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@ smileface Damit hast schon etwas sehr relevantes entdeckt. Alles was Neu ist, ist eine gewisse Herausforderung, da man ja noch nicht auf Erfahrungen zugreifen kann. Wobei dies nur bedingt stimmt, denn man verliert ja nicht "alle" gemachten Erfahrungen. Unbewusst kannst Du sehr wohl auch in neuen Situationen etwas einzuschätzen. Bewusst wird es schwieriger, denn da kannst Du Dich, wie Du selbst schon beschrieben hast, leicht im "was wäre wenn" verlieren. Und diese "Abwesenheit" führt dann manchmal dazu, dass Du nicht auf das, was jetzt tatsächlich vor Dir ist adäquat reagierst, sondern auf das reagierst, was ein Resultat des "was wäre wenn" ist. Das bewusste Erkennen des Unterschieds ist nicht so leicht, es erfordert viel Aufmerksamkeit und Konzentration. Das ist ein sehr guter Ansatz. Ich würde diesen noch ein wenig abwandeln, wie z.B.: Ich mache neue Erfahrungen mit Ruhe und Gelassenheit ohne absolut sicher zu sein. Desweiteren stimme ich Tsukune zu, dass mehr körperbetonte Tätigkeiten förderlich für Dich sind.
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@ smileface Eine Möglichkeit wäre, dass Du die Dinge, in denen Du Dir bereits sicher bist, bewusst ausübst und trainierst. Damit bekommst Du ein gutes Gefühl, wie sich Sicherheit für Dich anfühlt. Eine Möglichkeit ware, dass Du genauer hinschaust, wovon Du Dich im Detail durch andere verunsichern lässt. Sind es Worte, oder ist es ein bestimmtes Handeln, oder ist es einfach eine Art von Präsenz? Wenn Du die Details herausgefunden hast, dann kannst Du gezielt daran arbeiten, am besten in Kombination mit dem Sicherheits-Gefühl von der ersten Möglichkeit. Ganz abstellen wirst Du es nicht können, niemand auf der ganzen Welt kann sich immer sicher sein und sicher fühlen. Du kannst jedoch lernen, dass Du Dich von einer kleinen Unsicherheit nicht komplett Dein Selbst in Frage stellst. Es ist möglich, sich trotzt Unsicherheit nicht als Opfer oder ohnmächtig zu fühlen, und es ist möglich, Schritt für Schritt der Unsicherheit ins Auge zu blicken und beherzt etwas zu tun, um Selbstsicherheit trotz Unsicherheit zu spüren und handlungsfähig zu sein. Höre mehr auf Deinen eigenen Fluß - Deinen eigenen Flow. Er fließt weiter, auch wenn ein Hinderniss auftaucht. Entspanne Dich und sei neugierig, wohin er Dich führt!
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@ smileface Diesbezüglich empfehle ich Dir den Vortrag "Wenn die Lösung das Problem ist" von Paul Watzlawick anzusehen: http://archive.org/details/Paul_Watzlawick_-_Wenn_die_Loesung_das_Problem_ist_1987 Es geht genau um diese "erfahrene" Realität. Diese ist - um es u.a. mit den Worten von Paul Watzlawick in seinem Vortrag zu sagen - der gesetzte Rahmen. Doch die Realität endet nicht bei den Grenzen dieses Rahmens. Die Vernetzung verschiedener Qualitäten und Integration schließt den Raum außerhalb des Rahmens mit ein. Umgemünzt auf Deine Situation - Du bist mehr als Deine Gedankenkonstrukte, die "scheinbar" auf Dich abgestimmt sind. Betrachte es einmal einfach als Wahrnehmungsübung. Deine Fragen stammen aus Deinem fixen Rahmen heraus (bisheriges Gedankenkonstrukt: die Leistungserbringung, die Belohnung/Belastung die eigentlich Bewertung ist). Versuche einmal die Fragen anders zu formulieren, in Hinblick auf Deine Bedürfnisse und Deine Gefühle. Finde dafür Deine eigenen Worte, auch wenn es Dir schwer fällt. Was willst Du empfinden bei der Erfüllung Deines Wunsches, Deines Bedürfnisses? vielleicht: befreit, beschwingt, heiter, selbstzufirieden, unbeschwert, Lust verspüren, fröhlich, erleichtert, satt, etc.?
