- Dein Alter: 50 - Ihr Alter: 42 - Dauer der Beziehung: 1,5 Jahre - Art der Beziehung: LTR, Fernbeziehung, Wochenendbeziehung - Probleme um die es sich handelt: Fühle mich eingeengt - Fragen an die Community: Weitermachen oder leiden und sein lassen? Hallo Community, ich habe vor 1,5 Jahren in einem Swingerclub als Date meine jetzige LTR kennengelernt. Natürlich lag die Intention auf gemeinsamen Sex, was auch stattfand, und sich regelmäßig wiederholte. Ich muss betonen, dass wir sexuell außergewöhnlich gut harmonieren, wenn ich bei ihr bin meist 2x täglich, mit vielen Spielarten, da bin ich auch dominant und sie eher devot. Sie hat sich noch nie verweigert. Im täglichen Leben ist es eher andersherum mit der Dominanz. Es kam wie es kommen musste, sie verliebte sich sehr in mich und so langsam wurde sie immer eifersüchtiger, wenn ich mal mit anderen Frauen flirtete oder mehr. Ich denke, sie bekam dann Angst, mich zu verlieren. Bei mir entwickelte sich das Verlieben nur sehr unterschwellig, aber es ist da. Aber ich war und bin eben ein Luftikuss und das ist bei einer Fernbeziehung nicht ganz ideal. Wenn mir unter der Woche die Decke auf den Kopf fällt und sie nicht da ist, verfalle ich in nicht nur in Phantasien mit anderen Frauen usw. . Am Anfang tolerierte sie sogar, dass ich mal mit anderen in einen Club ging und Sex hatte oder mal einen Gangbang besuchte. Leider -wen wundert es- blieb es nicht so offen. Bei einer Aussprache sagte sie auch sinngemäß, sie will, dass ich ihr sexuell treu bin und keine Alleingänge mehr mache - ist ja verständlich. Gleichzeitig habe ich mich in der Beziehung ihr etwas angepasst, weil es ja auch gesellschaftlich sich nicht schickt, in einer Beziehung noch dauend was mit anderen zu haben. In Swingerkreisen ist das zwar möglich, aber nur wenn die Partnerin tolerant dafür ist. Anfangs dachte ich, das wäre auch bei ihr so. Wir hatten auch schon gemeinsam was mit anderen in Clubs, aber das wurde dann auch immer seltener. Vom Typ her ist sie ziemlich dominant und kann auch schon mal laut werden, was eigentlich gar nicht mein Ding ist. Sie ist auch etwas betaisierend, z.B. sauer, wenn man nicht im Haushalt mithilft, usw. Einerseits schwanke ich jetzt zwischen einer soliden LTR und dem Ausleben meiner Bedürfnisse. Dazu kommt noch, dass sie mich sehr liebt und ich sie wohl auch, und der Sex war genial. Wir haben uns jetzt zum dritten Mal wegen dem Thema getrennt, die letzten beiden Male haben wir uns sofort wieder zusammen versöhnt, weil jedesmal nach der Trennung ist der Schmerz so groß war. Dabei machte ich auch Versprechungen, mich zu bemühen, mich zu ändern. Das ist jetzt auch wieder das Hauptproblem: Wir trennten uns am Freitag erneut, weil ich mal wieder mit einer anderen liebäugelte und mir alles zuviel wurde. Mit der hatte ich dann auch am Abend der Trennung Sex. Aber jetzt kommt der Hammer, den ich absolut nicht verstehe: Der Trennungsschmerz ist mittlerweile so groß, dass wir es irgendwie nicht aushalten können. Ich bin total down, weinerlich, depressiv, die ganzen Tipps mit Ablenken usw. helfen mir rein gar nichts. Ich würde sie am liebsten wieder sehen und in den Arm nehmen und ihr geht es genauso. Wir schreiben uns auch schon wieder, aber ich und sie befürchten, dass alles immer wieder von vorne anfängt. Sie will Sicherheit und ist dabei sehr vereinnahmend und eifersüchtig, ich bin eher der lockere Typ, der das alles nicht so eng sieht. Aber ehrlich möchte ich immer dabei sein. Vielleicht habe ich auch falsche unmoralische Vorstellungen, aber was soll ich machen. Wenn wir dann getrennt sind, ist es aber fast unerträglich, daran zu denken, sie nicht mehr zu haben. Und wenn wir wieder zusammen sind, kommt wieder der Reiz des Neuen und der anderen Frauen. Jedesmal den Trennungsschmerz erneut zu erleben ist keine angenehme Sache. Im gegenseitigen Schmerz haben wir sogar vereinbart, uns weiterhin freundschaftlich wieder zu sehen, aber das endet dann ja vielleicht wieder im selben Problem. Soll ich mich anpassen oder lieber unmoralisch bleiben und mein Ding durchziehen?Haltet ihr eine gemeinsame Zukunft für möglich? Wenn ja, wer müsste sich wie anpassen?