Lodan

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Alle erstellten Inhalte von Lodan

  1. Hallo malie Du wolltest also social proof, indem du mit einer anderen tanzt? Das funktioniert vielleicht, bevor du HB8 küsst - aber nicht mehr danach. Du hast schon den Begriff pre-selection fallen gelassen, dabei ist diese Phase schon vorbei. HB8 hat gesehen, dass du sie für eine andere fallen lässt, wie eine heiße Kartoffel. Dabei hat es sogar so ausgesehen, als würdest du dich um die andere streiten. Eifersucht, wenn du sie schon haben willst, muss subtil sein, so dass sie nicht merkt, was eigentlich passiert. Du hast ihr die andere auf die Nase aufgebunden. Und sie war beleidigt, verständlicherweise. Die Aktion war unnöttig - du hättest nur weiter eskalieren müssen.
  2. Ich grüße euch, ich habe mich in den letzten Monaten sehr viel weiter entwickelt – vor allem im Bereich Daygame –, und möchte hier einen Blog mit Field Reports starten. Ich mache den Anfang mit einem etwas zurückliegenden Clubabend; bei dem manche Dinge gut und manche weniger gut liefen – von dem ich aber gelernt habe. Der erste FR hat Numberclose, und Fehler. Sophie und Corinna Teil 1 Sophie Es war etwa 24 Uhr, der Club war in Partystimmung. Es gab größtenteils gemischte Sets; ein Set aus zwei Mädels erweckte meine Aufmerksamkeit – denn eines von ihnen sah zu mir rüber. Ich trank mein Bier, wollte einfach mal entspannen, genoss die Musik und wollte schon zu ihr hingehen. Aber... Neben mir befand sich ein Set aus 4 HBs. Sophie saß am Rand und interessierte mich. Sie wirkte teilnahmslos, weshalb ich sie genau darauf ansprach. Sie fragte zurück: "Fühlst du dich auch so falsch hier wie ich?" Sie fühlte sich in Clubs nicht wohl, ging aber wegen ihren Freundinnen mit; Freundinnen, die sich zunehmend alkoholisierten, und ihren Rausch dann auch eindrucksvoll gestikulierten. Ich unterhielt mich mit Sophie, und isolierte sie letztlich, indem ich sie aufforderte wohin zu gehen, wo es ruhiger ist. Ich habe viel Rapport und Comfort aufgebaut mit Geschichten über unser Leben, wir verstanden uns gut. Ihre Freundinnen kamen ab und zu vorbei, und zogen auch wieder von dannen. Wir wollten gehen und sie überlegte, wie sie nach Hause kommt. Sie hat etwa gesagt: "Ich habe schon damit gerechnet, dass ich diese Nacht nicht zum Schlafen komme." Sie war massiv attracted und ich habe nicht zum KC angesetzt. Ich habe mir einen NC geholt und sie zum Nachtbus begleitet. Teil 2 Corinna Als sie fort war, bin ich selbst in einen anderen Bus gestiegen, habe mich aufgrund der schlechten (=falschen) Beschilderung verfahren... und als ich schließlich im richtigen Bus saß, war es vermutlich 3 Uhr morgens. Ich unterhielt mich mit einem Guy, den ich an der Haltestelle kennengelernt hatte. Nachdem ich aber im Bus Platz genommen hatte, dauerte es nicht lange, bis ich das HB aus dem Club sah, das mir zu beginn Blicke zugeworfen hatte. Sie saß nicht weit von mir entfernt. Ich sagte zum Guy: "Entschuldige mich bitte, ich muss mal Hallo sagen." stand auf und setzte mich zum HB. Ich habe mit einem strahlenden Lächeln davon erzählt, wie wir uns im Club gesehen haben, und sie freute sich sichtlich. Wir sind ca. 10 Minuten mit dem Bus gefahren – stellte sich heraus dass sie in der Nähe von mir wohnt –, am Ende ein NC. Nachher Am selben Abend noch SMS mit Sophie gewechselt, danach flakte sie. Mit Corinna hatte ich ein erstes Date, und ein LJBF. Conclusio Das war eine der prägendsten Erlebnisse für mich über die Wichtigkeit von Eskalation. Ich eskaliere sehr langsam, habe das aber zum Anlass genommen, eine Methode für mich zu fieldtesten, wie ich trotzdem mit mehr Comfort zum KC komme. Ich nehme irgendwann einfach die Hand des HB, was plötzlich einen massiven Comfort-Boost für das HB bedeutet; und setze nach spätestens 5 Minuten mit KC Routine an. Bei der Sophie – wir haben in einem ruhigen Bereich gesessen – habe ich kaum eskaliert; dabei hätte es ausgereicht, ihre Hand zu nehmen und sie später einfach zu küssen. Ich wusste, dass sie es wollte und hab es vermasselt. Für mich gelernt: Eskalation zu langsam, Attraction ist aber da -> einfach die Hand nehmen. Ein PUA hatte ein youtube Video davon, wo er es genauso macht, kann es aber leider nicht mehr finden. Bei Corinna finde ich faszinierend, dass ich sie im Nachtbus geclosed habe. Habe auch eine andere, sehr interessante Frau im Nachtbus kennengelernt. Das war dann auch der Ausgangspunkt für mich, im Daygame in öffentlichen Verkehrsmitteln zu gamen. (Einmal habe ich auch explizit das U-Bahn Game gefieldtestet, hatte aber zu wenige HBs für ein letztlich sinnvolles Numbersgame. Vielleicht werde ich das zur Uni-Zeit, wenn es draußen sowieso kalt ist, in der richtigen U-Bahn nochmal probieren.)
  3. Nina Lay Repot Teil 2 oder „The Copulation Completion“ Es gingen ein paar Tage ins Land – ich weiß gar nicht mehr wie viele es waren. Wir haben öfter miteinander geschrieben, und Nina himmelte mich quasi an. Und natürlich genoss ich das. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass sie sich gleich in mich verlieben will. Ich will vorausschicken, dass ich wirklich viel mit ihr geschrieben habe, aber sie wollte meine gesamte Aufmerksamkeit, rund um die Uhr. Whats App-Aussagen ihrerseits waren: ich sie nachdem wir uns am Vortag noch Gute Nacht sagten 12:15 Guten morgen 12:16 Meldest dich gar nicht mehr? Wechsel des Gesprächsthemas 21:38 Du bist voll selten online 21:38 Und schreibst voll selten 21:46 Hängt davon ab, wie beschäftigt ich im Moment bin, aber damit musst du leider leben ;) 21:47 Hm....... 21:48 Ich will nicht unentwegt immer und überall erreichbar sein. Ist eine mebtalität von mir 21:48 Ja ok aber macht mich trotzdem traurig. … 21:49 Wirklich? Hm 21:50 Ja schon is ja normal denk ich 21:50 Wenn ich zb saxophon spiele würd mich ein piepsendes Handy nur irritieren 21:51 Ja schon klar.... Ich vermisse dich Recht bald sollte mich Nina zum Filmschauen besuchen kommen. Der Film: „Time Machine“. Als ich sie von der U-Bahn Station geholt habe, hat sie noch gefragt, ob die Freundin mitkommen kann. Abgesehen davon, dass ich keine halbfremde Kleptomanin in meine Wohnung lasse, habe ich sie schließlich darum gebeten, dass die Freundin nicht mitkommt. Wir schauten