jon29

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  1. Jetzt haben also die Iraner, den damals mehrheitlich gewählten und beliebten Präsidenten Motassadeq, gestürzt, und nicht die USA und GB, wegen BP und Kommunistenhysterie. Ich habe es natürlich nicht richtig verstanden, denn der Amerikaner an sich, ist nur zu guten Taten fähig. Ferner habe ich nicht Saddam entschuldigt für seine Kriege vor 20 Jahren, sondern, dass du es hingestellt hast, als wäre das der Zustand von 2003, nur um zu behaupten der Irak war vor dem Einsatz instabiler. Eine totale Verdreehung meiner Aussage. Geostrategische Interessen und die zweitgrößten Ölvorkommen (Stichwort Ölsicherheit) spielen natürlich niemsls eine Rolle. Als 2003 einGastdozenten an der Uni, welcher als USA-Experte bei der SWP die Bundesregierung berät, uns die geostrategischen Interessen erläuterte, war der natürlich auch ein naiver Idiot. Denn die USA wollte allein dort Demokratie einführen, und log zum Wohl des irakischen Volkes. Es wird immer besser...
  2. @Presto Das ist dein Niveau der Argumebtation: Im Keller.Wer eine ganze WeltReligion diffamiert, ist einfach am rechten Rand. Ich kann dieses, "ich bin kein Rechter, aber Islam ist ..." nicht mehr hören. Im Gegensatz zu euch habe ich mir Koran und islamische Überlieferung genau angeschaut: Ihr rechtes Pack wollt nur einzelne Wortfetzen gelten lassen. aus dem Kontext gerissen und ohne wirkliche Kenntnis von Islan und Koran. Ich habe zehnmal eure vermeintlichen Belege für die Intoleranz und Gewalt im Koran widerlegt. Interessiert euch nicht. Kommt wieder mit der dumpfen Mischung aus Lüge und Hetze! Setzt man zehn andere Koranstellen dagegen, erklärt ihr Islamhasser das gleich für nullund nichtig. Ihr reißt nur einzelne Textstellen heraus, ich habe die wichtigsten Glaubensgrundsätze herausgearbeitet, mit Belegen. (Gottesfürchtigkeit, Barmherzigkeit, ein sittliches moralisches Leben und Bescheidenheit.) Die eben nicht im Kampf gegen Ungläubige liegen. Ignoriert ihr als "unlogisch" und lässt das nicht gelten. Auf die Feststellung, dass in jeder Religion seltsame Stellen in den Schriften vorkommen, da kommt nur billigste Polemik "du mit der Bibel". Auch finde ich lustig, dass du das Entstehen des Extremismus alleine auf den "bösen Islam" zurückführst. Lange Epochen des Friedens und der Toleranz, Hunderte Millionen von friedlichen Muslimen haben dann nichts mit dem Islam zu tun. Ursachen für Radikalismus, - Armut, Kriege, ethnische Konflikte - zu erwähnen, ist dumpf! Nein, es liegt allein am Islam. Islamismus ist ja deckungsgleich. Achja, dass jede Religion in bestimmten Situationen Fundamentalisten hervorbringt, das zu erwähnen findet ihr ja dumm, "und komm ja nicht wieder mit woanders auch". Denn das würde eurer These widersprechen, dass der Islamismus im Islam angelegt ist. Auch wirst du und deine anderen pegidafreunde wieder sagen, ich hätte nur das eine Argument "das Christentum auch gebracht" und wieder alle anderen ignorieren. Der Islam soll nicht reformierbar sein? Dann deine theologisch meisterhafte Ubterscheidung zwischen Christentum "Erbsünde" vs. " Allah oder nicht", die beweist natürlich alles. Ein wirklicher Kenner der christlichen und islamischen "Fundamente". Den Sufismus, die vielen verschiedenen Auslegungen der Konfessionen, die Reformdenker im 19. u. 20. Jahrhundert, die verschiedenen philosophischen Schulen der islamischen Geschichte aufzuzählen, spare ich mir! Wozu, wenn du die Ausführungen zu langen friedlichen u d tolerante Epochen nicht wahrnehmen willst. Weil "unlogische Argumentation". Denn es gibt ja nur " den einen Islam" "unveränderlich" und "unreformierbar". Seltsam, dass eine Religion, die sich immer wieder wandelte, heute nicht reformierbar sein soll. Dass die Auslegung des Korans sich immer wieder verändert und in zeitlichem Kontext steht, wie die Bibel auch, willst du nicht wahrhaben. Genauso, wie die Bibel genauso verbindlich ist, wie der Koran. Nur die Auslegung änderte sich. "der gesamte Islam ist böse" aber ich bin keine rechtsradikaler. Wirklich ein Bonmot! Ein "Judaismuskritiker" ist dann auch nicht rechts, ne.
