jon29

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  1. Natürlich 100 Millionen sind radikale Islamisten? Achja, und soviel sind auch für den 11.September verantwortlich... Aber selbst wenn, wären es noch 1 Mrd friedliche Moslems dem gegenüber. (die Zahlenstärke des IS, der sich aus weltweiten Rekruten zusammensetzt) und der unbeteiligten lokalen Bevölkerung solltest du dir auch mal anschauen) Meine Güte, warum marschieren die nicht einfach ein, und lassen den Job von paar Terrorhansrln machen.
  2. Nochmal: "Der" Islam ist nicht das Problem, sondern Islamisten, eine Minderheit, die gewaltigen Schaden anrichtet. Und wenn ich Geschichtsverfälschungen und extreme Vereinfachungen, die alles in den gleichen Topf schmeiße entlarve, hat das nix mit Verharmlosung zu tun, sondern Differenzierung! Ferner liegen die Ursachen des Islamismus nicht im Koran, sondern in politischen Entwicklungen der letzten 50 Jahre, aber die politischen Umstände und Entwicklungen die dazu führten interessieren euch ja null! Ihr Islamhasser habt geschichtliche (objektiv falsche) argumentiert und vom 7. Jhd über die Türkenkriege bis zu modernen Islamisten alles in den gleichen Top geworfen, und die langen friedlichen und toleranten Zeiträume unter den Tisch fallen lassen . Sobald man die historischen Fakten entgegensetzt, beschwert ihr Euch, dass ich mit historischer Argumentation komme. Das zeigt auch eure fragile und widerSprüchliche Argumentationsweise auf. Und nochmal: Christlicher Fanatismus und Verheerungen durch Religionskriege reichen weit in die Neuzeit hinein, nicht nur ins Mittelalter... Wenn man nicht eine WeltReligion nicht pauschal dämonisiert, ist das schon Rosinenpickerei und Verfälschung. Was für ein intellektuelles Armutszeugnis.
  3. @Juicy Naja Mansour, der kritisiert nicht "den" Islam, sondern kritisiert Islamismus und fordert eine zeitgemäße Reform der islamischen Glaubenspraxis. Aber gut.
  4. Beste Satire zu der momentanen Hysterie auf allen Seiten: ?
  5. jon29

    Zeigt her eure Werke!

    Hatchet, du hast einfach den coolsten Job von allem im Forum. Punkt.
  6. Würdest du tolerieren, wenn jemand hier das Judentum kritisiert? Wohl kaum! Du würdest natürlich die Leute des Antisemitismus beschuldigen, so ehrlich sollst du bitte sein! Und eine gesamte Religion zu dämonisieren ist nie richtig. Zudem "Islamkritiker" vor allem durch Vereinfachungen und Verfälschungen glänzen, und letztlich damit moderaten Gläubigen auf eine Stufe mit Fundamentalisten stellen.
  7. Zumal nicht mal beim Randthema PU die Berichtetstattung konform und gleich ist. Kann auch einige differenzierte Artikel Posten. Aber bei einem hat Mephisto recht. Durch die Zeitungskrise sind die Redaktionen so ausgedünnt, dass bei Randthemen eben schnell skandalisiert wird, dass niemals geschehen wäre, wenn man sich tiefer mit dem Thema beschäftigt hätte. Das ist ein Problem. "Unabhängige Blogs", Social Media korrigieren das ja nicht, nein sie treiben die Einseitigkeit bei gleicher Unkenntnis auf die Spitze. "Alternative Medien" sind also keine alternative Quelle.
