It's toasted

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  1. Das sagt eigentlich schon alles. Wenns den Frauen auf der Arbeit wirklich um den vergessenen Geburtstag geht, wie könnte da ein superteures Geschenk das wieder gut machen? Die sehen einfach eine Chance, etwas Fettes abzugreifen und den Partner emotional unter Druck zu setzen. Das ist Materialismus. So geht man nicht mit jemandem um, den man liebt und respektiert. Zumal es keine festgeschriebene Regel gibt, um wieviel Uhr man am Geburtstag gratulieren muss. Frag die Hühner mal, ob sie an ihren Geburtstagen schon beleidigt sind, wenn man nicht bereits um Mitternacht ein Riesenfaß aufmacht... UND vor allem anderen: Wieso zum Henker sollte man in der nächsten Zeit kleine Brötchen backen??? Da gibt man seine Eier gleich ab wegen einer Gratulation, die nicht zu der Uhrzeit vollzogen wurde, die sich das Geburtstagskind erhofft hat. Wenn sie sich vernachlässigt fühlt, weil man am gleichen Tag erst später gratuliert, dann hat sie ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl.
  2. Danke für den Hinweis, ich hab ehrlich gesagt auch inklusive Copy and Paste nur kurz meine Gedanken runtergeschrieben. Womit ich jedoch nicht konform gehe, ist die Aussage bezüglich "Früher war alles besser". Denn ich denke, dass es zwar auch, aber nicht nur die gesellschaftlichen Zwänge waren, sondern vielmehr die fehlenden Möglichkeiten, hinter die Fassade anderer schauen zu können. Zu früheren Zeiten hatte man die beste Freundin, mit der man sich austauschte, oder man erhielt ein oberflächliches Bild bei Begegnungen mit anderen Paaren und musste sich selbst ein Bild stricken. Ob das nun eher der Realität entsprach als heute, wage ich zu bezweifeln. Ausserdem war eine Beziehung damals nicht glücklicher, bloss weil man sich aus Angst vor dem Urteil anderer womöglich lebenslänglich an den Partner fesselte. Und damit spanne ich den Bogen zur heutigen Zeit, in der jeder durch ein paar Klicks vermeintlich tausendfach das Leid oder die Erfolge in anderen Beziehungen miterleben kann. Der mengenmässig unbegrenzte Zugriff auf mehr oder minder gut geschilderte Schicksale in etlichen Foren beeinflusst definitiv auch die heutige Beziehungswelt. Man meint, Erfahrungen wieder zu erkennen oder eignet sich angelesene Verhaltensweisen an, weil man denkt dass diese Reaktion auch zur eigenen Situation passt. Google als Beziehungsratgeber. Ob das wirklich erfolgreicher ist, bleibt dahin gestellt. Zudem hatte man früher weitaus mehr Aufwand zu betreiben, um jemand anderen kennen zu lernen. Heutzutage genügen ein paar Minuten auf Tinder oder im Netz, und ein scheinbar gigantischer Markt tut sich auf. Inklusive blitzschneller Kontaktanbahnung. Insofern gebe ich dir Recht, es liegt an der heutigen Zeit, denn man erfährt gefühlt viel häufiger, dass sich z.B. viele aufgrund materieller Umstände für einen wohlhabenderen Partner entschieden haben. Frauen realisieren selbstverständlich, dass es schöner ist in einem Haus zu leben als in einer Mietwohnung. Und der Audi (nur ein Beispiel, nicht meine Meinung) macht auch mehr her als ein zehn Jahre alter Clio. Doch die Gründe können sowohl neuzeitlich als auch uralt sein: Schon vor Urzeiten waren die potenten, kräftigen Männchen die begehrtesten. Selbst in der Tierwelt ist das heute noch so. Deshalb kann man den Frauen an der Stelle keinen Vorwurf machen. Wo früher das Jagdergebnis und die Versorgung an erster Stelle standen, zählen heute Wohlstand in Form von Geld, einem teuren PKW und sichtbaren Statussymbolen. Im Endeffekt sind diese aber auch nichts anderes als das Ergebnis der "Jagd". Allerdings ( und das ist defintiv ein Umstand der Neuzeit) lassen sich heutzutage die Jagdergebnisse Auto, Geld und teure Klamotten leichter in die oberflächliche Ecke schieben, um die eigene Unfähigkeit oder mangelnden Antrieb als Tugend zu verkaufen. Just my two cents.
  3. Was du vorhast, ist unmöglich. Dadurch, dass du momentan wohl blind verknallt bist und nur auf "dein Herz" hörst, hast du keinen Blick für die Realität. Die Frau wird vielleicht in ihrer Beziehung etwas gelangweilt sein und bekommt natürlich nettes romantisches Herzklopfen bei heimlichen Treffen mit dir. Aber du darfst nie vergessen: Sie hat ihren Mann aus Gründen geheiratet und mit ihm ein Kind. Auch wenn sie dir womöglich ihr Herz ausgeschüttet hat, wie doof momentan alles ist, ist da eine Bindung bei den dreien, die weit mehr wert ist als eine Romanze mit dir. Sie würde sich allerhöchstens einen Seitensprung mit dir erlauben, aber letztendlich werden alle Beteiligten (auch ihr Kind) darunter leiden. Und für dich wird solch eine Story nur eines bedeuten: Wochen und Monate voller Hoffnung und letztendlich Verzweiflung, bis sie sich dann doch für ihre Ehe entscheidet. Noch was: Du versuchst da gerade, in eine Ehe einzudringen und kannst im schlimmsten Fall eine Familie zerstören, selbst wenn es nichts mit euch wird. Du hast es jetzt in der Hand: Ein blinder Depp zu sein, der nur seinen Vorteil sucht. Oder ein erwachsener Mann, der das Richtige tut: Einen Schlussstrich ziehen, bevor etwas Schlimmes geschieht.