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@ smileface Schön, dass Du das bemerkt hast. Wie schon erwähnt, je mehr Aufmerksamkeit Du auf Deine Bedürfnisse lenkst und Du lernst damit umzugehen, desto schneller und leichter wirst Du die Bedürfnisse der HB´s wahrnehmen und damit umgehen können. Es freut mich, dass sich bei Dir neue Türen öffnen und es wird nicht mehr lange dauern, bist Du sie auch durchschreiten wirst!
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Teil II des Innergame-Wissensthreads
Gazelle antwortete auf Journey's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
@ Cold Quid Versuche einmal „toll zu fühlen“ genauer zu erkunden, denn Du gewinnst damit ein bestimmtes Gefühl. Beobachte diese Spannung detaillierter, auch hier spielt das was Du fühlst eine Rolle. Und unterscheiden sich die Gefühle wenn Du alleine mit Dir sprichst oder mit anderen? Du hast eine gute Körperwahrnehmung. Welches Musikinstrument spielst Du? Mich würde auch noch interessieren, wie Du Dich dann während des Auftritts fühlst und wenn Du damit fertig bist und die Reaktionen des Publikums aufnimmst? Mit Deinen Vorsätzen wirst Du neue Erfahrungen machen und Erkenntnisse gewinnen, das ist gut! Zu Punkt 3 würde ich noch hinzufügen: was übermittelt oder gibt mir mein Gegenüber? Mache Dir auf keinen Fall zu viel Druck, wenn Du täglich auch nur einen der Punkte ganz achtsam und bewusst umsetzt, gewinnst Du schon sehr viel dazu. Zu Punkt 4 fällt mir auch noch eine Meditationsübung ein, die Du gemeinsam anfangs am besten mit einer Dir vertrauten Person durchführen kannst. Setzte Dich am Boden dem Partner gegenüber (am besten im Schneidersitz und so nahe, dass sich die gekreuzten Beine gerade nicht berühren) und dann schaut Euch 5 Minuten lang nur in die Augen ohne etwas zu sagen. -
Ich stimme Dir zu, dass es zwei Pole gibt. Das Begehren nach etwas, was man aufgrund eines subjektiven Mangelerlebens etwas besitzen/erleben und dadurch beheben will und die Zufriedenheit, die sich genügt. Kontinuität würde ich da nicht unbedingt zu der Zufriedenheit zählen, denn Kontinuität ist meines Erachtens eine bestimmte Herangehensweise. Jemand der konitnuierlich ein Instrument spielt, kann sich gerade dadurch weiterentwickeln. In beiden Fällen kann man aktiv sein, also scheint es für mich eher so, dass die Motivation einfach einen anderen Ursprung hat. Wenn ich das lese, dann springt mir ins Auge, dass hier der Ursprung immer eine Mangelerscheinung ist. Wenn ich den einen Mangel behebe, dann entdecke ich den anderen Mangel? Bin ich wirklich nur eine Mangelmarionette? Das bringt mich dazu genauer darauf zu blicken und lande gleich hier: Rein aus einem Mangel-Fokus heraus stehen anscheinend wirklich nur diese 3 Möglichkeiten zur Verfügung? Wenn eine LTR nicht mehr als reine Behebung subjektiven Mangelerlebens ist, ja wie sieht es dann mit den subjektiven Mangelerlebens meines Partners aus, wie passe ich dann in dieses Bild? Ja, wir empfinden alle dieses subjektive Mangelerleben, doch neben dem Mangelempfinden gibt es noch viel mehr. Also welchen Ursprung hat meine Motivation etwas zu unternehmen, etwas zu tun, etwas zu erreichen - und mit welchem Ursprung fühle ich mich und andere lebens- und liebenswert?
