jon29

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  1. Die Ideologie der Djihadisten ist, durch Terroranschläge, die Glaubensgemeinschaften aufeinander zu hetzen, und die Gesellschaften in West und OSt derart zu stabillieren. damit es zu einem Endkampf zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen kommt. Also eine Art "jüngestes Gericht", sie verfolgen eine krude Vorstellung der Apokalypse, und der apokalyptische Endkampf soll durch Terror ermöglicht werden. Und das andere erklärte (kurzfristige) Ziel ist, die westlichen Staaten dazu zu bringen, Bodentruppen einzusetzen. Der ideolgische Schaden, die Angst, der Ausnahmezustand, die finanziellen Belastungen, die politische Selbstzerlegung der westlichen Staaten, ist doch ein viel größerer Preis, als nur die Töten Terror ist nie nur Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Aber, was nicht sein darf, was nicht sein darf. --- Und ferner Presto Agito, es ist schon bezeichnend, dass du einen veralteten Artikel nimmst, um den rechtsextremen Hintergrund zu leugnen. Mittlerweile gehen sowohl Polizei als auch Staatsanwaltschaft von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Ich habe die neueresn Artikel verlinkt!! Und der rechte Terror und die Gewalttaten werden heruntergespielt. Ist ja alles ganz haarmlos bzw. gibt es nicht. Der Junge begeht am 5. Jahrestag von Breiviks Attentat eine Terrortat, erschießt nur Migranten, ist glühender AFD-Anhänger, sieht sich als "Arier", hetzte gegen Türken und Araber, als auch Flüchtlinge. Ich bitte euch, wie kann man das leugnen!
  2. Das wird eben nicht. Über Würzburg und Ansbach wird auch in den linksliberalen Medien rauf und runter über Islamismus, der Einfluss des IS auf traumatisierte Flüchtlinge gesprochen. Eine riesen Debatte im Umgang mit Islamismus. Die psychischen Krankheiten/ Traumas der beiden Attentäter sind nur ein Randinteresse, und es steht deren politische/islamistische Motivation im Hintergrund. (Und beide waren ja ähnlich krank, wie der Münchner, Selbstmordversuche dort, getöteter bester Freund dort) Beim Münchner gibt es höchstens die Erwähnung, dass er auch rechtsextrem war, aber bei ihm herrscht das Bild des gestörten und gemobbten Jugendlichen vor, der halt auch rechtes Zeug gepostet hat. Kaum ein Politiker oder Kommentator, und die Leute auf der Straße nehmen das überhaupt als richtig rechten Anschlag wahr. Es wird eben vollkommen unterschiedlich gewertet, da die Tat eines Verwirrten, dort der IS-Terror. Das kann doch nicht sein. Üüber die Haltung aller Moslems/Flüchtlinge und "dem" Islam wird gestritten, aber über die Gefahr des IS/der islamistischen Ideologie/Rattenfängerei sind sich ja alle einig. Auch, dass die Rattenfänger entweder Attentäter eingeschleust haben könnten oder solch traumatisierte schwache Persönlichkeiten, wie die oben genannten rekrutieren könnten. Das bestreitet niemand. Aber der rechte Terror, Gewalttaten und die Hetze wird immer noch so geredet, als wäre das ein nicht gefährliches Randproblem. Überall Panik vor den Islamisten, aber die rechte Terrortat, interessiert niemand. Es sollte halt mal wirklich gleich gewichtet werden.
  3. Also, er wurde von allen angeblich gemobbt. Also so kann man irgendwie jeden Rechtsextremen irgendwie entschuldigen... Er war ein Rechtsextremer! Ja, und ich habe wie gesagt, dass schon x Mal geschrieben, dass die derzeitige Debatte, dazu führt, dass labile Persönlichkeiten sich extremen Ideologen anschließen. Aber da hat man mir ja "Verharmlosung" vorgeworfen. Über die Gefahr der Hetze von AFD wird nicht geschrieben. nur über den Islamismus. Nach München eine extreme Verharmlosung der extremen Zunahme rechtsextremer Ideologie und Hetze. Also wir müssen doch nur ansehen, wie über die Würzburg/Ansbach gesprochen wird, und dann über München, um zu sehen, welche Seite bagatellisiert wird. Obwohl München die meisten Opfer kostete. Ja, auch scheiße. Aber du wirst doch nicht die Krawalle mit den Zusammenschöagen unschuldiger Flüchtlinge, die Brandanschläge auf Flüchtlingsheime und jetzt die rechtsextreme Terrortat auf eine Stufe stellen? Die Zeiten wo es Linksterrorismus gab, sind zum Glück vorbei.
  4. Psychisch krank waren sie alle, und ich habe gesagt, dass die derzeitige Debatte und Hetze dazu führt,d ass labile Persönlichkeiten sich diesen extremen Ideologien anschließen. Aber du bist ja extrem gut daran, mir immer wieder die Worte im Mund herumzudrehen. Ich finde es ziemlich unverschämt, was du hier machst.
