Interessanter Vergleich, den du aufführst. Die Psyche eines Menschen, respektive einer Frau mit einem naturwissenschaftlichen Gebiet wie der Thermodynamik, deren Grundüberlegungen man sich neben Axiomen sowie einigen empirischen Befunden vor allem auch rational erarbeiten kann, zu vergleichen finde ich schon mutig. Aber mal abgesehen davon: Es wird wohl keinen Studenten geben, der je Thermodynamik ohne Vorbereitung bestanden hat. Hingegen hat es der überwiegende Teil des männlichen Geschlechts schon seit Jahrtausenden ganz gut gemeistert, sich auch ohne irgendeine Pseudowissenschaft zu paaren. Ich bin dem abgeneigt, aus einem Thema wie der Verführung eine (pseudo-)wissenschaftliche Sache zu machen. Dazu fehlt es dem sog. Pickup leider auch an fundamentalen wissenschaftlichen Methoden und korrekten, empirischen Vorgehensweisen. Vieles scheint nur auf reinen Erfahrungswerten zu beruhen. Außerdem geht es mir auch gar nicht darum, irgendwen oder irgendwas zu verführen. Ich wollte lediglich einige gute Tipps für ein erstes Date, aber anscheinend scheint man hier davon überzeugt zu sein, dass man sich intensivst mit so etwas auseinandersetzen müsse, um Erfolg zu haben. Wohl nicht ganz berücksichtigend, dass beim Kennenlernen in erster Linie viele unbewusste Denkprozesse eine große Rolle spielen und man durch Rationalisierungsmaßnahmen ohnehin keinen allzu großen Einfluss darauf hat. (Zu viel nachzudenken wäre in meinen Augen sogar hinderlich) Wie dem auch sei, trotzdem danke. Pardon? Ich hatte mich eigentlich bemüht, ihn einigermaßen zu strukturieren.