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Gibt es einen "Bauplan/Struktur" des Innergames? /? zum Jetzt
Gazelle antwortete auf Nick Knertt's Thema in NLP & Psychologie
@ Newbie4 Einen fixen Plan für das Innergame gibt es nicht. Innergame ist nicht ein spezieller Bereich, sondern zeigt vielmehr das „Spielverhalten“ bei der Anwendung aller Bereiche auf. In sehr grober Darstellung könnte man sagen, dass das Innergame die Verbindung von Körper, Geist und Seele ist. Der Spielablauf ist – ebenfalls sehr grob gehalten - in etwa vergleichbar mit - Wie nehme ich Informationen auf - Wie verarbeite ich Informationen - Wie gebe ich Informationen weiter Es geht um die „interne“ Wechselwirkung der Bereiche Wahrnehmung, Umsetzung, Willenskraft, Identität, Energie-flow, Antrieb, Inspiration. Und die innere Wechselwirkung steht wiederum in Wechselwirkung mit dem Außen. Es ist sehr komplex, weil wir alle sehr komplexe und individuelle Wesen sind und wir alle miteinander in Wechselwirkung mit anderen Wesen und der restlichen Welt leben. Dem kann ich nicht zustimmen, denn ohne Verstand gibt es kein Gewahrsein. Der Verstand ist Teil unseres Selbst, und je nach Entwicklungsstand kann er mit Angst oder Gewahrsein eingesetzt werden. Zu Deiner Frage „im Jetzt sein“ schließe ich mich in Bezug auf Erfahren und Testen Anfängergeist an. Die „Übung“ dient dazu herauszufinden, welche Konsequenzen oder Folgen etwas hat. Im Jetzt zu sein wirkt sich auf Dich in einer anderen Weise aus als wenn Du in Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft bist. In Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein ist an sich nicht schlecht. Sich an Vergangenes zu erinnern kann angenehme und unangenehme Gefühle hervorrufen und ebenso kann dies ein Blick in die Zukunft hervorrufen. Im Jetzt zu sein kann ebenso angenehme und unangenehme Gefühle hervorrufen, je nachdem wo wir uns gerade befinden und womit wir gerade beschäftigt sind. Alles hat seine Qualitäten und je mehr wir an Qualitäten erfahren, desto mehr Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung, um sie bewusst zu leben. Es gibt kein richtig oder falsch, es gibt nur ein entdecken. -
Teil II des Innergame-Wissensthreads
Gazelle antwortete auf Journey's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
@ Cold Quid Willkommen und Danke für Dein Feedback! Es freut uns, wenn wir zu Deinen neuen Einsichten beitragen konnten. Deine Schilderungen sind ein gutes Beispiel, was Worte, Sprache, Kommunikation auswirken kann. Schön, dass Du Dir diese Frage bewusst gestellt hast! Vielleicht fallen Dir zum jetzigen Zeitpunkt dazu Antworten ein. Wenn Du mit jemanden kommunizierst, kannst Du Dich anderen mitteilen - Deine Erfahrung, Dein Wissen, Deine Gefühle, Deine Bedürfnisse, Deine Werte, Deine Wünsche, Deine Gedanken etc. – je nachdem, was im Augenblick gerade aktuell ist. Wenn Du mit jemand kommunizierst, kann Du jedoch auch all das oben erwähnte von Deinem Gegenüber in Erfahrung bringen, entweder dadurch, dass Du einfach zuhörst oder Fragen diesbezüglich stellst. Wenn man miteinander kommuniziert, dann fließt das eine mit dem anderen zusammen. Kommunikation findet aber nicht nur durch Worte statt, es genügt ein Ausdruck (Haltung, Geste, Mimik). Wenn dieser von anderen Menschen wahrgenommen wird, erfolgt eine Reaktion darauf. Kommunikation ist ein Austausch von Informationen, ein Geben und Nehmen. Überfahren kann heißen, dass Du zuviel Information gibst als der andere nehmen kann oder will. Distanzlos kann heißen, dass Du eigentlich keine wirkliche Verbindung willst, dass Du nur einen Teil von Dir geben willst. Beides zusammen kann heißen, dass Du Dein Gegenüber mit Worten überforderst und keinen weiteren Ausdruck zulässt, um etwas zu kontrollieren oder zu verstecken. Es kann aber auch heißen, dass Du die Sprache dazu verwendest um Druck oder Spannung abzulassen und Du dadurch gar nicht interessiert bist, den anderen auch