  3. Wenn denn alle Autokratien im Nahen Osten denn islamistisch wären, von den islamischen Ländern in Zentralasien oder Asien (Indonesien) ganz zu schweigen. Ebenso, dass der Islamismus bis in die 70er Jahr trotz Islam keine größere Rolle in dem Auseinandersetzungen im Nahem Osten spielte. Die Unterfütterung der Konflikte von geostrategischen Interessen, den massiven Ölvorkommen mit Bedeutubg für Rest der Welt und politischen Feindschaften, wird auch nicht mehr als Ursachen gesprochen: Es ist immer allein "der" Islam. ------- Wie ich bereits vorhersagte: Die massiven Flüchtlingsströme in die Türkei, Libanon und Jordanien, wird diese Länder zusammenbrechen lassen, da sie von der Weltgemeinschaft im Stich gelassen werden. In fünf Jahren wirst du wieder sagen: Ja schau, wieder drei islamische Länder wo der Fundamentalismus wütet, und du entschuldigst den Islam immer. Da wird die Ursache aber Armut, Perspektivkosigkeit, Überforderung der staatlichen Strukturen, automatisch Feindseligkeiten zwischen Einheimische und Flüchtllingen sein. (Im Libanon z.B. 2 Millionen Flüchtlinge bei 4 Millionen Einheimischen). Kann man genauso sicher voraussagen, wie 2003 vor dem Einmarsch die jetzige Lage 2015 im Irak u. Umgebung. Aber "der Islam" ist dann schuld.
  4. Ich habe es zehnmal gemacht. Historisch den richtigen Kontext erklärt, die Mär vom grausamen Mohammed, die Toleranz gegenüber Andersgläubige. Die Vorgeschichte zur Expansion, die eben nicht ein schlichter religiöser Angriffskrieg war. Die unzulängliche Gleichsetzung von politischer Expansion und Religionskrieg. Von den Mauren bis zu den Mogulen. Ihr rechtes Pack interessiert Euch nicht für Fakten, historische Differentierung oder lange friedliche und tolerante Epochen. Das interessiert euch nicht in den Euren dumpfen Vorurteilen. Ich habe auf solch Schmonzes wie oben schon zehnmal geantwortet. Wieso nochmal, du kommst mit deiner Perfidie nochmal um's Wck und behauptest, ich hätte, könnte das nicht erklären. Dass du das nicht wahrhaben willst, spricht für intellektuelle Bankrotterklärung. @ Juicy: Es ist schon bezeichnend, dass jemand, der ständig die Keule des Antisemitisnus schwingt, selbst aber beim Islam schön alle Vorurteile in den Topf schmeißt, da wird jeder autokratische Staat im Nahen Osten zur "islamischen" Diktatur. Einfach mal Iran, Ägypten, Jordanien schmeißt du alle in den "islamistischen" Topf. Die politischen Entwicklungen der letzten 50 Jahre geleugnet. Der Westen stets von jeder Verschärfung der Konflikte freigesprochen, obwohl sie demokratische Regierungen gestürzt und islamistische Regime und Gruppierungen zur Macht und Ethnische Konflikte, die nur mit Religion übertüncht sind. Die rein nationalistische Entstehung vieler autokratischer Staaten in Nahost hast du auch nicht auf den Schirm. Ist fast so logisch, wie in Europa vor 1918, die fehlende Demokratie auf das Christentum zu schieben, weil alle Staaten ein christliches Leitbild vor sich hertrugen. Wenn ich mir die Verfolgung Homosexueller in Schwarzafrika oder die Homosexuellenfeindlichkeit in vielen asiatischen Staaten ansehe, weiß ich auch nicht, warum dies ein explizit islamischen Phänomen sein soll und nicht Ausdruck mangelndem zivilen Fortschritts. Antisemitismus setzt du fröhlich mit Feindschaft gegen Israel gleich. Auch bewusst vergessend, dass Jahrhunderte lang, die Juden in der islamischen Welt sicher und frei leben könnten, und häufig aus dem "zivilisierten Europa" fliehen mussten. Schon alleine die Erwähnung, dass aus dem nationalistischen Konflikt um den neuen Staat Israel die heutige Feindschaft entstanden ist, geißelst du als antisemitisch. Denn klar, der Grund kann ja nur im Islam liegen. Polemische und flache Vereinfachung, das ist deine Spezialität. Selbst sofort die Moralkeuöe schwingen, aber letztlich gedanklich im dumpfer Islamfeindlochkeit der Pegida und AFD nahestehen. Die warnen ja auch immer vor dem Antisemitismus der bösen Moslems