  4. Hypergamie (altgriechisch hyper „über“, gamos „Hochzeit“) bezeichnet in der Ethnosoziologie das „Hinaufheiraten“ in eine höhergestellte soziale Gruppe, Schicht, Klasse oder Kaste. Manche Gruppen oder (ethnische) Gesellschaften haben Heiratsregeln, nach denen eine Frau einen Mann mit höherem sozio­ökonomischen Status als ihrem eigenen heiraten sollte. Auch die Familie der Ehefrau versucht dadurch ein höheres Ansehen zu bekommen. In den modernen Gesellschaften bezeichnet Hypergamie einen systematischen Unterschied zwischen Mann und Frau in Paarbeziehungen, etwa dass der Mann in der Regel größer, älter oder statushöher ist. Soll heissen: Wenn die Frau der Ansicht ist, dass ein anderer Typ potenter, sozial höhergestellt oder wohlhabender ist, dann lässt sie alle bisherigen Ideale fallen und wendet sich dem vermeintlich Besseren zu. Deshalb die Hinweise: Hypergamie ist es egal, ob du es nicht hast kommen sehen. Hypergamie ist es egal, ob du dein Studium und dein soziales Leben komplett verändert hast, um ihr gerecht zu werden. Hypergamie ist es egal, ob du deine Freundin stets bei all ihren Vorhaben unterstützt hast. Long story short: Du kannst tun was du willst, sie behandeln wie eine Königin, ihr gerecht werden etc. Sobald sie auf den Trichter kommt, dass einer besser ist (ganz egal ob er besser ist oder nicht), dann ist sie weg.
  5. Der Beziehungskiste-Bereich des PU-Forums poppt bei Google mittlerweile sehr häufig auf, wenn man nach Beziehungsdingen sucht. Ehrlich gesagt ist man hier auch besser aufgehoben als bei diesen ganzen Weichei-Ratgebern mit Schmusekurs und Tipps zur unblutigen Selbstkastration. Kopfwäsche und geradlinige Tipps sind hier weitaus zielführender als diese depperten"Lass uns ewig und drei Tage reden"-Foren von elitespasti.
  6. Wenn du dir sicher bist dass es ein Kollege war, würde ich die harte Tour fahren: Morgens zum Chef und Mobbing melden. Dann dürfen die abends anwesenden Kollegen antraben und der Scherzkeks dürfte schnell gefunden sein. Manche Scherze gehen definitiv zu weit, und wenn's dein Privatleben in Mitleidenschaft gezogen hat, erst recht. Andererseits kann es sein dass es deine Freundin trotzdem nicht glaubt, weil sie denkt dass der Kollege dir zuliebe lügt... Bezüglich deiner Freundin würde ich aufgrund ihres mangelnden Vertrauens über einen kurzzeitigen Freeze nachdenken, damit sie Zeit zum Nachdenken hat. Wenn's eine angebrochene Packung Kondome gewesen wäre, hätte sie wohl nen Grund für Theater. Aber so ein scheiss Zettel? PS.: Was hat sie an deinem Rucksack zu suchen?
  7. Es war ihr einfach unangenehm wegen der Geräusche. Deine Reaktion ist verständlich, weil es wohl das erste Mal war dass sie für einen Moment nicht bei der Sache war, aber du hättest lockerer reagieren können. "Klar Baby", Fenster zu, Stellungswechsel und weiter im Programm. Vielleicht noch nen lockeren Spruch: "Soll ich dir noch ein Kissen unters Becken schieben?" mit einem Augenzwinkern. Dann verschwindest du mit deinem Kopf zwischen ihren Schenkeln und bringst sie wieder auf Betriebstemperatur. Wirst sehen, wie schnell sie den Moment vergessen hat. Sonntagfrüh ist ja nun auch ne Zeit, bei der Sex nicht im üblichen Alltagslärm untergeht. Da hört man Sachen, die einem in der Woche gar nicht auffallen. Tipp von meiner Seite: Mach da jetzt kein Fass auf, sonst stellst du dich selbst in die Pussyecke. Kein Wort mehr darüber, Tu so als sei es nie passiert. Du führst, und eine Diskussion zeigt nur dass du dich als Mann von solchen Kinkerlitzchen verunsichern lässt! Ich spreche aus Erfahrung Nimm es als einmaliges Vorkommniss und schluck es runter. Und verfalle jetzt bloss nicht in Brainfuck wegen möglicher Betaisierung, sonst lässt dir dein Kopf keine Ruhe! Edith :D auch wenn sie das Thema anschneiden sollte, einfach lächeln, nen Schmatzer aufdrücken und "Alles gut" sagen, dann die Situation verlassen und kacken gehen. Sollte sie einen wirklich besorgten Eindruck machen, nimm sie in den Arm und sag "Von so was lassen wir uns doch nicht den Spaß verderben!"