wahrzunehmen. Kannst Du mir diese Aufregung genauer beschreiben? Wie und wo macht sie sich in Deinem Körper ersichtlich? Kannst Du mir genauer beschreiben, wie sich dieser Stress in Deinem Körper ersichtlich macht? Du wiederholst mehr in Deinem Leben, als Du denkst. Nimm einmal die Nahrungsaufnahme her, wie oft am Tag nimmst Du Nahrung zu Dir? Hier stellst Du schon erreichtes her und doch schmeckt es jedes Mal anders, nicht nur weil die Nahrungsmittel sich ändern, sondern auch weil ein Nahrungsmittel nicht immer gleich schmeckt. Genauso verhält es sich mit anderen Wiederholungen. Sie sind nie gleich, es gibt immer andere Nuancen. Diese Feinheiten kann man aber nur entdecken, wenn man aufmerksam und offen ist. Wenn Du von vornherein ganz bestimmte Erwartungen hast, dann ist Deine Aufmerksamkeit nur auf dieses Detail gerichtet und Du nimmst die anderen Details nicht wahr. Versuche einmal an die Dinge anders heranzugehen, als bisher. Ohne Erwartung, dass etwas Bestimmtes erreicht und etwas Bestimmtes folgen muss. Versuche einmal alltägliche Dinge nicht schnell zu erledigen, sondern langsam und ganz bewusst. Es gibt kein richtig und kein falsch, sondern nur ein entdecken. -
@ smileface Du willst die Realität kontrollieren und weißt zugleich, dass Du es nicht kannst. Niemand kann das. Du kannst die Realität wahrnehmen und beobachten. Doch die Realität wird von Dir nicht nur beobachtet sondern gleichzeitig interpretiert und oft bewertet. Und aus der Bewertung heraus bist Du in der Situation nicht mehr frei sondern gefangen, denn alles dreht sich nur noch darum gut oder schlecht, „erfolgreich zu sein“ oder „versagt zu haben“. Geht es Dir wirklich nur darum, selbst bewertet zu werden? Ich bin mir sicher, dass dies nicht der Fall ist. Welche Bedürfnisse wollen eigentlich erfüllt werden? Wenn die Bedürfnisse klar ausgesprochen werden, dann erhöht sich die Chance, dass sie erfüllt werden. An Dich sind vielleicht von vielen Seiten Forderungen gestellt worden, und dieses Muster hast Du unbewusst übernommen. Du stellst nun ständig an Dich selbst Forderungen und wahrscheinlich auch an andere. Was ist mit Deinen Gefühlen? Was ist im Deinen Bedürfnissen? Beobachte Deine Gefühle und Bedürfnisse – ohne sie zu bewerten. Sie sind genauso Realität wie die restliche Realität da draußen. Wenn Du Deinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen einfach zuhören kannst, und dann wirst Du diese auch leichter bei anderen beobachten können. Höre einmal auf, Dich selbst und andere zu bewerten. Sei einfach ein Teil der Realität und Du wirst mehr wahrnehmen und erkennen können. Höre einmal auf, Deine Kraft auf scheinbare Kontrolle zu richten. Dann wirst Du Deine wahre Kraft spüren und für das einsetzen, was Dir Erfüllung und Bereicherung bringt - und ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubert!
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@ smileface Betrachte die Situation einmal von 2 verschiedenen Gesichtspunkten aus: 1) Beschreibung Deines Denkens - Was denkst Du darüber, wie Du bist 2) Beschreibung Deiner Gefühle - Was fühlst Du Worum es mir geht: Es gibt einen Unterschied, zwischen dem, wie Du Dich fühlst und dem, was Du denkst. Auf der einen Seite sagst Du, dass es eine rein emotionale Sache ist und auf der anderen Seite sagst Du, dass es Gedanken sind. Beides sind relevante Faktoren, doch um den Punkt knacken zu können ist es notwendig, die zwei Punkte getrennt anzusehen. Ein Beispiel dazu: 1) Ich fühle mich unzulänglich/ineffizient als .... (dies ist die Beschreibung des Denkens, wie wir sind) 2) Ich fühle mich als .... ängstlich/frustriert/enttäuscht über mich selbst (dies ist die Beschreibung der Gefühle) (Detaillierte Informationen findest Du dazu im Buch von Marshall B. Rosenberg "Gewaltfreie Kommunikation - Eine Sprache des Lebens".) Versuche bitte noch einmal, dieses Überladen-Sein unter diesen zwei Gesichtspunkten aus im Detail zu beschreiben.