  8. Wir leben in ner Zeit, in der Pauschalisierung und selbstgerechtes aufbauschen von Feindbildern den Zeitgeist prägen. Ein besonderer Umstand: Einzelne Ereignisse und Personen werden als "Beweis" verwendet, um eine gesamte Gruppe zu dämonisieren. Wenn das nicht reicht, reißt man Aussagen und Umdtände aus dem Zusammenhang oder dichtet fröhlich etwas dazu. Mit diesen Infofetzen kommt dann die riesige Empörungswelle in den sozialen Medien in Gang, und weil die traditionellen Medien nicht mehr die Manpower haben, dies nachzuprüfen, übernehmen Sie diese Horrormeldungen, die Klickzahlen sind zudem vielfach höher als bei normalen Nachrichten. User der Sozialen Medien kommen sowieso nie auf die Idee, den Wahrheitsgehalt und die Aussagekraft solcher Geschichten zu hinterfragen. Beim Thema Vergewaltigung schalten die meisten sowieso ihren Verstand aus und ihren Wutmodus an. Und hier wie dort wird durch das Fehlverhalten einer kleinen Minderheit eine ganze Gruppe zu Vergewaltigungsmonstern. Fundament des ganzen - obwohl die Verbreiter meist der wohlgenährten Mittelschicht des Westens angehören - ist dann das Opfer/Feind-Denken. Da wird eine riesen Bedrohung durch die angebliche Gruppe (Weiße Männer/PUAs/Migranten) konstruiert und die eigene Unterdrückung zelebriert durch die "da oben", also "Seilschaften weißer heterosexueller Männer", "die" xy-Industrie, linke/Neoliberale Medien und natürlich "die Politik", die je nach eigener Anschauung durchweg links bzw. rechts ist. Sie selbst sind natürlich "Opfer" und " unterdrückt". Auch ganz wichtig: Wer nicht ihre Einschätzung teilt, den ordnen sie automatisch der Feindesseite zu, also " Heterosexist", "Mainstream-Linker" usw. Damit einher geht das wohlige Gefühl, in der Tradition großer Widerstandskämpfer von Robin Hood bis Sophie Scholl zu stehen, und das ohne wie diese wirklich in seinem Wohlstandsleben irgendwie gefährdet zu sein. Im eigenen Kopf befinden sie sich natürlich in einem gleichschalteten Unterdrückungsstaat, wie die UdSSR zu Stalins Zeiten. Dieses Denken reicht von Radikalfeministen bis zu Pegidaanhängern gleichermaßen. Mit der Folge, dass wir in einer Atmosphäre der Gehässigkeit, Lügen und der politischen Blockade leben, ein unvoreingenommenes Miteinander ist bald nicht mehr möglich.
  9. Aber Leute, die den Islam kritisieren als rechtsradikale Moslemhasser gleichzusetzen ist in Ordnung? Aber Leute, die das Judentum kritisieren als rechtsradikale Judenhasser gleichzusetzen ist in Ordnung?Die Lehre aus der Geschichte ist nicht nur die Toleranz gegenüber Juden, sondern, dass man generell nicht ganze Religionen, Ethnien oder Kulturen dämonisiert. ---- Newborn warum pochst du auf Naturwissenschaften und Empirie, wenn weder durch Videos noch durch Empirie der "Insidejob" von 9/11 nachgewiesen werden kann. Ich bitte doch, deine Analysen mit den Videos halten doch keiner naturwissenschaftlichen Falsifizierubg stand. Du kannst also höchstens mit Wahrscheinlichkeiten und politischen Zusammenhängen (also "geisteswissenschaftlich") argumentieren. ---- Was ich bei den VTlern auch immer seltsam finde, dass sie einerseits den 11.9 als Insidejob erklären, der Krieg in Nahost legitimieren sollte. Aber auf der anderenSeite auch eifrigst Untergabgsszenarien durch muslimische Migranten an die Wand malen, und die Meinung der Rechtspopulisten teilen bzw. rechtspopulistische Parteien offen unterstützen. Vor allem, dass ihnen dieser offensichtliche Widerspruch nicht selbst klar wird.
  10. Bei Newborn wundert mich immer, dass er die Naturwissenschaft als so überlegen hinstellt, aber ein paar Youtubevideos als Beweisgrundlage für einen angeblichen Fake hernimmt. Aspie, man kann zur israelischen Politik stehen, wie man will. Hier handelt es sich um einen Regionalkonflikt, wo auch einige unschuldige Palästinenser umkamen. Aber die totale Auslöschung der Juden und jüdische Kultur ist damit nicht vergleichbar. Oder wurden Millionen Palästinenser vergast? Sowieso ein Unding, alles, was einem nicht passt mit den Nazis gleichzusetzen. Das ist immer ne Verharmlosung des NS. Ist ja nicht nur bei dem Konflikt im Nahost so. Kann nicht jedes Unrecht nicht mal als individueller Umstand beschrieben und auch verurteilt werden, ohne ihn mit dem NS in eine Linie gesetzt werden. Bei den Ultraliberalen wird dann die Obamaregierung gleich "faschistische" wegen der Krankenkassenreform, bei den Feministen gibt's dann ebenso oft die NS-Analogie der Rape-Society, das autoritäre Russland muss sich nach der Krimeroberung auch faschistische Methoden vorwerfen lassen. In die EU ist bei allen Rechtspopulisten sowieso ein faschistisches System für die Vorherrschaft der Deutschen.