zwar gemeinsam, trotzdem schien sie der Film genau gar nicht zu interessieren... Irgendwann fing sie an, mit ihrem Mitbewohner auf dem Handy hin und her zu schreiben. Der Freund würde mit dem Auto nach Wien reinfahren und irgendeine Sache holen – dabei will er die Nina mit raus nehmen. Die Nina hatte Gewissensbisse, und da ich mich nicht zwischen sie und einen Freund stellen wollte, habe ich ihr die Entscheidung überlassen, weshalb sie mich nach circa zwei Stunden wieder verließ. Ich fand es schade – aber naja, kann man nichts machen. Sie hatte ein schlechtes Gewissen mir gegenüber. Hätte ich zu dem Zeitpunkt gewusst, dass ihr Freund ihr Ex war, hätte ich vielleicht anders gehandelt. Sie schrieb folglich Dinge wie 22:20 Hay Babe ich werde jetzt schlafen gehen. Wünsche dir süße träume Und melde dich bitte so oft du kannst Am nächsten Abend ergibt sich folgende Unterhaltung: 00:59 Schöne Grüße vom bernhard 00:59 ^^ 00:59 Aha ok 00:59 ?? 1:00 Wegen den schönen grüßen 1:00 Ja da sagt man normalerweise ihm auch 1:00 ^^ 1:01 Wenn ich das gefühl hätte, dass er mich aufrichtig grüßt, würde ich das auch sagen 1:01 Und ihn vielleicht auch kennen würde 1:01 Er sagt es war aufrichtig 1:02 Finds aber interessant, dass er von mir weiß 1:02 Bah, bin müde 1:02 Schreib schon irgendwas.... 1:03 Ixh geh jz schlafen gute Nacht und es war aufrichtig 1:03 Sau gemein von dir 1:03 Finde ich nicht 1:04 Ist so!!! Baaam mm sag jz Schöne grüße an ihn 1:04 !! 1:04 An deinen ex-freund den ich nicht kenne? 1:04 Jaaaa 1:05 Gute nacht 1:05 :/ 1:05 Tz z 1:09 Ja yolo bye Am nächsten Morgen war ihre Laune nicht besser. Ihr Drama fing an, mich zu nerven 08:49 Aje... Guten Morgen kennst du wohl auch nicht 09:12 Thx für die Antwort wenn dus schon liest 14:32 Mhm aha mhm, jep 14:32 ein foto mit einer Anwesenheitsliste von mir 14:33 Wtf Was? ?? 14:49 Hatte keine zeit zum antworten, bin den tag durchgehetzt Und achte doch bitte darauf, in welchem Ton du mit mir sprichst 14:51 Okok is schon gut 14:57 Musst dich ja nicht gleich aufregen Als Zeichen meiner Sympathie für sie habe ich sie am nächsten Morgen mit „Guten Morgen“ gegrüßt – und anscheinend war ich der erste, der mit ihr geschrieben hat. Zugegeben, in meiner Welt verstehe ich nicht, wie man um 8:00 morgens schon rege Whats App Unterhaltungen führen will – aber ich muss es ja nicht verstehen. Interessant wird es endlich, als ich am Abend in Whats App reinschaue. Klingt zwar nach Klischee, aber da soll mir nochmal einer sagen, Frauen kann man verstehen lernen: 17:13 Hast du abends zeit 17:38 Magst du Sex? 17:50 …. 17:51 Jaa das ne ernste frage 17:51 …. 17:52 Hi 17:52 Jaa... hi 17:54 klingt cool 17:54 Was klingt cool 17:55 ??? 17:57 Sex abends??? 17:57 Willst? 17:57 Ja Das Problem war hier folgendes – und anscheinend hat sie das selber noch gar nicht realisiert: Sie war gerade 1 Zugstunde entfernt bei einer Freundin übernachten, weshalb ich nicht zu ihr kommen könne. Gleichzeitig will sie aber ihre Freundin nicht alleine lassen, weshalb sie nicht zu mir fahren könne. Ich habe ihr natürlich angeboten, bei mir zu übernachten. Nach ein bisschen Sex-Talk und dem Besprechen von einer paar organisatorischen Handicaps, ging es weiter mit: 18:29 Ich will Sex 18:33 Wir könnten uns morgen sehen (hab nix vor), ich muss halt irgendwann nach nö zu einem Geburtstag Oder wie schon mal gesagt am sonntag Wie sich herausstellen soll, wird sie mich am selben Abend noch besuchen kommen. Zwei Stunden später schreiben wir noch: 20:49 Was genau willst du eigentlich von mir? 20:57 Dich in meine Arme nehmen 20:58 Na ehrlich jetzt 20:58 So allgemein 21:18 So allgemein, Eine schöne zeit mit dir 21:35 Um 23:02 fährt mein erster zug 21:39 oha, ist grad ein Zeitfenster, wo kein Zug fährt... Aber cool Hoffe, du hast eine schöne Zugfahrt hierher 21:45 Lol ja dann bin ixh um Mitternacht bei dir Der Wunsch nach Sex besiegte die Umstände! Aber es war ja noch nicht soweit. Was mich in dem Moment beschäftigte war, dass ich ursprünglich vorhatte, an diesem Abend zu einer Studentenparty in der Nähe von mir zu gehen, wo etwa 3000 Leute erwartet wurden. Und ich hatte das Ticket schon gekauft... Also bin ich ratzfatz Richtung Veranstaltungsort gefahren, und habe meine Karte dort an zwei Touristen weiterverkauft, die nach einem Ort zum Party machen suchten. Nina ruft mich währenddessen an. Ich fühlte mich unwohl, aber war nicht ganz ehrlich zu ihr: Da telefoniere ich mit ihr in der U-Bahn und sage ihr, dass ich gerade spazieren war, und nach Hause fahre (obwohl ich gerade in die Gegenrichtung unterwegs war)... Sie hatte Angst im Dunkeln, als sie zu Fuß zum Bahnhof gehen musste. Und auch die Fahrt war ihr unheimlich – weshalb ich zwischenzeitlich am Telefon bei ihr war. Wenig später bin ich dann zum Bahnhof gefahren, um sie abzuholen. Vorher schrieb sie mir noch, wie sie hoffe, dass sie in Echt auch so mutig ist, wie in Whats App. Fast end of story: Sie blieb bei mir und wir hatten eine aufregende Nacht. Sie sagte mir noch, wie sie längere Zeit nicht mit einem Mann geschlafen hat, und schon gar nicht so schnell mit jemandem im Bett gelandet ist. Zum Abschluss noch ein paar weise Worte, die ich ihr am nächsten Tag gegeben habe. Und weil ich diese für wichtig halte, hebe ich sie hier hervor: 18:41 Mir geht alles auf die nerven :cray: 18:55 18:57 Am liebsten würde ich einfach alles hinschmeißen 20:41 Der größte Feind ist man sich immer selbst. Und vor diesem kapituliert man nicht, wenn man nicht alles versucht hat. Denn dann gibt man sich zu einem Teil auch selbst auf. Ziele sind im leben wichtig, genauso wie an ihnen zu arbeiten. Denk positiv! Von der welt und von dir selbst. 21:50 Haha oki du Poet 21:58 Bussiio Später bekam ich einmal eine Smiley- und Sprachnachrichten-Flut, als sie ohne mir feiern war. Ja, das war lustig. :) Wir glaubten infolge beide, dass der andere den Kontakt abgebrochen hat. Nach einer Versöhnungs-Nachricht von mir, fingen wir wieder an miteinander zu schreiben. An einem Wochenende, wo sie auf ein Konzert ging, wollten wir uns sehen, doch nach dem Konzert war sie plötzlich ungewöhnlich abweisend, und so haben wir etwas länger keinen Kontakt mehr. Vielleicht ist das auch ok so. An die Nacht mit ihr denke ich aber noch sehr gerne zurück.
