind. Mittlerweile ist ein Jahrzehnt vergangen und passiert ist gar nichts. Vielleicht ist es das typische man gönnt nur jedem immer das Beste, bis er dann mal mehr hat als man selbst. Aber nur damit das klar ist, ich liebe meine Eltern und egal was ist oder sein wird, bin ich ihnen für immer dankbar, da sie die Möglichkeiten geschaffen haben, dass ich heute das Leben führen kann, welches ich führe. Aber ihre Mission in dieser Angelegenheit verstehe ich immer noch nicht. Ich hätte unsere Familie vor diesem Vorfall als sehr harmonische Familie beschrieben. Aber da sieht man mal wieder, wie schnell sich Dinge ändern können, nicht nur in einer Beziehung. Und ja, vielleicht hätte ich in dieser Situation härtere Kante zeigen sollen. Aber einfacher gesagt als getan. Ich wurde einfach kalt erwischt und war in keiner Weise vorbereitet. 😅
  3. Das ist ein sehr, sehr guter Punkt aus dem ich mir bisher auch noch keinen Reim machen konnte. 😅 Wir daten uns seit 6 Monaten und sind seit 3 Monaten ein Paar. Aber ich verstehe was du meinst.
  4. 1. Ja, grundsätzlich gebe ich dir vollkommen Recht, dass ich jetzt auf Abstand zu meiner Mutter gehen sollte. Das mache ich auch! Allerdings ist das einfacher gesagt als getan, da bei solchen Familiengeschichten auch immer Familienangehörige leiden müssen, die eigentlich gar nichts damit zu tun haben. 2. Nein, dort einzuziehen war weder der Plan meines Bruders noch der von mir. 😅 Allerdings sieht mein Bruder das sehr pragmatisch seit sich die Umstände geändert haben. Ihre aktuelle Wohnung ist zu klein für ihre kleine Familie und unsere Eltern in unmittelbarer Nähe zu haben, bedeutet bei Nachwuchs eine enorme Erleichterung. Ich kann ihn diesbezüglich sogar verstehen und mache ihm keinen Vorwurf. 3. Ja, wir sind wieder in Kontakt. Was soll ich sagen? Ich tue mein Bestes, aber bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob sich das einrenken lässt. Irgendwie wirkt ihr Verhalten beängstigenderweise sehr emotional distanziert. Um ehrlich zu sein, könnte es schon dazu kommen, dass sie die Beziehung aufkündigt, wenn sie die Familienidylle als Voraussetzung für eine glückliche Beziehung sieht. Sie ist der Meinung, dass ich aus zerrütteten Familienverhältnissen komme (🤦‍♂️) und ich kann aktuell wenig entgegensetzen, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Das Problem ist, dass ich jetzt einfach Zeit brauche, damit Gras über die Sache wächst. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich diese bei so einer kurzen Beziehungsdauer bekomme. 4. Das Beratungsgespräch hat stattgefunden. Der anwaltliche Rat war erst einmal abzuwarten, was meine Eltern genau machen. Wirklich eine Schenkung oder einen Verkauf usw. Da gibt es derzeit noch zu viele offene Fragen. 5. Nein, ich will da sicherlich nicht wohnen. 😁🙏 Ich fühle mich einfach nur ungerecht behandelt. Natürlich können meine Eltern grundsätzlich mit ihrem Hab und Gut machen was sie möchten. Ich bin aber der Meinung, dass man seinen Sohn nicht so behandeln darf, wenn er sich nichts zu schulden kommen lassen hat außer sein verdammtes Leben zu leben. Entspannt zu bleiben ist sicherlich ein gut gemeinten Rat, aber in meiner Lage nicht einfach zu beherzigen. 😂😂😂 Aber vielen Dank!