  8. Da gibt's noch das Bastelset "Herbstdepression" von QVC: http://www.myvideo.de/watch/6453436/SWITCH_Reloaded_QUARK_Bastelset Sorry aber der musste sein, das war der erste Gedanke Eine Sache, die noch nicht erwähnt wurde, die wir beide aber sehr schätzen: Auch mal nen superfaulen Sonntag den ganzen Tag nichts anderes als gute Bücher, lecker kochen, bisschen kuscheln. Frauen mögen auch sowas, und es trägt viel zum Pairbonding bei. Museen sind eine coole Sache, vielleicht verbunden mit einem Ausflug in die nächstgrössere Stadt. Wenn man ein paar der kostengünstigeren Sachen an einem Tag ein bisschen durchplant, macht sowas auch schon einen recht guten Eindruck, weil es zeigt dass du dir Gedanken gemacht hast. Erst ein gutes Frühstück (Buffets gibt es zu günstigem Kurs in vielen Städten), dann ein Spaziergang durch den Park (Zeit für gute Gespräche an einem neutralen Ort), anschliessend nach Hause und mal ein Brettspiel (ich hatte auch erst Sorge ob's zu kindisch ist, war jedoch erstaunt wie sehr wir gelacht haben). Dann ne Runde zusammen kochen. Es muss ja nicht gleich immer den Kontoinhalt auffressen.
  9. Schon hammerhart, was manche sich so antun, aber ich denke das hat jeder auf die ein oder andere Weise schon mal durch. Das Wichtigste ist: Daraus lernen. Etwas auf Teufel komm raus gut machen zu wollen, macht es in Beziehungen immer nur schlechter. An dem Punkt heißt das weibliche Nein auch wirklich nein. Allerdings hättest du es soweit gar nicht kommen lassen dürfen. Damit du es in Zukunft besser machen kannst, sind ein paar Umbaumassnahmen an dir nötig: Schaff dir ein Leben, das dich auch ohne Freundin glücklich macht. Freunde, Sport, Job, Zeit für dich. Und eine der wichtigsten Sachen, die immer wieder vergessen werden: Erkenne den Unterschied zwischen "Einsam" und "Allein". Eine Freundin muss zu deinem Leben passen, aber sie darf nie dein Leben werden. Das Zentrum deines Lebens musst du werden und sein. Viele vernachlässigen ihre Freunde, ihre Interessen, ja eigentlich alles, sobald eine Frau ins Leben tritt. Man baut augenblicklich alles um die Frau herum auf. Und sollte es mal enden, geht dann plötzlich alles den Bach runter, weil das Zentrum weg ist. Edit: Noch was. Whatsapp-Profilbilder ändern ist so Kinderkacke, schlimmer geht's gar nicht. Sie hofft doch nur darauf, dass du reagierst, weil sie weiss dass sie es mit dir machen kann. Und du reagierst auch noch darauf! Das hat schon was von Marionette. Solche Spielchen registriert man gar nicht, und man reagiert erst recht nicht darauf! Diese ganze elende Tipperei ist der grösste Müll. Ab sofort: Zieh dich zurück! Hol deinen Kram OHNE Diskussion ab! Keine Whatsapp-Nachricht wegen des Termins, sondern ruf sie an, kurz und knapp: "Hi, ich möchte meine Sachen haben, heute Abend. Passt dir 19 oder 20 Uhr?" Nimm das Ruder in die Hand und lass dir nichts vorschreiben. Lass dich nicht dazu verleiten, ausser Hallo und Machs gut auch nur ein anderes Wort zu verlieren! Sachen nehmen und "Tschüss". Danach wird sie sicher versuchen, dich mit verschiedensten Whatsapp-Nachrichten zu reizen. Blockier sie. Vielleicht kommen dann noch SMS, ignorier sie. Am besten gar nicht erst lesen. Klar hoffst du immer noch, das geht ja nicht von heute auf morgen vorbei. Aber lies es nicht. Antworte nicht, auf GAR NICHTS! NICHTS mehr, kein Wort, kein Gedanke. Du musst dir so viel mehr wert sein, als von einem anderen Menschen so herumgeschubst zu werden. Und das muss deine Überzeugung werden. Arbeite daran. So schwer kann es sein, und so einfach kann es sein.