  4. Nina Lay Repot Teil 1 oder „The Mating Initiation“ Ich möchte anmerken, dass ich zu dem Zeitpunkt 26 Jahre bin, Nina ist 18. Ich schicke auch voraus, dass ich im Moment noch Kontakt zu ihr habe (im Moment bewusster Freeze), gleichzeitig weiß ich aber nicht, wie ich mit ihr umgehen soll. Ich würde gerne Kontakt zu ihr halten, und habe ihr geschrieben, dass ich nichts Festes will – gleichzeitig gestaltet sich ihr Verhalten etwas „schwierig“ für mich – um nicht „nervig“ oder „Borderline“ sagen zu müssen. Aber ich greife zu viel voraus. Schauen wir doch einfach mal, was passiert ist... Ich glaube, es begann an einem Freitag, ich bin mir nicht mehr so ganz sicher. Mitternacht rückte immer näher und ich wusste noch nicht, wo ich hingehen soll. Dann kam mir eine Eingebung: Ich könne doch mal wieder in eine typische Mega-Disco gehen! Mal schauen, ob es mir an einem solchen Ort vielleicht doch gefällt, und ich dort auch Menschen nach meinen Vorstellungen treffen kann. Ich war wieder relativ früh dort, um 22:30 betrat ich den Tanztempel, und fand mich wieder im Reich von Dyonisos und Priapus. Dazu eine kleine Geschichte: Priapus war der Sohn Dyonisos' und Aphrodites – oder je nachdem, welcher Quelle man Glauben schenken will. Jedenfalls gibt es eine Legende, nach welcher der hübsche Paris entscheiden sollte, wen er für schöner befände – Aphrodite oder Hera. Zu dem Zeitpunkt war Aphrodite mit Priapus schwanger, und als Paris sich für Aphrodite entschied, wurde Hera so von Zorn ergriffen, dass sie den ungeborenen Sohn Aphrodites verfluchte. Er sollte impotent, hässlich und mit Mundgeruch auf die Welt kommen. Als Priapus geboren war, wollten die anderen Götter ihn nicht unter ihresgleichen haben und verstießen ihn aus dem Olymp. Sie warfen ihn auf die Erde, wo ihn Schafhirten fanden und großzogen. Heras Fluch schien seine Wirkung verfehlt zu haben, denn Priapus besaß eine unbändige Lust (weshalb auch der medizinische Begriff Priapismus = Dauererektion nach ihm benannt ist). Ovid erzählt von einem Fest, wo Priapus zugegen war, und wo er seine Augen auf die Nymphe Lotis legte. Lotis fiel betrunken in einen Dämmerschlaf, und Priapus sah seine Chance gekommen, ihr nahe zu sein. Doch gerade als er sie berühren wollte, trat ein Esel auf den Plan und stieß ein lärmendes Iahen aus, das infolge durch den Raum hallte. Die Partyleute erwachten schreckartig, und auch Lotis bemerkte, wie sich der aufgegeilte Priapus ihr sabbernd näherte. Sie hatte Angst und betete zu den Göttern um Hilfe, worauf diese ihr gnädig waren und sie in einen Lotusbaum verwandelten. Lotis ist der Situation also geschickt entkommen, doch Priapus sah das anders: Er war außer sich vor Wut, dass man ihm seine Gelegenheit genommen hat, seine Geilheit an der sexy Nymphe zu befriedigen. Er blickte den Esel an, wollte Rache an ihm üben und prügelte ihn mit seinem gigantischen, eregierten Penis zu Tode. (Später in der Überlieferung wurde Lotis durch die jungfräuliche Göttin Hestia ersetzt.) Wie dem auch sei: Ich befand mich also an einem solchen Ort phallischer Gelüste, wo der Wein in Strömen floss, und Partyleute ausgelassen tanzten. Oder so dachte ich. Es waren einfach überraschend wenig Leute dort. So schnell sollte sich das auch nicht ändern. Da gehe ich also in eine möglichst große Diskothek, und dann ist sie halb leer gefegt... Damit musste ich mich letztlich abfinden. Irgendwann sah ich zwei Frauen, wie sie nach einem kleinen Imbiss eine Couch verließen, woraufhin ich es mir dort gemütlich gemacht habe. Die beiden kamen unerwarteterweise aber wieder zurück und setzten sich neben mich. In ihren Händen befand sich erneut etwas zu essen. „Guten Appetit!“ oder so ähnlich habe ich zu ihnen gesagt. Erwidert wurde das Ganze mit Desinteresse gewürzt mit einer Prise Verachtung. Naja, was solls. Mir gegenüber saßen drei Frauen, die ich schlecht im Blick hatte. Alternativen gab es momentan nicht viele, und ich war interessiert. Relativ nüchtern nahm ich also (bildlich gesprochen) meine Eier in die Hand, und nahm am Tisch der Dreien Platz. Hier ein Bild von der Sitzanordnung: Ich habe mich nicht neben 2 gesetzt, und auch nicht an den Tisch gestellt, und schon gar nicht von hinten zwischen 2 und 3 angeschlichen, wie es später Typen ein Typ machen wird, sondern habe mich sofort zu den Frauen an den Tisch gesetzt. Die 1 ist Nina, 2 ist ihre Freundin, die ich eher nicht attraktiv fand, und 3 eine Frau, die nicht zu ihnen gehörte. Bei der Freundin 2 war es so, wie mir Nina später erzählen würde, dass alle auf ihre Freundin stehen würden – anstatt auf sie –, weil sie größere „Töpfe“ hat. Ja, die Freundin hatte größere Brüste, aber erstens, war sie nebenbei übergewichtig, und zweitens stehe ich sowieso nicht darauf. Als die Frau Nummer 3 einmal den Tisch verließ, und ich die beiden wegen ihr ausfragte, sagten mir die beiden, dass sie sich einfach zu ihnen gesetzt habe. Sie würden sie nicht kennen, fänden sie ein bisschen unheimlich, und wir haben die Vermutung aufgestellt, dass sie vielleicht lesbisch war. Das Gespräch kam langsam in Gang. Während ich mich zunächst noch an die 2 adressierte, zeigte Nina immer mehr Interesse, und rückte öfter näher. Ich muss dazu sagen, dass ich in der selben Woche vom Suizid einer Frau erfahren habe, mit der ich einmal etwas hatte. Und die Gedanken daran nagten noch an mir. Ich kam insgesamt ungewöhnlich schwer ins Gespräch, sodass die beiden Freundinnen glaubten, ich wäre betrunken, doch irgendwann unterhielt ich mich gut mit Nina, und sie sagte zu mir: „Du bist ja gar nicht betrunken, sondern nur intelligent!“ Es kamen andere Leute an den Tisch, Freunde von den beiden aus dem Club, und irgendwann beschlossen wir, auf die Tanzfläche zu gehen. Ninas Freundin schien mich regelmäßig anzugraben, und sah komisch in meine und Ninas Richtung, so als ob sie auf ihre Freundin eifersüchtig wäre. Irgendwann setze ich zum Kiss Close an, und Nina und ich küssten uns immer wieder. Irgendwann als es schon spät war, kam auch das HB 3 auf die Idee, meine körperliche Nähe zu suchen... Später ging Nina mit ihrer Freundin auf die Toilette, aber nur die Freundin kam wieder zurück. Ohne aufdringlich zu sein fragte ich die Freundin, ob sie nicht mal nach Nina sehen möge. Gesagt, getan „Sie unterhält sich mit irgendwelchen Typen,“ sagte sie mir nachher. Nach kurzer Zeit war mir das nicht mehr geheuer und ich ging nachsehen. Nina stand an der Wand, mit drei Typen um sie herum. Sie wirkte ängstlich, weshalb ich sie von den Typen weg begleitete. Sie sagte mir eher schwach: „Einer von denen hat mir einfach so auf die Brüste gegriffen...“ Sie wurde also von drei Priapus-Typen belästigt. Sie hatte wegen Alkohol schon Probleme beim Gehen, und wusste in der Situation nicht, wie sie sich wehren sollte, und wie sie die Typen loswerden konnte. Als wir sehr spät, so um 4 Uhr, den Club verließen, zeigte Nina erste Anzeichen einer emotionalen Instabilität: „Du magst mich gar nicht,“ sagte sie zwischenzeitlich, und distanzierte sich von mir. Aber dann suchte sie wieder meine Nähe, und ich suchte ihre. Irgendwann saßen wir mit der Freundin draußen auf einer Bank, und die Freundin hatte plötzlich ein scheinbar fremdes Handy in der Hand. Nina sagte: „Du musst die SIM-Karte rausnehmen.“ Ich fragte die Freundin: „Wo hast du das her?“ „Ich habs im Mistkübel gefunden.“ war ihre Antwort. Geglaubt habe ich ihr kein Wort, und ich denke, es war ein Samsung Galaxy Handy. Awesome, die Freundin ist eine Kleptomanin. Ich hielt das für moralisch extrem verwerflich, aber was sollte ich machen? Zur Polizei gehen und sie anzeigen (immerhin weiß ich ihren vollen Namen)? In dieser Minute verlor die Frau meinen gesamten Respekt. (Und niemals würde sie meine Wohnung betreten – will mich ja nicht beklauen lassen.) Nina war jedenfalls sehr anhänglich, und ich mag es nicht, Menschen falsche Hoffnungen zu machen – egal ob beabsichtigt, oder nicht. Ich hatte die Ahnung, dass Nina sich viel erhoffte, vielleicht überhaupt zu viel – und ich wollte sie nicht verletzen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon den Eindruck, dass sie möglicherweise eine emotional instabile Persönlichkeit hat. Aber die richtigen Zeichen dafür sollten erst kommen. Wir haben bereits Handy-Nummern getauscht, und ich blieb nur deshalb so lange, weil die Freundinnen gemeinsam auf den Morgenzug warten wollten. Als sich unsere Wege endlich trennten, machte ich mich auf den Heimweg, und begrüßte mein kuscheliges Bett. ...to be continued.