  11. @Butchi Genauso argumentieren die Islamisten, "was die sollen im Westen unschuldig sein? Sagt das mal den Hunderttausenden Toten im Irakkrieg und den Folteropfern der Amis..." Terrorismus ist der Krieg der kleinen Minderheit, weil sie zu schwach sind und zu wenige Anhänger haben, um einen offenen Krieg zu führen. Minimaler Aufwand mit maximaler Wirkung. Und wir gehen ihnen alle auf den Leim. Bauschen die Spinner zu einer riesen Armee auf. Ein paar Hundert Hanseln schaffen das Bild, sie wäre "die islamische Kraft" und wir nehmen ihnen das ab.
  12.   Wer repräsentiert dann den echten Islam bzw. wie ist der echte Islam? Welche islamische Autorität verkörpert deiner Meinung nach den echten Islam am nächsten? M O P A R  Genauso wie es bei den Christen gibt es da eben eine sehr unterschiedliche Antwort. Millionen von Sufis in Indien, friedliche Schiieten, Aleviten oder Sunniten, konservative Wahabiten in Saudi-Arabien, Muslime in Indonesien oder Afghanistan? Ich würde mir auch verbitten, das Christentum mit irgendwelchen Evangikalen Spinnern in den USA gleichzusetzen. Es geht darum, dass hier üble Fanatiker mit "dem" Islam in seiner Gesamtheit heute und historisch gleich gesetzt wird. Auch ignoriert das die verschiedensten Ursachen die zum Fanatismus geführt haben. Zahlreiche politische Krisen, ethnische Konflikte, rücksichtslose Eingriffe des Westens, Stellvertreterkriege diverser Nationen in der Region, usw. Vor fünfzig Jahren sah es in der Region sehr anders aus. Insbesondere mit der Religionsausübung. Also muss man fragen, was zu dieser Fanatisierung führte.
  13. Also was denn nun ihr "Islamkritiker"? Wenn man schreibt, es handelt sich heute um heutige Fanatiker, die nicht für den Islam stehen, kommen ellenlange Begründungen, die angeblich beweisen sollen, dass der Islam schon seit den Anfängen eine"faschistische" oder "barbarische" Religion ist. Widerlegt man das, wirft man mir die "historisch-vergleichende" Argumentation vor? Was soll das?Ihr begründet doch die ganze Zeit historisch, warum der Islam perse eine "barbarische Religion" ist. Und Leute, die eine gesamte Religion und ihre Geschichte pauschal als faschistisch und barbarisch bezeichnen sind objektiv rechte Deppen., Ob sie über das Judentum oder den Islam sprechen ergibt da keinen Unterschied! Zurecht tolerierst du Aspie vor, dass es nicht geht ist, das Judentum mit dem Faschismus gleichzusetzen. Es geht auch nicht, den Islam mit Faschismus gleichzusetzen, es dient hier wie dort, nur um die eigenen Vorurteile rechtzufertigen. Die "bösen" oder die "wahren Faschisten" sind die ....
  14. Weil ihr Moslemhasser ignoriert, dass dies in anderen Kulturkreisen genauso vorkommt. Die gleichen Integrationsprobleme ebenso bei nicht-Moslems vorkommen, auch in anderen Ländern mit Einwanderung. Diese Sachen also nicht ein Religionsproblem st!Bei den Russen interessiert dich das nicht, und bei Moslems ist das das riesen Problem??