  10. Meines Erachtens solltest du dir die Zeit sparen, bindungsschwierige Frauen bekehren zu wollen. Das kostet nur Zeit und Nerven, bringt letztendlich nichts und hält dich einfach davon ab, dein Leben aufzubauen und zu genießen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der betriebene Aufwand sich nicht lohnt, denn die Beweggründe, warum manche Frauen sich so verhalten, liegen weitaus tiefer als dass du sie ohne echte Therapie beheben könntest. Ich war selbst 9 Monate in einer solchen Beziehung, und es war einfach nervig. Am Anfang betrieb sie einen Riesenaufwand um mich, beinahe schon Personenkult, textete mich voll, wollte jeden Abend stundenlang telefonieren undsoweiter. Nach kurzer Zeit schon die Eltern kennenlernen, kopfüber in den Freundeskreis, ja sie sprach sogar schon von zusammenziehen etc. Wenige Wochen, nachdem wir so langsam in Richtung Beziehung geglitten waren, nahm ihr Invest dermaßen rapide ab, dass es mehr als auffällig war. Ich hörte nichts mehr von ihr, und wenn man Zeit miteinander verbrachte fühlte es sich so an, als wüsste sie nicht was sie mit mir anstellen sollte. Fratziges Verhalten, Streits aus dem Nichts. Mit ihrem Schwager verstand ich mich auf Anhieb gut, und der warnte mich nach kurzer Zeit, dass meine "Auserwählte" wohl leicht einen an der Waffel hätte und dieses Spiel schon seit Jahren mit etlichen Kerlen treiben würde.. Da begannen einige Dinge Sinn zu ergeben, ihr wechselhaftes Verhalten usw. Bei mir war es noch umso offensichtlicher, da ich wochentags dienstlich unterwegs war, da nahmen ihre Nachrichten und Anrufe von Tag zu Tag zu. Kam ich dann freitags zu ihr, war alles noch normal. Aber schon samstagsmorgens wachte da diese kalte, leere Person neben mir auf, und nach einiger Zeit war ich schon froh, wenn ich montagsfrüh wieder auf Tour ging. Ich habs dann recht schnell beendet, und ein paar Wochen danach schrieb mir ihr Schwager, dass sie längst einen neuen am Start hatte, den sie wohl schon während der Zeit mit mir klargemacht hatte. Für mich gabs dann einen Aidstest, und danach wieder zurück ins normale gesunde Leben. Such dir lieber ein richtiges Mädel und verschwende deine Zeit nicht damit, Menschen helfen zu wollen, denen nicht zu helfen ist bzw. die sich nicht helfen lassen wollen.
  11. Eifersucht hin oder her, wer nach einigen Wochen Beziehung immer noch Wäschebilder an andere verschickt, hält sich wohl extern eine Möglichkeit warm. Natürlich hängt es von euch ab, ob sowas ok ist, aber wie ich dich verstehe, war "Verschicken von Wäschefotos an andere" nicht Teil eures Beziehungsplans. Fakt ist: Du weißt jetzt von den Bildern, also kannst du sie auch nicht wegleugnen. Meines Erachtens hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du vergisst die Fotos und machst weiter, als sei nichts geschehen. Da du jedoch bereits seit Längerem von den Bildern weißt und erst jetzt hier im Forum schreibst, scheint sich der Gedanke wie ein Krebs durch deinen Kopf zu fressen. Ob Vergessen da wirklich eine Möglichkeit ist..? Zweite Möglichkeit: Sprich sie darauf an. Wahrheit ist für deine Eifersucht die beste Medizin, denn dann hört auch das Grübeln auf. Allerdings könnte es auch gut sein, dass sie abwiegelt von wegen "Ach das war nur ein Scherz blöablabla..." Tja, was tun? Wenn du nicht ersnthaft von ihrer Ehrlichkeit überzeugt bist, dann musst du entscheiden ob es dir die Beziehung wert ist, daran zu arbeiten. Ansonsten: Schluss machen. Und an deiner Eifersucht arbeiten! Lerne aus den Fehlern von heute für die Zukunft.
  12. Hallo zusammen! Folgendes Set: Ich: 42 Sie: 38, 1 Kind LTR: 1,5 Jahre fortgeschrittene Betaisierung (Sex Stufe B), habe mit dem Beta-Blocker begonnen Mindset, Attraction und Wiederaufbau des Frame und SC sind vollkommen klar und in Angriff genommen. Erste Erfolge in Form von Shittests und Frametests sind definitv spürbar, insofern scheine ich auf dem richtigen Weg zu sein. Lediglich bei einer bestimmten Situation ringe ich noch mit mir, wie ich mich exakt verhalten soll. Es gibt mehrere Ansätze, die ich gerne zur Diskussion stellen würde. Topic: Sie hat sich seit Längerem angewöhnt, in unregelmäßigen Abständen (alle 2-3 Tage) in dieser "Gutschigutschi"-Sprache mit mir zu sprechen, als habe sie gerade ihre fünfjährige Tochter vor sich, statt ihres Gefährten. "Ja mein Schatzi, och du bist so ein Süßer..." und so weiter. Fehlt nur noch, dass sie mir in die Wangen kneift. Das sind zwar nur ein, zwei Sätze, dann redet sie wieder normal, doch es nervt unfassbar, und zwar aus mehreren Gründen: a) zeigt es mir unnötigerweise, dass ich noch ziemlich tief