  5. Hallo! Ich möchte den Post wieder mit einem Moment beginnen, in dem es mir schlecht ging, und dann eine positive Wende machen. Die folgenden Zeilen waren an eine gute Freundin von mir gerichtet. Ich habe sie ihr am 22. Jänner 2014 (also vor 22 Monaten) in WhatsApp geschickt. Zu dem Zeitpunkt habe ich mir vorgenommen, gewisse Dinge in meinem Leben zu verändern. Aber ich war zu schwach, und der Moment, den ich hier teilen möchte, war eine sehr prägende Erinnerung für mich; denn er war ein Ausdruck von Verzweiflung. Ich kam gerade betrunken von einem Abend in einem Club nach Hause, und es war 3:09 als ich folgendes mit einer Freundin teilte: (Die Schreibfehler habe ich wegen der Authentizität belassen.) 3:09 War grad im u4. und bin nach Hause gekommen, und Weiß, dass der Mensch der ich bin ein besonderer Mensch ist, aber gleichzeitig ist dieser Mensch unfähig, auf Frauen zuzugehen... Und vielleicht klingt das trivial, aber ich fühle mich gerade im menschsein so ausgeschlossen,... Ich weiß dass das ich der Mensch, derich bin, nur auf diese Weise ist, auf die ich eben bin, aber gleichzeitig weine ich gerade wegen meines unerfüllten wunsches nach intimi.tät zu einem anderen Menschen.... Ich hab Grad den Kopf an meiner Zimmertür und ich freu Mich dass Mich jemand hört, denn die Leute in den Wohnungen auf dem Heimweg scheinen es nicht zu tun... :-( :-( auf diese.Weise gebe ich dir zum ersten mal zu, dass ich trotz Freunde und familie ein einsamer Mensch bin, der nichf weiß,was er dagegen unternehmen soll, und spürt wie die. Welt an ihm vorbeiexistiert, und sein Leben nur eine randerscheinung ist, die auf ihr vorprogammiertes vergehen zusteuert.... *zensierter Satz*.......... Just kill me now.... (hab um 8:15 pflichtvorlesung, das.wird lustig....) der vorletzte Satz war eine tiefpersönliche Aussage, let's keep it private... 9:42 Hatte ein bisschen einen emotionalen breakdown, nachdem ich im u4 irgendwie ungesprächig war. Ich komme mir deshalb komisch vor, weil ich eigentlich keine Probleme haben sollte – schließlich bin ich ein attraktiver Mann. Und gerade weil kein Typ mit übergewicht und nackenhaaren bin, sondern überhaupt im Gegenteil, sollte ich auch nicht lamentieren. Aber irgendwie hab ich es geschafft, Mich in meinem lamentieren poetisch auszudrücken, und auch wenn ich dich schon bitten wollte es zu löschen: ich möchte, dass Du es liest Ihre Antwort: 17:14 Ich verstehs, finde nicht, dass es trivial ist und denke, dass es dich nicht zu einem anderen oder weniger liebenswerten Menschen macht. Ich denke das kommt mit der Zeit, das mit Frauen sprechen können usw. Hab mich dahingehend auch sehr geändert... Die erste Person finden ist immer bisschen schwer, aber dann gehts immer und immer leichter 17:15 Und du musstest es mir nicht eingestehen, ich wusste es Ja immer... Nur dir... Die Stimmung war nur vorübergehend in diesem Tief – wir haben am nächsten Tag schon wieder rumgescherzt – und ich habe auch ein paar nebensächliche Aussagen weggelassen. Ich erinnere mich aber immer noch daran, wie ich zuhause angekommen zu Boden sank und das Gesicht in meine Hände legte. Wo hört jammerndes Selbstmitleid auf und wo fängt authentisches Leid an? An diesem Tag habe ich es nicht geschafft, jemanden anzusprechen, was mich nicht nur enttäuschte, sondern mich auch an meinen eigenen Fähigkeiten zweifeln ließ. Und ja, ich fühlte mich ausgeschlossen – denn zwischen mir und anderen Menschen schien sich eine unsichtbare Mauer zu materialisieren. Eine Grenze, die ich nicht überschreiten durfte, weil es auf Geheiß von oben verboten worden ist. Mein Erfahrungshorizont war beschränkt im Sinne eines Verbotes. So fühlte es sich zumindest an. Meine gute Freundin hat mir zugehört – das heißt, es war zu dem Zeitpunkt jemand für mich da. Erst vor kurzem schrieb sie mir in rührenden Worten, wie leid es ihr tue, dass sie mir damals nicht mehr habe helfen können. Aber sie wäre für mich dagewesen, weil ich es in ihren Augen verdient hätte. An diesem Tag bin ich tief gefallen – so tief, wie ich nie wieder fallen sollte. Ich konnte mich wieder aufrichten, versuchte, die negativen Gedanken aus meinem Kopf zu streichen und blickte nach vorne. Vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt für das Thema Stolz. Ich glaube, dass mir mein eigener Stolz mehr im Weg stand, als er es hätte müssen. Ich wusste nicht, wie ich Hilfe hätte suchen können, oder wollte es im Grunde gar nicht. Ich habe öfter meinen Mitbewohner gefragt, ob wir doch etwas gemeinsam unternehmen könnten – bis heute gelang es uns nicht ein einziges Mal gemeinsam auszugehen. Also ging ich alleine. Es war ungefähr zu diesem Zeitpunkt, dass ich mir eingestanden habe, dass ich womöglich Hilfe von Außenstehenden brauche. Im darauffolgenden März fand ein Treffen mit Vortrag statt. Das war das Event: (Reigenslair, Parole Horizont, 7. März) http://www.pickupforum.de/topic/128815-lairvortrag-freitag-07-maerz/ Ich erinnere mich noch daran, wie extrem inkongruent ich war: Kleidungsstil daneben, Auftreten daneben, und meine Erwartungshaltung insgesamt zu hoch. Aber ich tat den Schritt aus meiner Sphäre nach draußen. Wir gingen im Anschluss gemeinsam auf eine Party, und ich erinnere mich noch daran, wie mich die Elite unter ihre Fittiche nahm und sie versuchten, mir eine „Scheiß-Egal“-Mentalität beizubringen. Es war zu dem Zeitpunkt, dass mir großzügig Hilfe angeboten wurde, aber von einem Moment auf den anderen lehnte ich einfach ab. Ich war zu stolz. Ich wollte diese Hilfe nicht brauchen müssen. Und ich weiß nicht, ob das ein Fehler war. Sind scheinbar schlechte Dinge wirklich Fehler, wenn sie im Anschluss positive Konsequenzen haben? Vielleicht hätte ich mir leichter getan, wenn ich mich von jemandem hätte leiten lassen. Vielleicht hätte ich mir Niederschläge erspart. I made a judgement call. Was war positiv daran? Dadurch, dass ich meinen eigenen Weg ging, konnte ich mir meine eigenen Glaubenssätze anzüchten. Pick Up Artists haben mitunter verquere Gedankengänge. Anstatt mich anleiten zu lassen, und mir Gedanken einimpfen, ging ich meinen eigenen Weg und machte einfach einen Schritt nach dem anderen. Mit der Zeit entwickelte ich eine für mich passende Mentalität und konnte sie auch nach außen tragen. Bei der Abwägung von Vor- und Nachteilen glaube ich aber doch, dass ich zu voreilig gehandelt habe. War es in Wirklichkeit meine Angst, beim Scheitern beobachtet zu werden? Vermutlich hätte ich mir sehr viel an Zeit erspart, wenn ich nicht zu stolz gewesen wäre. Und möglicherweise auch viele Niederlagen. Ich scheiterte an den Grundlagen. Heute denke ich, dass es durchaus richtig gewesen wäre, Hilfe anzunehmen und das Fundament gemeinsam zu legen. Es gibt Hilfe da draußen! Es gibt Menschen, die bereit sind, anderen unter die Arme zu greifen. Und ich möchte jeden ermutigen sich diese Hilfe auch zu nehmen. Fragt nach Wings, sucht nach Lairs – und lasst euch coachen, entgeltlich oder unentgeltlich! Denn die Alternative ist immer der härtere Weg. Ich wollte ihn ganz allein gehen, und habe es mir dadurch schwerer gemacht, als es womöglich hätte sein müssen.
