Woche 7 - Tag 1-2
Eintrag erstellt von Hatchet · - 647 Ansichten
Woche 7 - Tag 1-2
Die Aufgabe diese Woche ist Schaufenstershoppen mit insgesamt zwei fremden Mädels, die einem dabei begleiten.
Ja gestern hat sich nicht viel getan, ausser ein unglaublich voller Arbeitstag und der Erkenntnis, dass aus Kathi und mir mehr werden könnte. Das ist nicht schlecht, allerdings geht im Moment zu viel mit anderen Mädels, als dass ich mich nur auf sie einlassen möchte. Hier ein paar Auszüge aus dem aktuellen SMS-Verlauf...
Sie: "Also du, irgendwie gefällt mir das Poster das mich beim schlafen immer ansieht nicht mehr. Meintst du nicht du kannst in der Grösse eins von dir machen lassen? :)" (im Anhang war ihr Schlafzimmer als Bild)
Ich: "Bin grad im Kino, ruf dich später an Honey." (Killer Elite ist besser als ich gedacht habe)
Heute morgen...
Sie: "Hey Darling, hab gestern schon geschlafen. Danke für die Bilder, die sind hooot! Jetzt muss ich sie nur noch auf Leinwand drucken lassen. :) (ich habe ihr gestern noch zwei Bilder von mir geschickt) Mit wem warst du gestern noch im Kino?"
Ich: "Mit'm Kumpel in Killer Elite. Bin grad in ner Besprechung. ;)"
Sie: "Sag mal, sagen deine Freundinnen da nichts wegen mir? Ich fühl mich jetzt schon ein bisschen schlecht deswegen. Ist halt eigentlich nicht meine Art weisst du.. mit vergebenen Männern."
Eine Stunde später...
Ich: "Ich bin nicht vergeben Honey, die beiden wissen von dir und finden das okay. Mach dir keine Sorgen, dass is alles völlig in Ordnung. ;)"
Sie: "Najaaa für mich bist du trotzdem vergeben. ^^ Ich werd das nie ganz kapieren, aber reicht ja wenn du da durchblickst. :)"
Ich: "Mach dir keine Gedanken, wenn du willst stell ich dir die beiden mal vor. ;)"
Heute Abend ist der Geburtstag von Elena, mal gucken was da wieder los ist...
UPDATE
Ich stand an der Bushaltestelle und unterhielt mich mit drei anderen Gästen, die auch auf die Party wollten. Wir fuhren mit einem Bus, der exakt fünf mal am Tag verkehrt in ein Dorf das ich zuvor auch nur aus Sagen irgendwelcher Großeltern gehört hatte.. oder so ähnlich... es war jedenfalls am Arsch der Welt und alles war neblig, man konnte fast die eigene Hand nicht vor den Augen sehen und als wir nach einer halben Stunde durchgefroren vor der Haustüre standen, die eigentlich nur fünf Minuten von der Endhaltestelle entfernt sein sollte, war auch nicht wirklich eine geile Party im Gange... jedenfalls nicht für mich!
Elena war bis auf eine Ausnahme die Älteste und der Rest schwirrte in Gefielden um die 16 Jahre rum. Es gab etwas Warmes zum essen und unter den insgesamt 24 Leuten befanden sich fünf Jungs. Also ein Traum. Eigentlich. Denn ich sah, dass es für alle Leute insgesamt zwei Kästen Bier gab und sechs Flaschen Prosecco, was ja nicht automatisch bedeutet, dass die Party scheiße wird. Jedenfalls war ich umgeben von knapp 20 Mädels - eigentlich alle recht hübsch - die unglaublich schüchtern waren, nicht so recht wussten, was sie sagen sollten und einfach im Wohnzimmer rumsaßen, an ihrer Bierflasche oder dem Proseccoglas nuckelten und sich langsam aber sicher kleine Grüppchen bildeten.
Das versuchte ich irgendwie zu umgehen und dachte mir... was hab ich damals mit 16 gemacht. Dann musste ich automatisch anfangen zu lachen, weil mein 16ter Geburtstag derjenige ist, den so ziemlich alle Gäste immernoch aus ihrem Gedächnis verbannen möchten. Also: 16 16 16... ah Flaschendrehen.. nee, aber egal, einen Versuch ist es wert. Die komplett in sich gekehrten Mädels waren nicht mit dabei, aber immerhin konnte ich die Jungs und sieben Mädels davon überzeugen, mitzuspielen. Die Enttäuschung kam dann doch relativ schnell, denn die Fragen und Antworten, die gestellt wurden, waren mehr als langweilig...
Ich unterhielt mich also kurzerhand mit der Mutter, die sowieso wesentlich cooler als die Gäste drauf war. Eine in die Jahre gekommene Physiotherapeutin. Wir unterhielten uns über Musik, Drogen und Sex. Das war eigentlich recht lustig und sie war erstaunlich offen. Gut, das bekam Elena dann irgendwie mit und meinte, dass ihr das total peinlich wär, wenn ihre Mutter über sowas redet blablabla. Ich habe mich umgedreht, bin zur Anlage im Wohnzimmer und habe irgendeine CD die ein ansprechendes Cover hatte eingelegt, die Musik aufgedreht, mich umgedreht und in die verwunderte Runde gegrinst.Irgendjemand hat die CD´s anscheinend mal vertauscht, denn das was aus den Boxen kam, war Kuschelrock. Egal, perfekt. Ab aufs Sofa und kuscheln. Ich hockte mich einfach mitten rein auf Elenas Schoß und lies mich zur Seite fallen, auf drei andere Mädels.