  5. Naja, wieso soll z.B. ein türkischer Muslim, der hier seit Geburt lebt, gläubig ist, alle zwei Monate in die Moschee geht, aber sonst ziemlich deutsch lebt und Werte besitzt, Verantwortung für irgendwelche Wahnsinnigen im Irak übernehmen, die kulturell, ethnisch noch von der islamischen Richtung/ Konfession viel mit ihm zu tun haben? Ich übernehme ja auch keine Verantwortung für irgendwelche evangelikalen Spinner die Abtreibungsärzte in den USA erschiessen. Oder für die Homophobie von Russen. Bei PU nervt's mich auch, dass wegen dem Scheiß von ein paar Idioten alle PUAs in ein bestimmtes Licht gestellt werden. Was haben wir mit den amerikanischen Spinnergurus zu tun? Ferner distanzieren sich die Islamverbände vom Extremismus und betonen die Vereinbarkeit mit westlichen Werten. Der Grundfehler ist doch, dass eben der Islam/ die islamische Welt als eine relativ homogene Sache gesehen wird.
  6. So wie oft aus dem Christentum bis vor nicht allzu langer Zeit. Mit Verweis auf ein "höheres Gesetz" kann man leicht vieles ableiten und sich alles hininterpretieren. So wird das Recht auf Verteidigung, wie im Islam vorgesehen, zur Rechtfertigung des Angriffs, weil man schlicht eine Bedrohung der Glaubensgemeinschaft als auch der Moral konstruiert und Unbeteiligte zu potentiellen Angreifern erklärt. Das ist die Methode der Fundamentalisten.
  7. Man kann jede Religion so fanatisch auslegen. Die fanatischste Auslegung ist nicht die Religion. Die Religion wird erst durch die fanatische Auslegung zur Rechtfertigung. Du entscheidest nicht, welche Auslegung die Religion ist und welche nicht. Der Gläubige entscheidet das. Aber du entscheidest, dass der Fanatismus dem Islam entspricht. Und nicht die große Mehrheit der Muslime, die ihren Glauben täglich so lebt, wie es in christlichen Europa vor fünzig Jahren auch noch Standard war?
  8. Man kann jede Religion so fanatisch auslegen. Die fanatischste Auslegung ist nicht die Religion. Die Religion wird erst durch die fanatische Auslegung zur Rechtfertigung.In dieser fanatischen Denkweise höchste Grausamkeit durch angeblich höhere (göttliche) Gesetze zu rechtfertigen, gleichen sich Nationalismus (Für die bedrohte Rasse und die heilige nationale Gemeinschaft), Stalinismus (für die Befreiuung der Arbeiter zum Paradies des Kommunismus muss man zu solch Mitteln greifen) oder die Religion. (Christen/Muslime/Hindus sind durch Barbaren bedroht, moralische Verkommenheit gefährdet den göttlichen Willen). Wie es wirklich um Nation,Arbeiter aussieht interessiert genauso wenig, wie die realen religiöse Überlieferung und der wirkliche moralische Zustand.
  9. Das weiße Band ist in meinen Augen eine der besten Filme der letzten Jahrzehnte. Ein wirkliches Meisterwerk. Filmisch bis in kleinste Detail sowieso, emotional empfand ich ihn sogar sehr intensiv. Jedes Detail stimmt, schön wie die Kinder gecastet sind. Deren Gesichter sehen alle so vormodern, herb aus, eben aus einer Zeit lange vor dem offenen und gesunden Europa. Aber auch, dass der Film nicht - wie andere zu dem Thema - eine eindeutige Antwort gibt. Im konkreten und vor allem im übertragenen Sinne. Kein "So war's", oder "das ist die Hauptursache". Ein Aspekt wird herausgestellt, der uns nachdenken lässt, inwieweit das in die späteren Ereignisse hineinspielte und Raum gewann. Auch wegen dieser Offenheit wirkt der Film so authentisch.