  6. Am Anfang hätte ich noch gedacht: Vielleicht hat sie gerade irgendeine Geschlechtskrankheit, und schiebt deshalb auf. Soll ja vorkommen, auch wenn es bei dir nicht der Fall sein mag. Mein Approach wäre, das Ganze ein bisschen auszubalancieren. Ihr seid ja schon relativ intim, nur sie lässt dich nicht in ihr Höschen. Ich würde also selber blocken, wenn sie dich ausziehen oder dir an dein Teil fassen will. Und das braucht auch Eier. Ihr nicht einfach freien Lauf lassen. Ihr nicht das geben, was sie will. Sie wird sich dann fragen, warum du sie blockierst, und so offen wie ihr miteinander redet, wird sie dich wahrscheinlich direkt darauf ansprechen. Überleg dir, wie du darauf reagierst! Wenn du die Hüllen fallen lässt, dann sollte sie das auch können. Wenn sie dich anfasst, solltest du sie auch anfassen. Und aus dieser - stärkeren - Position heraus könntest du dann versuchen, mit etwas Geschick den Spieß umzudrehen. Das heißt aber nicht, dass du aufhören sollst zu eskalieren. Wenn du aufhörst zu eskalieren, hast du das Spiel verloren. Das wichtigste ist dann, den Frame zu halten, und nicht nachzugeben. Das Zappeln lassen bringt nichts, wenn du den Fisch dann einfach wieder ins Wasser lässt. Das Ziel: Du machst ihr damit klar, dass sie sich nicht einfach alles nehmen kann, was sie will. Und es für bestimmte Dinge ganz einfach "Gegenleistungen" gibt. Ihr legt die Spielregeln schließlich gemeinsam fest; oder solltet ihr zumindest. Die Sache "Beziehung vor Sex" wurde jedenfalls schon vielfach im Forum durchgekaut - siehe SuFu.
  7. Hallo Denis Ich glaube, dein Problem beginnt bei der Selection. Ich würde anfangen Frauen zu gamen, die nicht krank sind. Und ansteckend.
  8. Als ich eines lustigen Abends in einer Bar war, habe ich eine Frau angesprochen, von der sich herausstellen sollte, dass sie aus Schweden kam, länger in Österreich war, aber in den nächsten Tagen wieder abreiste. Vom Aussehen her hat mich keine einzige Frau jemals so geflasht wie sie; mit ihrem einfach umwerfend einmalig traumhaft schönen, wahnsinns Model-like, göttlichem, wow-Effekt, ich-könnte-eigentlich-gerade-umfallen, Augen-wie-ein-Ozean, märchenhaften Gesicht. Da werde ich sentimental... Die Frau aus Schweden...
  9. Lodan

    Forumstreffen in Wien ?

    Hallo ulbert, klingt sehr cool, wenn die Profile Gesichter und eine Stimme bekommen.
  10. Hallo! Dein Date hat eine posttraumatische Belastungsstörung. Und sie hat Panikattacken bei körperlicher Nähe. Was glaubst du, wie sie bei ihrer Störung mit ihrer jetzigen Unsicherheit einen Orgasmus erlebt? Sie möchte Sex im sicheren Rahmen, als Paar; und hat wiederholt geäußert, dass sie deine Absichten nicht kennt. Pick Up sagt keine Beziehung, wenn nicht vorher Sex. In diesem Fall hast du es nicht mit einer psychisch stabilen Frau zu tun. Von daher ist das ein wenig komplizierter. Wie kam es überhaupt dazu? War sie auf Partnersuche, vielleicht online? Wie hast du sie kennengelernt? Ascheinend ist sie nicht bereit für soviel körperliche Intimität. Lieber TE, du bist hier auf ganz heißem Pflaster und ich würde dir raten: Triff sie nur weiter, wenn du ganz allgemein zu einer Beziehung bereit bist, und weißt, dass du an mehr als Sex interessiert bist. Für unkomplizierten, unverbindlichen Sex ist die Frau auf jeden Fall nicht stabil genug (keine FB, kein ONS). Und wie du selbst vielleicht schon weißt: Sex erst nach längerer Kennenlernphase. Und sie muss explizit einwilligen!!! Eskaliere NICHT nonverbal bis zum Sex! Das ist ein wichtiger Schritt um zu verhindern, dass sie das Trauma wiedererlebt - und auch keine Panikattacke bekommt.
  11. Naja. Nein. Niemand fürchtet um irgendein Mindset. Und Selbstbewusstsein hat in erster Linie mit Persönlichkeit zu tun. Das von dir angesprochene "Beiseite schieben" ist ja nichts anderes als eine Umkehrung, aus einem "Ich fühle mich schwach" wird ein "Ich fühle mich stark". Die Festplatte "frei zu machen" würde nur bedeuten, die zugrunde liegenden Probleme zu ignorieren. Nicht an seine Probleme zu denken lässt diese nicht verschwinden. Halte dir vor Augen... ...was du am meisten willst, wonach du dich sehnst. ...und was du am meisten brauchst. Weil du sonst nicht dort hin kommst, wo du hin willst.
  12. Da du aus einer langen Beziehung kommst, halte ich es nur für normal, dass du dich nicht sofort wieder binden willst, und deshalb so eine Gleichgültigkeit besitzt. Mit deiner I don't give a f*** Mentalität zeigst du eher, dass du mit Rejection umgehen kannst und strahlst Selbstsicherheit aus. Also daran sollte es garantiert nicht liegen, wenn die Frauen flaken.
  13. lol, aber gefickt hast du sie trotzdem... wie notgeil muss man sein! Hahaha. Sehr witzig.
  14. Ein Tinder Date, das länger her ist. Ich war dabei, für ein Wochenende nach Zagreb zu reisen, und habe meinen Tinder-Standort dorthin verlegt. Dachte mir: Wieso nicht jetzt schon ein Date organisieren? Wird sicher aufregend! Den Aufenthalt gleich jetzt schonmal interessanter gestalten! Ich sollte mich täuschen. Ich schicke voraus: I don't like fat chicks. Den schlechtesten Sex meines Lebens hatte ich mit einer molligen Frau, interessanterweise auch ein Tinder-Date, wo man auf den Fotos aber nichts davon gesehen hat; wo ich nichtmal was geahnt habe. Aber egal. Jedenfalls habe ich genau darauf geachtet. Irgendwie hat sie es aber geschafft, sich auf den Fotos gezielt so zu präsentieren, dass man nicht sieht, welchen BMI sie höchstwahrscheinlich hat. Es waren sogar Ganzkörperfotos dabei,... Ok, zugegeben, ihr Profilfoto war ein bisschen auffällig, und ich ahnte was, dachte aber positiv. Mein Reiseziel hatte insgesamt - wenn ich mich so erinnern konnte - nur gefühlte 70 Nutzerinnen, was mich selber total überraschte. Die Frau war jedenfalls sehr interessiert daran, mich zu treffen. Ich glaube es war ein Freitag und sie hätte vorgehabt, an diesem Tag zur ihrer Familie aufs Land zu fahren. Nur wegen mir blieb sie dann die Nacht in der Stadt! Wir wollten uns am Hauptplatz treffen, so um 23:00, was ja an sich schon sehr spät ist (zB in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel und Straßenkriminalität). Sie selber brauchte eine Stunde dorthin, wohnt also schon etwas außerhalb. Weil das mit dem Hostel finden und Einchecken ein bisschen länger gedauert hat, war ich erst nach Mitternacht dort. (Vielleicht war das alles auch früher, weiß nicht mehr so genau.) Sie wollte zwischendurch schon nach Hause, ich konnte sie aber beschwichtigen, und sie geduldete sich noch ein bisschen. Die Wettersituation sollte auch noch erwähnt werden: Es hat leicht geregnet, und es war kalt und windig. Ich habe sie also schonmal bei Regen und Kälte über eine Stunde warten lassen. Als ich sie dann endlich gesehen habe, habe ich sie gar nicht wiedererkannt. Was? So sieht sie aus? Ist das auch wirklich die richtige Person? Hä? Nicht nur, dass ich sie fast nicht erkannt habe, sie war auch molliger als erwartet. Ich habe ihren Halswulst gesehen, und meine Libido versank im Keller. Ich konnte mir nichtmal vorstellen, sie zu küssen. (Wäre sie schlank, hätte sie wahrscheinlich auch ein hübsches Gesicht gehabt.). Ihr Englisch (kein nativ speaker) hatte außerdem noch eine starke britische Artikulation. Man denkt, die Aussprache sollte egal sein - mir war sie zu diesem Zeitpunkt nicht egal. Im Gegenteil: Es war ein weiterer Turn-Off. Wir spazierten durch die Straßen - zumindest solche, wo wir glaubten, um die Uhrzeit nicht ausgeraubt zu werden - und unterhielten uns. Ich hatte aber bald keine Lust darauf, noch mehr Zeit mit ihr zu verbringen, und wollte am liebsten einfach nur mehr weg. Unser Gespräch war sehr awkward, was auch daran liegt, dass ich keine Zuneigung faken wollte, bzw. auch nicht kann. Sie war sehr offen, und attracted und wollte von mir durch den Abend geführt werden. "Whatever you wanna do!!" und stuff like that hat sie gesagt. Irgendwann war ich ehrlich, sagte ihr, dass es mit uns nichts wird, schwafelte irgendwas von ihren Bildern... Ich wusste einfach nicht, wie ich das beenden sollte. Blieb für mich in der Stadt, fuhr eine Stunde her, wartete auf mich im Regen... Sie fing letztendlich zu weinen an, wandte sich ab und ging ohne sich umzudrehen zur Straßenbahn. Ich kam mir wie ein Riesen-Arschloch vor und tue es auch heute noch. Ich wünsche mir, dass ich ihr nicht hätte weh tun müssen...