  5. Ja wenn sich untereinander hassende Bevölkerungsgruppen gegenseitig in die Luft sprengen und abknallen im nahen und mittleren Osten ist das schlimm. In Deutschland ist das dann automatisch rechtsextrem. Wieso wird in dem von dir verlinkten Artikel eigentlich die AFD mit keinem Wort erwähnt???? Fragen! Wenn der Attentäter Hitler verehrte, gegen Türken hetzte, Araber und Türken mit ISIS hgleichsetzte, sein Vorbild Anders Breivik war, und er am fünften Jahrestag Breiviks Verbrechen einen Massenmord vor allem an Migrantenkindern verübt, dann kann man ihn wohl als rechtsextrem bezeichnen. Er verehrte die AFD. AAuch wenn ihr das nicht wahr haben wollt: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.afd-tuerkenhass-egoshooter-ali-david-s-so-tickte-der-amoklaeufer-vom-oez.8e5e5035-f0d6-426a-bcb5-346a4c06b6bd.html https://mopo24.de/nachrichten/amok-muenchen-amoklaeufer-david-s-verehrte-die-afd-oez-deutschland-72128 http://www.focus.de/politik/deutschland/migranten-bewusst-getoetet-muenchner-amoklaeufer-war-rechtsextremist-und-rassist_id_5768046.html Aber nein, wir haben kein Problem mit Rechtsextremismus. ----- Wie mich das ankotzt, dass es in der Öffentlichkeit null Debatte darübe rgibt, dass das verheerendste Attentat in Deutschland von einem Rechtsextremen begangen wurde.
  6. Und ein europäischer Wert ist die Toleranz für anderen Glauben. Das Recht auf Religionsfreiheit, heißt nicht frei von Religion. Eine Religion alleine führt nicht in Extremismus. Sonst wären alle Gläubige Gotteskrieger. Der terroristische Islamismus ist eine Ideologie, und ihre Rekrutierungsmuster und die Verführungspsychologie gleichen anderen extremen Kreisen.
  7. Jetzt ist es offiziell. David S war rechtsextrem und AFD-Anhänger. Der verheerendste Anschlag, aber die Debatte umfasst wieder nur eine Seite. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-amoklaeufer-von-muenchen-war-rechtsextremist-14359855.html
  8. Also nochmal: Wenn man Ursachen für Fehlentwicklungen benennt, wird niemand entschuldigt. Wenn ich z:B. die Versäumnisse der amerikanischen Politik und Gesellschaft in den schwarzen Ghettos kritisiere, die zu einer Vermehrung von Kriminalität führen, entschuldige ich doch nicht kaltblütige Mörder von Drogengangs oder Vergewaltiger, die dort ihr Unwesen getrieben haben. Es geht aber darum, zu verhindern, dass das Verbrechen sich dort weiter ausbreitet. Ich habe nur geschrieben, dass die Reaktionen auf den Terror seit Jahren einfach extrem kurzischtig und idiotisch sind, weil sie den Terroristen genau das geben, was sie beabsichtigen, was dazu führte, dass er eben immer häufiger wurde. Damit entschuldige ich die erbärmlichen Wichte doch nicht. Man will Terror verhindern und eindämmen. Wenn in den letzten 15 Jahren eine Strategie nicht geklappt hat, und der Terror immer mehr wurde, dann sollte man seine Strategie ändern. Ähnlich dämlich geht man ja im "War on Drugs" vor, hat die Probleme und Gewalt nur extrem angeheizt. (Die Zahl der Morde ist ja mit dem internationalen Terror vergleichbar. ) Wenn ich diese Politik kritisiere, entschuldige ich doch auch keinen Drogenboss oder Auftragsmörder-
  9. hat jemand Ghostbusters gesehen? Aber vielleicht wichtigeSchon ein Kunsstück, wie die Ablehnung der Leute, aufgrund von ein paar misogynen Deppenkommentaren, als "frauenfeindlich" umgedeutet wurde. Top-PR. Die Erklärung, dass Hardcore fans von Remakes stets enttäuscht sind gilt nicht. Fand dieses Video dazu von dem Mädel ganz passend. Beschreibt ganz gut, was generell in unserer Debattenkultur schief läuft. Alles wird irgendwie politisiert und alles in eine extremes Entweder/Oder polarisiert:
  10. Also du musst passende Situationen für Eskalation auch herstellen. Nehmen wir das Date: Sie sieht deine Augen genau an. Das ist ne super Möglichkeit das Game zu steigern udn C&F einzulegen und spielerisch zu werden: Du machst den Gegencheck. Betrachtest ganz "fachmännisch" ihre Augen, gibst entsprechenden Nonsens von ihr. Da du ja ganz genau "diagnostizieren" musst, kommst du ihr auch extrem nah. Schließlich ist das dann auch die Gelegenheit für (charmant witziges) Push&Pull. "Mensch deine Augen sind ja unfassbar Meerblau, wenn da nicht die komische Ausformung wäre." (also je nachdem wie ihre Augen wirklich aussehen). Das kannst du zu einem weiteren permanenten Spiel ausbauen: Weitere Körperteile werden "medizinisch" genauestens begutachtet. Prinzip verstanden? Dann: Schon vor dem Date hättest du dir überlegen können, was ihr danach macht, einfach eine coole Veranstaltung/Location für den Abend. Und wenn es gerade nett und gut läuft, sagst du, dass ihr das gerne machen willst, als guter Abschluss von dem Tag. Dort in anderer Umgebung mit Alkohol (!) und Feierlaune, hättest du noch leichter und besser eskalieren können, Comfort war ja genügend da. Was hat gefehlt: Du hast kein Game gefahren, auf deutsch, du hast nicht geflirtet, natürlich entsteht da kein Gefühl für mehr. Ich habe dir oben beispielhaft beschrieben, wie das aussehen hätte können. Pu zeigt, wie du richtig flirtest. Lese dir die entsprechenden Guides durch, dass du das dann aber auf natürlich Weise einfließen lässt, sollte klar sein. Viel Glück beim nächsten Date, wenn es nicht klappt, egal, dann hast du gelernt, was du in Zukunft bei anderen Damen besser machst.