  15. Es ist wirklich bei den rechtsradikalen Deppen, Hopfen und Malz verloren: Beweist man ihnen zehnmal, dass Koran und Bibel in keiner Weise sich hinsichtlich Friedfertigkeit bzw Gewalttätigkeit unterscheiden, kommen sie noch zehnmal mit verkürzten Zitaten und behaupten wieder einmal "der" Islam will alle anderen ausrotten. Wenn man das alte Testament so auslegen würde, wie ihr den Koran, dann ist das Judentum ebenso eine "faschistische Vernichtungsideologie". Kommt man dann mit x Gegenbeispielen im Koran, in der islamischen Theologie und der überwiegend friedlichen Masse der heute lebenden Muslime kommt dann der nächste um die Ecke, und kommt dann wieder mit der Geschichte. Dann das nächste Beispiel der verblödenden Vereinfachung: Die historische Sharia wird mit der heutigen Auslegung und Radikalisierung der Sharia gleichgesetzt. Vergessen wird, dass - wie in Europa - Recht immer auch göttliches Recht von Gott war. Selbst in friedlichen und besonders toleranten Zeiten wie die Frühmogulen in Indien oder die Mauren in Spanien. Dann: Das osmanische Reich wird als Islsmistisch gleichgesetzt. Nein, es war ein weltliches Reich mit religiösem Unterbau, wie die christlichen Reiche bis ins 18. Jahrhundert auch! Die Eroberung des Balkans war keine Islamisierung, sondern Erweiterung der Macht. Dann das perfideste und dümmste überhaupt: Man rechtfertigt seinen Hass auf Moslems damit, indem man den Islam zum Faschismus erklärt. Keine Ahnung von beidem, und zeigt wie wenig Hintergrundbildung herrscht. (Bin ja gespannt wo mir die Leute europäischen Militarismus, Sozialdarwinismus, Technikgläubigkeit bei gleichzeitigem Mystizismus, massenhafte Uniformisierung der Gesellschaft, irdischer Führerkult im Islam mir konkret nachweisen wollen - denn Islam ist ja "Faschismus".) Aber egal, alles weil Islam perse böse natürlich faschistisch! Dann: Als Beweis, dass Islam perse böse ist, wird auf die scheinbar immer grausame Geschichte des Islams hingewiesen. Widerlegt man das, verweist auf die friedlichen Glanzzeiten und Toleranz mit Hinweis auf die zahlreichen Grausamkeiten in der christlichen Geschichten Dann plötzlich bei den Christen wird die Geschichte irrelevant und man erklärt alles für 1000 Jahre her. Dass fanatische Phasen des Christentums immer wieder bis weit in die Neuzeit hinein stattfanden Dann der nächste Dünnpfiff: Weil Mohammed der letzte Prophet sei, kann man den Islam nicht reformieren. komisch, dass der Islam - wie alle Religionen - sich immer wieder verändert hat und verschiedenste Ach und weil hier immer die fernöstliche Religionen als Gegenbeispiel nannten. Als wären hinduistische Fanatiker heutzutage mit ihrem gewalttätigem Weltbild irgendwie anders. Oder die grausamen Verheerungen von christlichen Fanatikern in Liberia. Also erzählt mir ni Ferner: Die Ignoranz, wie der Westen seit fünf Jahrzehnten durch seine verheerende Politik im nahen Osten den Fanatismus erst richtig groß gemacht hat. Da wird geoß getönt, dass nichts so ein Gewaltpotential hat wie was "heute im Namen des Islams" getan wird, aber die westliche Mit des teortung für diese Radikalisierung wieder ignoriert: - Sturz der iranischen Demokratie 1954 durch ISA und GB, jahrzehntelange Unterstützung des Schahregimes (Folge islamische Recolution) - Sowjetisch/amerikanischer Stellvertreterkrieg im Afghanistan der 70 u. 80er, Unterstützung der Taliban - Keine zwei-Staaten-Lösung bei Israel-Palästina, - Unterstützung in den 70er und 80er Jahren des damals noch einzig fubdamentslistischen Staates in Nahost/ Saidi-Arabien wegen dem Öl - Irakkrieg, der eine ganze Region verheert und destabilisiert hat, mit Hunderttausenden Töten. Ohne den Irakkrieg gäbe es keinen IS und all die heutigen Folgen, das ist Fakt Usw. Aber klar, die Probleme und Radikalisierung sind alle Folge des Koran und so. Das sind nur die Dann wird auch die grausame Rolle der Kirchen/ Christentums bei Religionskriegen, Zwanfsmissionierung, Kolonialisierung extrem relativiert. Wir Christen waren ja nieee so böse wie die bösen bösen Moslems. Einfach pauschal eine WeltReligion, ihre lange Geschichte und eine Milliarde Menschen für eine "faschistische Vernichtungsideologie" erklären, zeugt schlicht von ignoranter Dummheit!! Aber jetzt wird wieder wahrheitswidrig behauptet, der Islam habe die Vernichtung aller Ungläubigen zum Ziel. Da kann man hundert Gegenzitate und Gegenbeispiele aus der islamischen Geschichte und Kzltur bringen, sie werden es wieder behaupten! Und wieder sagen, die fanatischen Spinner repräsentieren den echten Islam!