in der Betaisierung stecke. Denn würde sie mich komplett als Mann wahrnehmen, käme dieses Verhalten sicher nicht vor, oder zumindest nur extrem selten. Im ersten Jahr der Beziehung kam das nie vor. b) geht es mir als Mann an sich auf den Keks, weil es definitiv nicht sein muss und sie diesen Quatsch auf ihre Tochter projizieren soll Dieses Getue geht glaube ich schon seit vier, fünf Monaten, ist mir jedoch erst vor ca. acht Wochen bewusst aufgefallen. Verhaltensmöglichkeiten: Ich schwanke zwischen nett-sympathischer, aber bestimmter Reaktion oder "Faust-auf-den-Tisch" und hätte gerne von euch eine Response. Möglichkeit A: "Schatz, sei mir nicht böse, aber dieses Gutschigutschi-Gerede geht mal gar nicht." Dies habe ich vor einigen Wochen in entspannter Situation gesagt, und sie musste selbst gestehen, dass ihr das noch gar nicht aufgefallen sei. Einige Tage später hat sie dann in exakt der gleichen Situation gemerkt, was sie da tut, und sich entschuldigt. Sie brauche halt dann und wann jemanden zum Betüddeln, und ihre Tochter war an dem Tag beim Erzeuger. Allerdings kommt es seit einigen Tagen wieder vor, und jetzt wieder ohne dass sie es bemerkt. Erst heute früh hat sie mir beim Guten Morgen-Sagen die Wangen zusammengedrückt, so dass dabei ein Über-Schmollmund zum Vorschein kommt und mir dann einen fetten Schmatzer aufgedrückt...!!! Ich habe dann bewusst "Guten Morgen, Mutti!" gesagt, und sie war angepisst. Sie scheint lediglich die einzelnen Momente zu sehen, während mir die Gesamtheit dieses Verhaltens auf den Keks geht. Klassische Mann-Frau-Betrachtungsweise. Nette Ansprache des Themas scheint also nicht so effektiv gewesen zu sein, oder bin ich zu ungeduldig? Möglichkeit B (noch nicht ausgetestet!): Sofort und augenblicklich bei Auftreten der Baby-Ansprache gnadenlose Eskalation (ruhig oder aufgebracht?) "So, Süße, und damit ist jetzt Schluß! Ich kann dieses Gutschigutschi-Gerede nicht mehr hören, und zudem ist es auch völlig unangebracht. Wenn du jemanden betüddeln willst, dann schnapp dir deine Tochter. Die Kleine braucht das, die mag das, und da kannst du dich als Mutti voll und ganz austoben. Aber ich bin ein Mann, ich bin 42, und ich brauche das nicht mehr. Meine Mama hat vor langer Zeit damit aufgehört, und du musst das nicht fortführen. Also hör auf, mir ständig mental in die Wangen zu kneifen. Wenn du mich betüddeln willst, dann putz die Wohnung, mach was zu essen oder geh auf die Knie." Wahlwweise wäre da noch die Variante, darauf zu warten dass es durch erfolgreiches Anwenden des Betablockers von alleine verschwindet. Wie seht ihr das? Danke im voraus!
  13. Das Problem liegt sowieso tiefer. Der TE beschreibt es als betasiert. Betablocker läuft. Da ist aber die Baustelle. Die Frage ist doch schon, warum funktioniert das männlich-weibliche Zusammenspiel in der LTR nicht. Danke erst mal für die ausführliche Rückmeldung. Für mich ist ebenfalls die Rückkehr aus der Betaisierung die Hauptaufgabe, und diese Gutschigutschi-Sache betrachte ich als Symptom. Da haben wir auf der einen Seite einen TE, der sein instinktives Verhalten gerade ändert, indem er einem Text einer Cat in einem PU Forum folgt. Das klappt in der Praxis ziemlich selten, weil das Verhalten i.d.R. ein Framebruch darstellt. Dahinter aber kein "neuer" Frame steckt. Was mal als Vermutung durchaus dadurch stützen kann, dass der TE sich wegen solchen Kleinigkeiten anfängt Gedanken zu machen. Der neue Frame ist der alte Frame. Ich kümmer mich wieder mehr um mich, gehe zum Sport, treffe mich mit Kumpels, bin nicht mehr so leicht verfügbar. Insofern muss ich mir kein neues Verhalten aneignen, sondern einfach zu alten Gewohnheiten zurückkehren. Auf der anderen Seite haben wir die Frau. Der ganze Betablocker basiert irgendwo darauf, dass durch männliches Verhalten auch weibliches Verhalten ausgelöst wird. Manche Frauen sind aber einfach nur scheisse unweiblich. Und wie soll man männliches Verhalten ohne weiblichen Gegenspieler entwickeln? Sie ist absolut weiblich, ausgehend von ihrem Äusseren bis hin zu ihren Verhaltensweisen und der typischen Rethorik. Für mich ist das hier ein Nebenkriegsschauplatz. Wahrscheinlich total irrelevant. Evlt. ein Folgesymptom. (sic!) Nichts um das man sich auch nur Gedanken machen muss. Was Charon hier vorschlägt, passt schon gut. Ursache suchen. I.d.R. ist das Handlungsspektrum aber sehr begrenzt. Normalerweise passt da etwas grundsätzlich nicht. Daher mal die Fragen an den TE: Wie lange seid ihr schon zusammen? 