  11. Was ich unsäglich finde, dass ihr nur irgendwelche Verschwörungsseiten als Quelle anerkennen. Laut Polizei, führten die beiden eine Beziehung, jetzt lügt auch noch die deutsche Polizei, was? Es kann nicht sein, was nicht wahr sein darf... http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.reutlingen-toedliches-ende-einer-beziehung.57d65b59-6826-4b35-8169-b69ebffd081c.html http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/doenermesser-attacke-in-reutlingen-tat-war-nicht-geplant-aid-1.6143372
  12. Solche Polemik würde einem niemals entgegenschlagen, wenn man die Ursachen der Gewalt in schwarzen Ghettos in den USA, beschreibt und sagt, dort hat die Politik und Gesellschaft vieles seit Jahren falsch gemacht. Wenn man sagt, die Politik und Gesellschaft in Ostdeutschland ist seit Jahren falsch mit dem Thema Rechtsradikalismus bei Jugendlichen umgegangen, und hat so wurde die Entwickluing verstärkt, dass abgehängte Leute, sich dieser Ideologie anschließen, käme ebenso nicht so eine moralisiierende Polemik! Ja, ist es. Weil die CDU genauso wenig mit der NSU gemein hat, wie die meisten Muslime mit dem IS oder radikalem Islamismus. Also wenn jemand sagt, er handelt im Namen des Islams, dann ist das dann der Islam. Und wenn ein deutscher Nazis sagt, er handelt im Namen Deutschlands, dann ist das dann die deutsche Mentalität! Und dann ist nicht die Ideologie des Nationalismus Schuld, sondern die deutsche Mentalität. Und ich soll mich als Deutscher täglich dafür rechtfertigen und zugeben, dass etwas mit meiner Einstellung nicht stimmt, weil fremde Leute im Namen "Deutschlands" Ausländer umbringen? Für Euch gilt Jeder der die Ursache des Terror nicht allein in "dem" Islam sieht, ist ein Verharmloser, und wer es wagt Fehler im Umgang mit Terrorismus und Radikalismus zu benennen, der sagt, sie hätten ihn "verdient". Das ist doch eine unsägliche Argumentationsweise, die nur darauf abzielt "den Islam" zu dämonisieren, sich weigert zwischen einer radikalen Ideologie und Religion zu unterscheiden, und sich weigert zu überlegen, warum jetzt der Terror, oft durch schwache Persönlichkeiten ausgeübt, zunimmt. --- Apropos NSU: Es scheint ja niemand zu interessieren, dass David S. Anhänger von Anders Breivik war, die AFD verehrte, und Türkei mit IS gleichsetzte, und seine Opfer zum Großteil Migrantenkinder waren. Als in Deutschland geborener, spielte der Iran und die Islam für ihn keine Rolle. Lustig, wie alle Rechtspopulisten jetzt toben und sich bestätigt sehen, während der verheerendste Anschlag durch einen Anhänger des Rechtspopulismus verübt wurde...