  10. erstmal ereigneten sich die größten Grausamkeiten des Christentums in der Neuzeit, und nicht im Mittelalter. Ferner haben religiöser Fanatismus immer in Krisenzeiten und Komflikte ihren Durchbruch. In Afrika wüteteten auch vor wenigen Jahren christliche Fundamentalisten. Indien hat ein Riesen Problem mit fanatischen gewalttätigen Hindus. Jaja, ich weiß, es gibt mehr Islamismus heute, nur Fanatismus ist eben nicht eine Folge des Islams, sondern politischer und gesellschaftlich diverser Entwicklungen. In Europa sind es Nationalisten, Rasseideologien, in Kambodia waren es kommunistische Schergen, die Ähnliches verbrochen haben. Mit ähnlichem Fanatismus und Vorgehensweise. Insofern ist der heutige Islamismus ein sehr modernes Phänomen. Es sind hier wie dort pseudoreligiöse Wahnzustände, die zu solch Exzessen führen, nicht eine gesamte Weltreligion.
  11. Nachdem man festgestellt hat, dass der Irakeinsatz das beste ist, was dem Irak passieren konnte, können die Hasser der Mzslems wieder aus ihren Löcher kriechen u d den Schwachsinn wieder Posten, der hier schon x-Mal widerlegt wurde, aber trotzdem wiederholt wird. Früher wurde die Biologie der Rassen bemüht, um den eigenen Hass gegen das Wieder Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, wieder die Tatsachen verdreht, wieder historische Begebenheiten verfälscht und verwunden, wieder äquivalente Dinge des Christentums verweigert, wieder einige wenige zehntausend Fanatiker zur Norm des Islams gemacht, und eine Milliarde friedliche Muslime mit Islamisten gleichgesetzt. Wieder werden die friedlichen Strömungen und Epichen de Wieder werden die Ursachen für die Konflikte im Nahen Osten auf primitivste Weise auf "den Uslam" zurückgeführt. Nein, man kann mit dem rechten Mob nicht argumentieren, weil sie argumentativ nicht zugänglich sind. Das Ergebnis der falschen Toleranz sieht man in Clausnitz, Bautzen und vielen anderen Orten, wo sich "besorgte Bürger", vor der "Islamisierung des Abendlandes" schützen wollen. Aber ja, ihr seid nicht rechts, ihr verdammt nur pauschal eine Weltreligion und erklärt eine Milliarde Gläubige zu Barbaren. --- Die intellektuelle Bankrotterklärung sieht man ja schon, wenn behauptet wird, die Bibel sei im Christentum nicht das "Wort Gottes". Natürlichsten sich Christen genauso an die Bibel zu halten, wie die Moslems an den Koran. Die Bibel ist nicht direkte Rede, aber Bericht über das göttliche Wirken und seiner Propheten. Sie ist genauso verpflichtend, wie der Koran für Muslime. Die Auslegung, die Exegese hat sich nur immer wieder geändert, und auch innerhalb der diversen Konfessionen. Das gleiche gilt auch für den Koran, der ebenso immer wieder eine unterschiedliche zeitbezogene Auslegung erfahren hat, und auch heute verschieden ausgelegt wird, wie die Bibel auch.
  12. Wenn man genau hinsieht, sieht man wie unten der Falschirm aufgeht. Durch den Nebel schlecht zu sehen.
  13. Schon wieder eine Unterstellung: Ich habe nie behauptet, die Region war vorher stabil gewesen. Auch sind die Kriege gegen Israel jahrzehntelang vorbei gewesen, kein arabischer Staat wollte einen Konflikt mit Israel. Ich habe gesagt: Die Konflikte wurden weiter entfacht, der Terrorismus und Islanis verstärkt. Und die schon zuvor fragile Region erheblich destabilisiert. Man muss einfach die Lage in den Ländern vorher vergleichen. Ich habe auch nie was gegen die alte - vernünftige - Politik der Flugverbotszonen und Sanktionrn gesagt, die Saddam im Zaum gehalten haben. Hätte man das weiter getan, wäre eine Aufweichung und Reformierung ähnlich wie im Iran jetzt möglich gewesen. Aber George Bush marschiert ein und öffnet die Büchse der Pandorra. Nach 1991 sind gewiss nicht mehr gestorben, als nach Beginn des Einsatzes 2003 bis heute. Ziele waren auch vor allem Öl und einen geostrategischen Partner in der Mitte des Nahen Ostens zu haben, neben dem Iran. Wenn's den Amis um Demokratie gehen würde, hätten sie nicht Saudi Arabien und andere Regime Jahrzehnte unterstützt. --- Wie gesagt, man wird in zehn Jahren das gleiche sagen über den Libanon und die Türkei, die jetzt alleine die Flüchtlingskrise tragen müssen. Kurdenkriege gab's schon früher, Islamisten im Libanon auch, lange Geschichre davon. Das ändert aber nichts daran, dass das alleinlassen der Weltgemeinschaft von Libanon und der Türkei (unter Erdogan aber auch unter einer liberalen Regierung) diese Länder ins Chaos führen wird. Deutschland wird die Aufnahme stoppen, der Rest weigert sich. Finanzielle und logistische Hilfe sind lächerlich gering. Natürlich wird es im Libanon und Jordanien knallen und in der Türkei der KurdenkinflikzKurdenkonflikt sehr blutig werden. In zehn Jahren wird man wieder die Verantwortung weit von sich schieben, weil destabil in konfliktträchtig war es angeblich schon vorher...