  16. @Me Condidence, das ist aber eine Zustandsbeschreibung von Verhältnissen in gewissen Staaten der Gegenwart. Daraus folgt nicht, dass der Islam automatisch im fanatischen Fundamentalismus endet. Darum geht's mir. Ferner führt die Verengung auf den Islam bei der Integrationsdebatte an vielen Problemen vorbei. Es sind immer soziale Verwerfungen, Abgeenzungen, die zu den typischen Verwerfungen führen. Dir Probleme mit Latinos und Schwarzen in den USA sind ja sehr ähnlich mit einigen bei uns. Organisierte Kriminalität, Prostitution, Gewalt gegen Frauen bei osteuropäischen Mugranten sind auch nicht besser. Oder anders gesagt, vor zehn Jahren hätten sich Frankoalgerier aus denBanlieus Gangs angeschlossen, die ihnen auch angeschlossen, die ihnen auch Ehre und Halt gegeben hätten. Heute gehen manche stattdessenzu Islamisten. Nur ist eine Schießerei von Banden für uns nicht so erschreckend, wie die eines Islamisten. Da ist doch nicht der Islam Schuld, sondern die soziale Situation in den Banlieus ist die eigentliche Ursache. Oder die Frage, warum in manchen Städten die Integration problemlos klappt und in anderen nicht, obwohl erstere sogar oft nen höheren Migrationsanteil haben. ---- @ Mr Pepper: Du kannst es noch so verbiegen mit Wortklaubereien, eine Ideologie ist keine Religion, da der transzendente Charakter fehlt und eine Religion auch nicht den extrem konkreten politischen Bezug besitzt. Egal. auch an dich der Hinweis: Die Einstellung in Russland zu Homosexuellen ist ebenso extrem negativ, Christen in Afrika oft fundamentalistisch (Homosexuelle Afrikaner bekommen hier deswegen oft Asyl), die Stellung der Frau in Indien auch katastrophal oder die Gewalt in vielen Gegenden Südamerikas gravierend. Wollen wir diese Menschen mit dieser Sozialisation ausschließen?
  17. jon29

    Entweder Oder

    Betrinken! Mercedes oder BMW?
  18. Sein hauptargument war doch: der koran ist 1:1 das wort gottes, es darf nicht verändert und nicht anders ausgelegt werden. Wenn jetzt im koran sachen drinstehen wie, dass man seine frau schlagen kann oder schwule umbringen darf, ist das für ein friedliches und tolerantes miteinander nicht gerade hilfreich.Das ist auch der unterschied zu den von dir genannten christlichen gräueltaten (kreuzzug etc.). Seitdem wurde der glauben reformiert durch voltaire & co. Heutzutage nimmt so gut wie kein mensch im westen mehr die bibel wörtlich. Der aufklärung sei dank. Im koran gab es allerdings noch keinen solchen reformer bzw. Er wird qualvoll mundtot gemacht (raif badawi). Um diesem hauptargument auszuweichen, zeigst du auf andere missstände (hier waren die christen viel böser) und relativierst. Dass in manchen ländern muslime friedlich mit anderen menschengruppen zusammenleben bestreitet doch keiner. wenn an einer ampel übermäßig häufig unfälle passieren konzentriert man sich ja auch nicht auf die zehn autos die unfallfrei darübergefahren sind. Sondern man schaut auf den unfall, und fragt sich wie er zustande gekommen ist. In vielem muslimischen ländern werden alle die keine männlichen muslime sind mindestens unterdrückt. Im namen des islam. In dem man jetzt von diesen missständen ablenkt und sagt die andern waren ja da und da genauso schlimm, tust du diesen unterdrückten menschen