  13. Also das Gegenteil ist der Fall. Der Sozialstaat funktioniert hier hervorragend. In Bayern wirste viel stärker gepampert als anderswo, weil durch die wirtschaftliche Situation weniger gepampert werden müssen. Es gibt sehr viele soziale Programme für Jugendliche, Benachteiligte, wovon dann eben auch jugendliche mit Migrationshintergrund profitieren. Ergebnis: Sie machen in der neuen Die Integrationsinitativen sind hier so stark wie nirgends, es wird mehr Geld (durch die reiche Bevölkerung) dafür gespendet. Viele Organisationen werden vom Staat dazu aufgefordert. Seehofer hat ein massives Integrationsprogramm aufgelegt, Milliardenschwer. Wenn Seehofer poltert, dann ist es was anderes, als die dumpfe Polemik der AFD/Pegida. Weil er mit Fug und Recht behaupten kann, dass in Bayern die Leute am besten integriert sind und die Programme hervorragend funktionieren. Und sie trotz harter Kritik am Merkelkurs, die umfassendste Integrationspolitik machen. Ist ja genau das richtige, dafür zu sorgen, dass jugendliche Flüchtlinge möglichst gut in das Bildungssystem integriert werden und so gefordert, dass sie in fünf Jahren nicht arbeitslos sind, sondern in der Lage, anständige Jobs zu machen. Und ich habe mir hier die Quali-Maßnahmen angeschaut und mir von Extra-Flüchtlungsklassen, in Berufsschulen bzw. allgemeinen Schulen angeschaut. Was Bayern da leistet ist wirklich beachtlich. Es wäre eben der größte Fehler, die Leute sich selbst zu unterlassen, dann haben wir wirklich Viertel mit perspektivlosen Leuten in ein paar Jahren. Was auch ein Funfact ist: Die zuständigen Leute, vom Arbeitsamt usw., bremsen die Leute in ihrem Willen schnell Geld zu verdienen bei MCJobs, und es wird ein gewisser Zwang ausgeübt, die berufsqualifizierenden Maßnahmen, Schulungen und Klassen zu besuchen, damit sie in einigen Jahren eben voll qualifizierte Leute sind. Das ist auch ne kluge weitsichtige Maßnahme. Zuerst kostets den Steuerzahler mehr, aber langfristig ist es genau das richtige, um so Sozialfälle zu verhindern und wirklich qualifizierte Leute zu haben. Also um Bayern mache ich mir keine Sorge, die CSU macht hier einfach einen super Job. Und deswegen ist es von anderer Qualität, wenn sie die Änderung des Flüchtlingskurses fordert bzw. eine schärfere Gangart fordert. Weil sie den Leuten, die hier bleiben werden, eine gute Perspektive bieten wird, und nicht die Gesellschaft spalten will und auch nicht pauschalisiert, wie AFD &Co. Du bist ja Nichtbayer, deswegen ist das Phänomen CSU schwer zu verstehen: Sie sind erfolgreich, weil sie alle Interessen bedienen und neben Konservativismus eben auch eine starke Sozialpolitik fahren, aber durch die starke Wirtschaft, sich die im Gegensatz zu anderen Ländern auch leisten können. Sie schaffen es diverse Milieus zu bedienen, deswegen sind sie seit 60 Jahren erfolgreich. ---- Oder um es umgekehrt zu sagen Farfalla, das Gegenteil ist richtig: In Bayern wird mehr gepampert. Sie fordern und fördern. Und überlassen die Leute eben nicht selbst. Bayern hat die Perspektive, jetzt Geld investieren, damit wir in ein paar Jahren nicht das vielfache zahlen. Und recht haben sie.
  14. Vojslav, wie ich schon sagte, mag ich Osteuropa sehr gerne, war oft dort, kenne viele Osteuropäer und bin mit einigen befreundet.. Und ich weiß, dass man dort gut leben kann, und man auch nicht dort ständig in Gefahr ist. Und wie in vielen anderen Ländern auch, fördern und ermöglichen wir durch unser Verhalten im Westen, diese Probleme, da gebe ich dir vollkommen recht. Es geht mir nur darum, dass Deutschland im Vergleich einfach recht sicher ist. Und deswegen poste ich den Vergleich zu Osteuropa und Südamerika.
  15. Wortklauberei... Wer Wind sät wird Sturm ernten, oder? Ich weiß, hast du nicht gesagt ^^ @Ghost-Fahrer ich bin kein Fan von diesen "davor kann man sich nicht schützen" Opferrollen. Freitag hat ein Sprecher der Polizei folgendes gesagt: Es gibt drei mögliche Handlungsweisen bei einem solchen Angriff Also wenn man sagt, es wurden und werden Fehler bei der Terrorverhinderung gemacht, soll das heißen, sie haben es verdient? Was Vorschläge eines Polizisten, wie man sich während eines Attentats verhalten soll, mit den Reaktionen von Politik und Gesellschaft auf den Terror zu tun haben, ist mir auch schleierhaft. Ich habe geschrieben, dass wir nicht den Terroristen mehr geben dürfen, was sie wollen. Das ist eben das Gegenteil davon, den Kopf in den Sand zu stecken, oder zu sagen, die Franzosen hätten es verdient Ein islamischer Attentäter war es eindeutig nicht. Der Typ hatte eine Beziehung mit dem Opfer, und ist durchgedreht. das ist der Auslöser für seine Tat. Er war defintiv psychisch krank und ist aus dem Kriegsgebiet geflohen. Ok, du hast Recht, es war keine "klassische " Beziehungstat, aber es war eine Beziehungstat. . Gerne können wir darüber reden, dass es ein Sicherheitsrisiko ist, traumatisierte Leute aufzunehmen,die durchdrehen können. Wie wir hier sehen, bedarf es eben nicht immer der IS-Ideologie. Dennoch muss man diesen Fall seperat sehen, und ihn hier statistisch in Relation setzen. Hier wurde ja auch versucht, den Münchner Attentäter, als Opfer von sunnitischen Mobbings hinzustellen, Dabei war er eine kranke Persönlichkeit, die sich die Antiflüchtlingshetze und gegen Türken zu eigen gemacht hat. Also insgesamt sind die Problemmacher statistisch aus Nordafrika, Syrer und Iraker sind da unter dem Durchschnitt. Von der 1 Million waren einige Hunderttausend vom Balkan, die abgeschoben werden, dann werden die Nordafrikaner auch in 20 Jahren nicht mehr hier sein. Es bleiben also Syrer und Iraker, neben einigen Afghanen. Davon werden ein paar in einigen Jahren auch zurückkehren, wie einst die Flüchtluinge aus dem Balkankrieg. Wir werden hier nicht Millionen integrieren müssen, sondern einige hunderttausend. Die großen Probleme sind, wenn dann jetzt. in meinen Augen. Wo die Leute noch nicht angekommen sind, viele noch nicht abgeschoben wurden, die Leute noch gar keine Jobs annehmen können., die Erlebnisse nicht verarbeitet wurden. usw.