  14. Wenn sie durch die irakische Intervention (trotz Vorwarnung) einen Bürgerkrieg entfachen, nicht zwischen den Volksgruppen vermitteln oder auf Paritäten achten, sondern sich selbst überlassen, dann ist dies natürlich eine Hauptursache, denn ohne ihn hätte es den nicht gegeben. Das entschuldigt weder Terroristen noch das unterdrückerische Regime. Und es war auch nicht "die Besatzungsmacht aus Teheran", sondern die schiitische Seite, welche von Teheran unterstützt wurde.
  15. Die blutigsten Konflkte waren länger vorbei und andere Konflikte waren nicht in Sicht, der Irak war stabil. Anfang der 90er ist auch nicht 2003. Nur eine Reformbewegung von innen hätte einen nachhaltigen Wandel einleiten können. Gewiss kein Krieg. Nach dieser Argumentation müsste man in x Länder mit autokratischen Regimen einmarschieren. Weil die anderen böse sind, macht das jenes Unrecht nicht besser.
  16. Langsam wird's unverschämt: Ich habe nie behauptet, dass der Irak unter Saddam eine stabile friedliche Nation gewesen! Ich habe gesagt, der Irak war stabil und den Leuten ging es besser. Die extrem ideologischen Ausführungen von Trollhead sind nicht "alle Zahlen." So sieht's aus im Irak: http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54603/irak Die Lage im Irak war damals 2003 stabil und den Leuten ging es erheblich besser. Das ist nunmal Fakt, da helfen auch Trollheads ideologischen Verkürzungen nichts. Ob's die Fleichsetzung von 2002 mit lang vergangenen kriegerischen Konflikten ist oder die Leugnung der heutigen Probleme. Ziel war auch nicht allein, einen friedlichen Irak aufzubauen, Öl und geostrategischen Interessen spielten eine vorherrschende Rolle. Sonst wäre Saudi Arabien wohl kaum neben Israel ihr engster Verbündeter in der Region. Eine extreme Verharmlosung der Motive! Der Bürgerkrieg und Destabilisierung war vorhersehbar und würde es auch. Ich habe ja die Doku von Scholl-Latour und die Einwände der UNO gebracht, die ja von Trollhead sofort in die "Antiamerikanisten"-Ecke gestellt wurden. Die Anis hat es nicht interessiert und sie haben anstatt vermittelnd zu wirken, die Parteien sich selbst überlassen, bzw. durch ungleiche Privillegien erheblich angefacht. Ein Übergabg zur Denojratie kann nicht durch einen Angriffskrieg abgeschoben werden, der automatisch starken Widerstand auslöst, und latente Konflikte verstärkt.Das ist der Grund für das Scheitern dort. Natürlich tragen die Anerikaner deswegen eine erhebliche Mitschuld. Der Islamismus und der Terrorismus sind objektiv durch den Irakkrieg erheblich angestiegen. Wenn es einen friedlichen Irak neben Syrien geben würde, ohne IS etc, wäre der Syrienkrieg bei weitem nicht auf dieser Eskalationsstufe. Das festzustellen, ist doch keine Leugnung der Fehler anderer. Korrekt zu sagen ist, unter Saddam war es kacke. Durch den Einsatz der Amis wurde die Lage im Irak erheblich verschlimmert, mit mehrere Hunderttausenden Toten, einer Potentierung des Islamismus und Terrors. Die ganze Region ist im Vergleich zu 2003 erheblich destabilisierter. Was auch von vielen Experten prognostiziert wurde, als sie vor dem Einmarsch warnten. Ihr aber kommt bei Kritik an USA sofort: "Du verharmlost Russland, Saddam, die Saudis".