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@ smileface Sehr gut! Du hast mit dem Erkennen des "Problems" es auch zum Teil schon gelöst. Versuche einmal dieses Überladen-Sein im Detail zu beschreiben. Das ist ein wesentlicher Punkt, den Du meines Erachtens auch von anderen Situationen her schon kennst. Das freut mich!
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Teil II des Innergame-Wissensthreads
Gazelle antwortete auf Journey's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
Hallo Warrior, zuerst einmal Willkommen und danke für Dein Feedback! Du hast Dich klar und sehr offen ausgedrückt. Selbstbewusstsein entsteht laut Kant durch Beobachtung und Reflexion seiner selbst. Du hast Dich zum Teil schon gut selbst beobachtet, was auch aus Deiner Beschreibung hervorgeht. Die Reflexion oder das Nachdenken stellt schon eine größere Herausforderung dar, denn das ist zumeist sehr stark abhängig davon, wie Du die Informationen bewertest. Wenn Du Dir selbst jedoch eine geringe Wertigkeit zuordnest, dann werden diese Informationen dementsprechend gefärbt eine andere Wirkung haben, als wenn Du Dir selbst einen gesunden Wert zuschreibst. Also hängt sehr viel von Deinem Selbstwert ab. Viele Menschen erfahren in ihrer Kindheit oder Jugend leider wenig Förderliches in dem Bereich. Doch jeder Mensch hat unabhängig von seinen vergangenen Erfahrungen die Möglichkeit, den gesunden Selbstwert zu entwickeln. Und Du bist gerade dabei, diesen zu entwickeln. Ein wesentlicher Faktor für die Weiterentwicklung ist, dass Du Dich selbst akzeptieren kannst, so wie Du bist – an guten und an schlechten Tagen. Dass Du einen Schritt nach dem anderen machst und Dir selbst genügend Zeit für Deine Entwicklung gibst - eben so lange, wie Du es ganz individuell benötigst. Höre damit auf, Dich für etwas (vor allem was in der Vergangenheit war) zu schämen und Dich mit anderen zu vergleichen. Es gibt auf der ganzen Welt keinen perfekten Menschen, jeder macht Fehler. Fehler sind notwendig, um daraus lernen zu können und sich weiter zu entwickeln. Du hast erkannt, dass Du so nicht weitermachen kannst und willst. Auch das ist ein wesentlicher Faktor. Und noch einen relevanten Punkt hast Du bereits erfüllt: Du hast etwas getan, um Dein Leben zu verändern und auch schon Erfolge erzielen können! Lass Dich durch kleine Misserfolge nicht irritieren. Beobachte, lerne daraus und mache es das nächste Mal anders. Und wenn Du manchmal grundlos traurig bist, dann denke daran, dass es auch Momente gibt, in denen es Dir spitze geht und Du rundherum glücklich bist. In beiden Fällen ist es nicht notwendig, sich klein zu machen, denn diese Auf und Ab´s wird es in unterschiedlichen Formen immer geben. Das sind sehr gute Ziele! Wie können die einzelnen Schritte im Detail aussehen, um diese zu erreichen? Was genau kann Dich bei Deiner Umsetzung unterstützen und förderlich sein? Ich bin mir sicher, dass Du nicht nur durch den Beginn des föJ viele neue Erfahrungen machen wirst -
@ flying siucide Die Software, die ich kenne, ist eher für Unternehmen gedacht und dementsprechend mit Kosten verbunden. Aber google mal unter CRM freeware, da gibt es sicherlich einige zu finden ...