  15. 47jährige flachlegen als DHV? Beim NC hab ich mir angewöhnt, und das kann ich echt nur empfehlen: Nicht bis zu irgendeinem Schluss warten ("numberclose"). Macht man beim KC ja auch nicht. Irgendwann einfach sagen: "Gib mir doch mal deine Nummer." und Handy hinhalten. Es ist ungezwungener und die Frau macht damit ein Commitment, indem sie dir die Nummer gibt. Danach hat man Zeit, noch weiter mit ihr zu reden, mehr Comfort aufzubauen, und auch mehr draus zu machen.
  16. Ich fand deinen Text interessant, du lieferst auch plausible Begründungen am Ende, aber gleichzeitig glaube ich, dass du in deiner Grundannahme irrst: Die Menschen (über)rationalisieren gar nicht, sondern sie machen genau das Gegenteil. Sie sind immung gegen rationale Argumente. Und agieren rein emotional. Denn gerade, wenn es um Emotionen geht, antworten Menschen gerne mit Emotionen. In der Verführung werden immer Stärken und Schwächen gegeneinander ausgespielt, sie ist immer zu einem gewissen Grad Manipulation - und das wollen Menschen nicht hören. In der Gesellschaft gibt es Verhaltensskripten zum Thema Liebe & Sex, die sich einer Rationalisierung zu entziehen scheinen. Und im Versuch der Rationalisierung stellen sie sich oft als "fehlerhaft" heraus. Ganz besonders dann, wenn es darum geht, Werkzeuge der Verführung zu entwickeln. zB "führe die Frau" -> Aus meiner rationalen Sicht muss und will eine Frau geführt werden. So etwas will die Frau aber keinesfalls hören, denn in dieser Perspektive sieht sie sich entweder als Opfer, oder als handlungsohnmächtig. Gesellschaftliche Konditionierung impft heute vielen Menschen ein romantisiertes, asexuelles Verhalten ein. Unter anderem deshalb, weil Sex und was dazu gehört, in der Entwicklung tabuisiert wird (nicht nur durch Feministen, sondern generell); und es keine funktionierenden Rollenbilder gibt, bzw. keine Mentoren, die einem sagen, wie das Spiel funktioniert. Die im Pick Up thematisierten Möglichkeiten sind einfach nicht Teil der Realität von 99% der Menschen. Und deshalb ist ihre Realität auch eine andere.
  17. Dem stimme ich zu. Vor allem weil ich ein Fan von Toleranz bin, und das für mich eine der wichtigsten Charaktereigenschaften überhaupt darstellt. Und wo zeigt sie sich primitiver als beim Verständnis für Zuspätkommen.
  18. Ich habe die für mich wichtigsten hervorgehoben. Einige wenige, wo ich sage: hier liegt eine Schwachstelle, das möchte ich ändern. Und deine Worte sind leere Worte. Und du hängst dich an der Semantik auf? Wie installiert man deiner Meinung nach denn ein Mindset? Natürlich ist es ein heißes Thema. Kognitive Veränderung ist in vielen Situationen wichtig, und am besten passiert es durch Machen, begleitet von einer Reflexion. Werde Selbstbewusst, indem du selbstbewusst handelst. Einfach gesagt, nicht ganz so leicht umgesetzt. Ich galube die wenigsten beschäftigen sich wirklich intensiv mit ihrem Selbst, ganz im Einklang mit der vorherrschenden Anti-Hirnfick-Mentalität. Wahrscheinlich deshalb, weil die wenigsten es auch wirklich nötig haben. Kommt alles auf die Voraussetzungen an, und wir sehr man sich im Inneren verändern will, und nicht nur an der Oberfläche. Wie sehr man also danach aus ist, seine Einstellung mitzuändern, und nicht nur sein Verhalten.
  19. Hello! Also will ich mir mal Zeit nehmen und ein wenig ausholen. Zunächst dient das Mindset dazu, die Handlungen bewusst zu leiten. Am Anfang ist alles, was man sich vorsagt, ein bewusster Gedanke. Das ist selber schon ein wesentlicher Punkt: Das Mindset im Bewusstsein zu haben und es sich immer wieder bewusst zu machen. Wenn man möchte, dass ein Gedanke ins Unterbewusstsein gelangen soll, muss er zuerst auf der bewussten Ebene die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Mit der Zeit soll das Mindset aber im Unterbewusstsein verankert werden. Das kann dann durch verschiedene Methoden erreicht werden, wie Autosuggestion in Kombination mit Entspannungstechniken, darunter auch Meditation. Ein anderer wesentlicher Punkt ist auch Referenzerfahrung, die ebenfalls einen Glaubenssatz festigt. Hilfreich, vielfach beworben (aber ungern geführt) sind zum Beispiel Listen. Ich würde jedem, der anfängt sich mit Inner Game im Pick Up zu beschäftigen, empfehlen, alle Gedanken zu notieren, dir er behalten möchte. Denn ansonsten wird alles schnell zu viel, und man sieht den Baum vor lauter Wald nicht mehr. Auf der einen Seite der Liste stehen Gedanken, die einen hindern. Auf der anderen Seite stehen solche, die man im Unterbewusstsein haben möchte. Die Liste bewirkt, dass man den Fokus nicht verliert; denn was man an einem Tag noch gelesen hat und für wichtig hält, kann am nächsten Tag bereits vergessen sein. Ebenso hilfreich sind Tagebücher - wenn man der Typ dafür ist -, ein persönliches "Pick Up Buch", mit dem man seine Erlebnisse reflektiert und sich am Ende notiert, was gut gelaufen ist und was schlecht. Im Tagebuch, oder auch isoliert davon, ist es hilfreich, sich Ziele zu formulieren; und zwar auf Gedanken- und auf Verhaltensebene, unterteilt in kurzfristige und langfristige Ziele. Aber wie gesagt ist bereits wesentliche Arbeit getan, wenn man sich Gedanken wiederholt ins Bewusstsein holt und sie einfach wirken lässt. Je intensiver man sich mit ihnen beschäftigt, und vor allem je mehr ein Handeln damit verbunden ist - dazu gehört darüber reden, darüber schreiben (Tagebuch) und dazu erleben -, umso größer ist die Veränderung. Die Zeiteinheit, in der solche Veränderungen schließlich gemessen werden, ist in Monaten.
  20. Die rechtlichen Angelegenheiten sollten für dich eigentlich nebensächlich sein, denn: Wenn die Frau ihr Kind bekommt, werden sich ihre Prioritäten verschieben. Der wichtigste Mensch in ihrem Leben wird ab der Geburt ihr Kind sein. Sie wird lernen, sich als Mutter zu fühlen. Alle Emotionen gelten ab dann vorerst ihrem Kind. Du musst in ihrem Denken und ihren Emotionen dann erst einen Platz finden. Abgesehen davon, dass eine Geburt eine massive psychische und körperliche Ausnahmesituation darstellt. Und wenn du die Frau weiterhin triffst, und ernste (Partnerschaft) Absichten hast, dann wirst du früher oder später die Vaterrolle einnehmen. Kannst du damit umgehen ein Kind von einem fremden Mann großzuziehen? Sex wird es wahrscheinlich auch keinen geben. Vor und nach der Geburt. Also: Nichts überstürzen und take it slooooow. Was sind denn die Gründe, dass du das ernsthaft in Erwägung ziehst? Bloß sympathisch zu sein reicht für mich in diesem Fall definitiv NICHT aus.