1,5 Jahre. Wir kennen uns jedoch bereits seit sechs Jahren, und es hat immer heftigst geknistert wenn wir uns begegnet sind, inklusive zweideutiger Sprüche von beiden Seiten und allem, was so dazugehört. Durch beiderseitige Beziehungen ist jedoch nie etwas daraus geworden. Erst nachdem wir beide Single waren und uns durch Zufall wiedertrafen, hat sich die jetzige Beziehung ergeben. Wie lange hat es davon sehr gut funktioniert? Wirklich excellent waren die ersten sechs Monate. Eine entspannte Beziehung, locker, romantisch, lustig, gefühlt mit wirklich viel Potential. Alles, was wir beide uns all die Jahre beim Flirten vorgestellt hatten, wurde jetzt in realiter gelebt (das ist ebenfalls ihre Meinung, nachdem ich sie mal darauf angesprochen hatte). Gute Gespräche, aber auch gemeinsam still sein. Viele gleichgerichtete Ansichten, was Alltagsgestaltung, Umgang mit Geld, KIndererziehung, Politik etc. anbelangte. Häufiger Kontakt auch wenn ich unterwegs war, per Whatsapp oder Telefonat. Sehr viel Sex, nicht nur die ersten Wochen, sondern wirklich monatelang, wobei sie endlich ihre devote Seite ausleben konnte, während ich meinen dominanten Part erfüllen konnte. Sie unterwarf sich mir mit voller Überzeugung, war aufgeschlossen gegenüber allem, was möglich war, und genoss es über die Maßen. Sie beschwerte sich teilweise sogar, wenn ich mal einen Abend Ruhe walten ließ. An den Wochenenden, wenn die Kleine bei ihrem Papa war, feierten wir regelrechte Sex-Sessions und probierten tagelang alles Mögliche aus. Sie war neugierig, unersättlich, fasziniert, überließ nicht nur mir die Initiative, sondern verführte mich auch aus eigenem Antrieb. Sie äusserte selbst, dass es ihr wichtig sei, mich zu befriedigen und mit mir all das zu erleben. Sie machte mir Komplimente, wie attraktiv ich doch sei, ihr Traummann schon seit Jahren, und jetzt endlich wäre ich da, und sie hätte jetzt alles was sie immer wollte. Sie sagte sogar, wie sehr sie es bedauert, dass ich nicht der Vater der Kleinen bin. Alles passte wie Arsch auf Eimer, auch mit der Kleinen begann es sofort prima. Viel Spielen, viel Lachen, gemeinsame Unternehmungen. Wirklich ein gelungenes Komplettpaket. Hat es überhaupt jemals sehr gut funktioniert? Ja, wie gesagt, die ersten sechs Monate spiegelte sich exakt das wirklich tolle Verhältnis wider, welches wir all die Jahre hatten, nur halt eben als Beziehung mit allem was dazugehört. Und wenn ja: Was waren die Auslöser? Was hat sich geändert? Auslöser kann ich beim besten Willen nicht exakt definieren, das ist alles so nebulös, und auch Gespräche brachten keine zumindest für mich befriedigende Antwort. Was sich geändert hat? Ich kann zumindest den Zeitpunkt exakt definieren, zu dem sich wirklich alles schlagartig änderte. Nach den ersten sechs Monaten fuhr sie mit der Kleinen und der Oma für zwei Wochen nach Schweden, ein paar Tage Urlaub machen. Ich blieb zuhause und renovierte einen Großteil der Wohnung, während ich tagsüber arbeitete. Während dieser Zeit war auch noch alles prima. Sie schrieb mir, wie sehr sie mich vermisste. Sie rief mich an. Sagte, wie sehr sie sich auf die Rückkehr freute, und dass es das erste Mal sei, dass sie sich ein wenig das Ende des Urlaubs herbeisehnte, weil ich nicht dabei sein konnte. Kann man noch mehr vermisst werden...? Ich fuhr zum letzten Wochenende des Urlaubs hin, um die beiden abzuholen, und auch da war noch alles super. Wir verbrachten noch eine Nacht da, dann fuhren wir heim, und auch an dem Abend war alles traumhaft. Die Kleine wollte noch bei der Oma übernachten, so hatten wir sturmfreie Bude. Weil sie ihre Pille vergessen hatte, sind wir auf ihr Betreiben hin (!) in der Nacht noch wegen Kondomen die Tankstellen und Sexshops in der Umgebung abgefahren wie die Blöden, weil sie haltlos Lust auf mich hatte. Ich hätte auch noch bis zum nächsten Tag warten können, aber sie war wirklich so gierig, dass es faszinierend war, zu sehen, wie sehr mich diese Frau wollte. Es gab noch einmal eine Nacht der Nächte, und am nächsten Morgen war sie wie ausgewechselt. Mürrisch, übellaunig, still. Sie gab fratzige Antworten, und im Laufe der kommenden Wochen hatte ich vermehrt den EIndruck, dass sie länger auf der Arbeit blieb, um mich nicht zu früh sehen zu müssen. Abends blieb sie häufig sehr lange bei Freunden, angeblich weil die Kinder so schön miteinander spielten. Das hätte mich niemals gestört, es war jedoch nur so auffällig, weil plötzlich jegliche Kommunikation ausblieb. Ihre Whatsapp-Nachrichten brachen vom einen auf den anderen Tag ab, es kamen nur noch kleckerweise Infos. Kaum noch Nettes, und schon gar keine Anzüglichkeiten. Ein paar Wochen gab ich ihr Zeit, dann sprach ich sie drauf an. Nein, es sei