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@ _Slash Das ist gut! Denn es zeigt an, dass Du unbewusst etwas tust. Und es ist ein Schlüssel für ein noch ungeöffnetes Schloß. Gehe beim nächsten Mal nicht aus der Situation, sondern bleibe drinnen - auch wenn eine peinliche Ruhe entstehen kann. Beobachte einfach, wie Du Dich fühlst und was Du denkst, denn das ist der Schlüssel. Halte Dir auch Dein Ziel vor Augen. Visualisiere, was Du wirklich möchtest - unabhängig davon, ob es sich jetzt schon verwirklichen lässt oder nicht. Es schadet sicherlich nicht, wenn Du zu diesem Thema mehr liest. Hole Dir Inspiration und Ideen und probiere sie aus. Es wird weiterhin besser werden, Schritt für Schritt. Erlaube Dir zu lernen und nimm Dir dafür die Zeit, die Du brauchst. Rom ist auch nicht an einem Tag gebaut worden !
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@ smileface Analysieren ist eine bestimmte Qualität. Man kann sosehr mit der Zerlegung, Ordnung, Untersuchung, Aus- und Bewertung beschäftigt sein, dass man andere Qualitäten nicht mehr wahrnehmen kann. Die Frage ist nicht ob das Bewertungssystem richtig ist, sondern weshalb Du ausschließlich diese eine Qualität des Bewertungssystems lebst? "Auch die Pause gehört zur Musik" lautet ein Zitat (ich weiß im Moment nicht von wem). Umgemünzt auf Deine Problematik: Mache Pause mit dem Analysieren und höre auf, Resultate erbringen zu müssen. Beschäftige Dich mehr mit Dingen, die scheinbar "sinnlos" sind und keine Absicht haben. Es geht darum ein Ungleichgewicht wieder in Balance zu bringen, oder anders gesagt: um Vernetzung verschiedener Qualitäten und Integration. Dann wird es Dir leichter fallen, zu spüren was Du willst und nicht länger darüber nachdenken, was Du willst. Dann wird es Dir leichter fallen, zu tun was Du willst und nicht länger darüber nachdenken, was Du tun willst. Das Analysieren ist eine Qualität von Dir, doch Du hast noch viele andere Qualitäten. Erforsche sie, lebe und genieße sie und Du wirst entdecken, dass Du mehr bist als die Summe Deiner Gedanken. Realitätsüberprüfung ist ein ganz relevanter Punkt. Es ist nicht wichtig, ob es richtig oder falsch ist, es ist immens wichtig, dass es klar ist. Wenn Du klar bist, dann wirst Du auch weitreichend Einfluss nehmen können und wegweisend für andere sein. Dann wirst Du praktische Lösungen haben. Beschäftige Deinen Geist nicht nur mit Erwartungen und Projektionen anderer. Schließe andere nicht aus Deinem Leben aus, weil Du Dich scheinbar missverstanden und schuldig fühlst. Das sind nur die Ergebnisse der Verstrickungen im mentalen Gewebe und des Gefangenhaltens in den Illusionen.
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@ smileface "Wenn man wenig unternimmt, dann macht man wenig Fehler" scheint hier die Devise zu sein. Leider nimmst Du Dir damit auch die Gelegenheit, aus Fehler zu lernen und "besser" zu werden. Es scheint so, als wärst Du selbst Dein größter Kritiker. Dabei geht es hier nicht um die Erfüllung einer Leistung! Es geht darum, dass Du Spaß hast, dass Du locker und entspannt mit anderen Menschen Vergnügen teilst. Ein empfehlendswertes Buch dazu: "Die vier Versprechen" von Don Miguel Ruiz Es wird Dir auch bei diesem Thema von Nutzen sein. Lasse einmal Deine Erwartungen fallen und beschäftige Dich mehr mit Dingen, die Dir Freude und Vergnügen bringen. Und dann teile diese Freude und dieses Vergnügen mit anderen - ohne irgendeiner dahinterliegenden Absicht, nur aus Spaß.
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@ smileface Die Frage, die sich dabei stellt: Was bist Du bereit zu unternehmen, um das zu bekommen, was Du willst? Was genau lässt Dich unlocker werden? Was versuchst Du zu unterdrücken?