unrecht. Weshalb also nicht mal auf folgende these eingehen: Mohammed hat seine religion mit gewalt und krieg verbreitet. Er war (was in der damaligen zeit normal war) mehr als intolerant gegenüber anderen (ungläubige, schwule). Seine geschichte ist im koran festgehalten, an den sich 1:1 gehalten werden muss, alles was davon abweicht ist falsch. Wenn jetzt also jemand es mohammed gleich tut (glauben durch krieg verbreiten, schwule vom hochhaus werfen etc) und sich dabei auf dieses buch bezieht, ist der islam dann vielleicht doch nicht die "religion des friedens" ? Und bevor du jetzt gleich wieder damit kommst dass ich ein urdeutscher rechter spinner bin (wie das bei dir ja ein reflex zu sein scheint): ich komme aus italien und sehe südländischer aus als so mancher muslim Mr Confidence Ach bitte jetzt relativiert doch nicht den pauschslisierenden Blödsinn. Er hat vieles unterschiedlichstes gleichgeseut, wie Türkenkriege, Indien etc. Er hat verschiedenstes nicht zusammengehörendes in einen Topf geschmissen. Ferner: In der Bibel stehen genauso grausame Sachen zu Schwulen, der Stellung der Frau und Ungläubige. Wenn man das alles verkürzt und anderes einfach weglässt, kann man jede Religion als böse hinstellen. Andere Zitate, die das Gegenteil beschreiben, hat er ja schon im Vornhinein als nicht zulässig abgelehnt mit dem Hinweis auf seine fragwürdige Geschichtsklauberei! Außerdem habe ich nicht gesagt, dass die christliche Geschichte schlimmer ist. Sondern, dass sich ebenso wie im Islam liberale und tolerante Zeiten mit fanatischen Zeiten abwechseln. Dass es in der islamischen Geschichte lange Perioden von Toleranz und friedlichem Zusammenleben gab, lasst ihr auch unter den Tisch fallen. Ferner gab es natürlich der Aufklärung vergleichbare islamische Glanzzeiten der Kultur und Philipsophie. Die Mauren und die frühen Mogulen in Indien nur als Beispiel, wo die Wissenschaften blühten und man nach dem gemeinsamen der Religionen suchte. Wie im Christentum, wurde auch der Koran stets unterschiedlich ausgelegt und gelebt! Nur Trottel verkürzen eine Religionsschrift auf einzelne Zitate. Zur Aufklärung: Große Sauereien der christlichen Welt fanden auch nach der Aufklärung statt. Übrigens: Streng theologisch ist die Bibel auch das Wort Gottes, und man darf davon nicht abweichen. Auch ignoriert ihr die große islamische theologische Tradition der Tolerierung Andersgläubiger mit eigenem Rechtstatus usw. Sonst hätte auf dem Balkan das orthodoxe Christentum nicht überlebt. Zu Mohammed: Der Gott des alten Testaments ist nicht selten grausam, der für die Juden so wichtige König David ebenso ein Kriegsherr. Ist das Beweis für ein aggressives Judentum?? Ferner ist der Moderne Islamismus so nicht gleichzusetzen mit früheren Religionskriegen, weil dem andere Konflikte zuGrunde liegen! Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Außerdem ist es schon seltsam, nur fanatische Regime als repräsentativ gelten zu lassen, während friedliche und tolerante Zeiten als irrelevant hingestellt werden! Sorry, dumme Pauschalisierung, bleibt dumme Pauschalisierung Und wer ne Religion und ihre Gläubigen pauschal als radikale und grausame Ideologie und Fanatiker abtut, das hat Farfalla, dann ist er ein rechtsradikaler Depp!