alles ok. Sonst nichts. Unsere Freunde fragten mich, was denn los sei, ich sei so ruhig. Als ich fragte, ob meine Freundin irgendetwas Negatives habe verlauten lassen, sagten die, Nein, deine Freundin sagt es ist alles super, ein Traum blablabla. Also fast schon "außen hui, innen pfui". Und ich hatte Fragezeichen über dem Kopf. So gingen zwei, drei Monate rum. Ich rätselte, warum ihr Verhalten vom einen auf den anderen Tag wie "mit der Axt abgetrennt" war. Der Übergang in den Alltag ist ja ein üblicherweise ein schleichender Prozeß und nichts, wofür man sich am folgenden Morgen entscheidet. Sie wurde noch stiller, hockte abends meist auf der Couch und zockte Handyspiele. Keine Gespräche mehr, die über Alltagsdinge hinausgingen. Jeder Versuch, mehr über ihr Verhalten zu erfahren, war zum Scheitern verurteilt. Kaum noch Nähe, geschweige denn Zärtlichkeiten oder gar Sex. Wenn ich versuchte, sie zu verführen, holte ich mir in neun von zehn Fällen einen Korb. Von ihrer Seite kam überhaupt nichts, es sei denn, sonntag nachts um kurz vor zwölf, wenn sie kurz vor dem Einschlafen flüsterte, ob ich nicht noch schnell in sie eindringen wolle... Beinahe so, als ob ihr gerade noch eingefallen sei, dass da ja auch noch Bedürfnisse schlummerten. Die komplette offensive Erotik, die wir beide zusammen mit voller Begeisterung gelebt hatten, war jedoch zu 100% verschwunden. Der Alltag gestaltete sich meist so, dass man ständig mit dem Gefühl herumrannte, dass da irgendetwas unter der Oberfläche schlummerte. Also ob sie im Gegensatz zu all den Jahren und unseren ersten Monaten jetzt nicht mehr wüsste, wie sie mit mir umgehen soll. Dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf mein Befinden. Ich grübelte mehr, versuchte, ihre Äußerungen irgendwie in eine logische Abfolge zu bringen, doch es ging nicht. Sie widersprach sich in der Zeit auch oft. Mal waren wir shoppen, sie zog sich eine blonde Perücke auf und sagte: Hey Schatz, soll ich die mal im Bett anziehen? Und das war ernst gemeint, denn sie hatte diese Fantasie schon öfter geäußert. Eine Stunde später war von Erotik nichts mehr zu spüren, ganz im Gegenteil. Dann wiederum schrieb sie mir, wo ich denn bliebe, sie hätte solche Sehnsucht nach mir. Als ich dann nach Hause kam, saß sie entweder mit ihrem Handy zockend da, ging zum Rauchen auf die Terrasse oder räumte in der Küche herum. Kein Gespräch, keine gemeinsame Zeit, und so langsam fühlte man sich ein wenig an der Nase herumgeführt. Der heftigste Moment war für mich, als ich die Situation eines Abends im Januar eskalieren ließ. Ich wollte Antworten und nicht mehr dieses Wischiwaschi, und so führte ich sie rethorisch in die Eskalation. Ihre Hauptaussagen an dieser Stelle: a) Ich fühlte mich eine zeitlang als Frau. Jetzt bin ich wieder nur Mutter. (Frage meinerseits: beides zusammen geht nicht...?) b) Es ist halt nichts Besonderes mehr. Alltag. (Auf einen Schlag?) Wochen später widerrief sie Teile dieser Aussage, wie bei so vielen Diskussionen. So ging es monatelang hin und her, bis März diesen Jahres. Da wurde so langsam eine kleine Änderung spürbar. Fast so, als ob sie auftaute, allerdings nur stückweise. Ich muss dazu sagen, dass ich mich selbst bis dahin auch schon ein Stück weit aus der Gleichung rausgenommen hatte, denn die Situation belastete mich schon sehr, und ich habe einen verantwortungsvollen Job und bin es auch mir selbst schuldig, dass ich mich durch ihre Verschlossenheit nicht dauerhaft runterziehen lasse. Ich ging vermehrt ins Fitnessstudio, verbrachte Abende mit Kumpels, ging vermehrt meinen Hobbys nach. Sie wurde wieder ein wenig herzlicher, fing auch dann und wann wieder an zu erzählen, wie ihr Tag so verlaufen sei. Dann und wann sucht sie auch mal wieder meine Nähe, jedoch diese vertrauensvolle Basis, dieses runde Gefühl, das will sich nicht mehr einstellen. An Sex denke ich zurzeit überhaupt nicht, da ich bei diesem Thema mittlerweile überhaupt kein Gefühl mehr habe, was sie wann wie wo will. Mittlerweile habe ich auch aufgehört, über alles reden zu wollen. Das ganze Gerede hat zu nichts geführt. Wieso ich denke, dass ich betaisiert bin? In dieser rumpeligen Zeit habe ich natürlich versucht, auf sie einzugehen. Habe versucht zu verstehen, was sie bewegt. Und bin so nach und nach ins Beta gerutscht. Ich war verfügbar, hab zu viel gemacht und dadurch meine Attraction selbst zu Boden gerungen. Sie mag keine Ja-Sager, das hat sie mal gesagt. Ich bin auch definitiv keiner und sage, wenn mir was nicht passt oder ich keinen Bock habe. Allerdings reduziert sie das Ja-Sagen bereits schon auf die kleinsten