  16. Ja, ich brauche mir nur meiner bayerischen Heimatstadt umzuschauen, mit sehr hohem Migrantenanteil, und wie wenig Probleme es hier gibt, und die Leute gut integriert sind, und dann in die Vororte von Belgien und Frankreich schauen. Und wenn auch in Deutschland nicht alles Gold ist was glänzt, dann ist die Arbeitsosigkeit und die wirtschaftliche Situation erheblich besser, weswegen auch mehr Kapazitäten für wichtige soziale Arbeit übrig ist. Ja, und der IS hat es geschafft: Eine minmale Zahl, wird hier für Millionen hergenommen. Eine Umkehrung der Fakten: Wenige Prozent machen Ärger, aber was wird hier wahrgenommen: Die große Mehrheit ist böse, und nur wenige Prozent sind friedlich. Natürlich folgen sie dem IS: Und natürlich ist das "Islamistisch". Aber so wie in italienischen Vororten, verunsicherte Jugendliche sich der Gomorrha anschließen, abgehängte Jugendliche im Osten, anfällig für Nazischeiß sind, so sind abgehängte kranke muslimische junge Leute anfällig für die IS-Propaganda, weil man sie so mit einfachsten Mitteln zu einer riesen gottgleichen Macht aufsteigen können. Und die Hysterie und dumme Kriegsrhetorik macht die Wichte und den IS erst richtig groß und attraktiv. Der IS ist ja jetzt keine große Armee, sondern zu einer ideologischen Chimäre geworden, wo viele ihre große "Karriere" machen können. Es geht darum, wie man den IS und den Terror in seinem Namen richtig groß macht, und damit erst unglaublich anziehend für alle möglichen schwachen Persönlichkeiten. Wie mir hier wieder das Wort im Munde herumgedreht wird. Wenn zum Beispiel in ner Stadt in den USA die Kriminalität blüht. mit vielen Toten, und man sagt, Politik und Gesellschaft haben keine Lehre gezogen und machen nichts gegen die Ursache, würde niemand einem unterstellen, man verharmlose die Kriminellen und meine die Stadt "verdient" die Kriminalität/Toten. Und von "verdient" habe ich nie gesprochen, sondern fatalen Fehlern, die seit Jahren die Terrorgefahr in einem Teufelskreis immer weiter anfachen. Wenn Politik und Gesellschaft extrem falsch auf Terror reagieren darf und muss man das sagen. Aber anscheinend, wenn man nicht Islam und IS gleichssetzt und den Koran als Ursache für IS beschreibt, verharmlost man anscheinend. Also wenn wir den Terroristen weiterhin genau das geben, was sie wollen, wird der Terror weiter ansteigen. Also in deinen Worten, weiterhin beste Bezahlung und hohe Orden verleihen. So sah sich David S. in München. Anders Breivik war sein Vorbild. Er war AFD-Anhänger, und schimpfte auf gläuboige Muslime, postete Türkei=IS. Und er tötete vor allem Kinder/Jugendliche mit Migrationshintergrund. Auch wenn er iranische Wurzeln hatte, sah und fühlte er sich sehr als Deutscher.Ist juch hier geboren und aufgewachsen. Ja, wünsche ich mir wie gesagt, von der Hysterie von AFD/Pegida gegen Islam und Flüchtlinge. Würde schon sehr helfen.