  17. Und wieder die nächste Verdrehung aus der Ecke Juicy und Trollhead: Ich hätte Behauptet, Terror hätte es vor dem Einsatz nie gegeben. Das aus der Feststellung zu machen, der Islamisnus und Terrorisnus seien durch den Irakeinsatz potenziert worden, ist typisch für euch. Die Unterstellung Saddam toll gefunden zu haben, wird gleich nachgeschoben, ebenso Terroristen von ihrer Schuld befreien zu wollen. Wenn man den Irakkrieg stark kritisiert findet man ja alle anderen automatisch toll und ist " weil man nicht die Invasion jeder Diktatur befürwortet, muss man in euren Augen ja diese ganz toll finden... War ja vorauszusehen:
  18. @Trollhead Ach weißt Du Trollhead, deine Polemik ist wirklich immer wieder einzig artig,Studien und Dokus werden von dir null und nichtig erklärt. Wieder unterstellst du einem Verharmlosung von Diktatoren, weil man die amerikanische Politik kritisiert. Und relativierst alles was die Amis gemacht habEn. Auch lustig, wie du leugnest, dass eine Verstärkung des Terrors x-Mal vorhergesagt wurde. Ich weiß nicht, wie alt du bist, ich habe 2003 schon als junger Erwachsener miterlebt, habe x Beiträge in den Medien gelesen und gesehen, wo vor einer Potenzierung des Terrors bzw. Zunauf zu den Radikalen gewarnt wurde. Und im Bekanntenkreis man beim Bier genau das damals thematisierte. Aber Trollhead, weiß es natürlich besser, er hat's nicht gelesen, deswegen stimmt's nicht. Oder weil nicht exakt der IS vorhergesagt wurde, sondern nur eine Potentierung der Terrorgefahr und Stärkung der Islamisten, hat man damals nichts gewusst. Dann wieder die Lüge, alle Studien außer einer würden nur maximal 150.000 Tote beklagen, obwohl ich dir mehrere genannt habe, die weit über ne halbe Million nannten. Aber du kommst wieder und sagst, es gäbe nur eine -natürlich unseriöse Studie - die höhere Zahlen nannte. Wo habe ich behauptet, dass die CIA nicht wusste, dass Curveball lügt? Darum geht's ja, sie wüssten es und haben gelogen. Wieder Unterstellung. Es ist schon erstaunlich, wie du hier immer wieder felsenfest behauptest, die Krim und die Schwarzmeerflotte hätte keine Behauptung. Wirklich einzigartig. Wenn man dir die Größe der russischen Marine nennt, relativierst du es mit Bergleichen von anderen Armeen, die stets mehr Fußvolk haben, anstatt sie mit anderen Marinen zu vergleichen. Ein typischer Trollhead-Move. Reicht man dir Zahlen zur Modernisierung und den vorhandenen Waffen hin 300 Jahre war die Krim und die Schwarzmeerflotte von erheblicher strategischer Bedeutung, aber für Trollhead ist klar, die Krim ist nur von nationalistischer Bedeutung. Die Pläne Russlands die Flotte erheblich zu modernisieren, die auch zum Teil schon umgesetzt sind, erklärt Trollhead gleich mal für null und nichtig, als ob eine wirtschaftliche Schwächephase, alles stoppen würde und der Ölpreis niemals mehr raufgeht. Und die Flotte einer ehemaligen Supermacht verfügt,auch wenn veraltet und eingeschränkt, immer noch über erhebliche Schlagkraft. Wie du fanatisch die USA stets verteidigst, sieht man doch, wie du hier die UNO dekegitimierst, weil angeblich von Diktaturen bestimmt. Das ist so durchschaubar, wie du die UNO diskreditierst, weil die sehr wohl demokratisch gesinnte Führung der UNO damals gegen den Einsatz war und einsetzte. Ein ähnliches Kunststück, als du Konflike aufführtest, die viele Jahre zurücklagen, um zu behaupten 2003 gings den Irakis schlechter als heute und es wäre heute friedlicher als vor dem Einmarsch. Lustig auch wie du eine Doku des ZDFs von Scholl-Latour hier verreißt, weil sie von irgend nem Hempel hochgeladen wurde. Wird das ZDF jetzt zur rechten Plattform? Stumpfe Polemik, mehr nicht, weil du seine Argumente nicht widerlegen kannst. Ja und Scholl-Latour "Anti-Amerikanist" alter