  19. @ Aspie Und positive Berichte von Helfern sind dann Verzerrungen der Lügenpresse? ---
  20. @Farfalla Die christliche Expansion vergessen? Die Verbreitung des Christentums ist genauso grausam gewesen. Dann die grausame Zeit der Kreuzzüge usw. Ferner setzt du die Erweiterung eines Weltreiches der Türken mit Religion gleich. Auch nicht zulässig! So wenig, wie die Expansion des russischen Weltreiches im 18. und 18. Jahrhundert als christlich-orthodoxen Kampf zu sehen. Außerdem vergißt du die Tatsache, dass bei der Expansion des türkischen Reiches nicht die Religion im Vordergrund stand. So konnten Juden und Christen friedlich ihren Glauben weiter leben. Sonst hätte auf dem Balkan und Griechenlad der orthodoxe Glaube nicht überlebt! Ähnliches gilt auch für viele islamische Reiche des Hochmittelalters und Frührenaissance, wie die Mauren in Spanien, die ein Hort der Toleranz waren. Oder weil Du Indien gepostet hast, die Sikh sind wohl das friedfertigste überhaupt. Ebenso sind Hindus in keiner Weise friedlicher gewesen, als die Moskems. Auch hier wechseln sich z.B. Bei den moslemischen Mogulen Zeiten der Toleranz und Vielfalt mit härteren Zeiten ab. Ähnliches gilt auch für viele islamische Reiche des Hochmittelalters und Frührenaissance, wie die Mauren in Spanien, die ein Hort der Toleranz waren. So flohen während der Hochzeit von Progromen in der Frührenaissance zahlreiche Juden vom christlichen Europa in die islamische Welt. Stichwort sephardische Juden. Dann die christliche Zwangsmissionuerung, die Grausamkeiten und Kolonialisierung Afrikas und Südamerika lässt du auch unter den Tisch fallen. MOD EDIT: KEINE PERSÖNLICHEN BELEIDIGUNGEN! M O P A R Aber, was soll man auch von einem (...) halten, der eine gesamte Weltreligion, verschiedenste Epochen, verschiedenste Weltreiche und Politik in einen Topf schmeißt. So ist das mit rechtsradikalen Dumpfbacken, Pauschalisierungen,Verkürzungen und mangelndes Hintergrundwissen sind die Basis für ihre Ideologie. Einfach mal Türkenkriege, heutigen Islamismus, Frühzeit von Religion einfach mal alles gleichsetzen. Jede Expandion eines islamischen Reiches, wird zum Krieg des Islams. Jeder Religionskonflikt der letzten 1500 Jahre zur Regel für die Gesamtzeut. Damit kann man jede Religion zur Teufelsideologie hochstilisieren. Ja klar, Islam und alle Moslems böse, das ist natürlich die wahre intellektuelle Erkenntnis und jeder der nicht pauschalisiert ist ein Idiot. Edit: Kannst du auch alles bei Wikipedia nachlesen, nur halt bitte nicht mehr selektiv lesen!
  21. 1. Antisemitismus und Islamophobie zu vergleichen übersehe, dass der Antisemitismus im Unterschied zur Islamophobie in Auschwitz zu einem weltgeschichtlich einmaligen Verbrechen geführt hat und der Judenhass damit seinem Wesen nach eine sehr viel destruktivere Einstellung darstellt als einfache Vorurteile gegen Muslime. Beides miteinander zu vergleichen führe somit zu einer beinahe leugnenden Verharmlosung des Antisemitismus und seiner Folgen, einschließlich der Vernichtungslager. 2. Das, was da miteinander verglichen werden soll, lasse sich schon deshalb nicht vergleichen, weil es die zweite Vergleichsgröße - nämlich die Islamophobie - überhaupt nicht gebe, als wissenschaftlichen Begriff schon mal gar nicht, und wenn doch, dann gebe es sie jedenfalls nicht länger als zwanzig Jahre. Damit besteht der Verdacht, dass jenes Konstrukt, das da als Islamophobie gilt, nichts anderes als eine geschickte pseudowissenschaftliche Strategie ist, um die in der Sache nur zu berechtigte Kritik an der Religion des Islam selbst bzw. an vielen Muslimen zu delegitimieren. 