  17. Ja, das tun wir doch gerade. Orden wurde verliehen: Hollande, Frankreich und die anderen Hysteriker verleihen ihnen einen riesen Orden. Sie erklären erbärmliche Wichte zu einer großen Kriegsmacht, einzelne Leute, die nicht organisiert sind, sich zu dem Schlagwort "IS" bekennen, werden zu entscheidenden Mitgliedern einer Großmacht erklärt, die anscheinend Frankreich in die Knie zwingen können. Hohe Bezahlung wurde auch gemacht: Hysterie, die Auslegung des Islams der Terroristen wird als der "eigentliche" islam wahrgenommen, Millionen von Nichtbeteiligten Muslimen werden auf Seiten der Terroristen vermutet, das Land spaltet sich durch Radikalismus, Muslime und Christliche Bevölkerung werden auseinander getrieben. Das ist doch eine ganz hervorragende Bezahlung, die die Terroristen bekommen. Und nicht nur in Frankreich, im gesamten Westen. Sogar die Wahl in den USA können sie nach ihrem Willen beeinflussen. Also besser kann es nicht laufen. Sie bekommen von uns alles, was sie mit dem Terroranschläge bezwecken wollen. Und weil Bezahlung und posthume Ehre, die wir den Terroristen zukommen lassen, so immens sind, fühlen sich auch immer mehr dazu animiert. Ich meine, jetzt können Verlierer schon in Frankreich eine Bedrohungsgefühl auslösen, wie zuletzt Hitler bei der Invasion vor 1940. Traumzustände. Das Furchtbarste wäre für die, wenn sie als erbärmliche Wichte dargestellt würden, die Gesellschaft sich nicht aufhetzen würde, und man den dem IS einfach sagt: Egal, was ihr macht, ihr werdet nicht gewinnen, ihr seid Verlierer, die wütend um sich schlagen. Das würde dem IS und dem Terror einen großen Schlag versetzen. Wird erfahrungsgemäß nicht passieren.
  18. Ach wie war das mit der Kriegsrhetorik?= Wir wollen uns nochmal in Erinnerung rufen, dass der Jugendliche von Würzburg keinen Kontakt zum IS hatte, seine IS-Flagge selbst gemalt hat und sich selbst radikalisiert, auch der Typ in Ansbach, war nicht im Auftrag von IS unterwegs, er hat sich zu IS bekannt. Und was macht Hollande der Trottel. Zwei Idioten können laut ihm, den Krieg erklären. Frankreichs Antiterrorrhetorik oder wie forder ich jeden radikalisierten oder psychisch labilen zum Terrorismus auf. Gleich nochmal nach dem Anschlag dafür sorgen. dass weitere Anschläge folgen.
  19. Vielleicht wäre ja generell öfter eine Stellungnahme der Mods sinnvoll, um manches nachvollziehbar zu machen. "Wird nicht diskutiert", führt zu Verwirrung! Apropos Boardrules: Es gibt keine Boardrules mehr. Jedenfalls sind sie seit geraumer Zeit nicht mehr auffindbar. Niemand weiß, was genau gilt, und wie etwas bestraft wird...
  20. Tja, jetzt scheint es wieder in Frankreich passiert zu sein. Wenn jetzt dort ein Anschlag nach dem anderen häuft, während vorher es relativ ruhig war, muss man sich dort fragen, was denn schief läuft. Flüchtlinge sind es dort ja nicht. Warum gibt es so viele Nachahmungstäter, warum machen das Radikale, oder geistig Kranke dort immer wieder? Sie machen es, weil Terrorattacken anscheinend genau die Wirkung zeigten, die sie beabsichtigen. Frankreich macht es uns vor, wie man es nicht macht. Pathetische Rhetorik, Fanatische Einzeltäter können eine ganze Nation "in den Krieg" stürzen. Die "Fundamente der französischen Gesellschaft" erschüttern. Die "Werte Frankreichs" grundlegend angreifen. Rechtsradikalen zur stärksten Partei machen, den französische Präsident dazu bringen die Franzosen aufzufen, sich zur Nationalgarde einzuberufen zu lassen (also nicht mal ein Dutzend Attentäter kann es mit allen französischen Männern aufnehmen), die ganze Nation zu spalten, Millionen friedlicher Muslime werden in Geiselhaft genommen und extremst angefeindet. Einen "War on Terror" kann es nicht geben, Krieg wird zwischen NAtionen/großen Ethnien geführt. Eine Nation "im Krieg" gegen eine Handvoll Terroristen? Tja, dann kommt sowas wie der Irakkrieg oder die derzeitige Pathos-Politik in Frankreich wichtiger. Alleine diese "War on Terror"-Rhetorik war eine der größten rhetorischen Terrorvervielfältiger der letzten 15 Jahre. ("War on Drugs" hatte ja auch eine ähnlich fatale Wirkung in Südamerika) Und den Franzosen ist ihre Rente mit 60 und die 35-Stunden wichtiger, als dass man das Geld dort einsetzt, wo es wirklich benötigt wird: in sozial schwachen Vororten, um Jugendlichen eine Perspektive zu geben und vor Radikalen wie Kriminalität abzuhalten. Vor zehn Jahren haben die sich dort nur gegenseitig umgebracht, von Krawallen abgesehen. Hat keinen interessiert, rächt sich jetzt... Beste Terrorprävention wäre jetzt, es genau nicht wie die Franzosen zu machen. Aber wie es scheint, wird's nicht so kommen. "Der" Islam wird dann als einzige Ursache genannt und es ist wahrscheinlich, dass wir genauso reagieren, wie die Terroristen wollen.