Schule. Natürlich. Hat ja schon Vietnam kritisiert.Er hat zwar immer wieder die Entwicklungen vorhergesagt, von Irak, Afghanistan bis zuletzt des arabischen Frühlings Aber für Trollhead weiß es natürlich besser als dieser radikale "Antiamerikanist" Scholl-Latour. Der sehr wohl damals richtig lag. An Scholl-Latour wird deine Argumentation exemplarisch: Dumpfe Diskreditierung, Unterstellung von Antiamerikanismus und verdrehen der vorgetragenen Fakten. Nein, weil er geostrategisch kein "Atlantiker" war, macht ihn das noch lange nicht zum Abtiamerikanisten. Das gelingt wirklich nur Trollhead dies daraus abzuleiten. Einzelne Artikel sind kein Gegenbeweis dazu, dass die ganz große Mehrheit den Irakkrieg als falsch sieht. Auch die Behauptung, die Menschenrechtsverletzungen hätten sich nur auf ein Gefängnis beschränkt, stimmt einfach nicht. Mehrere fatale Einsätze, wo Soldaten gewütet haben, auch Folter abseits des Gefängnisses, illegale Verhaftungen usw. Blackwater, Haditha, die Fälle die durch Wikileaks aufkamen. dann noch behaupten, du würdest nicht immer die Amis als Engel hinstellen und alles extrem verharmlosen, ist schon ein Riesen Kunststück. Jaja, ich weiß du sagst "auch die Amis machen Fehler." Es ist kein Strohmannargument, deine Beiträge verharmlosen die USA stets, setzen sie immer ins positive Licht und jede Kritik wird solange verdreht, bis die USA in großen und ganzen im positiven Licht dasteht. Und der Westen stets viel besser ist als die anderen. Schwarz-Weiße Denke eben. Freue mich schon darauf, wie du mir wieder Verharmlosung der Russen und Saddams vorwirft.
  19. Wie gesagt der BND fand ihn jedoch von Anfang nicht glaubwürdig. Das interessierte die CIA nicht sonderlich.
  20. Und wieder die alte Unterstellung der Verharmlosung. Da ich's nicht noch hundertmal schreiben will: Genau das regt mich auf: Du und Trollhead unterstellen einem, Russland super zu finden und alle Verbrechen Saddams zu leugnen. Aber mir wird dann vorgeworfen, polemisch zu unterstellen, wenn ich entsprechend auf euer Zeug antworte. Ich sage nur, weil der Westen selbst Dreck getan hat, wird Kritik an Russland u.a. wirkungslos und heuchlerisch. Wenn ich sage, die Verhältnisse im Irak sind heute viel schlimmer als vorher, heiße ich nicht Saddams Politik für gut, noch verharmlose ich seine Diktatur. Es gibt noch viele Diktaturen in der Welt, verherrlicht man die, wenn man keinen Krieg gegen diese befürwortet?
  21. Es sind religiöse Fanatiker, wie sie es sie häufig in der Geschichte gab. Armut, Krieg, Bürgerkriege sind der Nährboden für Fanatismus. In Kambodia sind es dann kommunistische Schergen, in Ruanda nationalisischer Mob und in Syrien eben der IS. Sicher ist, dass im Osten der Türkei und im Libanon der Radikalismus sich weiter ausbreiten wird, wen dort nicht massiv geholfen wird. Wenn Millionen Menschen in Flüchtmungscamps vegetieren, dass Leben der Einheimischen massiv eingeschränkt wird, dann hat es jeder Fanatismus leicht.
  22. Ne bin ich natürlich nicht darauf eingegangen.Ich habe z.B keine Studie verlinkt, die die prekäre Lage im Irak beschreibt, oder nicht beispielhaft eine Doku, die bereits 2003 vor dem Einmarsch warnt, und Vervirlfachung des Terrors wie Destabilisierung der gesamten Region warnt... Ich bin auch nicht darauf eingegangen , dass die deutschen Geheimdienste von Anfang an auf die Unglaubwürdigkeit besagter Quelle hingewiesen haben, die Amis sie aber trotzdem als glaubwürdige Quelle für die Massenvernichtungswaffen verwendet haben. Alles Scheinargumente. Und wieder das gleiche Spiel: es wird wieder unterstellt Russland ganz supi zu finden, weil man westliche Politik kritisiert oder besser gesagt, feststellt, dass der Westen sich eben auch nicht mit Ruhm bekleckert.