Alltagsdinge. Beispiel? Sie fragt abends, welchen Tee sie zum Abendbrot zubereiten soll. Da ich weitaus mehr Teesorten mag als meine beiden Damen, sagte ich des Öfteren: Mach irgendeinen, mir egal. Das war für sie schon Ja-Sager-Verhalten. Deshalb suche ich mir mittlerweile jeden Abend pauschal einen anderen Tee aus, damit dieser Schatten nicht mehr auf mich fällt. Sick, oder? Mittlerweile ist August, und seitdem ich mit dem Betablocker begonnen habe, scheint es wieder mehr in die vorherige Richtung zu gehen. Ich denke, ich habe mich zu sehr in die Beziehung reinrutschen lassen und meine eigene Person zu großen Teilen aufgegeben. Ich bin sicher, dass ich nicht sie ändern muss, sondern mich. Um wieder unnahbarer zu sein, nicht so leicht zu haben, so dass sie Aufwand betreiben muss. Und ehrlich gesagt ist es mir auch weitaus lieber zu sehen, dass sie versucht mich zu erobern, statt so needy neben ihr zu hocken und zu warten, dass sie mich "mal wieder ranlässt." Bist Du der Vater des Kindes? Nein, leider nicht. Allerdings übernehme ich im Alltag schon seit Anfang an Verantwortung, eben weil mir die Kleine so sehr ans Herz gewachsen ist. Wir unternehmen viel zusammen, ich habe ihr mittlerweile Rollschuhfahren und Schwimmen beigebracht, und die Alltagsmomente sind sehr herzlich, innig und lustig. Die Mutter erfüllt es mit Glück und Zufriedenheit, soweit ich das anhand ihrer Aussagen und Reaktionen beurteilen kann. Glücklicher Gesichtsausdruck, wenn ich mit der Kleinen mal wieder Quatsch mache, oder wir mal auf der Couch knuddeln oder Faxen machen. Das sind so die interessanten Fragen. Da kann man sich dann mal dem Problem nähern und dann gezielt zur Frage des TEs antworten.
  14. Danke, sehr interessanter Ansatz! Genau wegen solch differenter Sichtweisen habe ich das Thema hier eröffnet. Man ist ja selbst, aufgrund der persönlichen Bezogenheit, oftmals blind für andere Betrachtungswinkel. Ein Thema hast du ganz zum Ende angesprochen, welches natürlich das Eskalieren etwas schwieriger gestaltet: Wenn solche Situationen auftauchen, während die Kleine noch wach ist, wird's natürlich nix mit "Hektisch über'n Ecktisch". Aber das dürfte eher eine Frage des Timings sein, und wenn es praktisch eine zweiteilige Eskalation wird, mit "Rede weiter, Baby, das macht mich scharf" (C&F) und einem kleinen Reminder für spätere Uhrzeiten... Zudem dürfte ein solcher Moment, wenn denn wirklich ein Prickeln auftaucht, recht gut für Push&Pull geeignet sein. Kurz anwärmen, kleiner Shittest ob sie will, und dann Rückzug. Passt somit auch in die Zeit des Beta-Blockens. Wir werden sehen. Ich danke dir!
  15. Hi, wenn bei euch alles sauber läuft und er von dir auch dann und wann gespiegelt bekommt, dass er nicht nur VERsorger, sondern auch BEsorger ist, dann macht ihm das mit Gewissheit nichts aus. Würde es mir auch nicht. Etwas anderes ist es jedoch (und da werden mir sowohl Männlein als auch Weiblein zustimmen), wenn man schon längere Zeit das Gefühl hat, nicht als Mann oder Frau im biologischen Sinne wahrgenommen zu werden. Sowas knabbert an jedem und sorgt auf Dauer dafür, dass man sich nicht gerade sonderlich attraktiv fühlt. Das hat dann nichts mit Abwesenheit der Männlichkeit an sich zu tun, sondern mit der Wertschätzung und Anziehung innerhalb der Beziehung, und die braucht jeder in gewissen Abständen. Ich will niemand dressieren, davon war nie die Rede.
  16. Danke für die Antwort! Nicht dieses Verhalten hat dazu geführt, dass ich die Betaisierung festgestellt habe, sondern die "typischen" Symptome, wie sie auch schon im sticky thread "Betablocker" zu lesen sind: schleichende Distanzierung der Frau, versiegender Sex, selbst empfundene Needyness. Aber exakt dieses Bemuttern ist für mich schon brutale Betaisierung, weil sie mich in diesen Momenten garantiert nicht als ihren Stecher wahrnimmt Es sei denn, sie steht auf Ödipus... Insofern hast du recht. Dein Vorschlag klingt genial, und er trifft genau das Thema, welches mir seit einiger Zeit die meisten Probleme bereitet: C&F. Seitdem sie sich so zurückhaltend und distanziert verhält, habe ich Probleme entspannt und lustig zu sein, dabei war ich sonst ein Ausbund an Witz und Charme. Ich sollte lieber brutalst witzig und übertrieben damit umgehen und ihr damit zeigen "Baby, du kannst mir garnix, und wenn du mich noch so tätschelst, ich hab die Klöten." Ist zumindest eine Möglichkeit. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob man ihr mit Konfrontation nicht eher zeigt, dass sie da definitiv eine Grenze überschreitet. Würde ich so nicht kurzfristig mein Standing pushen und Flanke bekennen?