So langsam löste sich die Anspannung und die ersten waren nicht mehr ganz nüchtern. Sie hatten ja immerhin schon fast drei Gläser Prosecco intus! Die ganzen Typen sahen mich schon komisch an, als mir eins der Mädels - keine Ahnung mehr wie sie heißt - ins Ohr flüsterte, dass einer der Typen auf sie stehen würde. Lange Rede kurzer Sinn, ich bin nach wenigen Minuten aufgestanden, habe mich in die Runde der Jungs gesetzt und ihnen schonend erklärt, was heute Abend bei welchem Mädel möglich ist und welche auf wen von den Jungs steht. Begeisterung machte sich breit, Pipimänner wurden größer und ein Knistern lag in der Luft. Aber ohne ein paar elementäre Grundsätze, was sie beachten sollten und so weiter, konnte ich sie ja nicht loslassen, weshalb ich ihnen von PickUp erzählte und sie dann erst von der Leine gelassen habe. Viel erwartete ich nicht, aber was dann kam, fand ich schon echt lustig! Die Jungs, denen ich erzählt hatte, welches Mädel auf den jeweiligen steht, kamen sich gerade alle, wirklich alle verdächtig nahe mit den Mädels. Geil! Hätte ich nicht gedacht. Jedenfalls war es schon ziemlich spät und ich habe nicht wie die ganzen braven Schüler/Innen frei, sondern muss natürlich arbeiten. Also machte ich mich bettfertig und ging alleine nach oben, zog mich bis auf die Shorts aus und legte mich in Elenas Bett schlafen.Doch bevor ich das tun konnte, waren Elena selbst und die drei Mädels, mit denen ich den Abend über am meisten gemacht habe im Zimmer und meinten, ich solle wieder aufstehen und noch mit raus auf den Spielplatz nebenan kommen.
Ich hab mich in Shorts vor die vier Mädels gestellt und eine Moralpredigt á la Hört-auf-euren-Vater gemacht. Sie guckten eigentlich nur die ganze Zeit auf mein Tattoo und hörten gar nicht richtig zu, bis auf Elena. Dann wollten alle wissen, was das den bedeuten würde und so weiter... mir war das echt zu blöd, weil sie sich wie kleine Kinder benommen haben. Jedenfalls gaben sie keine Ruhe, bis ich mit auf den Spielplatz gegangen bin. Keine Ahnung wieso, aber sie gingen einfach nur auf den Spielplatz um eine zu Rauchen, ohne dass es die Mutter mitbekommt... da drehte ich mich um und meinte nur: "Gut Nacht Mädels, ich wart im Bett auf euch..." und bin dorthin zurück gegangen. Noch bevor sie zurück kamen, war ich eingeschlafen.Und was fällt den Tussis ein... jaaaaa, legen wir uns zu ihm ins Bett und wecken wir den Tim doch wieder auf, er muss ja nur in drei Stunden raus auf die Arbeit! Ich wollte wirklich nur schlafen, weil der Geburtstag echt nicht so der Burner war...
Also stand ich auf und brachte nochmal die Böser-Vater-Rolle. Diesmal viel aggressiver als vorher, nur noch mit Befehlen sprechend.
Ich: "So Mädels, aufstehn! (zieh ihnen die Decke weg, wir hatten zu fünft in einem Bett zwei Decken) Stellt euch da in einer Reihe auf, Daddy ist stinksauer und deswegen gibts nen Klapps auf den Hintern! Los jetzt, ich steh hier doch nicht zum Spaß rum! (ich grinste dabei aber immer)"
Mädels: "Oh hihi, traust dich eh nicht hihi ohoho (stellen sich brav in einer Reihe auf) du traust dich nicht du traust dich nicht hihi (dann klatsche ich der ersten mit der flachen Hand mittelmäßig bis leicht auf den Po) Aaaauuu! (die anderen guckten mich fragend an)"
Ich: "Will noch jemand oder lasst ihr Papi jetzt schlafen?"
Elena: "Ich war ein böses Mädchen hehe!"
Ich: "Nö, du warst lieb, aber die drei (geb den anderen auch noch einen Klapps) ... die war´n nicht brav! Und jetzt ab in die Falle, jetz is Ruhe!"
Ich legte mich in die Mitte des Bettes und die Mädels gehorchten. Also lag ich mit vier Minderjährigen im Bett... ganz toller Geburtstag... die einzige Aktion, die ich noch angemessen fand war, Elena zu küssen und mit ihr Arm in Arm einzuschlafen.
Am nächsten Morgen weckte ich alle mit meinem Wecker auf und hatte dabei sichtlich meinen Spaß. Zum Abschied legte ich Elena noch mein Geschenk unter´s Kopfkissen und küsste sie auf die Stirn.Ihre Mutter wollte mich unbedingt zur Arbeit fahren, weil sie ja "sowieso" in die Richtung musste. Naja, mit ihr habe ich mich dann wieder etwas über Drogen unterhalten. Die hat ganz schön viel erlebt die Dame!
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