  23. Ich sprach nicht von militärischem Einmarsch, sondern humanitärer Hilfe des Westens mit Verbündeten und Russlands. (soviel mal wieder, ich lege anderen was in den Mund): Abnahme von Flüchtlingskontingenten nicht nur durch Deutschland, auf ganz Europa und Nordamerika wäre die Last locker tragbar, zwei Länder können das nicht. Richtige logistische Hilfe, bzw. in viel größerem Ausmaß, die Zustände in den Lagern sind verheerend. Hilfen nicht nur von evtl. lächerlichen drei Milliarden, sondern von 100 Milliarden durch die Weltgemrinschaft. Im Krieg "gegen den Terror" werden und wurden Billionen verballert, da sollte das drin sein. Der Konflikt wird in Syrien und Irak nicht morgen vorbei sein. Ohne besagte humanitäre Hilfe werden die Anrainerstaaten aber auch zusammenbrechen. Der Egoismus setzt sich aber durch, was uns langfristig aber erst richtig schaden wird, da die Konflikte dann auch bei uns landen. Stichwort Türken und Kurden in Deutschland PKK wird als Terorgruppe auch wieder aktiv z.B. ----- Amerikanische Bodentruppen halte ich übrigens nicht für geeignet. Nix Widerspruch und so.
  24. Ne, ihr spielt die Verantwortung für die extreme Eskalation herunter, die schon 2003 vorausgesagt wurde. Und bei den nächsten Versagen der meisten westlichen Staaten: Außer Deutschland, lassen die Länder den Libanon und die Türkei im Stich mit den Flüchtlingen. Keine Abnahme von Flüchtlings-Kontingenten, lächerliche finanzielle und logistische Hilfe. Die Länder werden natürlich zusammenbrechen und latente Konflikte extrem eskalieren. Erdogan ist wahrlich kein Engel, aber unter jeder Regierung wird die Lage dort explodieren und unbeherrschbar werden. Libanon, ein Land mit vier Millionen Einwohnern, soll über zwei Millionen Flüchtlinge versorgen. Kein Land der Welt würde so eine Belastung ohne Sprengung der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse aushalten. In zehn Jahren sagt ihr dann wieder, wieso, die Ursachen liegen in den Ländern selbst, die Konflikte gab's schon vorher und an Islamisten/Teroristen ist der Westen nur zu einem geringen Maße Schuld. Fakt ist, die Nachbarstaaten Syriens stehen vor dem Zusammenbruch angesichts der Lasten und die restliche Welt läßt sie im Stich. --- Natürlich ist der Westen nicht homogen, und Pbama glücklicherweise nicht George Bush. Trotzdem kann man das als Verfehlungen des Westens zusammenfassen. Auch eine Warnung, dass die derzeit extrem radikalisierte Rechte auf keinen Fall in den USA an die Macht kommen darf, da sonst genauso oder noch fatale Eingriffe wiederholen, die die Welt erschüttern. Bei den Rechten ist man leider alles andere als Komfliktmüde.
  25. Ja, es sei denn man war schwul, Jude oder eine Frau. Deine systematische Verharmlosung der klerikalfaschistischen Regime in Nahost ist ein absolutes Unding. Im Moment ist übrigens Russland der jenige Akteur, der in Syrien ganze Städte in Schutt und Asche bombt, um das Assad-Regime, das 300.000 Tote auf dem Gewissen hat, wieder in Stellung zu bringen. Aber der russische Imperialismus ist ja nicht so schlimm. Ist ja nur Widerstand gegen die Amis. -----Genau das regt mich auf: Du und Trollhead unterstellen einem, Russland super zu finden und alle Verbrechen Saddams zu leugnen. Aber mir wird dann vorgeworfen, polemisch zu unterstellen, wenn ich entsprechend auf euer Zeug antworte. Ich sage nur, weil der Westen selbst Dreck getan hat, wird Kritik an Russland u.a. wirkungslos und heuchlerisch. Wenn ich sage, die Verhältnisse im Irak sind heute viel schlimmer als vorher, heiße ich nicht Saddams Politik für gut, noch verharmlose ich seine Diktatur. Es gibt noch viele Diktaturen in der Welt, verherrlicht man die, wenn man keinen Krieg gegen die befürwortet?