  21. "allerdings könnte man immer etwas Zeit schaffen" naja, nicht unbedingt. Schonmal Prüfungsstress gehabt, weil du für eine große Prüfung gelernt hast? Außerdem ist es eh nur eine Woche. Relax.
  22. Hello! Ihr seid zwei beinahe Unbekannte. Vielleicht antwortet eine Frau nicht sofort - dafür kann es etliche Gründe geben -, vielleicht will sie mit dir auch nichts mehr zu tun haben. Wenn du in einer solchen Situation die Frau maßregelst, indem du ihr sagst, dass du ihr Verhalten nicht ok findest; dann ist das nur ein Ausdruck deines gekränkten Egos. Ein Mensch muss dir nicht sofort zurückschreiben, und wenn er/sie es nicht will, dann ist das auch in Ordnung. Dagegen tun kannst du ohnehin nichts. Wenn du deinem Ärger Luft verschaffst, dann ist das nur eine zweite Nachricht, auf die du keine Antwort erhalten wirst bzw. wirst du ab diesem Zeitpunkt keine positive Reaktion mehr bekommen. Wobei denn "absagen"? Beim Telefonieren? Online Game braucht kein Committment, keine Höflichkeit, nicht mal Freundlichkeit. Du kannst all das einfordern, auch wenn du es dadurch erst recht nicht bekommen wirst.
  23. Ist man monocerophil, wenn man auf sowas steht? https://en.wikipedia.org/wiki/Monoceros_%28legendary_creature%29 Oder einfach nur ein Beispiel für: Was würde Freud sagen. On Topic Vorschläge für die ersten Dates: Massage, hab zB mal einen Gutschein für eine Massage per WhatsApp verschickt. Eventuell gemeinsam Musik machen, zB mit Bongos
  24. Hello! Wenn mir jemand sagt, sie möchte nur früh am Abend was machen, weil sie nachher noch feiern gehe, würde ich selber subtil nachhaken (wo, mit wem). Daraufhin würde ich versuchen, einen Zeitpunkt zu finden, wo sie am Abend zeitlich ungebunden ist. Wenn eine Frau keine Zeit hat... kommt vor, und kann man nichts machen, gerade bei mehrfachbelasteten Frauen (zB Studium + Beruf) oder am Ende eines Semesters (Prüfungsvorbereitung, Matura). Dass sie nachher noch was vorhat, hindert dich nicht daran, sie zu treffen und zu eskalieren. Dann kommt das Problem hinzu, dass sie eine Freundin mitnehmen möchte. Kommt mitunter vor, ist bei mir aber immer Plan B. In einem solchen Fall würde ich entweder einen Ausweichtermin finden, wo sie ohne Begleitung ist oder ihr klarmachen, dass ich gerne Zeit mit ihr allein verbringen möchte. Du sagtest "Kann ja schlecht nein sagen" - aber genau das habe ich schon gemacht, man muss nur die richtigen Worte finden.
  25. Jolina Lay Report (Updated version) Es war ein lustiger Abend an einem Samstag in einem Wiener Club. Ich war verhältnismäßig früh dort, schon so 22:30, und ich mag das auch. Mitunter sind um die Uhrzeit erst vereinzelt Gäste dort, da aber vorher ein Konzert war, und Frühkommer vergünstigten Eintritt hatten, waren auch schon um die frühe Uhrzeit viele Leute dort. Mein Ziel war etwas Einmaliges, bzw. hätte ich alles weitere von der jeweiligen Frau abhängig gemacht. Ich konnte mit dem Bus hinfahren, und mochte das, den dann kann ich mich vorher nochmal gemütlich entspannen und die finsteren Straßen Wiens bewundern. In der Nacht bekommen die Straßen eine unheimliche Schwere, gleichzeitig sind sie menschlenleer gefegt, und still. Ich sitze im Bus und trinke den Energy Drink, den ich bei Verlassen der Wohnung noch aufgemacht habe. Ich mag es, früh im Club zu erscheinen. Denn dann kann ich Kontakt zu Frauen suchen, ohne dass die Atmosphäre bereits aufgeheizt ist. An einem Abend durchläuft man als Gast verschiedene Phasen. Ganz früh wollen die Menschen noch die Ruhe genießen und sich erst anheitern. Vielleicht will man noch interessante Gespräche mit seinen Freunden führen. Zu diesem Zeitpunkt macht eine Rejection für mich den "kaltesten" Eindruck - es sind alle noch bei relativ klarem Verstand, die Blicke kühl und berechnend. Der gefühlte Raum um die Menschen ist größer- so wie der Raum im Allgemeinen - und die Barriere zwischen zwei unbekannten Menschen scheint ebenso größer. Gleichzeitig lassen sich Menschen auf rationaler Ebene mehr auf einen ein, es wird mehr zugehört, die Gespräche sind einfacher und interessanter. Außerdem hat man die Möglichkeit zum ersten Kennenlernen, und kann den Kontakt in einer späteren Phase vertiefen. Die Cocktails waren half price, also habe ich mir eine Pina Colada bestellt. Ich liebe cremige Cocktails! In meiner liebsten Bar in Wien, die auch meine bevorzugte "first date"-Location ist, gibt es meinen Lieblings-Cocktail mit Bananencreme, Kokos, Ananassaft, Baileys, Amaretto und Rum. Aber ich schweife ab. Ich habe mich also im Club akklimatisiert. Dabei beobachte ich zwei Mädels, von denen eine ein durchsichtiges schwarzes Oberteil an hat, und wo der Rücken frei war. Die beiden sitzen mit dem Rücken zu mir. Mir war trotz langem Hemd schon kalt, war ein wenig verwundert und dachte nur: Ist dieser Frau nicht kalt? Und da ich das wirklich wissen wollte, ging zu ihr hin, und fragte sie zunächst ein paar belanglose Sachen, auf die sie sehr uninteressiert antwortete. Irgendwann fragte ich sie: „Frierst du in deinem Oberteil gar nicht?“ Tat sie anscheinend nicht. Ob sie gelogen hat? War im Grunde komplett unwichtig. (Vielleicht war ihr wirklich warm, heiß sah sie für mich jedenfalls nicht aus.) Sie hatte dieses typische Gehabe einer Frau, die wollte, dass ich mich qualifiziere. Sie antwortete kurzbündig, und da mich das nervte, fragte ich einfach direkt mit einem Lächeln: "Magst du meine Gesellschaft nicht?" "Im Moment geht es noch." oder so ähnlich hat sie gesagt. Da wir uns anscheinend nicht leiden konnten, ließ sich sie allein. Wieso soll ich ein Gespräch erzwingen, wo keine Sympathie da ist? Andere machen das vielleicht, aber warum soll ich den harten Weg gehen, wenn ich mich auch mit jemanden unterhalten kann, die sich für mich interessiert? Wie schon erwähnt waren viele ältere Leute dort. Es gab vorher ein Konzert, und die Leute sind einfach zum Party machen geblieben. Die Tanzflächen waren in diesem Fall schon vor 23:00 voll von Ü30 und Ü40igern, was mich sehr überraschte. Hinter einem Tisch sah ich drei junge Frauen, die ich interessant fand. Ursprünglich habe ich sie nicht angesprochen, weil ich nicht an U18 interessiert bin. Da die Alternative aber 40jährige Milfs waren, sprach ich die drei einfach an. Ich habe einfach ein Lächeln aufgesetzt und die drei gleichzeitig angeredet. Dabei habe ich irgendwas aus dem Stehgreif erzählt. Irgendwann erzählte ich, wie mir aufgefallen ist, dass viele ältere Leute da sind, und sagte im darauffolgenden Satz, dass ich die drei für sehr jung hielt. Ich sagte so etwas wie: „Dürft ihr denn schon alleine fort? Ihr seid sicher mit euren Eltern da, oder?“ Sie fingen zu kichern an und verneinten. Kurz darauf adressierte ich mich dann an eine von den dreien: „Wer war denn der ältere Mann, der dich vorher angesprochen hat?“ Das Mädchen in der Mitte antwortete mir: „Mein Vater.“ und die Mädels lachten gemeinsam. Daraufhin zog ich die Mädels weiter auf: „Morgen ist ja Sonntag, müsst ihr nicht morgen früh aufstehen, und in die Kirche gehen?“ Die drei kicherten wieder, und eine von ihnen zeigte auf ihre Freundin und sagte: „Sie schon, weil ihre Schwester morgen Firmung hat.