  21. Na hier wurden doch die fertilen Osteuropäer gelobt, von mir kommt das nicht. Naja, ein oder zwei Kinder haben die Leute gerne, aber mehr als zwei, oder gar drei können sich die meisten nicht leisten, weil in dieser Gesellschaftsform Kinder viel kosten, während in einer ländlichen Gesellschaft viele Kinder eine Entlastung sind. Das ist es ja auch: Eine niedrige Geburtenrate heißt nicht, dass die Leute/Frauen auf Kinderkriegen oder Familie verzichten. Sie haben einfach nur weniger.
  22. Laut diversen Studien sind es so zwischen 40 und 50%, die fremdgehen bzw. mal fremdgegangenhaben. Es gibt keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Und Bauchgefühl ist, wie farfalla schon sagte oft ein bedenklicher Indikator. Wobei übertriebene Eifersucht, die Frau von einem wegtreibt und andere Männer erst attraktiv macht, erst zum echten Betrug führt. Also selffullfilling prophecy.
  23. Das ist ja ein Fehlglaube, den nicht nur "konservativere" Gemüter anhängen, dass in traditionellen Gesellschaften die Geburtenrate höher sei, und in emoanzipierten niedrig. Die Höhe der Geburtenrate hängt nicht von der politischen Färbung, den gesellschaftlichen Werten oder der religiösen Prägung eines Landes ab, sondern von der wirtschaftlichen Struktur des Landes: Je bäuerlich ländlicher ein Land, desto höher die Geurtenrate, weil viele Kinder eine gewisse Notwendigkeit sein. Je entwickelter eine Nation bzw. in modernen Industriestaaten ist die Geburtenrate niedriger, weil Kinder hier eine finanzielle Belastung sind. So ist die Geburtenrate in den konservativen arabischen Golfstaaten seit Jahren rückläufig. In Katar liegt sie z.B. nur bei 1,8. ---------------------------- Also zu Frauen aus dem ehemaligen Jugoslawien, ja sie sind natürlich traditioneller, aber in der Ehe eben nicht einfacher. Ich kenne da einige, wo hier beispielsweise Gastarbeiterkinder, Frauen aus der alten Heimat geheiratet haben. Ja, Hausfrau reicht denen oft, nur ist da die Beta-Falle extrem: Erwarten in Deutschland mehr, der Mann soll gefälligst Karriere gemachen, also für sie mit ihren Selbsterfüllung erreichen. Die Männer, wirklich keine Mitglieder der hiesigen Grünen Jugend ;-), sind dennoch deutsch geprägt, und wissen nicht diese Frauen dann in ihre Schranken zu weisen. Die Frauen sind unemanzipierter, was zu den Problemen führt, dass ein grundsätzlich gleichberechtiges Verständnis von Ehe, dich auch in die Betafalle führt. Wie gesagt, nur ne Tendenz, sind alle nett, aber halt anders geprägt, und dann muss man die Beziehung halt auch traditionell führen, will man nicht als Beta enden.
  24. Ich habe es schon einmal gepostet, und nach Ansbach hat es sich selbst beflügelt. Die Pegidisten werden mich wieder lynchen dafür, trotzdem stimmts: Alle Attentäter waren extrem labile psychisch gestörte Persönlichkeiten. Beim Würzburger handelte es sich um einen traumatisierten Kriegsjugendlichen, der die Nachricht, dass sein bester Freund getötet wurde, der Münchener führten seine Minderwertigkeitskomplexe zum Vorbild Breivik. Auch wenn die Leute hier wieder den Migrationshintergrund oder angebliche Mobberei hier vorführen würden. Der Ansbacher Terrorist hatte zwei Selbstmordversuche hinter sich. Der Jugendliche von Ansbach war nicht sein Leben lang ein tiefgläubiger Muslim, und der Attentäter von Ansbach auch nicht. Die IS-Ideologie war das Vehikel für kranke Menschen, weil diese zusammen mit Terror ihnen ihre Allmachtssehnsucht befriedigt. Bei den einen Kranken in Würzburg bot die IS-Ideologie die Plattform für Allmachtsphantasien, beim Münchener war es das Vorbild Anders Breivik und sein Hass auf Türken und gläubige Muslime. Er hat die AFD verehrt und war der Meinung Türkei=ISIS. .Er hatte Ist nicht Ironie, dass jetzt ausgerechnet sein Migrationshintergrund hervorgeholt wurde. Wie gesagt, zwei Seiten derselben Medallie, die durch das hysterische Gesellschaftsklima zu diesen Taten angestachelt werden, da sie so ihre Allmachtsphantasien befriedigen können. Und zur Gewaltwelle gehören auch der Mordanschlag auf die Kölner Bürgermeisterin, die Brandanschläge auf bewohnte Flüchtlingsheime, die auch letztlich Mord/Terroranschläge waren. (Wenn man stören will, schmiert man Parolen oder schmeisst Steine, Feuer bringt