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@ _Slash Es fällt mir bei Deiner Schilderung im anderen Thread auf, dass Du zwar locker Mädels ansprichst und Kino fährst, aber anstatt dann dort weiter anzusetzen gehst Du wieder weg. Es scheint fast so, dass Du durch dieses Spiel die Mädels anheizen willst und letztendlich darauf wartest, dass sie sich dann von sich aus Dir an den Hals werfen. Du gibst dann einfach die Führung ab. Deutlich wird das auch, als Du Mädel A beim 4. Mal triffst. Du wartest, dass von ihr aus etwas kommt, anstatt selbst die Initiative zu ergreifen. Du wartest regelrecht darauf, dass sie Kino bei Dir fährt. Das wäre eigentlich Dein Part gewesen, um wieder die volle Aufmerksamkeit von ihr zu bekommen. Was genau hindert Dich daran, die Führung zu übernehmen damit es "tiefer" wird? Gehe über Deine bisherige Vorgehensweise hinaus, dann wirst Du auch an Dein eigentliches Ziel gelangen.
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Gefühle - Warum unterscheiden sie sich von Mensch zu Mensch?
Gazelle antwortete auf smileface's Thema in NLP & Psychologie
Wenn es die Wirkung verliert, dann verliert man sich in Erwartungen - oder anders gesagt: dann liegt die Aufmerksamkeit zu sehr auf der alten Erinnerung, dem alten Gefühl. Es verliert die Wirkung nicht, wenn die Aufmerksamkeit mehr auf der Wahrnehmung liegt und die Bewertung nachranging ist, oder man bereit ist, eine neue Wertung aufgrund der jetzigen Wahrnehmung zu machen. -
Gefühle - Warum unterscheiden sie sich von Mensch zu Mensch?
Gazelle antwortete auf smileface's Thema in NLP & Psychologie
@ smileface Vielleicht hilft Dir die Wikipedia Definition weiter: Die Emotion (v. lat.: ex „heraus“ und motio „Bewegung, Erregung“) ist ein psychophysiologischer bzw. psychologischer Prozess, der durch die bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmung eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht. Die aus einer Emotion folgende Interpretation eines Objekts oder einer Tatsache bezeichnet man als „Gefühl“. (Quelle Wikipedia) Der Unterschied kommt zustande, weil jeder Mensch individuell wahrnimmt und interprediert. -
Gefühlslosigkeit, Emotionskälte, Gleichgültigkeit
Gazelle antwortete auf Detten's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
@ Detten Du hast aufgrund des Mobbings gelernt, dass Du es auch alleine schaffst. Die Gefühlslosigigkeit, die Emotionskälte und Gleichgültigkeit war früher eine Schutzfunktion, um "überleben" zu können. Damals hattest Du keine anderen Möglichkeiten, und Du hast das Beste daraus gemacht. Heute ist die Situation eine andere und heute hast Du andere Möglichkeiten. Im Grunde genommen ist es ein erlerntes Verhaltensmuster, das Du wieder "verlernen" kannst. Den Lösungsansatz hast Du eigentlich schon selbst beschrieben: - weniger Fixierung auf die materiellen (leblosen) Dinge - weniger Leistungsorientiert ("ich kann das besser" - die Ich-Bestätigung) - mehr Aufmerksamkeit auf "sinnliche" Erfahrungen (alle Sinne anregen) - mehr sich Einlassen im sozialen Kontext (andere anerkennen und wertschätzen, Du und Wir zum Ich integrieren) Egal, für welche Therapie Du Dich entscheidest (ich würde Dir eine körperorientierte Therapie empfehlen), es wird anfangs für Dich nicht leicht sein jemanden zu vertrauen, da Du gewohnt bist, Dich auf Dich selbst zu verlassen. Wenn Du jedoch diese "Hürde" meisterst - und da bin ich mir sicher, dass Du das schaffst - wirst Du nicht nur träumen sondern auch mit jeder Faser Deines Körpers die Lebendigkeit und Empfindsamkeit in Dir selbst und im Beisein mit anderen wohlwollend spüren und fühlen können. Gutes Gelingen!- 17 Antworten
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- 1
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- Gefühlslosigkeit
- Emotionskälte
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(und 1 weitere)
Mit folgenden Stichworten gekennzeichnet:
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Kann man an traumatischen Erlebnissen dauerhaft zerbrechen?