“ Es war lustig mit den Mädels. Ein bisschen später habe ich ejectet, mit dem Vorsatz, sie nicht zu verführen. Sie waren mir zu jung, und selbst wenn ich sie verführen wollte, wäre mehr als ein KC an diesem Abend nicht drin gewesen. Danach habe ich den Raum gewechselt, und mir eröffnete sich sofort an Vielzahl an mölichen Approaches. Ich spreche nicht irgendwen an - sondern zuallererst diejenigen, die ich anziehend finde. Ich bewegte mich geradlinig durch den Raum, blieb stehen, sah mich um, und kaum 5 Sekunden später sprach ich mit einer brünetten, schlanken, sexy gekleideten Frau. Sie trug Netzstrumpfhosen, die zerrissen waren und extrem kurze Jeans-Shorts - was ich als prognostisch günstiges Zeichen wertete. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich mit ihr nach Hause gehen würde. Ich hielt sie für attraktiv, und fand, dass sie einen tollen Körper hatte. Das größtes Manko war, dass sie Raucherin war, und dass ich es eher nicht mag, eine Raucherin zu küssen. Kino entwickelte sich in weiterer Folge sehr spontan und natürlich. Sie hing interessiert an meinen Lippen und ziemlich bald küsste ich sie auch. Daraufhin schmusten wir eigentlich sehr lange, und ich wusste da schon, dass sie mehr wollte. Ein Grund, warum wir solange schmusten, und ich nicht pullte, war dass sie mit einer Freundin dort war. Zu Anfang schien diese noch enttäuscht, dass ich sie nicht beachtet habe. Sie sandte mir immer eigenartige Blicke, die ich bis heute nicht verstehe. Vielleicht war sie eifersüchtig? Die Freundin zeigte ein faszinierendes Balzverhalten, und leitete eine scheinbare Paarung mit mehreren Typen ein. Zuallererst tanzte die Freundin mit einem Typen und knutschte sogar mit ihm rum. Ein wenig später verschwanden die beiden sogar zeitgleich auf die Toilette. Ich möchte gerne davon ausgehen, dass die beiden in getrennte Toiletten gingen. Sie redete auch mit ihm, doch irgendwann war er einfach weg. Nachher tanzte sie mit einem anderen Typen, und dann wieder einem anderen, und dann kam ein neuer.. - ihr seht, worauf ich hinaus will. Irgendwann sagte ich zur Jolina, meinem Date: „Das ist jetzt schon der fünfte, mit dem sie tanzt.“ „Ja, sie hat einen ziemlich hohen Verschleiß.“ Ihre Worte exactly. Die Typen machten sich alle scheinbar große Mühe, die Freundin aufzureißen, wirkten aber insgesamt ziemlich unbeholfen, und auch ziemlich betrunken. Am schlimmsten fand ich die Blicke von den Kerlen: in Stein gemeißelte, eiskalte, emotionslose, irgendwie angewiderte Grimassen, die den Eindruck machten, als ob sie geistig nicht ganz da wären. Ich dachte mir nur: Schaut man echt so drein, wenn man betrunken ist? Mir war bisher gar nicht wirklich bewusst, wie schlimm das aussehen kann. Ich hätte mich im wahrsten Sinne für die Freundin geschämt, wenn sie mit so jemandem die Paarung vollzogen hätte. Aber das passierte nicht, und das Antanzverhalten führte nur vorübergehend zum Erfolg. Manche unterhielten sich sogar mit ihr, doch am Ende waren sie alle plötzlich weg. „Ich finde, wir sollten gehen.“ – oder so ähnlich – flüsterte ich irgendwann in Jolinas Ohr. Ich hatte keine Lust mehr auf das bloße Geschmuse und wollte weiter eskalieren. Bis dahin war ich schon an ihrem Bauch, an ihrem Rücken unter dem Shirt, kurz an ihren Brüsten - nur kurz und subtil, weil ich sie nicht im Club begrapschen wollte -, massierte ein bisschen ihren Hintern, küsste sie von hinten. Alles war relativ slow motion und jede Eskalationsstufe ging sehr flüssig in die nächste. Immer wieder stießen wir gegen ein bescheuertes, schmusendes Paar neben uns. Einmal machte ich mir sogar die Hände schmutzig und drehte das Paar um 180°, was die beiden überhaupt nicht zu bemerken schienen. Ich wollte, dass sie in die andere Richtung rempeln. Wir waren am Rand der Tanzfläche und die beiden neben uns wüteten einfach unkontrolliert mit ihrem Geschmuse durch die Gegend. Da dachte ich: Gibt einfach keine real Gentlemans mehr in Clubs... Ich habe sogar ein paar Mal versucht, mit der Freundin zu sprechen, und bei ihr ein bisschen Sympathie zu bekommen. Die beiden kamen gemeinsam her, und wollten wahrscheinlich auch gemeinsam wieder gehen. Gehofft habe ich, dass die Freundin sich einen Typen angelt, und ich mein Date isolieren kann - sollte aber nicht sein. Nach meiner Frage quatschte Jolina kurz mit der Freundin und sagte mir, dass diese noch tanzen möchte. 10 Minuten später holten wir unsere Jacken, und machten uns auf den Weg zu Jolinas Wohnung in der Nähe vom Club. Ihre Freundin kam anscheinend in die Wohnung mit, was mich nur ein klein wenig beunruhigte. Ich rechnete nicht mit einem Cockblock und hielt die Sache für fix. Target isolieren? Freundin will nicht alleine bleiben? Macht nix, kommt sie einfach mit! Natürlich war sie eine unbekannte Variable, und ich wusste nicht, was passieren wird - in meinem Geist umarmte ich einfach die Ungewissheit, und ließ Gott die Situation auswürfeln. Als wir den Club verließen, hatte die Freundin Hunger, und da wir nichts geeignetes zu essen in der näheren Umgebung ausmachen konnten, würde sie einfach bei Jolina zuhause was essen. Bei Jolina agenkommen, stellte sie einen Wassertopf auf und warf gefrorene „Kasnudeln“ (Kärntner Spezialität) hinein. Ich selber wollte nichts essen. Wir suchten uns alle drei eine Teesorte aus ihrem Sortiment aus und machten es uns vor dem Fernseher gemütlich: Jolina und ich auf der Couch, Freundin im Lehnsessel mit Decke. Zu dritt sahen wir uns das fesselnde und berührende TV Epos "Der Blob“ an, zumindest das Ende des Films. Die Freundin aß die angebrannten Kasnudeln, die ich sogar aus zwei Metern Entfernung riechen konnte - und habe bis heute keine Ahnung, wie sie das hinunterbekam. Ich lauschte zu Urlaubsgeschichten und hörte mir Erfahrungen über die freizügige Adoleszenz in den USA an (alcohol and partys). Irgendwann brachte ich zum Ausdruck, dass mich der TV nicht mehr interessieren würde - was er nie wirklich tat. Bei diesem Wort verzog sich die Freundin ins Bett hinter der Couch, und ich machte es mir mit Jolina daneben im Liegen gemütlich. Wir steigerten unsere körperliche Intimität, und während wir uns ineinander berührten lief „Asterix und Obelix – Operation Hinkelstein“ im TV. Zwischenzeitlich lagen wir verschlungen nebenneinander und sahen gemeinsam das sentimentale Ende vom Asterix-Film, und wie der kleine, aufgeblähte Römer, zusammen mit seiner Eule in die Lüfte davonschwebt. (Ich würde gerne ein Asterix Foto posten - das würde aber gegen das Urheberrecht verstoßen.) Als ich später von der Toilette zurückkam, saß die Freundin aufrecht im Bett; und ich habe keine Ahnung, ob sie während unseres ganzen Techtelmechtels geschlafen hat oder nicht, und ob sie uns gehört hat. Jolina schien es jedenfalls nicht zu stören, mich auch nicht. Bald war es 6 Uhr morgens und die Freundin nahm die Straßenbahn nach Hause. So gern ich auch bleiben wollte, wollte ich irgendwie zu meinem Schlaf kommen und ließ mich von Jolina zur U-Bahn begleiten. Interessante Details habe ich leider weggelassen müssen, zwecks Anonymität. Ich habe nachher noch mit Jolina geschrieben und wir hätten durchaus noch mehr zusammen machen können. Ursprünglich wollte ich das auch, weil wir eine schöne Zeit hatten, aber aus diversen Gründen (wo ich mir auch nicht sicher bin), habe ich keinen weiteren Kontakt mehr zu ihr gesucht.