um. und so wurde bisher auch geurteilt). Wollen die Pegidisten auch nicht hören. ----- Reutlingen würde ich nicht dazu zählen, dass ist eine klassische Beziehungstat war und kein Terror. Ein ebenso psychisch kranker, der aus Eifersucht die Frau umbrachte. Das ist ja leider nicht auf Flüchtlinge begrenzt. Das sind ja mehr Fälle. Aber hier spielte natürlich auch die psychisch kranke Rolle. Also wenn dann ist nicht der Islam, sondern die unbehandelten Kriegstraumata das Risiko, wie man im Reutlinger Fall sieht. Trotzdem ist für mich Reutlingen nicht schockierend, jedenfalls nicht mehr, als wenn es zu ner Schießerei aufgrund italienischer MAfia oder Russenmafia kommt, gab es ja hier in Bayern ab und zu. Deswegen sind für mich die eigentlichen Fälle, Würzburg, München und Ansbach. Wobei Würzburg und München für mich durchgedrehte psychisch kranke Jugendliche waren, die leider passieren. Während Ansbach der "echte" Terroranschlag war. ---- Ich bin in München aufgewachsen, meine Schwester wohnt in Franken und ich wohne in einer Nachbarstadt Münchens. Man kann über die CSU sagen, was man will oder über die Sprüche von Seehhofer, aber man sieht, dass Bayern einfach bestens regiert wird. In meiner Stadt mit viel Industrie gibt es einen extrem hohen Migrationsanteil. Die Kriminalitätsrate ist extrem niedrig, die Arbeitslosigkeit auch, in der Industrie arbeiten überproportional viele Migranten, es gibt keine "schlimmen Viertel", die Flüchtlingskrise wurde hervorragend (im Gegensatz zu Berlin) bewältigt, alteingesessene Migranten sind im Stadtleben auf allen Ebenen dabei. . Und wenn die Leute überall so gut integriert wären, wie hier, dann wäre das Klima anders. Die zahlreichen Intiativen tun hier wirklich das beste, damit auch zukünftig die Immigration gelingt, und das wird auch wieder gelingen. Ein Zeichen, dass es eben nicht die Ethnie, sondern die sozialen Strukturen Ursache für Probleme sind. Deswegen macht es mich so extrem wütend, dass ausgerechnet hier, wo wirklich so vieles so gut klappt, das Bemühen und vor allem die Menschen, mit und ohne Migrationshintergrund durch die Terror-/Amokdeppen in den Dreck ziehen. Alles gute von Jahrzehnten friedlichem erfolgreichem Zusammenlebens, einfach durch ein paar Deppen zerstört. Sie wissen ja, dass die Leute nicht differenzieren, nicht sehen. dass sie als Einzeltäter gewertet werden, sondern jetzt ganze Bevölkerungsgruppe, für ihre Taten in Verantwortung genommen werden und für etwas büßen müssen, womit sie nichts zu tun haben. Das ist alles eine Folge des oben beschriebenen gesellschaftlichen Klimas, dass die Terrorgefahr extrem anfacht, und nach jedem Anschlag angefeuert wird. Und dann die irrationale übertriebene Angst, die ja von Terroristen beabsichtigt wird. Es ist immer noch 1000 Mal wahrscheinlicher an einem Autounfall zu sterben, als wegen Terror.- Nur spektakuläre Gewalt schlägt jeden rationale Überlegung, deswegen handeln ja auch Terroristen so. r Es ist ein Teufelskreis: Anschlag -->Hysterie--> Anschlag gelohnt, noch mehr Anschläge --> noch größere Hysterie.
  25. Ich spreche nicht von dieser Tat, sondern von der Ursachenbekämpfung von Terror/Amokläufen allgemein. Und der Junge wurde Opfer von muslimfeindlichen Parolen/Ausländefeindlichkeit, das ist auch eine Ursache. Ebenso hat der Junge gesehen, was für eine Hysterie und Megawirkung solche Anschläge auslösen. Es ist ja kein Zufall, dass er das jetzt machte. Es ist irgendwo auch eine Nachahmungstat. Der afghanische Jugendliche lief letztlich auch Amok, nachdem er vom gewaltsamen Tod seines besten Freundes erfuhr. Wenn jetzt labile muslimische Jugendliche dem IS folgen wollen, sind das letztlich auch labile Amokläufer. Wie ich sagte, wenn muslimische MIgranten, derart ausgegrenzt werden und der extreme Rechte weiter blüht, wird sich eine ganze Generation ausgestoßen fühlen, wir sehen das in Frankreich. Natürlich führt das als Gegenreaktion zu radikalisierten Jugendlichen, insbesondere wenn diese zusätzlich labil sind. Das derzeitige gesellschaftliche Klima lädt labile Persönlichkeiten geradezu dazu ein, durch Terror/Amok ihre Allmachtsphantasien auszuleben. Weil man sie extrem überhöht. Ob sie jetzt dazu die islamistische Ideologie als Katalysator dafür nehmen, oder nicht.