Gazelle antwortete auf Nick Knertt's Thema in NLP & Psychologie
@ Newbie4 Auf Deine Fragen gibt es keine wirkliche Antwort, denn Menschen sind keine Geräte oder Maschinen, sondern sehr komplexe Wesen. Kein Mensch verarbeitet Erfahrungen wie der andere, denn jeder ist ein höchst individuelles Wesen, jeder hat eine eigene Vorgeschichte, jeder befindet sich in einem anderen Umfeld und jeder hat andere Unterstützungsmöglichkeiten. Vielleicht hilft Dir Viktor Frankl mit "Von der Trotzmacht des Geistes" diesbezüglich ein wenig weiter. Du glaubst, dass es so ist, doch Du weißt es nicht, denn Du hast die Erfahrung noch nicht gemacht. Du unterdrückst etwas und das ist einschränkend und auf Dauer anstrengend. Das einzige, was Du entdecken wirst, wenn Du die Einschränkung loslässt, ist ein Teil Deines Selbst. Es ist nachvollziehbar, dass Du Angst davor hast. Doch Du hast die Möglichkeit, Dir in einem geschützten professionellen Rahmen Unterstützung und Begleitung zu suchen. -
@ Fragout Schön, dass Du diese Erfahrung gemacht hast! Für mich klingt das ein wenig danach, dass Du Dir "erlaubt" hast, dass Deine rechte Gehirnhälfte dominiert. Beim Meditieren, Imaginieren, Träumen ist die rechte Hemisphäre dominant, während logisches Denken, Lesen, Schreiben und Rechnen eine Dominanz der linken Hemisphäre birgt. Dem Menschen steht jederzeit trotz Dominanz jeweils einer Hirnhälfte auch Informationen der subdominanten Hirnhälfte zur Verfügung, da über den sogenannten Balken (corpus callosum) ein reger Informationsaustausch stattfindet. Wenn beide Hemisphären optimal zusammen arbeiten, aus beiden Hälften Informationen verarbeitet werden, entsteht bunte Vielfältigkeit.
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@ Arthas Dazu fällt mir spontan folgendes Zitat von Heraklit ein: „Man kann nicht zweimal in denselben Fluß steigen.“ Meines Erachtens würdest Du Dich dann nicht weiterentwickeln, wenn Du nach jeder Übung genau den gleichen Effekt spüren würdest. Das was Dir (noch) im Wege steht, um bewusst die Entwicklung wahrzunehmen, ist Deine Erwartunghaltung. Wenn Du eine Übung zum ersten Mal machst, dann hast Du keine Erwartung, wie sich der Effekt anspürt oder zeigt. Dann bist Du offen und empfänglich für das, was auch immer kommen mag, was auch immer sich zeigen will, was auch immer ins Gleichgewicht will. Sobald Du die gleiche Übung ein zweites Mal machst, erwartest Du den gleichen Effekt wie beim ersten Mal. Und dadurch bist Du nicht mehr im Jetzt und nicht mehr offen und empfänglich für das, was auch immer kommen mag. Lass Dich einfach überraschen, was alles ein und die selbe Übung zu Tage bringt. Alles, was sich dabei zeigt, ist eine Ent-Wicklung, die die Facetten Deines Selbst freigibt.
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@ deviet Dieses Ereignis hat Spuren hinterlassen, bei Dir, bei Deiner Schwester, bei Deinem Vater und vielleicht noch bei einigen anderen Menschen. Betrachte es nicht nur als negative Beeinflussung. Du hast aus diesem für Dich einschneidenden Erlebnis das Beste gemacht, soweit es Dir unter den gegebenen Umständen damals möglich war. So wie auch Deine Schwester und so wie auch Dein Vater. Du warst dadurch sehr früh auf Dich alleine gestellt - das hat jedoch auch gezeigt, zu was Du alles fähig bist. Die Situation hat sich geändert, da das Schweigen gebrochen wurde. Und nun hast Du andere Möglichkeiten, um mit den vergangenen Einflüssen anders umzugehen - und das ist gut so. Wende Dich an einen professionellen Spezialisten, der Dich bei der Aufarbeitung unterstützt und Dich dabei begleitet, für Dich neue Möglichkeiten zu finden und diese zu leben. Gehe Deinen ganz persönlichen Weg weiter! Ich wünsche Dir Kraft, Energie und dass Du Dich darüber freuen kannst, mit anderen zu "teilen" und nicht mehr alles mit Dir selbst ausmachen zu müssen!