3. Antisemitismus und Islamophobie miteinander zu vergleichen sei nicht nur verharmlosend und beschönigend, sondern geradezu zynisch und eine Verhöhnung der Opfer des Holocaust, weil doch der Islam - nach Überzeugung von Mitgliedern dieser Autorengruppe, die bewusst nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheiden will - selbst eine zutiefst judenfeindliche Ideologie sei. Erstmal dieser unhaltbare Scheiß, eine Religion als "Ideologie" zu deklarieren, nur um sie pauschal herabzusetzen. Dann dient die perfide Unterstellung, der Islam sei perse antisemitisch nur dazu, um die eigene Muslimfeindlichkeit zu legitimieren. Einfach mal alle Aspekte eines Glaubens, eine Milliarde Menschen, eine höchst unterschiedliche Geschichte einer Weltreligion auf Extremisten reduzieren. Das ist nicht "berechtigte Kritik", sondern dumpfer AFD-Stammtisch und Ausdruck mangelnder Bildung.Ferner, Fundamentalisten und grausame Fanatiker gab und gibt es in jeder Religion, auch im Judentum. Sie treten nur zu unterschiedlichen Zeiten verstärkt auf. Außerdem, der Holocaust hat uns gelehrt, dass jede Herabwürdigung und Diskriminierung einer Menschengruppe eine Widerlichkeit ist. Es gibt keinen Unterschied, ob es sich um Juden, Schwarze, Zigeuner, Indianer oder auch Muslime handelt. Die Geschichte hat gezeigt, wohin das führen kann, und nur weil z.B. Hindus oder Schwarze keinen Holocaust erfahren mussten, ist Hass gegen sie, nicht weniger schlimm. Und jetzt komm nicht mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten aus dem Koran, dann Hau ich dir ebensolche Zitate aus der Bibel um die Ohren! (mit denen man früher übrigens die Juden als pauschal grausam darstellen wollte) EDIT: Dies ändert nichts daran, dass Ken Jebsen und Elsässer natürlich Antisemiten sind. Aber das Ausspielen von Islamfeindlichkeit und Antisemitismus gegeneinander ist das perfide: Also: Islam/ Muslime wird pauschal Antisemitismus unterstellt, um die eigene Islamfeindlichkeit zu rechtfertigen. Das gleiche bei Juden/Israel, um Antisemitismus zu rechtfertigen, Beispiel: Israel mache sich des Völkermordes schuldig, weil bei einer bedenklichen Aktion 1000 Palästinenser umkamen. Da werden also 1000 Menschen mit 6 Mio gleichgesetzt usw.
  22. Enigma, was ist denn ein Gschichtldrucker? Bin zwar aus Süddeutschland, aber manch österreichische Poesie bleibt auch mir verschlossen.
  23. Lass Dir aus Erfahrung sagen: Nein!Ferner, wer sich privat viel Geld leiht, kann in der Regel mit Geld nicht umgehen, schlicht ein Chaot und/oder steckt in grundsätzlich finanziellen Schwierigkeiten. Also ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass er es nicht gebacken bekommt, das Geld wie vereinbart zurückzuzahlen. Doch davor wird er Dir erklären, warum das ne Ausnahmesituation ist und er ganz selbstverständlich Dir pünktlichst alles zurückzahlst. Er überzeugt Dich, schließlich glaubt er selbst dran und du kennst ihn ja so gut. Engen Freunden vertraut man halt! Nur ändert es nichts dran, dass er eben ein Typ ist der null mit Geld umgehen kann, sonst bekäme er es locker von der Bank. Hundert Euro kann jeder nach ein paar Wochen irgendwie zusammenkratzen, ein paar Tausend nicht. Ich gebe Dir aus Erfahrung den gutgemeinten Rat, keine höhere Beträgen zu verleihen, wenn Du keine Freundschaft gefährden und nicht verletzt werden möchtest.
  24. Du hast halt gute Erfahrungen gemacht. Aber die Gefahr ist wirklich groß, dass dies schief geht und ne Freundschaft massiv gefährdet, denn jeder mit schlechten Erfahrungen könnte sich nicht vorstellen, dass Kumpel xy nicht zurückzahlt. Klar, kleinere Beträge kann man schon verleihen, aber ab ner bestimmten Größe wird's heikel. Das kann beim einen 100.- Euro sein, beim anderen 1000.-, aber irgendwann ist es eben Freundschaft-gefährdend.
  25. Also ich habe da leider auch sehr schlechte Erfahrungen gesammelt. Als Außenstehender ist einem sofort klar, dass man größere Geldbeträge nicht verleiht. Aber in der konkreten Situation denkt man sich, "ach das ist der gute Freund x, kenn ich seit dem Kindergarten, den kann ich nicht in Stich lassen, und der ist so korrekt, natürlich zählt der das zurück!" Pfiffedeckel.beim Geld verändern sich die Freunde. Bei mir war das nochmal in ner anderen Dimension. Hier: Ich würde es gleich freundlich ansprechen, sonst staut sich auf beiden Seiten was auf. Ihn dann fragen, wann er denn konkret das Geld zurückzahlen will..